Posts by Frank R.

    Hallo Rawitz,

    mir gefallen Deine Aufnahmen sehr gut, die Tristesse des leeren Rummelplatzes kommt sehr gut rüber.


    Interessant finde ich Deine Herangehensweise mit der 8x10 aus der Hand zu fotografieren. Da wäre ich nicht drauf gekommen, auch wenn ich schon mal was von eine Sinar Handy gehört habe. Ich hätte bestimmt das Stativ mitgeschleppt. Dein Ergebnis zeigt aber, wenn man die richtige Kamera dafür hat, wie gut das gehen kann.


    Fühlte mich bei den ersten 3 Aufnahmen irgendwie an Aufnahmen William Christenberrys erinnert, der in den frühen 1970ern mit Walker Evans eine Tour durch die Südstaaten der USA unternommen hat.


    Viele Grüße

    Frank

    In den Duenen:

    zur Auswässerungskontrolle gab es früher mal von Amaloco H15, das basierte auf Kaliumpermanganat und Natriumhydroxid. Das konnte man einer Probe des letzten Waschwassers beigeben (Farbumschlag prüfen) und musste, glaube ich, mit einer unbehandelten Probe des Waschwassers verglichen werden. Aus dem Farbton konnte man erkennen, wieviel Resthiosulfat ungefähr im Waschwasser enthalten war. Rezepte für den Selbstansatz gibts bestimmt im Netz. Habe ich damals ein paar mal gemacht, habe dann aber nach etabliertem Duka-Prozess darauf verzichtet.


    Des weiteren gab es früher mal Kodak HT-2, das man auf das Fotopapier geträufelt hat. Basiert auf Eisessig und Silbernitrat. Hab das Rezept dazu glaube ich im Ansel Adams- Buch "Das Positiv" gesehen, aber nie ausprobiert.


    Viele Grüße

    Frank

    Hallo Aksak_Maboul,

    klar kann man auch mehrere Prints nebeneinander legen! Die Barytprints verrutschen aufgrund ihres Gewichts nicht beim Wässern. Lediglich kleinere PE-Prints wurden darin durcheinander gewirbelt.


    Man kann auch mal einen Probestreifen zu den anderen Prints in den Trogwascher legen, dann aber bedenken, dass sich die Wässerungszeit der Prints aufgrund der neuen Kontaminierung mit Fixierer entsprechend verlängert.

    Bei meinem Trogwascher fand ich nicht so gut, dass die Wände des Trogs glatt waren und die Prints darauf auflagen. Die Prints hätten deshalb für eine archivfeste Wässerung zwischendurch gewendet werden müssen. Ich habe deshalb ein paar Abstandshalter eingebaut, so wurden die Prints von beiden Seiten von Wasser umspült.


    Viele Grüße

    Frank

    Hallo aksak_maboul,

    hatte so einen Trogwascher bis 30x40 jahrelang im Einsatz. Archivfestigkeit bei Baryt war kein Problem, allerdings kann man darin immer nur einen großen Bogen wässern. Das wurde dann bei den längeren Wässerungszeiten für Baryt irgendwann der Flaschenhals im Arbeitsprozess. Und der Wasserverbrauch war auch recht hoch um die Strömung gewährleisten zu können.

    Bin deshalb auf einen Vertikalwascher mit mehreren Slots umgestiegen.


    Viele Grüße

    Frank

    Stimmt,

    ich verwende den D-76 seit 20 Jahren, damals noch in Dosen für je 1 Liter, heute als Beutel für 3.8 Liter. Die waren noch nie getrennt verpackt. Nach dem Anrühren in dem. Wasser bei 55°C sollte die Lösung klar sein. Eine Färbung hatte sich bei mir noch nie eingestellt.


