Posts by Schwarzweißseher

    Hallo,


    Mit Banse und Grohmann habe ich schon gute Erfahrungen gemacht. Da werde ich auf jeden Fall mal anfragen. Danke für den Tipp.


    edewolf: Ich gehe ja von einem 6x7er Negativ aus und habe mir aus Platzgründen auch erst einmal nur einen 6x9er Vergrößerer geholt, einen alten Veigel. Ich weiß nicht, ob ich das dann hier posten darf, wir sind ja im Großformatforum. Andererseits könnte ich mir schon vorstellen, dass der eine oder andere Din A0 ganz spannend findet.
    Ach ja, ganz vergessen: Der Veigel kann Horizontalvergrößerung, weil er drehbar ist.


    Grüße Schwarzweißseher


    P.S.: Als ersten Arbeitsschritt habe ich schon mal meinen Kleiderschrank auseinandergesägt, weil der Vergrößerer da erst einmal staubsicher untergebracht werden soll, und anders nicht reinpasste. Meine Frau hat schon geschimpft : )

    Hallo,


    Ich habe hier schon ein Bild in 75 x 100 cm selbst gerahmt, auch mit Passpartout, allerdings mit Kunststoffscheibe einseitig mattiert, alles von Halbe. Das war völlig okay von der Verarbeitung her.


    Die Arbeit in der Dunkelkammer wird sicher nicht ganz ohne sein, das erahnt man ja schon auf dem schönen Film. Vielleicht die Chemie mit Schwamm oder so auftragen, mal sehen.


    Aaaber ich will mir das antun, ja unbedingt.


    Grüße Schwarzweißseher

    Hallo,


    Bisher ist ja alles noch graue Theorie, ich habe ja noch nie vergrößert, und bekomme meinen ersten Vergrößerer erst morgen!!!!
    Aaaber, nach dem Üben mit kleinen Formaten will ich unbedingt auf Din A0.


    Da ich die Druckbranche ein bisschen kenne, weiß ich, was für schwere Monstren gute (!) Schneidevorrichtungen für dieses Format sind.
    Dann noch einen stabilen (!) Rollenhalter, einen großen schweren Schneidetisch usw. usw. - Das würde ich mir halt gerne alles so klein und einfach wie möglich halten.


    Wie es dann nach der Belichtung weiter geht, weiß ich bisher auch nur so im Groben. Das wird sich in den nächsten Wochen und Monaten zeigen.
    Sehr wahrscheinlich werde ich mir große Metallwannen holen und nicht die Dachrinnenentwicklung machen.
    Was ich jetzt schon sicher weiß, ist die Rahmung. Da schwöre ich auf Halbe-Rahmen. Die sind zwar nicht ganz billig, aber wirklich toll.


    Grüße Schwarzweißseher

    Hallo,


    wwelti: Falls sich deine Aussage auf das Naheinstellgerät von Linhof bezieht:
    Ich habe das Dingen mal an der Technika 6x9 gehabt. Funktioniert bestens und lässt sich sehr genau einstellen.
    Nachteil: Die Tiefenschärfe lässt sich natürlich schlecht kontrollieren, und hängt immer davon ab, ob und wie man das Ganze verkantet.


    Unterm Strich ist Fixfokus doch eine Primaidee oder eben Spiegelreflex.


    Grüße Schwarzweißseher

    Hallo,


    Für Nahaufnahmen gibbet doch von Linhof dieses Nahaufnahmegerät oder wie das heißt bzw. hieß.


    Da konnte man mit vier kleinen Drähten den Bildausschnitt festlegen und das Drahtgestell wurde dann an einem Auslegerarm über das Stativschraubenloch an die Kamera geschraubt. Dabei hat man dann über die Länge des Auslegers die Entfernung praktisch fest eingestellt.


    Danach konnte man das ganze Ensemble einfach auf das Motiv draufdrücken bzw. ganz ganz knapp davor halten und auslösen und fertig.


    Grüße Schwarzweißseher

    Hallo,


    Gab es bei der Graflex nicht mal so ein System mit zwei Leuchtpunkten, die man in Übereinstimmung bringen musste, und dann war das Bild scharf?


    Grüße Schwarzweißseher

    Hallo,


    Für die Master Technika 2000 gab es mal ein elektronisches Entfernungsmesssystem EMS.
    Im "Linhof-Kamera-Buch" heißt es dazu auf S.24:


    "Statt des mechanisch kuppelbaren Entfernungsmessers wurde die Master 2000 mit einem elektronischen Entfernungsmesssystem (EMS) als Zusatzmodul ausgestattet: Maximal 10 verschiedene Brennweiten von 90 bis 300 mm können per Knopfdruck in ein Rechnersystem eingegeben werden. Über ein Display werden alle wichtigen Daten für die elektronische Fokussierkontrolle abgelesen."


    Ein Bild gibbet da auch auf der Seite, aber das kann ich hier ja aus Copyright-Gründen nicht einstellen.


