Posts by Ulrich Drolshagen

    Quote from "Certochrom"

    Hallo Katinka, hallo Ulrich,


    Doch, einen prinzipiellen Unterschied gibt es schon: Rollfilm hat im Format 6x9cm acht Aufnahmen. Diese acht Aufnahmen muss ich halt auch belichten und entwickeln. Bei 9x12cm / 4x5" habe ich einzelne Bilder, die ich eben auch einzeln belichten und entwickeln kann.


    Das geht auch mit 6x9, auch wenn sich das heute wohl keiner mehr antut.


    Ulrich

    Quote from "Katinka"

    Nun ja, ganz glücklich bin ich damit nicht, aber es ist erschwinglicher als Neuware und vielleicht für den Einstieg gut.

    Ich bin da zwar nicht so der Experte, aber mir kommt der Preis für eine 6x9 relativ hoch vor. Linhofs werden eigentlich relativ häufig angeboten. Außerdem gibt es ähnliche Kameras, die zwar als nicht so edel gelten, aber auch relativ preiswert angeboten werden.

    Quote


    Dennoch würde mich noch eines interessieren: spricht man hier von einer Großformatkamera oder eine Mittelformatkamera? Ist das Ansichtssache?


    Als Großformat gilt alles, was 4x5 Zoll bzw 9x12 cm ist und größer. Allerdings wird das hinsichtlich 6x9 nicht so eng gesehen, wenn es sich um eine Kamera mit ähnlichen Verstellungen wie bei einer GF-Kamera handelt. Von der Konstruktion her und deshalb auch von der Arbeitsweise unterscheidet sich die kleine Technika nicht von ihren großen Schwestern (die großen gibts auch noch im Format 13x18). Es ist deshalb auch nicht abwegig, sich bei Fragen zu diesen Modellen an dieses Forum zu wenden.


    Ulrich

    Das Objektiv ist eigentlich für 6x9 vorgesehen. Es gibt auch Technika-Versionen in dem Format. Ob die dann auch diese römische Ziffern-Kennzeichnung haben, weiß ich allerdings nicht. Wenn die Kamera mit diesem Objektiv ausgerüstet ist, deutet das eigentlich darauf hin, dass das eine "Baby"-Technika ist.


    Ulrich

    Quote from "Peter B."

    Genauso muss das sein.


    Genau genommen müsste es "sollte" heißen. Es gibt Kameras, da ist das anders vorgesehen und da kann das dann sein, dass die Lage der Mattscheibe nicht mehr stimmt, wenn man das so macht, wenn die Fresnellscheibe nicht ihren eigenen Falz hat. Bei Graflexen, die mit einer solchen Scheibe ausgerüstet sind, ist das AFAIK zum Beispiel so.
    Wir müssten jetzt also wissen, um was für eine Kamera es sich handelt.


    Ulrich

    Quote from "Certochrom"

    Hallo Ulrich,


    ein Symmar ohne weitere Zusätze sollte ja zwei Blendenskalen haben. So wie das 150mm, das ich von dir habe. Es ist übrigens oft im Einsatz und ich habe viel Freude damit.

    das freut mich

    Quote

    Ist dein 5,6/240 so ein altes Symmar? Und steht da wirklich auf der Skala der Wert "48" ?

    nein, da steht natürlich 45, war ein Irrtum von mir. Das ist ein MC Symmar-S, also relativ neu

    Quote


    Normalerweise gehen diese Symmare nur bis Blende 45. Wenn du die Skala weiter drehst, werden natürlich kleine Öffungungen angezeigt, diese Skalen sind aber leider nicht immer linear. Bei meinem Apo-Ronar 9/480 in Copal 3 sind die Abstände bis Bl. 90 linear, darüber hinaus sind auch keine Werte mehr vorhanden.


    Auf die sichere Seite kommst du auf jeden Fall, wenn du die Öffnungen ausrechnest und dir auf dem Objektiv dann entsprechende Markierungen anbringst.

    das hatte ich gehofft, ließe sich vermeiden. ich erinnere mich, dass Peter mal irgendwo erklärt hat wie das geht. Und das hörte sich kompliziert an.