    Viele Grüße

    Frank

    Hallo Thure,

    habe mal im largeformatphotography-Forum geschaut. Dort gab es auch schon Threads zu dem Thema. Beschrieben war da, dass bei den Sironars im allgemeinen bei Verwendung des Frontelements eine verdreifachung der Brennweite auftritt, mit einem Lichtverlust von 3 Blenden. Bei den alten Symmaren sind es bei Verwendung des Hinterglieds eine Verdoppelung der Brennweite. Insofern könnte es gut sein, dass Dein Verschluss mal zu einem anderen Objektiv gehört hat.


    Viele Gruesse

    Frank

    Hallo Thure,

    ich habe auch so ein 150er Sironar. Es ist einfach vergütet und ich fotografiere recht gerne damit. Es ist nicht superscharf, also kein Vergleich zu den APO-Linsen, hat aber einen "angenehmen Schmelz". Mein Objektiv ist etwas jünger, hat eine Seriennummer im Bereich 9 21x xxx und auch eine zweite Blendenskala mit 16/450mm auf dem Copal 0. Habe vor Jahren mal das Vorderglied allein ausprobiert, das hat mich persönlich bezüglich Schärfe aber nicht so richtig zufrieden gestellt.


    Viele Grüße

    Frank

    Moin Geo,

    nein, damit machst Du nicht verkehrt. Der mit 630V hat nur eine eine höhere Durchschlagsfestigkeit des Dielektrikums, der wird auch funktionieren.


    Viele Grüße

    Frank

    Hallo Geo,

    ich musste bei den Bezeichnungen auch erstmal im Bauteilkatalog nachschlagen.

    Am besten fragst Du beim Elektronikladen, oder suchst bei der Recherche im Internet nach einem Folienkondensator mit 47nF (= 0,047µF) und einer Betriebsspannung von 250V. Dann solltest Du schon das richtige Bauteil bekommen.

    Folienkondensatoren sind nicht gepolt, da spielt es keine Rolle, wie rum Du sie einlötest. Ein Elektrolytkondensator dagegen wäre gepolt, der hat dann eine Kerbe oder ein +-Zeichen aufgedruckt. Den solltest Du bei dieser Anwendung aber besser nicht verwenden.


    Du kannst übrigens besser einen 473K verwenden, der hat eine Betriebsspannung von 250V, das sollte für Deine Anwendung vollkommen ausreichen. Der 473J geht bis 630V, das ist überdimensioniert.


    Hier habe ich vergleichbare Kondensatoren gefunden:


    https://www.ebay.de/itm/302295…3233f3:g:cH0AAOSwvKtY~v4H


    Ich würde aber einen Elekronikladen aufsuchen, der solche Bauteile auch einzeln verkauft. Das geht bestimmt schneller als ein Versand aus China.


    Viele Grüße

    Frank

    Hallo Geo,

    der verschmurgelte Folienkondensator hat, soweit man das noch erkennen kann, 47nF, der neue 474K müsste 0,47µF = 470nF haben, ist also zu groß. Richtig wäre der 473J, der hätte dann 47nF.


    Viele Grüße und viel Erfolg beim Reparieren

    Frank

    Ok. Wie genau (step by step) geht ihr vor, wenn ihr eine Planfilmkassette ladet?
    Und Staub trocken vom unbelichteten Film wischen geht nicht?

    Hallo Jörg,
    wie gehe ich beim Ladem der Planfilmkassetten vor?


    Zuerst mal so wenig Staub wie möglich im Spiel haben:


    - Planfilmkassetten mit einem antistatischen Pinsel an allen möglichen Stellen, insbesondere beim Einschub und an der Klappe, auspinseln. Ab und zu auch mal feucht auswischen. Beim Laden müssen die Kassetten aber trocken sein.


    - Mit einem Staubsauger mit Bürstenaufsatz evtl. vorhandenen Staub regelmäßig entfernen, vor allem im Bereich des Einschubs und der Führungen des Schiebers.


    - Balgen der Kamera regelmäßig mit Staubsauger und Bürstenaufsatz aussaugen.


