Posts by Peter K

    Quote from "saigon"

    Was brauch ich denn nun sonst noch alles? Ich habe hier ein Sinar- Polaback (int.) und ein mehr oder weniger okayes Kugelkopf-Stativ was ich gelegentlich für meine DSLR genutzt habe...


    Ob das Stativ und auch der Kugelkopf reicht?


    Auf alle Fälle brauchst Du noch ein reichlich bemessenes Einstelltuch, eine 6x bis 8x Lupe um auf der Mattscheibe scharfstellen zu können, einen Handbelichtungsmesser, Drahtauslöser und vor allem ein Mittel gegen Holzwürmer. :mrgreen:


    Peter

    Hallo Matthias,


    wenn Dein Objektiv symmetrisch aufgebaut ist hat sowohl Vorder- als auch Hinterglied dieselbe Brennweite und zwar die doppelte des Gesamtobjektives. Also bei Deinem ungefähr 330mm. Ungefähr weil die tatsächliche Brennweite fast immer von der gravierten Brennweite abweicht.


    Um das zu überprüfen kannst Du das vordere Teil aus dem Verschluß schrauben um dann zu versuchen ob Du ein Bild auf der Mattscheibe sehen kannst. Wenn ja und der Verschluß keiner der Größe #1 ist, bei dem sind vorderes und hinters Gewinde unterschiedlich groß, schraubst Du das Vorderglied in das hintere Gewinde des Verschlusses. Fokus und Bildgröße sind ungefähr gleich wenn das Objektiv symmetrisch aufgebaut ist.


    Wenn Du das vordere Teil nicht nach hinten setzen kannst oder umgekehrt, also wenn das Objektiv z. B. in einem Compur #1 eingebaut ist, wirst Du unterschiedlich lange Auszüge bekommen auch wenn die Brennweiten der Hälften gleich ist weil die Hälfte eines Objektivs immer stark unsymmetrisch ist. Da hilft dann nur die Brennweite über die Abbildungsgröße eines Objektes abzuschätzen.


    Oder Du kannst die Brennweite mit der "x = f * tan(Theta)" Methode ermitteln. Dazu wird die Kamera auf ein stabiles Stativ mit einem "Panoramakopf" montiert, wo man ablesen kann um wieviel Grad gedreht wurde. Wenn Du dann auf ein weit entferntes Objekt wie z. B. eine Kirchturmspitze fokussierst und dann die Kamera so drehst dass die Kirchturmspitze 5 cm auf der Mattscheibe gewandert ist. Einfacher geht es wenn Du einen 1 m langen Stab, bei Kameras auf optischer Bank funktioniert auch eine entsprechende Bankverlängerung, vor die Kamera montierst dessen Spitze sich um eine entprechende Strecke bewegt wenn die Kirchturmspitze auf der Mattscheibe bewegt wird. Bewegt sich die Kirchturmspitze z. B. 10 cm auf der Mattscheibe und die Spitze des Stabs 2 cm, also im Verhältnis 2 / 10, ist die Brennweite des Objektivs 1/5tel der Länge des Stabs, also 20cm.


    Der Vorteil dieser Methode ist man kann so die Brennweite bestimmen ohne zu wissen wo die Hauptebenen des Objektives, der Einzellinsen usw. liegen. Also auch z. B. bei Teleobjektiven, WW-Objektiven mit vergrößerter Schnittweite usw.


    Übrigens, auch bei Anastigmaten ist der Astigmatismus nicht vollständig korrigiert sondern nur so weit das er auf den Bildern nicht mehr auffällt. :wink:


    Peter

    Quote from "antoniusg"

    eignet sich eines der papiere besonders für kontakte oder ist es egal welches man nimmt?


    Gering empfindliches "Kontaktpapier" wie z. B. Lupex für SW-Kontaktkopien gab es für Farbkopien nie. Und auch die verbleibenden Papiere sind relativ hochempfindlich.


    Oberfläche "Glänzend" eigenet sich m. E. für Kontaktkopien besser als "Matt".


    Peter

    Hallo Antonius,


    es gibt nur noch zwei Hersteller die analoges Farbmaterial, Film und Papier, herstellen, Fuji und Kodak. Kodak Papier gibt es z. B. [url=http://www.allesfoto.de/default.asp?UIDASP=201012061842493053408865103180&UG=735&UE=15,75&MENPRO=3&MZW=289&SON=10]hier[/url].


