Posts by Matthias Roesch


    Im Bereich von Auflösungen rund um 30nm und darüber sind z.B. die I-Line Stepper und Technologien von Nikon oder Canon noch sehr wohl ein wesentlicher Player (zum Glück!). Nicht alle Halbleiterbauteile benötigen solch kleine Auflösungen von 3nm, man unterschätzt vielleicht wie viele Bauteile es gibt, mir größeren Strukturbreiten z.B. MEMS --> Gyroskope in unseren Handys usw.

    Ja, in diesem Bereich haben die beiden wesentliche Marktanteile. Und nicht zu vergessen die massiven Maschinen aus Japan zur (TV-) Panelherstellung.

    „Platzhirsche aus Japan“ (Canon, Nikon) gibt es in diesem Geschäft schon lange nicht mehr.

    Dies galt schon vor EUV.

    Nur ASML mit ZEISS konnten als nächsten Schritt die EUV Lithografie marktreif entwickeln, sie wird jetzt schon seit Jahren in der Industrie (Intel, Samsung, TSMC) eingesetzt, speziell für Logik-Bauteile (z.B. für iPhone).

    7 nm bzw. 3 nm Knoten, wie von den Herstellern so proklamiert, bedeuten jedoch nicht optische Auflösung. Da liegt man aktuell immer noch bei > 10 nm, wird aber noch weiter reduzieren.


    Es geht mir wertungsfrei um die Frage wann ist eine Fotografie ein Bild.
    Daher auch die Sache mit Abbildung und Bild. Es wird andauernd davon
    gesprochen das digitale Aufnahmen etwas anderes sind als analoge.
    Da finde ich die Frage danach, was ein Bild ist, doch mal interessant.

    Ein Bild ist ein solches wenn es ein Bild von etwas ist. Das etwas kann konkret oder abstrakt sein, man muss damit nur etwas verknüpfen können, und es muss unsere Sinne und unseren Geist anregen. Ein gutes Bild ist oft der Auslöser für viel weiterreichende Vorstellungen und Gedanken, und manchmal für eine ganze Geschichte. Im schlimmsten Fall ist es Kitsch: Dann wenn es nur Vorurteile und unreflektierte Meinungen bestätigt.

    Bei DUV wäre ich mit Optik bei dir. Hier werden die Matritzen durch eine Optik verkleinert.


    Bei EUV würde die Optik (Glas) die UV-Strahlung nicht aushalten. daher wird das Chip-Negativ mit Hilfe von Spiegeln verkleinert. Ist gut bei 0:50Minuten zu sehen. Alleine die "Leuchtquelle" ist schon beeindruckend!


    Gruß Frank

    Genauer gesagt wird EUV-Licht mit 13.5 nm Wellenlänge nicht durch Linsen transmittiert. Aber eine Optik mit Spiegeln ist auch eine Optik.

    'Fototrends'..was mir auffällt wenn ich mir Standart-Fotobücher/ Schulen aus den 80ern anschau, fällt mir auf die wenig 'spektakulär' , 'quasi-auffällig' oder 'perfekt' die eigentlich anmuten. Fast banale Motive werden mit Licht in Szene gesetzt, Stilleben, Portraits, Sachfotografie..erst mit dem Aufkommen der damals neuen Digitalfotografie sind diese neuen Sehnsüchte nach schärfer/ knackiger, bunter, 'mehr action' geweckt worden..kommt mir vor. Liegt wohl an der Welt.

    Fotoschulen mögen ganz nett sein für technische Fragestellungen, für den Rest ist meiner Ansicht nach das Studium von Gemälden verschiedenster Epochen viel wertvoller. Hier kann man lernen wie und warum Bilder wirken und wie Farben und Formen zu Kunst werden. Die Fotoratgeber in Buchläden finde ich fast ausnahmslos gruselig.

    Ich denke Dieter geht es nicht in erster Linie um die Arbeitsweise bestimmter Fotografen und Fotografinnen. Wohl auch nicht um bestimmte Fotografien. Trotzdem sind mir Fotografen in den Sinn gekommen, die einen Teil ihres Werkes mit deutlichen Kontrasten gestaltet haben. Beispielsweise Bill Brandt, Robert Häusser oder Christian Scholz in dem Buch "Der Kompass des Lichts".