    Grüße Schwarzweißseher

    Hallo,


    Ich bin auf der Suche nach Barytpapier mit variabler Gradation in Din A0 als Stückware, also als Einzelblatt.
    Irgendwie komme ich da nicht weiter.


    Es gibt zwar ein paar Anbieter, die Rollenwaren haben und auch Einzelblätter in Fast-Din A0, also so ca. 84 x 106 cm oder so.
    Din A0 hat ja aber 119 cm Kantenlänge und nicht 106. Die 13 cm hätte ich gerne noch dazu.


    Hat mal jemand nen Tipp für mich, wo ich das als Einzelblattware beziehen kann?


    Grüße Schwarzweißseher

    Hallo,


    Ich habe gerade auf Photoscala.de einen Bericht über Photoline gelesen und mir gleich die Testversion runtergeladen.


    Ergebnis: Ich bin begeistert!
    Alles sehr intuitiv bedienbar und zudem in deutscher Sprache mitsamt Handbuch als PDF.
    Mehr brauche ich zumindest nicht. Die Vollversion kostet 60 Euronen oder so. Finde ich absolut okay für die Leistung.


    Grüße Schwarzweißseher

    Hallo,


    Die erste Kamera, die ich selbstgebaut habe, war heftigst lichtundicht.


    Ich habe dann von innen alles mit schwarzem Aquariensilikon der Marke Marina ausgeschmiert.
    Das hat alles 100prozentig abgedichtet, auch relativ dünne Schichtstärken schon. Für den Balgen ist das wahrscheinlich nicht so geeignet wie der Naturlatex, aber für größere Löcher vor allem in nichtflexiblen Teilen wirklich zu empfehlen.


    Ach ja: Ich habe die Stellen vorher noch mit Aceton entfettet.
    Guten Aquariensilikon würde ich dem billigen Baumarktsilikon immer vorziehen, weil der garantiert nichts ausdünstet, nachdem er getrocknet ist, was ja den Fischen ebenso schaden würde wie vielleicht den Objektiven. Gerade die Marke Marina kenne ich aus der Aquaristik. Ist zwar nicht ganz billig, klebt und hält aber wie verrückt. Superqualität.


    Aber vorsicht: Das Entfernen des Silkons ist nicht ohne, falls es mal wieder runter soll. Es gibt zwar Silikonentferner, aber der schmiert und saut ohne Ende rum. Also mechanisch entfernen, mit allen Vor- und Nachteilen.


    Grüße Schwarzweißseher

    Hallo,


    Ich habe mir mal Gimp runtergeladen und auch die Testversion von Affinity Photo.


    Ich muss vielleicht vorwegschicken, dass ich recht schnell ungeduldig werde, wenn sich mir ein Programm nicht auf Anhieb sofort intuitiv erschließt. Darum fotografiere ich auch so gerne analog. Vielleicht bin ich auch einfach von Photoshop verwöhnt, was ich recht intuitiv fand, aber das ist wahrscheinlich auch wieder Geschmackssache.


    Affinity Photo kann ja eine ganze Menge toller Sachen, aber genau das ist mir zu unübersichtlich. Vieles erschließt sich mir nicht sofort auf Anhieb. Warum kann ich z.B. nicht einfach mit dem Lasso einen Bereich auswählen und anschließend sofort verschieben/ausschneiden? Nee, da muss ich wieder erst noch eine oder mehrere Zusatztasten drücken - welche weiß ich nicht, da habe ich aufgegeben.


    Gimp kann schön intuitiv airbrushen, was ich ja gerne wollte. Aber ansonsten könnte es meines Erachtens auch intuitiver sein.


    Also werde ich wohl in Zukunft zwei Programme nutzen: Fotos von Apple für den ganzen Kleinkram, Kontraste, Entflecken etc. geht da ja alles schön schnell. Für das Airbrushen nehme ich dann Gimp. Und gut is.


    Danke nochmal für die vielen tollen Tipps.


    Grüße Schwarzweißseher

    Hallo,


    Ich bin auf der Suche nach einem guten und natürlich günstigen Fotobearbeitungsprogramm für Mac OS X 10.11.3, bei dem man kein Abo abschließen muss.
    Photoshop ist damit ja raus. Das alte CS2, das im Netz als Download steht, läuft auf OS X 10.11.3 nicht.
    Hat jemand nen Tipp für mich?


    Das Programm sollte außer dem üblichen Kram für Kontrast, Helligkeit etc. auch eine Stempelmöglichkeit und etwas Airbrushmäßiges bieten.
    Das ist mir beides wichtig und bei den Billig-Apps anscheinend nicht selbstverständlich, soweit ich das überblicke.


