Posts by Ulrich Drolshagen

    Schlossgespenst hat geschrieben:
    > /*Das würde ich auch so machen. Aber nicht über einen Vergleich. Sondern
    > mittels Messung und Berechnung nach dem Zusammenhang, den EOTS bereits
    > beschrieben hat:
    >
    > Brennweite [mm] / Durchmesser Blendenöffnung [mm] = Blendenzahl*/
    >
    > Das wäre natürlich ideal, aber Mark's Methode müßte eigentlich am
    > genauesten funktionieren?
    >
    > Achja, noch so was Spezielles : Bei eBay gibt es ein Messingobjektiv, das
    > nicht mit herkömmlichen Blendenwerten angeschrieben ist, sondern mit 1, 2 ,
    > 3, 4 und 5. Wie ist das zu verstehen?
    >
    > Herzliche Grüße
    >
    > Gerhard


    Benutzt mal die Forensuche. Ich meine mich zu erinnern, dass Peter Kessler das mal erklärt hat, wie man das genau macht.


    Gruß


    Ulrich

    SCHWARZZEIT hat geschrieben:
    > Hallo Ulrich,
    >
    > die Maskenfarbe des Fuji Pro160S ist auf jeden Fall rötlicher als die der
    > Kodak Portras. Die Maske des Kodak Ektar 100 ist auch eher rötlich, aber
    > ein zarteres Rot als bei beim Fuji Pro160.
    >
    > Wenn du beim Scannen die Maske von einer Automatik anhand der im Negativ
    > vorhandenen Schwarz- und Weißpunkte herausrechnen lässt, sollte es keinen
    > offensichtlichen Cyanstich geben. In einigen Fällen findet die Automatik
    > keinen geeigneten Schwarz- oder Weißpunkt, so dass weitere manuelle
    > Korrekturen notwendig sind, um ein farbstichfreies Bild zu erhalten. Für
    > meine Trommelscans korrigiere ich die Orangemaske immer manuell anhand der
    > Rohscandaten (Positivscan).
    >
    > -Dominique


    Ich hab inzwischen die restlichen Filme bei Rossmann entwickeln lassen, um die nicht durch Entwicklungsfehler zu versauen. Daher weiß ich jetzt, dass die soweit ok geworden sind (weiß aber leider auch, dass meine Motive nix für Farbe sind. Insofern hätte ich die auch selbst entwickeln können). Die sehen tatsächlich anders aus, als "normale" Farbfilme, die ich bisher so kenne.
    Mein Problem ist jetzt noch die ziemlich ungleichmäßige Entwicklung. Ich hatte die Rotation auf der langsamen Stufe (CPE2), um die Überentwicklung der Ränder, die ich bei SW-Entwicklung bei der schnellen Rotation immer hab, zu vermeiden. Das hat es alles nur noch schlimmer gemacht. Hat irgendjemand einen Tip, wie man mit Rotation einen gleichmäßige Entwicklung hin bekommt? 1,2L Entwickler zum Kippen in der 3000er Dose ist sonst bei Farbe ein bisschen happig.


    Ulrich

    Moin zusammen,


    kann mir jemand sagen, wie die Maske von Pro 160 aussehen muss? Ich hätte jetzt das übliche Orange erwartet. Bei meinem ersten Versuch ist die eher rot geworden. Entsprechend haben die Bilder nach dem Scannen einen ziemlichen Cyan-Stich. Ehe ich jetzt anfange nach Fehlern zu suchen, wollt ich mich erstmal erkundigen, ob das vielleicht so gehört.


