Posts by Gerd Brander

    Hallo zusammen,


    als Konvertit ins digitale Lager habe ich mich riesig gefreut an diesem Treffen teilzunehmen und mal wieder den analogen Schätzen zu begegnen. War prima, sehr nette neue und alte Kontakte und ein wunderbares Ambiente! Wenn ich darf, bin ich beim nächsten Treffen wieder dabei ;-)).


    Herzliche Grüße
    Gerd



    http://www.zeitpuren.info

    Nun, ich bin in der Versicherungsbranche unterwegs. Du bekommst den Zeitwert, nicht mehr und nicht weniger. Wenn die Kamera repariert werden kann, müssen die Reparaturkosten ersetzt werden. Wenn die Reparaturkosten den Zeitwert übersteigen, bekommst Du den Gegenwert einer Kamera in gleicher Art und Güte. Das gilt gleichermaßen für den Stativkopf. Das heißt, Du musst mit dem Versicherer klären, ob die Kamera, resp. Stativkopf repariert werden können, falls nicht ziehst Du Vergleichwerte von eBay heran (was die Versicherungen übrigens auch machen) und lässt Dir das entsprechende Ersatzgerät bezahlen. So funktioniert das normalerweise.


    Viele Grüße
    Gerd

    Vielleicht noch eine kleine Anmerkung. Das Sterbedatum auf der Tafel stimmt nicht. Peter ist definitiv am 07.12.2010 verstorben, nicht am 12.Dezember. Am 12.12. hat man Peter lediglich gefunden. Hier im Forum hat er sich letztmals am späten Nachmittag des 07.12. angemeldet, in den Tagen danach war er nicht mehr erreichbar. Wer Peter und seine Lebensumstände kannte weiß, dass er jeden(!) Abend noch mehrfach ins Forum kam, ohne Ausnahme. Das war ihm an diesem Tag wohl bereits nicht mehr möglich. Letztlich ist das aber natürlich nur eine Randnotiz.


    Viele Grüße
    Gerd

    Hallo zusammen,


    Stefan Caspari und ich haben gestern Peters Grab in Nürnberg besucht. Von den Spendengeldern für die damalige Kranzniederlegung war noch ausreichend Geld übrig geblieben, um eine sehr ansehnliche Grabschale für Peter zu kaufen und als letzte Erinnerung an seiner Ruhestätte aufzustellen.


    Peters Grab, auf dem Südfriedhof in Nürnberg, ist in dem Friedhofsbereich untergebracht wo es keine Grabpflege durch Angehörige gibt. Die Stadt bringt ein Namensschild an und ansonsten bleibt die Stelle sich mehr oder weniger selbst überlassen. An einigen wenigen Grabstätten steht ein kleines Blumengefäß, die meisten sind lediglich grasbewachsene Flächen. Einzig die alten Bäume in unmittelbarer Umgebung geben dem Begräbnisplatz die Würde einer letzten Ruhestätte. Wir haben euch ein paar Bilder von Peters Grab beigestellt.


    http://www.fotos-hochladen.net…petersgrab1e5c6rtxpv7.jpg


    http://www.fotos-hochladen.net…petersgrab2pv3s4t2guz.jpg


    http://img3.fotos-hochladen.ne…petersgrab3do2l4aipxw.jpg


    Vielleicht ist es uns auf diesem Weg gelungen auf einen aufmerksam zu machen, der in seinem Wissen um die Fotografie ganz besonders respektiert war, Ansehen erworben hatte, das wenigstens noch ein Stück weit über seine Lebenszeit hinausragt und der in diesem Forum immer einen besonderen Platz haben sollte.


    Gerd Brander und Stefan Caspari

    Certochrom hat geschrieben:
    > Hallo Gerd,
    >
    > in deinem Beitrag hast du geschrieben:
    >
    > "Ihr lieben Leute, überlegt euch mal was ihr da empfehlt. Jemanden
    > wegen vielleicht 30 € (?), die ganz sicher sehr ärgerlich sind, in ein
    > Klagerisiko zu schicken... Das ist ganz sicher kein guter Ratschlag."
    >
    > Ja was denn sonst?
    >
    > Wenn mich jemand betrügen will, dann schlucke ich das doch nicht hinunter,
    > sondern die betreffende Person merkt dann erst mal, mit wem sie sich da
    > eigentlich angelegt hat...
    >
    > Viele Grüsse
    >
    > Michael




    Hallo Michael,


    nun, jeder muss für sich selbst entscheiden wieviel Energie ihm eventuell 30 € und das Gefühl sich auf keinen Fall etwas gefallen zu lassen wert sind. Ich würde es nicht tun. Wenn ich nüchtern betrachte wieviel Zeit und Energie ich für einen Klageweg investieren müsste, ganz sicher nicht. Ich würde auch, bei aller Wahrscheinlichkeit zu obsiegen, das Kostenrisiko nicht eingehen. Wenn die Geschichte ganz blöd läuft, wird es erst richtig teuer (vermutlich wird ein Rechtsschutz wegen der Geringfügigkeitsgrenze keine Deckung übernehmen, das sollte man auf jeden Fall vorher abklären).


