Posts by Frank R.

    Moin Geo,

    nein, damit machst Du nicht verkehrt. Der mit 630V hat nur eine eine höhere Durchschlagsfestigkeit des Dielektrikums, der wird auch funktionieren.


    Viele Grüße

    Frank

    Hallo Geo,

    ich musste bei den Bezeichnungen auch erstmal im Bauteilkatalog nachschlagen.

    Am besten fragst Du beim Elektronikladen, oder suchst bei der Recherche im Internet nach einem Folienkondensator mit 47nF (= 0,047µF) und einer Betriebsspannung von 250V. Dann solltest Du schon das richtige Bauteil bekommen.

    Folienkondensatoren sind nicht gepolt, da spielt es keine Rolle, wie rum Du sie einlötest. Ein Elektrolytkondensator dagegen wäre gepolt, der hat dann eine Kerbe oder ein +-Zeichen aufgedruckt. Den solltest Du bei dieser Anwendung aber besser nicht verwenden.


    Du kannst übrigens besser einen 473K verwenden, der hat eine Betriebsspannung von 250V, das sollte für Deine Anwendung vollkommen ausreichen. Der 473J geht bis 630V, das ist überdimensioniert.


    Hier habe ich vergleichbare Kondensatoren gefunden:


    https://www.ebay.de/itm/302295…3233f3:g:cH0AAOSwvKtY~v4H


    Ich würde aber einen Elekronikladen aufsuchen, der solche Bauteile auch einzeln verkauft. Das geht bestimmt schneller als ein Versand aus China.


    Viele Grüße

    Frank

    Hallo Geo,

    der verschmurgelte Folienkondensator hat, soweit man das noch erkennen kann, 47nF, der neue 474K müsste 0,47µF = 470nF haben, ist also zu groß. Richtig wäre der 473J, der hätte dann 47nF.


    Viele Grüße und viel Erfolg beim Reparieren

    Frank

    Ok. Wie genau (step by step) geht ihr vor, wenn ihr eine Planfilmkassette ladet?
    Und Staub trocken vom unbelichteten Film wischen geht nicht?

    Hallo Jörg,
    wie gehe ich beim Ladem der Planfilmkassetten vor?


    Zuerst mal so wenig Staub wie möglich im Spiel haben:


    - Planfilmkassetten mit einem antistatischen Pinsel an allen möglichen Stellen, insbesondere beim Einschub und an der Klappe, auspinseln. Ab und zu auch mal feucht auswischen. Beim Laden müssen die Kassetten aber trocken sein.


    - Mit einem Staubsauger mit Bürstenaufsatz evtl. vorhandenen Staub regelmäßig entfernen, vor allem im Bereich des Einschubs und der Führungen des Schiebers.


    - Balgen der Kamera regelmäßig mit Staubsauger und Bürstenaufsatz aussaugen.


    - Filme nicht im Wechselsack einlegen. Die Dinger sind meist aus Kunstfaser, das lädt sich wunderbar statisch auf. Was ich mir damit auf Reisen schon für Staub auf dem Negativ eingehandelt habe... Vor allem kommt so der Staub bereits in die Filmschachtel und die Hände schwitzen leichter. Wenn keine Duka vorhanden ist ggf. auf ein Wechselzelt zurückgreifen.


    - Filme mit gründlich gewaschenen, aber trockenen Händen in der möglichst staubfreien Dunkelkammer einlegen. Darauf achten, dass man nur die Ränder anfasst und nicht auf die Flächen greift. Aber selbst wenn es doch mal passierte, Fingerabdrücke hatte ich noch nie. Ich verwende keine Handschuhe, nur beim Umgang mit Fotochemie.


    - Filme beim Befüllen der Kassetten in der Dunkelheit am besten im Stapel auf den Tisch legen und oben abnehmen. Nicht aus der Folienhülle ziehen, das sorgt dann wieder für stat. Aufladung


    - Planfilmkassetten staub- und lichtdicht lagern und transportieren. Erst zur Belichtung kommen bei mir die Kassetten wieder an die frische Luft.


    Viele Grüße und weiterhin viel Erfolg


    Frank

    Hallo Jockel,
    meine hat auch einen Klarfleck in der Mitte und am Rand eine Gravur von Gaorsi.
    Meinen Verkäufer von damals konnte ich bei den aktuellen Angeboten nicht mehr ausfindig machen.
    Bin mit der Qualität, sowohl von der Mattscheibe als auch der Fresnellinse sehr zufrieden.


    Viele Grüße
    Frank

    Hallo Jockel,
    ich habe mir vor 2 Jahren mal eine Mattscheibe und eine dazu passende Fresnel-Linse für meine Sinar als Ersatz in HongKong bestellt. Wollte einfach für den Fall des Falles Ersatz haben. Ausführung und Verarbeitung ist sehr gut. Weiß aber nicht, ob das der gleiche Verkäufer ist wie der, den Du in der engeren Wahl hast.


