Posts by Ulrich Drolshagen

    Nö, das war Phillips.
    Ich weiß noch, daß diese neuartige, ziemlich frei bewegliche Basis der Rückstandarte ziemlich beachtet wurde, als sie neu auf den Markt kam.
    Das gab's bis dahin nicht (soweit mir bekannt ist... :whistling: ).


    Das tolle an den Chamonixviewcameras ist, daß die evolutionär weiterentwickelt und dadurch tatsächlich ständig verbessert werden.

    Da hat mich mein Gedächtnis im Stich gelassen. Was man Chamonix noch zugute halten muss ist, dass sie da erst mit raus kamen, als Phillips nicht mehr im Geschäft war. So jedenfalls meine Erinnerung, die auch wieder getrübt sein könnte. Ist schon eine Weile her, seit mich das Thema beschäftigt hat. Gab hier vor Jahren mal eine kurze Debatte dazu.

    Die Ränder der Linsen werden mit irgend einem Lack geschwärzt. Schneider Objektive sind berüchtigt dafür, dass dieser Lack Blasen werfen kann. Angeblich hat das keine Auswirkungen auf die Abbildungsleistung.

    Lieber Andreas,


    vielen herzlichen Dank, dass Du es geschafft hast, dieses Forum zu retten. Auch wenn ich derzeit etwas außen vor bin, hätte (und hab auch schon) ich den Verlust sehr bedauert. Die vorhandene Informationsbasis und die Expertise der aktiven Forenten ist einfach unbezahlbar.


    Herzlicher Gruß


    Ulrich

    Quote from "Makke"

    .... herausgefunden, dass WW und Laufbodenkamera nicht die besten Freunde sind was Verstellbarkeit anbelangt.


    Guck Dir mal eine Chamonix 045N-1 an. Ich will die nicht generell empfehlen, weil die eine Macke hat, die vor einiger Zeit hier auch schon breit diskutiert wurde. Die lässt sich aber leicht beheben (bei dem Nachfolgemodell haben die das im Griff). Die Kamera wäre ein günstiger Enstieg.
    Die Kamera ist so eine Art Mittelding zwischen Laufboden und optischer Bank. Für WW brauchst Du allerdings mindestens den Unviversalbalgen, wenn Du ordentliche Verstellungen willst.

    Die Kalibiergenauigkeit bei Gossen ist lt. deren eigenen Angaben +- 1/3 Blende. Beim Vergleich zweier Belis ergibt sich daraus, dass man, wenn man Pech hat, selbst dann eine Abweichung von 2/3 Blende haben kann, wenn beide in Spec sind. Dann noch leichte Unterschiede in der Ausrichtung von Beli und/oder Karte bei der Messung und ruck zuck hat man einen Unterschied von über einer Blende.
    Sofern Gossen den alten Lunasix 3 (?) nicht mehr anfasst, würde ich mir für eine KB mal einen Dia-Film besorgen und ein paar Testbilder machen, die mit dem Gossen ausgemessen sind. Wenn die richtig belichtet sind, brauchst Du dir über die Kalibrierung keine Gedanken machen. Nur mal so als Idee.

    ZappaunddkleineTiger hat geschrieben:
    > 25 ASA haben wir fürs Marketing abgezogen, also mit 100 ASA
    > belichtet. Leider fehlt an manchen Stellen ein Hauch in den Schatten, wenn
    > wir in ID11 1+3 entwickeln. Nun überlegen wir gerade, ob wir den FP4+
    > vielleicht bei 80 ASA ansetzen sollten.
    Wenn der unterbelichtet ist, hilft da die Entwicklung auch nicht weiter. Wo nix ist, ist nix.
    Ich belichte den auf EI 80 und entwickel mit D76 1+1 bei 20° für 10'. Das funktioniert normalerweise ganz gut. Neulich hatte ich in der Leica einen, den hab ich wegen des krassen Kontrasts (Mittagssonne) mit EI64 belichtet und weil ich kein D76 Stammlösung mehr hatte, mit HC1110, 1+31 für 6'45" entwickelt. Das ist grad so gut gegangen. EI50 wäre besser gewesen. Das hat vermutlich gute Gründe, weshalb Ilford dafür auch Zeiten ausweist.