    Aber warum nur Kontaktkopien? Da Du für die Kopierfilterung sowieso einen Vergrößerungsapparat entweder mit Farbmischkopf oder Filtersatz für die Filterschublade - wer hat schon noch ein Farb-Kontaktkopiergerät wie einen Agfa "Farbseriograph" - brauchst kannst Du auch gleich Vergrößerungen machen.


    Peter

    Quote from "saigon"

    Daher hoffe ich dass solch ein Umbau wohl eher als unzuverlässig einzuschätzen ist und ich mich jetzt nicht schwarz ärgern muss :-)


    Das sieht doch so aus als ob die Kamera bei Linhof umgebaut wurde, so weit ich das auf den Bildern sehen kann ist das doch sehr professionell gemacht.


    Peter

    Quote from "Heisenberg"

    Bereiten diese Orthochromatischen Filme bei der Architekturfotografie irgendwelche Probleme?
    Und kann mir jemand einen günstigen ort.sw-Planfilm 4x5 zum üben empfehlen?


    Warum eigentlich den ganzen Aufwand mit GF wenn Du nicht bereit bist das Einlegen in die Kassetten und dann in eine Entwicklungsdose wie z. B. Combiplan erst einmal mit ein, zwei Filmen zu üben? Fotografieren heißt nun mal mit lichtempfindlichem Material zu hantieren.


    Ein rotblinder, orthochromatischer Film läßt sich auch für Architekturfotografie gezielt einsetzen um wie durch die Verwendung von Filtern auch Objektfarben heller oder dunkler wiederzugegeben. In diesem Fall werden rote Objekte wie Ziegeldächer und Backsteinfassaden viel zu dunkel wiedergegeben.


    Mit einer Digitalkamera brauchst Du nicht einmal wie mit panchromatischem Film einen blaugrünen Filter um Rot im SW-Bild dunkel wiederzugeben.


    Peter

    Quote from "Heisenberg"

    Ich habe mal bei wiki unter panchromatisch nachgeschaut. Dort steht geschrieben:
    "Allerdings gibt es für die Dunkelkammer Material mit verminderter Empfindlichkeit im Bereich der Natriumlinien (etwa 589 nm), so dass bei begrenzter Expositionsdauer eine schwache Natriumdampflampe zur Beleuchtung eingesetzt werden kann."
    Ist das vielleicht so mit Grünlicht gemeint?


    Natriumdampflampen wurden als indirekte Beleuchtung für SW-Positiv-Labors eingesetzt weil das braungelbe* Licht dem Auge relativ hell erscheint aber SW-Vergrößerungspapier sicher verarbeitet werden kann.


    Panchromatisch sensibilisierter Film wie z. B. auch der NP22 ist bei ungefähr 525nm, dem Farbton von jungem Blattgrün, etwas geringer empfindlich und kann deshalb wie Dieter schon geschrieben hat kurzfristig dem Licht eines Dunkelkammerfilters Agfa 105 oder Kodak No. 3 ausgesetzt werden der in einer Dunkelkammerlampe mit einer 15 Watt Glühlampe eingesetzt ist. Aber nur wenn die Lampe zur Wand gerichtet, also indirekt, mindestens 75 cm vom Film entfernt ist.


    Peter


    * Natriumlampen wurden wegen der guten Helligkeitsausbeite bei geringem Stromverbrauch häufig zur Straßenbeleuchtung eingesetzt. Inzwischen werden aber fast nur noch Mischlichtlampen, Natrium und Quecksilber, verwendet weil so das Licht nicht mehr rein gelb sondern "weißer" erscheint.

    Quote from "Heisenberg"

    Bei allen Bildern habe ich einen hellen Schleier am linken oberen Rand. Entweder hatte ich die Mattscheibe nicht richtig eingespannt, oder aber den Film beim Einlegeen irgendwie belichtet.


    Hallo Peter,


    ein Lichtanfall bei mehreren Bildern an derselben Stelle liegt wohl eher an der Kamera als am Filmeinlegen in die Kassetten. Vielleicht hast Du den Balgen nicht richtig an der Bildstandarte befestigt.