    Viele Grüße
    Frank

    Hallo Christian,
    es scheint da wohl verschiedene Versionen der Aufnahmen für die Fresnel-Linsen zu geben. Bei meiner für die Sinar F2 sind an der schmalen Seite ein paar Haken, die sehen so aus, als ob die bei deiner Kamera in die T-förmigen Einschnitte in den Halteblechen passen könnten.



    Schau doch mal, ob Du irgendwo eine Fresnel-Linse mit solchen Haken am Rahmen bekommst.


    Viele Grüße
    Frank

    Hallo,
    wenn ich mit der Sinar mal unter widrigen Wetterbedingungen unterwegs bin, verwende ich für solche Fälle zunächst für das Objektiv einen UV-Filter und um das Objektiv einen Folienschlauch mit Kordel zum zuziehen (gibt es für Digicams in verschiedenen Größen und Längen). So ist das Objektiv und der Verschluss schon mal geschützt. Der Folienschlauch ist so weit, dass man von hinten ggf. noch Einstellungen am Verschluss vornehmen kann. Da selbst der größte Folienschlauch für die ganze Sinar nicht ausreicht, habe ich für den Balgen und die Standarten einen durchsichtigen alten Regenschutz für Kinderwagen aus recht dicker und zäher Folie. Da passe ich dann zum Einstellen der Standarten mit dem Kopf auch auch noch drunter.


    Den Filter dabei mit einem Microfasertuch und einem Gemisch aus dest. Wasser und ein wenig Isopropanol regelmäßig reinigen. Sind Salzwasserrückstände auf der Kamera, werden die abends mit einem saugfähigen und fusselfreien, mit dest. Wasser getränkten, Lappen abgewischt. An Kanten nur tupfen, nicht wischen.


    Da die ganze Konstruktion recht windanfällig ist, werden die Stativbeine eine Stufe weiter abgespreizt. So kann die Kamera nicht kippen.


    Viele Grüße
    Frank

    Hallo,
    so wie du den Vergrößerer beschrieben hast, glaube ich mich an das Angebot in der Bucht zu erinnern. Wenn der Farbkopf die Form eines querliegenden Zylinders mit je einer Lampe (100W) rechts und links und der Filterverstellung mittig auf dem Zylinder hat, dann ist es der erste Farbkopf, den Simmons Omega bis 1969 gebaut hat. Ich bin nicht sicher, ob dieser Kopf schon Halogenlampen verwendet. Leider arbeitet dieser Farbkopf noch nicht mit dichroitischen Filtern, deshalb dürften diese Filter inzwischen ausgeblichen sein. Ersatz dafür dürfte kaum zu beschaffen sein. Aber festgraduiertes SW-Papier kann man damit sicherlich noch belichten. Soweit zum Farbkopf.
    Die Spannungsversorgung ist das nächste Problem, urnes hat ja dazu bereits einiges geschrieben. Ich würde den jetzt mehr als 50 Jahre alten Trafos und Spannungskonstantern nicht mehr trauen. Da kann man sich schnell das Haus in Brand setzen.
    Ich selbst habe seit 11 Jahren einen Omega D2 in Betrieb. Er hat den etwas neueren Omega D Dichroic II Kopf mit einer 24V/250W ELC Halogenlampe. Der hat den Vorteil, dass die Filter nicht ausbleichen. Bin mit dem Vergrößerer sehr zufrieden, ein echtes Arbeitspferd und bereits ab Werk für den europäischen Markt für 230V konfektioniert. Schaltuhr und Trafo (Ausgang 110V für Gebläse und Skalenbeleuchtung und 24V für die Halogenlampe) sind in einem Gerät namens Chromegatrol kombiniert. Falls das Chromegatrol mal kaputt geht habe ich mir einen Plan B überlegt um mittels Trafo und normaler Schaltuhr Ersatz zu schaffen. Muss dazu sagen, dass ich vom Fach bin. Ohne Fachkenntnis und Schaltplan sollte man besser die Finger davon lassen. Das ist es nicht wert sein Leben und Haus und Hof aufs Spiel zu setzen.


    Viele Grüße
    Frank

    Hallo in die Runde
    Für mich gehört das Retuschieren eines guten Abzugs auch dazu. Wenn ich schon soviel Zeit und Mühe in einen Barytabzug investiere, dann gehört auch die Nachbearbeitung des Prints dazu. Klar ist das zeit- und nervenaufreibend mit einer Lupe, ich habe dazu eine verstellbare Standlupe mit Sockel, die kleinen Flecken in mehreren Arbeitsgängen auszuflecken. Schwarze "Staubflecken", bei der Belichtung des Negativs entstanden, bleiche ich auf dem Abzug vorher. Das aber meist schon in der Duka, weil ich danach nochmal fixiere und natürlich wässere. Mit Skalpell habe ich auch schon mal probiert, war aber damit nicht zufrieden.
    Für die Retusche verwende ich Retuschefarben der Firma Schmincke in veschiedenen Schwarztönen, die dann zwecks Anpassung an den Bildton gemischt werden.