    Herzlicher Gruß


    Ulrich

    bequalm hat geschrieben:
    > Moin,
    > Nordlicht hat geschrieben:
    > > Ich habe auch schon von Leuten gelesen, die den Verschluss in Waschbenzin
    > > eingelegt und durchgespült haben.
    >
    > Das dürfte nicht jedem Verschluss bekommen;
    > manche Lamellen sind aus einer papierähnlichen Substanz, welche das sicher nicht
    > überlebt.
    >
    > Mechanik ist so ne Sache - Feinmechanik erst recht.
    > Kaputtgeschraubt ist schnell, eine Wartung / Reparatur kostet andererseits sicher
    > nicht die Welt.
    >
    > Aber aus Fehlern lernt man auch , für den nächsten Verschluss :)
    >
    > Gruss,
    > Ritchie



    Sieh es mal so: Solche Sachen sollten eh ungefähr alle zehn Jahre zur Wartung. Wie alt sind die Sachen, wenn wir die bei ebay kaufen? Ich berücksichtige die obligatorischen Wartungskosten schon beim Kauf. Selbst wenn der Verschluss/die Kamera einwandfrei funktionieren, sind die Schmierstoffe garantiert nicht mehr die fittesten. Nach einer Wartung weiß ich dann, dass ich mich auf das Teil für viele Jahre verlassen kann.


    Ulrich

    AlexB hat geschrieben:
    > Danke für all die Infos, stehe eigentlich vor exakt dem gleichen Problem.
    >
    > Portable GF-Kamera für mehrtägige Rucksacktouren in den Bergen Lapplands ;)
    >
    > Chamonix hatte ich auch schon in Erwägung gezogen. Weiss jemand was über
    > die Lieferzeiten?
    Die werden mehrmals jährlich im Batch produziert. Wenn Du Glück hast, ist grad ein Produktionslauf durch und nicht alle vorbestellt. Dann geht das, was man so hört, innerhalb von Tagen. Ansonsten kann das auch Wochen dauern. Am besten schreibst Du Chamonixviewcamera.com eine Mail und fragst. Der treibende Kopf hinter dem Unternehmen ist Hugo Zhang. Der ist im largeformatphotography.info/forum aktive und darüber auch leicht zu erreichen. Wenn Dir das mit einer neuen zu lange dauert, geht das oftmals schneller, sich dort auch im classifieds-Bereich umzugucken. Die Kameras sind sehr verbreitet und tauchen da relativ häufig im Angebot auf. Bei einer gebrauchten 045N-1 musst Du dich dann allerdings mit dem Fokusshift-Problem noch auseinander setzen. Ist aber keine große Sache.


    Ulrich

    stixer hat geschrieben:
    > Klingt sehr interessant!
    >
    > Richtig, das Gewicht ist nicht alles, aber mit einer leichten GF kann ich
    > mir auch ein leichtes, einfaches Stativ holen... Meine Peco nimmt aber auch
    > jede Menge Platz weg... die Chamonix sieht da doch sehr viel kleiner aus...
    >
    > Danke soweit!
    Kleiner zusammenpacken ist bei einer 4x5 mit drehbarem Rückteil vermutlich physisch unmöglich.


    Ulrich

    stixer hat geschrieben:
    > Hi.
    >
    > Ich mache gerade verstärkt Landschaftsfotografie. Ich habe eine Plaubel
    > Peco, die mit allem Drum und Dran mehrere Kilos auf die Wag bringt, ganz zu
    > schweigen von dem ganzen Zubehör. Nachdem ich nun einige Berge mit dem
    > ganzen Zeug bestiegen habe, suche ich dringend was kompakteres.
    >
    > Eine Idee wäre eine Linhof Technika, nur leider passt das nicht ganz zu
    > meinem Geldbeutel, da müsste ich ja 2000 bis 3000 Euro investieren.
    >
    > Nun meine Frage: Hat jemand einen Tipp für eine günstigere Laufbodenkamera
    > oder was ähnliches, so um die 1000 Euro? Ich brauche nicht unbedingt was
    > modernes, was einfaches reicht aus...
    >
    > Vielen Dank und Grüße,
    > Alex


    Sofern Du mit den gewährleistungstechnischen Einschränkungen (Import aus China oder USA) leben kannst, wäre eine Chamonix das was Du suchst. Rein technisch gesehen, kann ich die Kamera für den von Dir genannten Zweck empfehlen. Die ist genau dafür konstruiert worden. Allerdings sollte man mit spitzem Bleistift nachrechnen, welchen Anteil am Gesamtgewicht der Ausrüstung die Kamera selber überhaupt ausmacht.


