Posts by Certochrom

    Hallo cp


    cp hat geschrieben:


    >
    > Oder wenn einem beim Ausbau einer Technikamattscheibe plötzlich ganz viele kleine
    > Unterlegscheibchen entgegenkommen. Urrrrgg! :twisted:
    >


    das war aber nicht ab Werk, oder :lol:


    Bei meiner Technika III Ausf. 5 ist die Mattscheibe mit vier kleinen Schrauben zu justieren. Es hätte schlimmer kommen können...


    Viele Grüsse


    Michael

    Hallo,


    je nach Kameramodell muss die neu eingesetzte Mattscheibe aber auch neu justiert werden...


    Das sieht man beim Wechseln der Scheibe: Wenn ein Mechanismus zum Justieren, z.B. kleine Stellschrauben, da ist, dann muss die neue Scheibe auch neu justiert werden.


    Das hat mit der unterschiedlichen Dicke der verschiedenen Scheiben nichts zu tun.


    Viele Grüsse


    Michael

    Hallo Peter,


    mach dir da mal keinen Gedanken: Diese 90° beziehen sich nur auf die offene Blende 1:6,3...


    Ab ca. Blende 18 hat der Aristostigmat einen Bildwinkel von über 100°...


    Viele Grüsse


    Michael

    Hallo Peter,


    selber habe ich einen unvergüteten 6,3/12cm Weitwinkel-Aristostigmat mit der Nummer 958'xxx. Der sitzt in einem Compur 1 Verschluss mit vernickeltem Zeitenring und dürfte aus den 1930er Jahren sein.


    Leider habe ich keine Liste mit den Herstellungsjahren von Meyer :cry:


    Aber wenn du den Aristostigmat mal probierst, verwende eine gescheite Gegenlichtblende: Das Objektiv ist - im Gegensatz zum alten Angulon - extrem empfindlich gegen Streulicht.


    Dafür hat es aber - wieder im Gegensatz zum alten Angulon - keine feststellbare Bildfeldwölbung.


    Viele Grüsse


    Michael

    Hallo Johannes,


    das 6,8/120 Angulon bei 13x18cm enspricht in der Bildwirkung sehr genau dem 6,8/90 Angulon bei 9x12cm.


    Du hast aber mit dem 120er Angulon bei 13x18 auch sehr wenig Verstellmöglichkeiten.


    Und die lustigen Eigenschaften eines Angulons, wie z.B. Bildfeldwölbung, können je nach Motiv, mit Vorteil, oder eben nicht eingesetzt werden.


    Für mich persönlich ist das alte f/6,8 Angulon ein erstklassiges Objektiv. Aber diese Entscheidung muss jeder für sich selber treffen.


    Viele Grüsse


    Michael

    Hallo Bernd,


    es sind 25ml unverdünnter Entwickler ID-11 pro Blatt 4x5". Oder 50ml unverdünnter Entwickler Perceptol pro Blatt 4x5". Jeweils 1:1 verdünnt verdoppelt sich die Menge Flüssigkeit und damit ist entsprechend mehr in der Dose.


    Das mit der Scheibe geht einfach so: Die 2500er Jobo Dose mit der Flüssigkeitsmenge füllen und eine durchsichtige Scheibe auf die Dose legen, da wo sonst der Deckel drauf kommt :-)


    Und nun die Dose mit angedrücker Scheibe um 90° drehen, dann kannst du an der Scheibe den Stand der Flüssigkeit sehen, so wie in einem Aquarium...


    Viele Grüsse


    Michael

    Hallo nagano,


    ja, 2 Blatt, dann jeweils im äußeren Halter gegenüberliegend. Ich selber entwickle alle meine Filme aber mit Perceptol, nicht mit ID-11.


    Und bei Perceptol ist die Mindestmenge pro 4x5" Blatt halt nicht 25ml, sondern 50ml.


    Insofern hätte ich auch bei einem Blatt Film trotzdem 100ml 1:1 verdünnten Entwickler in der 2500er Jobo Dose...


    Aber es ist leicht mit 50ml zu testen: Einfach diese 50ml in die Dose und eine durchsichtige Scheibe (Glas, Plexiglas usw.) drauf und waagrecht stellen. Dann sieht du, ob die Menge ausreicht. Es darf aber keine Spule in der Dose sein, sonst kannst du die Scheibe nicht richtig aufsetzen.


    Einfach ohne Spule testen und den Füllstand abschätzen.


    Viele Grüsse


    Michael

    Hallo Bernd,


    vergiss die 270ml...


    Es kommt noch besser: Es ist nur wichtig, dass pro Filmblatt genug Entwickler zur Verfügung steht. Ilford z.B. gibt für ein Blatt 4x5" eine Mindestmenge von 25ml unverdünntem Entwickler ID-11 an.


    Da kannst du zwei Blatt 4x5" mit 100ml 1:1 verdünnt entwickeln. Bei der 2500er Jobo Dose wird damit bei Rotation auch die gesamte Filmfläche ausreichend bedeckt. Und bei einer Verdünnung 1:1 dann sowieso.