    „Peripherie“ von Robert Häusser (1953, analog). Ich besitze einen gerahmten Abzug, das Bild ist so kontrastreich wie oben wiedergegeben. Hier passen Form und Inhalt sehr gut zusammen.


    Aber wie weiter oben schon gesagt, sehr kontrastreich oder eben eher weniger ausgeprägt: Beides kann der richtige Weg sein wenn es stimmig wirkt. Ich würde hier nicht nach Patentrezepten suchen, für manche Dinge muss man das richtige Gefühl haben.

    Es gibt doch sowieso nie nur den einen Weg. Wenn es Kunst werden soll müssen auf jeden Fall Form und Inhalt zusammenpassen.


    Und was auf Ratgeberseiten steht darf man generell nicht ernstnehmen: „Those who can do, those who can‘t teach.“

    Man sieht den Bildern von Simon meiner Ansicht nach auf jeden Fall die fundierte Ausbildung an, und es ist schön dass im Großformat gelehrt und fotografiert wurde. In den meisten Fällen störe ich mich allerdings an der Einteilung und auch am Motivbeschnitt. Da ist für mich noch die Luft nach oben.

    “Gefallen” ist das eine, aber bei Fotografien, die bei fast allen Motiven viel zu eng zum Rand hin gebaut sind, also klemmen und bei durchkonstruierten Porträts hält sich meine persönliche Begeisterung sehr in Grenzen. Für mich sind zahlreiche Arbeiten der Serie, wie auch die anderer aus den sonstigen Reihen einfach nicht überzeugend gesehen.

    Als frischer Absolvent darf man auch noch Luft nach oben haben. ;)

    Was ich sehr schade finde: Die hier im Forum wiedergegebenen Bilder zeigen - unabhängig von der inhaltlichen Qualität - ganz oft nicht ansatzweise die herausragenden technischen Möglichkeiten (Auslösung, Schärfeverlauf etc.) speziell von 8x10''. :(

    Architektur mit Geschichte. Das untypische Flachdach und die Spuren an der benachbarten Hauswand lassen mich vermuten, dass das Gebäude mal mehrstöckig war. Wenn dem so war, finde ich es interessant, dass man den oberen Teil abgetragen hat und sich Mühe gegeben hat, das Erdgeschoss zu erhalten, ohne da nochmal ein neues Obergeschoss draufzusetzen. Was da wohl mal passiert ist? Ein Brandschaden?


    Die Antwort liefert sehr wahrscheinlich Wikipedia:


    "Als sich im Februar 1945 alliierte Truppen Xanten näherten, verließ Bürgermeister Schöneborn die Stadt; mit ihm floh beinahe die gesamte Stadtverwaltung nach Herbede. Beim Bombenangriff am 10. Februar und 13. Februar 1945 kam auch der Xantener Dombaumeister Johann Schüller ums Leben. Ganze Familien wurden bei den Bombenangriffen ausgelöscht. So starben beim Angriff am 13. Februar allein zehn Mitglieder der Familie Merissen. Am 21. Februar, einem hellen Wintertag, sank St. Viktor in Trümmer, der Nordturm stürzte ein. Ein Bombenangriff am 25. Februar forderte weitere Opfer und Zerstörungen. Am 8. März 1945 wurde Xanten durch kanadische Truppen eingenommen. Das kanadische Militär verlor dabei nach eigenen Angaben 400 Soldaten im Kampf gegen die verteidigenden Fallschirmjäger der Wehrmacht. Die Stadt, die zu diesem Zeitpunkt bereits zu 85 Prozent zerstört war, wurde daraufhin von britischen Truppen besetzt und die Bevölkerung in Vorbereitung auf die Überquerung des Rheins bei Wesel nach Bedburg-Hau evakuiert. Durch Wehrmachtsverbände am rechten Rheinufer abgefeuerte Artillerie-Geschosse verwüsteten Xanten in dieser Zeit zusätzlich. Als die Rheinüberquerung und die Eroberung Wesels im Zuge der Operation Plunder am 23./24. März 1945 gelang, war der Zweite Weltkrieg in Xanten beendet. Die Einwohnerzahl war von 5030 im November 1939 auf rund 2500 gesunken. Noch im April setzten die Briten einen kommissarischen Bürgermeister ein, der mit dem Aufbau einer provisorischen Verwaltung begann."