    Ulrich

    bequalm hat geschrieben:


    > "" PTB54 so detailliert abgekupfert, dass auch die Balgen
    > austauschbar sind.""
    >
    > War die PTB nicht jenes Modell, wo man den Balgen überhaupt nicht wechseln
    > kann, da fest eingeleimt?


    Hab mir grad nochmal die Bilder angeguckt. Die Befestigung des Balgen ist exakt die gleiche wie bei der Chamonix. Soll aber nicht heißen, dass das Format des Balgen nicht ein paar Millimeter abweicht.


    Ulrich

    Alles, was an einer Kamera nicht dran ist, kann auch nicht kaputt gehen 8) . Guck Dir mal das "Original" von Chamonix an. Das neue Modell hat eine etwas geschicktere Rückstandartenverstellung. Außerdem ist die Basisplatte aus einem Kompositbauteil. Bei der PTB54 ist die aus Massivhölzern verleimt. Soweit ich mich entsinne (nagel mich nicht drauf fest), ist die PTB54 so detailliert abgekupfert, dass auch die Balgen austauschbar sind.


    Ulrich

    Frank R. hat geschrieben:


    > Mittlerweile entwickle ich in der Dose nur noch selten, weil ich in der
    > Dose, trotz der schwarzen "Flügel" teilweise ungleichmäßige
    > Entwicklung hatte. Gerade in homogenen Himmelsbereichen war das dann auf
    > den Abzügen sichtbar.
    Das ist bei mir weg, seit ich nicht mehr rotiere sondern kippe. Kostet zwar 1,2 L Entwickler. Aber D76 ist billig.


    Ulrich

    sandraf hat geschrieben:


    > Würde also heißen, wenn ich diese Streifen vermeiden wollte, müsste ich den
    > Film umgekehrt einspulen (Emulsion Richtung Dosenwand).
    Ich weiß jetzt nicht, wie das bei dir aussieht. Ich hab aber am Anfang auch so regelmäßige Streifen in den negativen gehabt, wo die Dichte im Negativ größer ist. Das kam davon, dass ich die Blätter mit der Emulsionsseite nach außen eingelegt hatte. Die Dose hat in der Wand so Stege, die wohl zu einer stärkeren Verwirbelung des Entwicklers bei der Rotationsentwicklung geführt hat. Seit ich die mit der Emulsionsseite nach innen einlege, ist das weg. Die Dose ist eine Multitank2, 2523, mit Planfilmeinsatz.


    Ulrich

    sandraf hat geschrieben:


    > Wie geht ihr vor, wenn ihr den Film in die Kassetten einlegt? Tragt ihr
    > Handschuhe, damit keine Fingerabdrücke auf dem Film landen? Andererseits...
    > bei Baumwollhandschuhen kann ja mal ein Fussel auf dem Film landen... :?
    > Latexhandschuhe?
    > Reicht ein Wechselsack bei 4''x5''? Oder ist der zu klein? (habe den
    > Paterson von fotoimpex).


    Fingerabdrücke sind vor dem Entwickeln nicht so ein Problem, weil die im basischen Entwickler wieder weg gehen. Trotzdem will man das nicht. Man kann den Film aber relativ gut handeln, indem man den nur an den Kanten berührt.
    Fusseln vor der Belichtung sind ein echtes Problem, weil man die im Positiv nachher nur wieder weg bekommt, indem man die Stelle bleicht und anschließend retuschiert. Sehr aufwendig. Ich hatte *dreimal auf Holz klopf* keine Probleme mehr, seit ich die Filme grundsätzlich in einem Wechselzelt einlege und nicht in der Dunkelkammer. Mein Tip: keinen Sack nehmen, sondern so ein Teil, das Aussteifungsringe hat. Ich hab meinen von Calumet, gibts aber von verschiedenen Herstellern.