    Herzlicher Gruß


    Ulrich

    Moin zusammen,


    hab heute nachmittag ein sehr schönes Symmar 5,6/240 in einem Copal No 3 bekommen (das Ding ist schwerer als meine Kamera, aber passt noch dran). Die kleinste auf der Skala verzeichnete Blende ist 48. Man kann den Blendenring aber noch bis gefühlte 128 weiter drehen, 64, 90 und 128 stehen aber nicht mehr auf drauf. Jenseits der Diffraktionsproblematik: Kann ich davon ausgehen, dass ich die fehlenden Blenden in äqudistanten Abständen zu den Blendenstufen der vorhandenen Skala weiter führen könnte?


    Gruß
    Ulrich

    Quote from "Bernhard_T"

    Servus Peter,


    sowohl bei Architektur als auch Landschaft wirst Du wohl mindestens ein Weitwinkel benötigen, wenn nicht sogar 2 (gemäßigt / stark).


    Kann man das so pauschal sagen? Ich zB. fotografiere fast ausschließlich Landschaften und brauch dabei eher ein Fernobjektiv bzw. Tele im MF. WW brauch ich extrem selten und hab ich für GF deshalb auch gar nicht. Hab auch noch nie das Bedürfnis verspürt, mir eins anzuschaffen. Kommt das nicht immer auf die persönliche Sicht an?


    Ulrich

    Quote from "GerdO"

    Mit dem was ich unter diffusem Tageslicht verstehe, gibt es keine harten Kontraste. Hast du mal ein Beispielbild?

    Ich zeige im Netz keine Bilder von Menschen, die mir dafür keine Freigabe gegeben haben. Aber ich kann das präzisieren: Die Gruppe stand mit dem Rücken zu einem Parkteich, der eine hohe Wasserfontaine hat, die nach meiner Idee irgendwie mit auf das Bild sollte, damit der Ort identifizierbar bleibt. Dummerweise waren hinter mir sehr hohe Bäume. Das hatte zur Folge, dass das Licht, so diffus es war, fast ausschließlich von hinten und oben kam. Sehr ungeschickt. Die hellsten Stellen im Bild waren die Häupter, zumal die meisten der Beteiligten die 50 mehr oder weniger deutlich überschritten haben und deshalb an den Stellen entsprechende Refektionsflächen bieten. Die Augen z.B. fielen demgegenüber deutlich ab. Das das nochmal gut gegangen ist, hab ich ausschließlich dem bedeckten Himmel zu verdanken. Andererseits, bei Sonnenschein wäre mir klar gewesen, dass das nicht funktioniert.

    Quote


    - Da die Sonnenstrahlen ja quasi parallel laufen, muss - bei deiner Idee - das Tuch fast so groß sein, wie die Gruppe Platz braucht. Jedenfalls sehr groß. Ein so großes Tuch und den dazugehörigen Rahmen aufrecht/schräg zu halten dürfte schwierig werden.


    Man könnte versuchen zwei Rahmen seitlich links und rechts zu platzieren, die diagonal auf die Gruppe gerichtet sind. Dann braucht man die Flächen nicht ganz so groß. Aber das Problem bleibt, dass sowas nur bei Windstille funktioniert.

    Quote


    - Den geringsten Aufwand dürftest du haben, wenn du die Leute einfach in den Schatten eines Hauses stellst.


    Technisch gesehen, hätte ich bei dem beschriebenen Bild kein Problem gehabt, wenn ich das Arrangement um 180° gedreht hätte. (Der Hintergrund war nur nicht so toll.)

    Quote


    - Wenn das nicht geht, kämen vlt. noch vorhandene Party-/Festzelte in Frage. Sowas kann man auch mieten.
    - Alternativ könnte man den Rahmen mit vier hohen Beinen bauen. So daß das Tuch parallel zum Boden in der Luft schwebt, hoch genug, damit es nicht im Bild erscheint.