    Im Zuge der "digitalen Revolution" gab es dazu aber auch andere Entwicklungen. Ich kannte einen Forografen, der ließ immer noch ein paar Staubflecken sichtbar, um der Kundschaft zu zeigen, dass es ein analoger Print ist.


    Herzliche Grüße
    Frank

    Hallo Peter,
    ich wünsche Dir und Deiner Familie auch ein schönes Osterfest!
    Der Compur Electronic braucht eine PX21-Batterie mit 4.5V. Die sind recht selten zu bekommen.


    Wenn Du keine mehr bekommst, kannst Du Dich aber, wenn Du etwas Lötkenntnisse hat, behelfen und 3 Mignon (AA) oder 3 Micro-Zellen (AAA) in einem kleinen Gehäuse in Reihe schalten. Dann kommst Du auch auf die 4.5V und hast zudem den Vorteil, dass Du eine höhere Batteriekapazität hast. So hält der Batteriesatz länger als die PX21.


    Nachteil: Der ganze Aufbau wird etwas klobiger und vermutlich für Outdoor zu unhandlich.


    Herzliche Grüße nach Salzgitter
    Frank

    Hallo Wolu,
    Du könntest Deine Filmkassetten mit kleinen Kerben am Ausschnitt versehen (z.B. im Binärsystem 0001, 0010, 0011 etc.) , die dann bei der Belichtung in den Film mit einbelichtet werden.
    So könntest Du die einzelnen Filme Deinen Kassetten zuordnen. Wenn Du in Deinen Aufnahmenotizen die Kassettennummer mit aufführst, könntest Du die Negative später entsprechend zuordnen.


    Viele Grüße
    Frank

    Hallo Peter,
    ich habe mir mal meine Sinar-Hilfsstandarte angeschaut. Habe festgestellt, das unter Umständen der Zapfen, der am Bügel vernietet ist und in die bei Dir ausgebrochene Bohrung greift, auch mal gut 3mm herausrutschen kann. Das führt dann aufgrund der geringeren Auflage beim Anziehen der Feststellschraube vermutlich schnell zum Überlastungsbruch. Aus diesem Grund würde ich die zweite von Zappa vorgeschlagene Lösung empfehlen:


    - Die Zapfen an den beiden Metallbügeln ausbohren
    - Die Bohrung komplett durchs Kunststoffteil bohren (also von Bohrung zu Bohrung)
    - Einen Bolzen einziehen (Messing), an dem dann beide Metallbügel befestigt werden


    Natürlich kannst Du auch schauen, ob Du irgendwo eine neue Hilfsstandarte bekommst.


    Viele Grüße
    Frank

    Hallo Mike,
    da ich nur recht selten Formate für 40x50 oder 50x60cm verarbeite, wollte ich dafür die Investionen möglichst gering halten.
    Ich habe mir für diese Formate aus Flachbandstahl 20x5 mm aus dem Baumarkt zwei Rahmen angefertigt. Dazu den Flachbandstahl auf die passenden Längen gesägt, mit Schraubzwingen auf einem Brett befestigt (damit nichts verrutscht, zu verlötende Stellen wg. Brandgefahr aber ohne Nähe zum Holz) und dann das ganze mittels aufgelegter Stahlwinkel auf den Ecken mit einer Lötlampe verlötet.
    Zum Schluss alles mit mattschwarzem Lack lackieren, fertig.
    Platzsparend an der Wand in der Duka aufgehängt, nehmen sie auch wenig Platz weg.


    Viele Grüße
    Frank

    Hallo Photofreund,
    vielen Dank für den ausführlichen Erfahrungsbericht!
    Ich schätze die Arbeiten von Claudia Fährenkemper sehr und bin jetzt umso mehr erfreut erfahren zu haben, wie sie im Labor ausgearbeitet wurden. Falls es interessiert, in der letzten Schwarzweiss 121 war auch ein Bericht über ihre Serien Armor und Imago zusammen mit einem Interview.


    Ich wünsche Dir weiterhin viel Freude mit der Photographie!


    Herzliche Grüße
    Frank

    Hallo Christian,
    na dann ist ja jetzt alles gut. Bei der Lagerung der Lampen nur darauf achten, dass sie nicht runterfallen können. Dann könnten sie Schaden nehmen...


    Viel Spaß in der Duka!


    Viele Grüße
    Frank