    - Filme nicht im Wechselsack einlegen. Die Dinger sind meist aus Kunstfaser, das lädt sich wunderbar statisch auf. Was ich mir damit auf Reisen schon für Staub auf dem Negativ eingehandelt habe... Vor allem kommt so der Staub bereits in die Filmschachtel und die Hände schwitzen leichter. Wenn keine Duka vorhanden ist ggf. auf ein Wechselzelt zurückgreifen.


    - Filme mit gründlich gewaschenen, aber trockenen Händen in der möglichst staubfreien Dunkelkammer einlegen. Darauf achten, dass man nur die Ränder anfasst und nicht auf die Flächen greift. Aber selbst wenn es doch mal passierte, Fingerabdrücke hatte ich noch nie. Ich verwende keine Handschuhe, nur beim Umgang mit Fotochemie.


    - Filme beim Befüllen der Kassetten in der Dunkelheit am besten im Stapel auf den Tisch legen und oben abnehmen. Nicht aus der Folienhülle ziehen, das sorgt dann wieder für stat. Aufladung


    - Planfilmkassetten staub- und lichtdicht lagern und transportieren. Erst zur Belichtung kommen bei mir die Kassetten wieder an die frische Luft.


    Viele Grüße und weiterhin viel Erfolg


    Frank

    Hallo Jockel,
    meine hat auch einen Klarfleck in der Mitte und am Rand eine Gravur von Gaorsi.
    Meinen Verkäufer von damals konnte ich bei den aktuellen Angeboten nicht mehr ausfindig machen.
    Bin mit der Qualität, sowohl von der Mattscheibe als auch der Fresnellinse sehr zufrieden.


    Viele Grüße
    Frank

    Hallo Jockel,
    ich habe mir vor 2 Jahren mal eine Mattscheibe und eine dazu passende Fresnel-Linse für meine Sinar als Ersatz in HongKong bestellt. Wollte einfach für den Fall des Falles Ersatz haben. Ausführung und Verarbeitung ist sehr gut. Weiß aber nicht, ob das der gleiche Verkäufer ist wie der, den Du in der engeren Wahl hast.


    Viele Grüße
    Frank

    Hallo Christian,
    es scheint da wohl verschiedene Versionen der Aufnahmen für die Fresnel-Linsen zu geben. Bei meiner für die Sinar F2 sind an der schmalen Seite ein paar Haken, die sehen so aus, als ob die bei deiner Kamera in die T-förmigen Einschnitte in den Halteblechen passen könnten.



    Schau doch mal, ob Du irgendwo eine Fresnel-Linse mit solchen Haken am Rahmen bekommst.


    Viele Grüße
    Frank

    Hallo,
    wenn ich mit der Sinar mal unter widrigen Wetterbedingungen unterwegs bin, verwende ich für solche Fälle zunächst für das Objektiv einen UV-Filter und um das Objektiv einen Folienschlauch mit Kordel zum zuziehen (gibt es für Digicams in verschiedenen Größen und Längen). So ist das Objektiv und der Verschluss schon mal geschützt. Der Folienschlauch ist so weit, dass man von hinten ggf. noch Einstellungen am Verschluss vornehmen kann. Da selbst der größte Folienschlauch für die ganze Sinar nicht ausreicht, habe ich für den Balgen und die Standarten einen durchsichtigen alten Regenschutz für Kinderwagen aus recht dicker und zäher Folie. Da passe ich dann zum Einstellen der Standarten mit dem Kopf auch auch noch drunter.


    Den Filter dabei mit einem Microfasertuch und einem Gemisch aus dest. Wasser und ein wenig Isopropanol regelmäßig reinigen. Sind Salzwasserrückstände auf der Kamera, werden die abends mit einem saugfähigen und fusselfreien, mit dest. Wasser getränkten, Lappen abgewischt. An Kanten nur tupfen, nicht wischen.


    Da die ganze Konstruktion recht windanfällig ist, werden die Stativbeine eine Stufe weiter abgespreizt. So kann die Kamera nicht kippen.


    Viele Grüße
    Frank