    Und wenn du den unverdünnten Entwickler in kleine braune Glasflaschen aus der Apotheke (50 bzw. 100ml) füllst, dann kannst du den auch mindestens 6 Monate aufheben.


    So mache ich selber das seit Jahren und kann mit dem Entwickler sehr sparsam haushalten. Das ist in meinem Fall wichtig, weil ich sehr oft nur ein oder zwei Blatt 4x5" zum Entwickeln habe.


    Viele Grüsse


    Michael

    Hallo cp,


    was ist denn dein beabsichtigter Zweck? Das steht leider nicht hier im thread, aber der Graue wolf scheint ja Bescheid zu wissen.


    Vor ein paar Tagen habe ich ein unvergütetes 6,8/12cm Angulon in Compur 1 für < 50,- aus der Bucht gefischt. So etwas gibt es immer mal wieder und kann auch als 14/255 bzw. 12/180 verwendet werden.


    Wenn du aber nach Optiken mit freistehenden Linsen suchst, dann schau mal nach einem Meyer Aristostigmat, oder einem Rodenstock Eurynar. Die sind aber Vierlinser, Gauss-Typ bzw. Dialyt.


    Viele Grüsse


    Michael

    Hallo Philip,


    willkommen hier im Forum.


    Deine Technika III hat wahrscheinlich noch das alte - nicht Internationale - Rückteil. Damit lassen sich nur die dünnen Blechkassetten in 9x12cm verwenden.


    Aber du kannst an jede Technika III problemlos nachträglich ein Internationales Rückteil anbringen.


    Beim Tausch der Mattscheibe musst du beachten, dass bei allen Technika III Rückteilen die Mattscheibe genau justiert werden muss.


    Wahrscheinlich sind bei deinem Set Compur Verschlüsse dabei. Bei denen gibt es durchaus einiges zu beachten, aber das ist bei den unterschiedlichen Compur-Varianten jeweils anders. Beschreibe mal, wie die Verschlüsse genau aussehen.


    Viele Grüsse


    Michael

    Hallo Anja,


    der Draht darf sich nicht biegen und muss mindestens 60 mm lang sein. Also eher ein Stift. Ein Nagel mit abgerundeter Spitze wäre optimal. Oder ein dünner Schraubenzieher.


    Den Verschluss musst du spannen und eine möglichst kurze Zeit einstellen. Dann den Stift an Stelle des Auslösers vorsichtig einschieben.


    Nach ca. 20mm spürst du einen Widerstand, da ist eine Feder eingebaut. Einfach vorsichtig weiterdrücken. Nach weiteren ca. 40 mm löst der Verschluss aus.


    Und diese 40mm Federweg sind mit ein Grund, warum ein normaler Auslöser nicht geht.


    Viele Grüsse


    Michael

    Hallo Rainer,


    ich habe eine Sinar Norma mit Rückteilen in 4x5" und in 13x18cm. Beide verwenden die ganz normalen Kassetten für das internationale Rückteil.


    Auch die wesentlich dickeren Kassetten von Linhof in 4x5" und 13x18cm lassen sich problemlos verwenden.


    Das von dir gefragte Teil kenne ich nicht, aber wenn sich dieses Teil wie eine normale Kassette einschieben lässt, dann wird es an der Norma auch keine Probleme geben.


    Viele Grüsse


    Michael

    Hallo Phillippe,


    und auch dir besten Dank für diesen link, auch dort werde ich mal einkaufen.


    Es freut mich wirklich, dass wir hier ganz langsam eine kleine Sammlung an richtig guten Informationen zusammen bekommen.


    Viele Grüsse


    Michael

    Hallo AndréHH,


    die Preisvorstellung meines Apothekers für eine 250 Gramm Dose mit Reinheitsgrad pro analysi war € 527. Die Cents dahinter lasse ich jetzt einfach mal weg...


    Und mit Sicherheit ist das Silbernitrat aus deiner Quelle, das für das nasse Kollodiumverfahren geeignet ist auch gut genug für Salzdrucke.


    Danke für den Tip, bei John Brewer zu kaufen, das werde ich auf jeden Fall probieren.


    Viele Grüsse


    Michael

    Hallo zusammen,


    ich suche eine Bezugsquelle für Silbernitrat mit einem Reinheitsgrad, der für Edeldruckverfahren geeignet ist, speziell für den Salzdruck.


    Der Apotheker meines Vertrauens hat mir den Reinheitsgrad p.a. garantiert, das wäre auf jeden Fall ok. Leider führt er die Substanz nur in 250g Dosen und dummerweise möchte er auch keine kleineren Mengen davon abgeben.


    Weiss jemand, wo ich Silbernitrat in geeigneter Reinheit in einer für mich vernünftigen Menge beziehen kann? Ich dachte so an 5 - 10 Gramm.


    Viele Grüsse


    Michael