    Ulrich

    Wolli hat geschrieben:
    > Hallo Ulrich,
    > teste mal die Folie ob es auch wirklich Heißklebefolie ist. Ich habe vom
    > Rahmengeschäft meines Vertrauens Heißklebefolie und Abdeckfolie bekommen.
    > Die Klebefolie ist bräunlich die Abdeckfolie ist weiß und auf einer Seite
    > glänzend und die andere ist matt. Damit deckst du das Bild ab wenn du mit
    > dem Bügeleisen aufbügelst.
    >
    > Gruß,
    >
    > Hans-Günther
    Das hab ich an einem kleinen Stück Baryt mit einem Heftkolben schon ausprobiert. Ich weiß halt nur nicht, welche Temperatur das nun tatsächlich braucht und welche technischen Eigenschaften das ansonsten hat. Vielleicht sind die unterschiedlichen Seiten ja auch einfach nur fertigungstechnisch bedingt und haben sonst weiter keine Bedeutung.


    Gruß


    Ulrich

    kuttoo hat geschrieben:
    > Danke an Frank und Ulrich!
    >
    > Ulrich, welches 9/360 hast Du? Kannst Du das empfehlen?
    Das ist ein Apo-Ronar in einem Nr. 3 Verschluss. Der Verschluss ist größer als das Objektiv. Zur Qualität kann ich nichts sagen, weil ich keinen Vergleichsmaßstab habe. Für meine Zwecke reichts aber. Da gibts hier bestimmt andere, die da genaueres zu sagen können.


    Ulrich

    Moin zusammen,


    ich hoffe, das passt hier auch her. Ich hab damals zusammen mit meiner Presse für meine Verhältnisse erhebliche Mengen an Material dazu bekommen. Unter anderem zwei verschiedenen Sorten an Aufziehfolie. Die eine konnte ich identifizieren. Das ist Bienfang Fusion 4000. Die Folie ist relativ dünn. Da ich dazu Verarbeitungshinweise bekommen hab, hab ich die erstmal benutzt. Leider ist die jetzt fast aufgebraucht und ich muss mich jetzt mit der anderen Folie befassen.
    Die Folie ist gefühlt doppelt so dick wie die Fusion 4000 und hat eine matte und eine glänzende Seite. Die Rollenbreite ist 50cm. Ich hab jetzt die Hoffnung, dass mir vielleicht einer von euch ein paar mögliche Kandidaten für die Folie nennen kann, nach deren Verarbeitungsanweisungen ich dann suchen kann.


    Gruß


    Ulrich

    kuttoo hat geschrieben:
    > Hallo zusammen,
    >
    > nachdem ich gerade meine ersten, immerhin halbwegs erfolgreichen Versuche
    > mit einer Chamonix mit Nikon 5,6/150 hinter mir haben, möchte ich mein
    > Portfolio um ein Weitwinkel und ein Tele bereichern. Da ein
    > Standardweitwinkel nie so mein Ding war, strebe ich nach einem 75er und
    > einem 300er. Zunächst hatte ich das 9/300 von Nikon im Auge. Nachdem ich
    > aber Schwierigkeiten zur korrekten Fokussierung und Identifizierung der
    > Schärfentiefe schon bei Blende 5,6 erfahren habe, tendiere ich eher
    > Richtung lichtstärkeren Objektiven wie das 5,6/300 von Schneider, aber: das
    > gute Teil wiegt ja 1,2 kg!
    >
    > Hat jemand einen Tipp? Wie man trotz schwacher Lichtverhältnisse korrekt
    > fokussiert? Ich habe einen Sucher, der einen eingebauten Spiegel hat und wo
    > man von oben reinschaut. War eigentlich auch nicht ganz preiswert...
    >
    > Herzlichen Dank!
    >
    > Gerald


    Ich hab ein 5,6/150 5,6/240 und ein 9/360 an der 45N-1. Das 240er ist so ziemlich die Grenze. Das geht noch so grade. Vergiss das mit dem 5,6/300. Das hält die Kamera nicht mehr, wenn man die hintere Linsengruppe überhaupt durch die Frontstandarte bekommt. Das 9/360 ist auf der Mattscheibe praktisch genau so hell, wie das 5,6/150. Für mich ist da kaum ein Unterschied. Ich hab auch ein 8/65, das ich mal für 6x9 verwendet hab. Das kann man vergessen, da sieht man am Rand nichts mehr.


    Ulrich