    Das bringt mich auf eine Idee. Ich hab noch ein altes Jollen-Großsegel zu liegen. Die Reflektionsfläche ist dann zwar asymmetrisch, aber man kann das relativ gut aufspannen. Mal gucken.


    Gruß


    Ulrich

    Quote from "uri"

    hallo ullrich,


    deine idee ist nicht schlecht, allerdings darfst du natürlich keinen wind 8) haben, wenn du deine reflektoren benutzen möchtest. zu den kabelschutzrohren: die von dir genannte grösse nennt sich EN20 (innendurchmesser), die rohre sind sehr leicht, verbiegen sich allerdings auch sehr leicht. im elektrogrosshandel gibt es allerdings auch aluminiumrohre und entsprechende rohrbögen in der genannten nennweite, etwas teurer, aber m.e. besser geeignet.


    grüsse uwe


    Danke für den Tip. Ich werd die Tage mal mit meinem Elektriker sprechen.


    Ulrich

    Quote from "cali"

    Hallo Ulrich,


    die Idee ist grundsätzlich gut, funktioniert ja beim California Sunbounce System ähnlich.
    Ein Problem sehe ich in der Stabilität der Kunststoffrohre. Je nach Fläche des Reflektors reicht schon ein laues Lüftchen und man hat Mühe es festzuhalten. Ob das die Rohre aushalten wage ich zu bezweifeln


    Diese Rohre gibts in unterschiedlichen Stärken. Die dickeren sind gefühlte 1 Zoll. Die sind schon ziemlich fest. Natürlich kann man auf der Bespannung nicht trommeln. Dafür geben die in der Mitte zu sehr nach. Das mit dem Wegfliegen ist ein Problem. Deshalb will ich das/die auch nicht größer machen als unbedingt nötig. Daher meine Frage. Im Moment neige ich dazu, zwei Stück in der Größe 90x160cm² zu bauen.

    Moin zusammen,


    ich kram den Thread grad nochmal vor, weil mein Problem dazu passt. Dann hat der nächste der sucht das alles gleich schön zusammen.
    Ich hab mir vorgenommen, in Zukunft bei Familienfeiern richtige altmodische Gruppenfotos zu machen, die man sich auch in 100 Jahren noch angucken kann, macht ja heute keiner mehr sowas. Eins hab ich auch schon gemacht und in zehn Abzügen in der Family verteilt. Das nächste steht demnächst an.
    Ich hab keine Blitzanlage und das lohnt sich für mich vermutlich auch nicht. Ich hab nur gemerkt, dass man selbst bei Aufnahmen draußen bei diffusem Licht harte Kontraste bekommt, die man aufnahmetechnisch nur schwer in den Griff bekommt und sich deshalb hinterher beim Vergrößern damit rumärgert.
    Für die nächste Aufnahme, die demnächst ansteht, hab ich mir deshalb überlegt, mir einen Reflektor zu bauen. Für Portraits hab ich eine konkrete Idee, wie groß sowas sein müsste, für Personengruppen bis etwa 20 Personen fehlt mir allerdings die Vorstellung dazu, wie sowas aussieht.
    Meine Idee ist, dass ich einen Rahmen aus diesen grauen Kabelrohren baue, in denen Elektriker im Keller Aufputzleitungen verlegen. Die kann man mit 90° Winkeln zusammen stecken. Als Bespannung schwebt mir weißes Spinnakertuch vor. Das ist leicht und sehr dünn. Wenn man das hoch hält taugt das als Diffusor, gleichzeitig reflektiert das meiner Einschätzung nach genügend Licht. Was haltet ihr von der Idee?