    Nicht nur Weitwinkelobjektive sind für Architekturfotografie von Nutzen sondern auch lange bis sehr lange Brennweiten. Ohne zu wissen ob die örtlichen Gegebenheiten das zulassen kann ich mit vorstellen dass z. B. die Ansicht der katholischen Kirche aus einer wesentlich größeren Entfernung mit einer entsprechend langen Brennweite - neben dem Tele-Xenar 360mm ist ein Apo-Ronar 360mm oder 480mm ist da eine gute Wahl weil auch im Wortsinn noch tragbar - das Bauwerk "organischer" zeigen würde. Vielleicht auch aus einem Fenster. Was durchaus möglich ist wenn man nur fragt.


    Peter

    Hallo Hans-Jürgen,


    diese Aufnahme ist wie viele andere aus dieser Serie quer zur Fahrtrichtung aufgenommen. Ich nehme an mit einer relativ langen Brennweite vom Bahnsteig aus durch die (noch) geöffnete Türe. Hier ist die Türe zu.


    Peter

    Quote from "mgeiss"

    Von Toyo hab ich bisher nur gutes gehört, angeblich ist auch die Planlage etwas besser.


    Die Planlage in Planfilmkassetten hängt ausschließlich von den verwendeten Filmen selber ab. In erster Linie von der Art und Dicke der verwendeten Unterlage, Kodak Planfilme werden aus diesem Grund auf der teureren Polyesterunterlage gegossen. Planfilme auf dicker Azetatunterlage liegen auch ausreichend plan wenn auch die Rückseite begossen ist.


    Wenn die Planfilme auch nur wenig kleiner oder größer als das Sollmaß zugeschnitten wurden werden sie im ersten Fall nicht ausreichend in der Kassette gehalten oder stoßen im zweiten Fall an den Rändern an so dass sie in der Mitte hochgewölbt werden.


    Auf der anderen Seite ist die Planlage und vor allem auch die Position der Filmoberfläche bei der Verwendung von lichtstarken Objektiven wie dem Planar 1:2,8/100mm, Xenotar 1:2,8/100mm usw. besonders kritisch. Auch weil die mit diesen Filmen verwendeten 6,5x9cm-Negative meist stärker nachvergrößert werden als z. B. 8x10"-Negative.


    Wäre die Planlage aber wirklich ein Thema hätten sich Vakuumkassetten durchgesetzt.


    Peter

    Hallo Kai,


    willkommen im GF-Forum!


    GF-Objektive im Schneckengang, neudeutsch focus-mount, werden sowohl von Schneider als auch von Rodenstock angeboten. Und natürlich baut auch Linhof Objektive in Objektivplatinen mit Schneckengang ein.


    Ein 75mm-WW-Objektiv montiert auf einer flachen Objektivplatine läßt sich noch mit dem Laufboden einer Technika 4x5" fokussieren. Das heißt man braucht weder einen Schneckengang noch ein WW-Einstellgerät noch eine Technika 2000 bzw. 3000 mit dem beweglichen Innenschlitten. Da reicht es auch noch den Laufboden auf die erste Raste abzusenken und die Objektivstandarte wieder geradezustellen - Basisschwenkung bei der T III, Zentralschwenkung ab T IV - damit der Laufboden auch bei Hochformat nicht ins Bild ragt, vignettiert.


    Wird ein 65mm- bzw. 58mm-WW-Objektiv auf eine versenkte Objektivplatine montiert - die gibt es erst ab dem Modell IV - kann man auch noch mit dem Laufboden fokussieren hat aber Probleme mit der Vignettierung.


    Für noch kürzere Brennweiten wie das SA-XL 47mm und 38mm, die lassen sich nur mit Einstellschnecken oder der T 3000 verwenden, muß der Laufboden noch tiefer abgeklappt werden.


    Über die Adaptierung von DSLR-Gehäusen an GF-Kameras wurde hier schon viel diskutiert. Deshalb nur so viel: so ein Kameragehäuse an eine Technika 4x5" adaptiert verlegt die Bildebene ca. 50 mm nach hinten und verlängert so auch die kürzeste noch zu verwendende Brennweite um ungefähr denselben Betrag.


    Peter

    Hallo Frank,


    für die MPP gibt es m. W. keine versenkten Objektivplatinen. Dadurch dass das Objektiv mit einer versenkten Platine etwas in die Kamera ragt wird der Balgen weniger komprimiert und läßt sich etwas besser verstellen. Noch besser ist allerdings eine Kamera deren Balgen sich auswechseln läßt. Wie bei der Technikardan. Die auch noch in der Transportposition sehr klein ist.


    Objektive, Kassetten usw. und vor allem auch das Stativ mit Neiger wollen ja auch transportiert werden. Unter dem Gesichtspunkt ist Deine Profia zu benutzen doch auch eine Überlegung wert oder?