    Grüße Schwarzweißseher

    Hallo,


    Eine kleine Taschenlampe.
    Ich habe mir eine Maglite Solitär geholt, also die kleinste Maglite als LED-Version, und immer in der Fototasche.
    Vorteil gegenüber einer Handyapp:
    Die ist so klein, dass man sie auch mal in den Mund nehmen kann, wenn gerade wieder alle drei anderen Hände rumhantieren.
    Ein weiterer Vorteil: Sie wir angeschaltet, indem man sie vorne "lockerer" dreht und nicht umgekehrt. So kann sie nie aus Versehen angehen. Allerdings macht sie nur ein begrenztes Licht für eine begrenzte Zeit. Für ausgedehnte Nachtwanderungen ist das eher nichts.


    Grüße Schwarzweißseher

    Hallo,


    Mal ne ganz blöde Idee zu der vergessenen Lupe:
    Könnte man da nicht notfalls ein zweites Objektiv als Lupe zweckentfremden?
    Habe ich jetzt allerdings nicht ausprobiert, ist nur so ne Idee.


    Aber mal ein echter Tipp für alle Lesebrillenträger:
    Ich habe mir beim großen Gemischtwarenhändler mit dem A vorne davor eine Fünferpackung unzerbrechliche Lupenscheiben im Rollfilmformat gekauft und immer eine davon im Portemonnaie. Die Dinger machen zwar im Supermarkt keinen schlanken Fuß, wenn man damit dann die Bohnensuppe im Regal liest, aber immerhin bringt man so auch wirklich Bohnensuppe mit nach Hause und nicht wieder nur Katzenfutter, obwohl man gar keine Katze hat.


    Grüße Schwarzweißseher

    Hallo,


    Dänemark vor ein paar Wochen. Der Urlaub ist fast vorbei, da ziehen endlich dunkle Wolken auf und es stürmt. Meine Frau ärgert sich, dass sie nicht mehr in der Sonne liegen kann, und ich bin ganz aus dem Häuschen vor Begeisterung.
    Richtig hohe Wellen werden weit den Strand hinaufgepeitscht, im Hintergrund geht gerade der letzte Rest Sonnenschein vor einem düsteren Weltuntergangshimmel unter. Super!
    Ich also mit Kamera auf dem Stativ soweit ins Wasser gelaufen, wie es gerade so geht und mache Foto um Foto mit Rollflmrückteil.
    Freue mich bei jedem Film, den ich neu einlege, wie ein Kind, bis es mir dämmert: Die Objektivlinse ist komplett mit Salzwasser vollgespritzt! Die musst du ab und zu mal putzen! Im Endeffekt stellte sich heraus, nicht nur "ab und zu", sondern vor jedem neuen Bild. Na toll. Aber wenigstens noch halbwegs rechtzeitig gemerkt.


    Grüße Schwarzweißseher

    Hallo,


    Ich habe mich vielleicht etwas unklar ausgedrückt. Aaalso:


    Das Objektiv ist ein 4,5er Rodenstock Apo-Grandagon mit 35 mm Brennweite, das ich mitsamt Kamera gebraucht gekauft habe.
    Im Internet habe ich zuerst keine Abbildungen mit Selbstspannverschluss gefunden und so dachte ich zuerst, der Verschluss sei nicht original. Dann habe ich aber doch noch ein paar Bilder mit Selbstspannverschluss entdeckt und das ist genau meiner.


    Wenn die Blende auf 4,5 steht, kann man sehen, dass sie noch etwas in das "Objektivloch" hineinragt, also die größtmögliche Öffnung des Objektivs noch etwas weiter verkleinert.


    Die Abbildungsqualität bei 4,5 ist für meine Begriffe excellent. Selbst mit einer 30fach Lupe habe ich nichts zu meckern. Das ist das schärfste Objektiv, das ich je hatte, und ich kenne zum Vergleich auch Super-Angulon, Ysarex und Technikon. (Womit ich nicht sagen will, dass Letztere schlecht sind, ganz im Gegenteil.) Ich bin allerdings weder Berufsfotograf, noch habe ich je die Linienpaare unter einem Mikroskop ausgezählt. Also von daher muss ich meine Aussagen natürlich relativieren. Was ich eigentlich damit sagen will: Unterm Strich reicht mir zumindest die Qualität bei 4,5 dreimal.


    Grüße Schwarzweißseher

    Hallo,


    Da das Objektiv ein sehr gutes ist, nämlich ein Apo-Grandagon, möchte ich schon auch bei 4,5 fotografieren.
    Aber genau diese Verschlusstransplantation könnte das Problem sein. Der ist nämlich nicht mehr original.


    Andererseits stimmt die kleinste Blende F=16 schon perfekt mit der Gravierung überein, so dass sich wohl nur jenseits der 4,5 eine Änderung ergeben wird und der Rest wohl passt.


    Aber genau das finde ich seltsam:
    Welcher Objektivhersteller zeichnet denn ein Objektiv mit 4,5 aus, wenn es doch in Wahrheit ein 4er ist?
    Ich werde mal versuchen, den Blendendurchmesser bei 4,5 und bei 4 zu messen.


    Grüße Schwarzweißseher