    Bei allem Verständnis für Ritchies Ärger, ich wäre grundsätzlich anders vorgegangen. Ich hätte erst mal (noch freundlich) nachgefragt ob es sich eventuell um einen Irrtum handelt, ihm auch angeboten ein Bild von dem erhaltenen Artikel zu senden, um auf die Unterschiede zur Beschreibung hinzuweisen. Danach erst, falls das nicht fruchtet, wäre ich an eBay herangetreten und erst dann, wenn immernoch keine Lösung erkennbar ist, hätte ich eine schlechte Bewertung gegeben.


    Sorry, aber anhand des Bewertungsprofils eines Verkäufers kann man meistens ganz gut abschätzen ob die Sache System hat oder ein Ausrutscher ist. Auch davon würde ich abhängig machen wie lange ich freundlich bleibe. Handelt er ständig oder häufig so, ist er über kurz oder lang ohnehin verschwunden.


    Ich glaube auch keineswegs, dass es dem eigenen Seelenfrieden dient, wenn man bei vergleichsweise geringfügigen (nicht falsch verstehen) Anlässen regelmäßig Gerichte bemüht, mit allem was dann dranhängt, Anwaltstermine, Gerichtstermine, ständig die Sache noch im Kopf weitertragen, nicht abschließen können. Nee, nee...


    Aber klar, jeder muss das für sich selbst entscheiden.


    Viele Grüße
    Gerd

    Ihr lieben Leute, überlegt euch mal was ihr da empfehlt. Jemanden wegen vielleicht 30 € (?), die ganz sicher sehr ärgerlich sind, in ein Klagerisiko zu schicken... Das ist ganz sicher kein guter Ratschlag. Auch wenn man das Gefühl hat im Recht zu sein, das heißt noch lange nicht, dass man es bekommt. Und im Zweifelsfall bleibt man auf seinen Prozeßkosten sitzen. Das kann die Geschichte nicht wert sein.


    Ritchie, mache das über eBay und versuche dabei das Beste herauszuholen, feddich. Alles andere, sorry, ist Blödsinn. Ich selbst habe übrigens mehrfach sehr gute Erfahrungen mit Rückabwicklung über eBay gemacht. Da ging es aber stets um höhere Beträge und war mit PayPal bezahlt.


    Viele Grüße
    Gerd

    Hallo Thomas,


    auf dem Südfriedhof in Nürnberg (Julius-Loßmann-Str. 53, 90469 Nürnberg). Der Friedhof ist riesig, so dass man bei der Verwaltung fragen muss wo man Peter findet (Tel. 0911/2312407).


    Viele Grüße
    Gerd

    Moin, habt Dank, das ist die Lösung. Ich – lars – war zuerst mit dem Verschluß nicht klar gekommen, weil ich keinen Drahtanschluß zum Probieren nahm. So konnte es wohl passieren, das M unter der Linse (von M B T) als Blitzanschluß zu lesen, als das Tele Xenar 5,5/ 360 hier ankam und ich sah, es ließe sich vielleicht doch auch im Studio verwenden. Ich verstehe von Objektiven nichts, und mein 180 mm hat X und M und ist acht Jahre jünger (1960). Eine bekannte Firma, die ich anschrieb, wußte gar nichts, außer daß so alte Objektive nicht mehr bearbeitet würden. Das ist immer der Moment, wo ich es wissen will, ohne dann aber solche Hinweise zu finden. Ich ahnte es schon, daß ihr Recht habt, weil auch die 1/100 s funktioniert, wie mein Labor sagt (ich sah es noch nicht).


    Also, nochmals Dank
    und besten Gruß an ALLE


    lars

    Hallo zusammen,


    technische Frage um deren Lösung mich ein ehemaliges Forumsmitglied angesprochen hat:


    An einem älteren Compoundverschluss existiert als einziger Blitzkontakt die M-Stellung. Wer kann differenziert erläutern wie der Auslöseprozeß in der M-Stellung (bei Verwendung eines X-Blitzes) abläuft? Gibt es eine Zeit, bei der der X-Blitz bei M-Auslösung nicht mehr belichtet wird?


    Viele Grüße
    Gerd

    Hallo Ritchie,


    ich habe das DaYi-Rückteil. Es funktioniert einwandfrei, ohne Probleme. Es ist lediglich etwas umständlich, aber die Verarbeitung ist megamassiv. Du musst halt jedesmal das Graflock-Rückteil der Kamera abbauen um die Kassette anzudocken und der Transport des Filmes wird mit einer kleinen Drehschraube ausgeführt (Kontrolle der Zahl auf dem Trägerpapier durch ein kleines Fenster, wie früher eben). Dafür ist der Filmabstand perfekt, das habe ich bei meiner Sinar-Kassette ganz anders erlebt. Da war der Abstand zwischen den einzelnen Bildern doch recht beliebig. Aber vielleicht war das Teil schon etwas ausgelutscht.