    Peter

    Hallo (hast Du auch einen Vornamen?),


    belichete Farbfilme lassen sich auch in Verpackungen aufbewahren - und auch ins Labor geben - in denen ursprünglich SW-Planfilme verpackt waren. Es erleichtert die Sache natürlich wenn man auf der Packung vermerkt was da für Filme drin sind. Wichtig ist m. E. auch dass man die Schachtel gegen unbeabsichtigtes Öffnen sichert. Mit breiten Gummibändern so lange noch belichtete Filme dazu kommen und wenn man sie später selber entwickeln will. Mit Klebeband wenn man die Filme zur Verarbeitung weg gibt.


    Man kann Planfilme auch in leeren Fotopapierschachteln zusammen mit den Tüten aus schwarzer Kunststofffolie aufbewahren. Planfilmschachteln sind aber meist drei Stülpschachteln ineinander und sind deshalb immer noch lichtdicht selbst wenn die äußere Schachtel aus Versehen geöffnet wird. Dazu kommt noch die Tüte die nicht nur einen zusätzlichen Lichtschutz bietet sondern auch verhindert dass die Filme lose in der Schachtel liegen und so verkratzen.


    Also am besten Verpackungsmaterial für Planfilme und Papier aufbewahren weil man es irgendwann noch einmal braucht. Auch weil belichtete Filme in Planfilmverpackungen nicht nur vor versehentlich geöffneten Kassettenschiebern geschützt sind sondern auch besser vor schädlichen Gasen die das latente Bild verändern können.


    Peter

    Hallo Dieter,


    schon die Technika III 6,5x9cm, 9x12cm und 13x18cm gab es mit und ohne Entfernungsmesser. Der so lange das Modell III gebaut wurde auch noch nachgerüstet werden konnte.


    Ab der Modellreihe IV hießen dann die Technikas mit Entfernungsmesser zur Unterscheidung "Super-Technika". An den Verstellmöglichkeiten ändert der Entfernungsmesser nichts. Der funktioniert aber nur mit unverstellter Kamera.


    Heute wird neben der Master-Technika classic mit Entfernungsmesser die Master Technika 3000 gebaut die keinen Entfernungsmesser hat weil sich der Schlittenteil im Gehäuse wie sonst die Auszugsschienen auf dem Laufboden verschieben lassen und diese Mechanik da aus dem Gehäuse geführt wird wo sonst der Übertragungshebel für den Entfernungsmesser angelenkt ist.


    Peter

    Damit die Suche nach passenden Kassetten die an die alte Klappkamera passen hier ein wenig mehr Information über Kassetten mit Normalfalz. Die in viele aber nicht alle Kameras der Hersteller Voigtländer, Certo, Balda, Zeca, Ihagee, Plaubel 10x15, Linhof 6x13, Glunz, Reichert, Zeiss passen.


    b = Gesamtbreite: 6,5x9cm = 76mm; 9x12cm = 101mm; 13x18cm = 145mm


    d = Gesamtlänge: 6,5x9cm = 118mm; 9x12cm = 149mm; 13x18cm = 208mm


    e = meist 9mm, ist der Abstand zwischen Falz und Riegel an der Kamera mit der die Kassette befestigt wird damit der Schieber gezogen werden kann ohne dass die Kassette "mitkommt".


    Gestrichelt ist der nutzbare Bildspiegel mit der optischen Achse in der Mitte dargestellt.
    [Blocked Image: http://picz.to/image/pMI]


    Bis Ende der Sechziger gab es für GF-Kameras von Linhof, Plaubel und Sinar auch Rückteile für Einzelkassetten mit MIllionenfalz. Der gar kein Falz ist, die Schmalseiten der Kassetten sind glatt.


    Weil diese Kassetten ursprünglich als Anlegekassetten verwendet wurden: der Mattscheibenrahmen ist an einer Längsseite am Kamerarückteil angelenkt. Am Mattscheibenrahmen ist an der Schmalseite ein Lichtschacht angelenkt. Ist der Bildausschnitt eingestellt und fokussiert wird der Mattscheibenrahmen samt Lichtschacht bei Hochformat zur Seite geklappt nachdem mit dem Daumen der linken Hand die gefederte Raste zur Seite geschoben wurde. Mit der rechten Hand wird dann die Kassette unter das Gelenk angelegt mit dem der Mattscheibenrahmen am Rückteil befestigt ist, wenn die Kassette ganz am Rückteil anliegt läßt der linke Daumen die Raste los und greift mit dem rechten Zeigefinger den Kassettenschieber während die linke Hand den Verschluß schließt, von "T" auf "M" stellt und spannt und dann nach dem Drahtauslöser greift. Was mit einem Compound-Verschluß besser geht als mit einem Compur bzw. Copal.