    AndreasJung hat geschrieben:
    > Hallo Fotografen ,
    > mal wieder was Neues - Streifen etwa 0,5 cm Senkrecht auf dem ganzen Bild ,
    > schwach zu sehen , besonders in den Flächen Himmel .....
    > Negativ 4 x 5 Tmax , Papier Adox Varioton 40 x 50 cm, Vergrößerer Laborator
    > 1200 mit Colorkopf , Bühne mit zweimal Glas , kein AntinewtonGlas ,
    >
    > So vergrößere ich schon ein paar Wochen , das Problem habe ich noch nicht
    > gesehen.
    >
    > Für Bromidabläufe ist mir das zu gleichmäßig , gibt es so was ähnliches wie
    > Newtonsche Ringe ... Interferenzstreifen ..... ?? Mit der Lupe sehe ich am
    > Negativ nichts - sieht man nur im Print.
    > Vielleicht hat jemand von Euch eine Idee.
    >
    > Beste Grüße
    > Andreas


    In der Jobo-Dose mit Schichtseite nach außen rotiert? Die Negative mal auf dem Lichttisch ohne Lupe kritisch betrachten. Man sieht das dann eher, hauptsächlich in homogenen hellen (im Negativ dunklen) Flächen. Das kommt dann bei Rotations von den Stegen in der Dose. Da gibt es Turbulenzen, die zu einer ganz leichten Überentwicklung führen.

    bequalm hat geschrieben:
    > Ulrich Drolshagen hat geschrieben:
    > Soweit ich mal was von
    > > Selbstbauern gelesen hab, haben die die Holzbearbeitung auf
    > > Metallbearbeitungsmaschinen vorgenommen. Wie gut das funktioniert kann ich nicht
    > > beurteilen, aber von der Genauigkeit her, scheint mir das naheliegender zu sein.
    >
    >
    > Hallo, Ulrich,
    >
    > es spricht nix dagegen, mal ein Stück Holz z.B. in die Drehbank oder Fräse zu werfen,
    > aber die Ungenauigkeiten rühren sicher eher vom Material (Holz) her - zumal dies auch
    > noch zum Arbeiten neigt.
    > 1/100 stel Toleranzen halte ich so für schwierig zu erreichen...
    >
    > Im Wissen um die Verarbeitung von Holz scheint mir der kompetente (Möbel)Tischler
    > doch die Nase vorn zu haben :-)
    Das geht nicht um das Wissen sondern um die Maschinen und Werkzeuge. Tischlereimaschinen sind nicht für die Bearbeitung solch filigraner Werkstücke gemacht. Z.B. braucht man für den Schieber einer Kassette eine Nut von kaum einem Millimeter. Für sowas hat ein Tischler schlicht kein Werkzeug.

    andrehh hat geschrieben:
    > Moin,
    >
    > daran habe ich auch schon gedacht, aber ursprünglich wieder verworfen, da
    > meine Suche mehr "Grobes" wie Schränke, Türen, Treppen usw.
    > ergeben hat. Jetzt habe ich aber jemanden gefunden, dessen Leistungsangebot
    > auch die Stichworte Restaurierung und Problemlösung enthält.
    >
    > Mal sehen, was die zu den Kassetten sagen.
    >
    > Danke für den Tipp.
    Die Holzarbeiten bei GF-Kameras sind nicht so ganz trivial und dürften idR die Möglichkeiten normaler Tischlereien übersteigen. Man benötigt nämlich spezielle Fräswerkzeuge für die Schlitze und Nuten, die eine Tischlerei in den Dimensionen regelmäßig nicht verfügbar haben dürfte. Tischlereien (auch die, die sich mit Restauration befassen) arbeiten normalerweise auch mit Toleranzen, die in der Messgenauigkeit von Gliedermaßstäben (aka Zollstöcken) liegen. Das entspricht etwa einen 1/10 mm. Das ist für Kameras viel zu ungenau. Soweit ich mal was von Selbstbauern gelesen hab, haben die die Holzbearbeitung auf Metallbearbeitungsmaschinen vorgenommen. Wie gut das funktioniert kann ich nicht beurteilen, aber von der Genauigkeit her, scheint mir das naheliegender zu sein.
    Ich würde mich mal an Chamonix wenden.


    Ulrich

    Nordlicht hat geschrieben:
    > ANALOGO hat geschrieben:
    >
    > > Die "Methode Mark" liefert Ergebnisse in Bezug zur Ausgangsblende, die
    > > entsprechend unzurechnen sind. Die Ausgangsblende müsste aber erst einmal
    > ermittelt
    > > werden, s.o.
    >
    > Ob ich die "Methode Mark" mal als Markenzeichen anmelde? :P
    >
    > Die Anfangsblende kann man durch eine Vergleichsmessung mit einem Objektiv bekannter
    > Lichtstärke einfachst ermitteln. Und sofern auf der Mattscheibe nur das Licht durch
    > das Objektiv erscheint, ist die Methode genau. Schließlich arbeitet eine nicht
    > unbeträchtliche Anzahl an Spiegelreflexkameras seit Jahrzenten nach dieser Methode.


    Ich würde nochmal nachlesen, was Peter damals zu der Methode geschrieben hat. Die SLR-Belis sind ja entsprechend kalibriert.