    Im Preis- Leistungsverhältnis und der Möglichkeit die Bildgröße zu variieren ist das DaYi auf jeden Fall wärmstens zu empfehlen, bedienungsfreundlich ist es nicht unbedingt. Es ist sicher komfortabler eine Rollfilmkassette á la Sinar einzuschieben und den Film mit Hebel zu transportieren.


    Viele Grüße
    Gerd

    Hallo Jannik,


    ich arbeite seit geraumer Zeit mit der Cambo Master und wenn man, was inzwischen ja hinreichend diskutiert worden ist, mit dem Gewicht der Kamera kein Problem hat, dann kann ich sie Dir uneingeschränkt empfehlen. Sie ist nicht nur von exzellenter Präzision, mit feinsten Einstellmöglichkeiten, sondern auch extrem verstellbar. Ich hatte zuvor die Cambo Legend (auch schon Sinar F), aber die Master ist deutlich besser. Ein entscheidender Unterschied besteht darin, dass man die beiden Standarten ganz dicht zusammenbringen kann. Für WW-Objektive (bei mir bis zum 72er Super-Angulon XL) heißt das, dass man auf versenkte Platinen verzichten kann und trotzdem beste Verstellmöglichkeiten bleiben. Also - volle Empfehlung.


    Viele Grüße
    Gerd

    Wundert mich bißchen, dass hier weder die Linhof Technikardan 6x9 noch die Arca Swiss 6x9 genannt werden. In beiden Fällen hast Du eine optische Bank mit allen erdenklichen Verstellwegen, WW-Balgen optional. Ich habe zwar weder die eine noch die andere, aber würde ich auf kleineres Format ausweichen wollen, die beiden Kameras wären die erste Wahl.


    Viele Grüße
    Gerd

    Hallo Thomas,


    erstaunlich dass niemand auf diesen Vorschlag reagiert. Ich finde ihn sehr gut, übrigens genau aus dem genannten Grund. Mit dem Tod von Peter haben wir alle ein wenig erkennen müssen, dass konkretes Wissen über analoge Fotografie von Tag zu Tag verloren geht, um nicht zu sagen: ausstirbt. Die Generation die noch mit der analogen GF-Fotografie herangewachsen ist, sie beruflich über Jahrzehnte lebte, hat sich bis auf einige wenige entweder weitgehend zurückgezogen oder lebt nicht mehr. Es wird immer wichtiger Wissen festzuhalten, sonst ist es unwiederbringlich verloren. Wer wird noch in 15 oder 20 Jahren aus dem ff die Generationen der Technikas unterscheiden, die Kompatibiltät von Rada-Kassetten benennen können? Wer weiß dann noch was ein Sektorenverschluss ist oder unzählige andere Funktionen, die einem inzwischen nur noch extrem selten begegnen?


    Ich unterstütze Deinen Vorschlag uneingeschränkt Thomas und hoffe dass sich noch einige andere melden, die das gleichermaßen mittragen. Ich würde ihn sogar noch dahingehend erweitern, dass wir auch Gebrauchsanweisungen dabei miterfassen, sofern sie auf anderem Wege nicht mehr zur Verfügung stehen.


    Viele Grüße
    Gerd

    Hallo Dominic,


    meine kürzeste Brennweite ist ein Super-Angulon XL 72 mm und ich fotografiere vorwiegend Architektur. Mit diesem Objektiv hast Du noch Verstellwege von nahezu 5 cm, das ist extrem viel! Das sollte auch annähernd in der Preisklasse zu bekommen sein wie das verlinkte 47er. Aber bereits mit dem 72er musst Du sehr aufpassen, dass die Bildwirkung nicht zu heftig wird. Die "angenehmsten" Wirkungen im Weitwinkelbereich erzielst Du in der Regel mit einem 90 mm Objektiv, aber das kann Dir niemand so wirklich vorhersagen, weil es einfach ganz persönliche Geschmacksache ist. Auch mit einem 75er Super-Angulon (oder einem 75er Grandagon) hättest Du noch ca. 3 cm Luft für Verstellungen. Das ist nochmal eine ganze Ecke günstiger zu bekommen als ein 72er XL. Kommt also schlichtweg darauf an was Du fotografierst und welche Bildwirkungen Du damit verbinden willst. Wird also nicht ganz ohne "Versuch und Irrtum" ablaufen ;-).


    Viele Grüße
    Gerd

    Hallo Dominic,


    das 47er Super-Angulon hat nur einen Bildkreis von 123 mm (bei f 22), reicht also nicht für 4x5", wo Du einen Bildkreis von 153,7 mm benötigst. Du könntest damit bestenfalls das Format 6x9 bedienen, aber auch dort bleiben Dir nur geringe Verstellwege. Ansonsten ist ein Super-Angulon natürlich ein wunderbares Objektiv, keine Frage. Centerfilter kann sinnvoll sein, ist ein wenig Geschmacksache. Manche mögen den Effekt des Lichtabfalls, also eine leichte Verdunklung in den Randbereichen, der dann entsteht wenn Du shiftest und ohne Centerfilter arbeitest.


    Viele Grüße
    Gerd