    Wird eine Kassette, Einzel- oder Doppelkassette, unter den abgehobenen Mattscheibenrahmen geschoben dauert das länger als mit einem Anlegerückteil. Auch ist die Gefahr dass die Kamera beim Kassettenwechsel verschoben wird beim Einschieberückteil größer.


    Peter

    Hallo ihr zwei,


    wenn Ihr Kassetten mit Normalfalz findet passen die auch an eine Voigtländer Bergheil.


    Das Problem ist aber oft dass derjenige der Kassetten abzugeben hat nicht weiß was er da so hat. Also am besten die Kamera zum Kassettenprobieren mitnehmen.


    Übrigens, die meisten Kassetten sind für den Gebrauch von Platten. Will man Planfilme verwenden braucht man auch noch Planfilmeinlagen.


    Peter

    Quote from "PeMaty"

    @Peter: Was sind das für Mattscheibenmasken? Eine Art Aufkleber?


    Linhof legt der Super Rollex Kassette eine Maske aus schwarzem Kunststoff - ca. 0,5mm starkes ähnliches Material wie die Schieber von Doppelkassetten - mit abgeschrägten Ecken bei die unter die Leisten geschoben wird mit der die Mattscheibe an 4x5"/9x12cm-Mattscheiben befestigt ist. Wie die Abbildung aus der Gebrauchsanleitung zeigt.
    [Blocked Image: http://picz.to/image/Np5]
    Solche Mattscheibenmasken werden m. W. auch einzel als Zubehör geliefert.


    Peter

    Hallo Berthold,


    warum soll eine Glühlampe nicht auch nach zwanzig Jahren oder länger nicht mehr funktionieren? Vorausgesetzt dass die Lampe nicht schon benutzt wurde, kurz testen macht nichts. Denn sobald der Wolframdraht richtig heiß wird dampft auch schon Metall ab und läßt den Draht nach und nach dünner werden. Dazu kommt noch dass sich der doppelgewendelte Glühdraht streckt und so durchhängt. Denn durch das Ziehen des Drahts richten sich die Kristalle zwar in einer stabilen Kristallebene [110] aus da aber das Metall knapp unterhalb des Schmelzpunktes erhitzt wird um dann wieder abzukühlen wenn die Lampe ausgeschaltet wird entstehen Versetzungen usw. im Metall an denen der Draht dann irgendwan bricht. Kann eine neue Glühlampe noch geschüttelt werden wenn sie z. B. transportiert wird hält das eine gebrauchte Lampe nicht mehr aus. Ist ein Glaskolben erst einmal abgepumpt und dann mit Schutzgasgemisch gefüllt und abgeschmolzen ändert sich an der Gaszusammensetzung praktisch nichts. Natürlich nur so lange wie der Kolben nicht zerbricht. :wink:


    Also mein Rat, kauf Dir ein paar originalverpackte 250W-Opallampen von einem Leuchtmittelhändler und leg sie Dir auf Lager.


    Peter

    Hallo Hako,


    Polaroid hat schon seit Sofort-Rollfilm-Zeiten Rückteile von Polaroidkameras an Kamerahersteller geliefert die dann spezielle Anschlußplatten hergestellt und montiert haben. Je nach Kamera sitzt dann der genutzte Bildausschnitt am Rand des Sofortbilds weil die Kassette sonst nicht an das Kameragehäuse passen würde. Aber auch die von Polaroid samt Anschlußplatte für Internationale Rückteil gelieferte Kassette Typ 405 sitzt im Bildausschnitt zu einer Schmalseite hin verschoben weil die Verschlußklappe Platz braucht.


    Bei einer GF-Kamera läßt sich der Bildausschnitt leicht auf der Mattscheibe markieren, es gibt aber auch Mattscheibenmasken wie zu Rollfilmkassetten auch die man auf der glatten Seite der Mattscheibe anbringen kann.


    Bei welcher Kamera und mit was für einer Kassette hast Du den seitlichen Versatz?


    Peter