    Gruß


    Ulrich

    Moin,


    das Manfrotto kenn ich nicht, aber ich hab ein Berlebach. Vermutlich nicht ganz das gleiche. Ich glaub eher was mit 8042. Hat jedenfalls drei Beinsegmente und ist nicht so hoch. Preisgünstig, leicht und stabil: Stative erfüllen leider immer nur zwei der drei Anforderungen. Im Falle von Berlebach sind das stabil und preisgünstig. Wenn Du Landschaften fotografierst ist die Nievellierkugel an der Mittelsäule des Berlebach ein Vorteil, weil man idR (na ja, jedenfalls ich mach das so) die Kamera strikt waagerecht ausrichtet. Der Rest passiert über die Verstellungen. Du brauchst also nicht unbedingt einen Neiger. Das funktioniert vermutlich auch bei Portraits noch so. Tabletops sind eine andere Geschichte, da kann ich nicht mitreden. Videoneiger sind nach meinen Erfahrungen für Fotografie eher ungünstig, weil die nur in zwei Dimensionen eine Ausrichtung erlauben.
    Wichtig wäre mir, dass das Stativ so hoch ist, dass ich ohne mich zu beugen auf die Mattscheibe gucken kann. Das geht sonst ins Kreuz. Ich hatte mir mein Berlebach kürzer bauen lassen, damit die Transportlänge besser zu meinem Rucksack passt. Für die MF-Kamera war das genau richtig, für die GF-Kamera brauchte ich dann ein anderes Stativ.
    Ein Stativ ohne Mittelsäule ist übrigens auch noch eine Überlegung wert. Btw. ich würde Berelbach fragen, ob die Angabe der Gesamthöhe einschließlich ausgezogener Mittelsäule oder ohne Auszug gilt. Den Auszug willst Du mit einer GF-Kamera in der Regeln nicht benutzen müssen. Wenn Du ein leichteres Stativ hast, wie ich seit neuerem, hilft es staibilitätsmäßig übrigens, wenn unter der Befestigungsplatte ein großer Haken ist, an dem man seine Fototasche aufhängen kann (oder ggf. ein Einkaufsnetz mit großen Steinen)


    Gruß


    Ulrich

    Schönen Dank für den Bericht. Ich bin wirklich froh, dass wir das mit dem Kranz gemacht haben. Wenn noch genug Geld übrig wäre, fände ich eine Traueranzeige in der örtlichen Tageszeitung sehr schön.


    Gruß


    Ulrich

    Quote from "jsch"

    Die maximale Schärfe habe ich ca. 3 mm über der Glasplatte (d.h. in der Schärfeebene der Scann-Rahmen). Derzeit behelfe ich mir damit, dass ich eine 3 mm Glasplatte auf die Scannerplatte lege. Auf das Negativ lege ich dann noch mal eine Glasplatte, damit es plan liegt.


    Das scheint bei vielen Scannern ein verbreitetes Problem zu sein. Im Forum von largeformatphotography.info gibts dazu eine Reihe von Threads. Die gängige Lösung scheint zu sein, die justierbaren Filmhalter von betterscanning.com zu benutzen.


    Ulrich

    Quote from "JUTTA"


    Ich denke auch, daß es aus Umweltgründen eher nicht aus Mahagoni oder Ahorn sein sollte!


    Warum kein Ahorn. Ahorn ist ein heimisches Holz, das zumindest hier in der Ostheide wie Unkraut wächst. Ist also eigentlich weiter kein Problem. Kirsche wäre auch noch eine Überlegung wert. Lässt sich leichter verarbeiten als Ahorn und sieht hübscher aus. Ach ja, Buche käme noch in Frage.


    Ulrich

    Quote from "johnars"

    Vermutlich würde ich Nussbaum oder Eiche wählen weil beide relativ hart sind und fürs Kassette rein und raus scheint mir das wichtig!


    Eiche arbeitet relativ stark. Bei den geringen Toleranzen will man das vermutlich eher nicht haben.


    Ich wünsch allen frohe Weihnachten


    Ulrich

    Moin zusammen,


    habt ihr mal auf apug.org geguckt? Da gibts zu dem Thema ein eigenes Unterforum. Keine Ahnung, ob das jetzt genau das ist, was ihr vor habt, aber da ist bisher jedes Detail der Emulsionsherstellung im Detail diskutiert worden.


    Ulrich