Posts by Max-Friedrich

    Meine Empfehlung wäre eine Nagaoka Seisakushgo Field 4x5" Wooden Camera.
    Die Kamera ist leicht (ca. 1,6 kg, ohne Objektiv) und hat zusammengelegt eine Größe von ca. 21cm (einschließlich der Bedienungsknöpfe) Breite, 18cm Höhe und 5,5 cm Dicke.
    Umstellbares Mattscheibenteil, arbeitet mit normalen 4x5" Kassetten. Leider kann kein Rollfilmadapter angeflanscht werden.
    Das wäre meine Empfehlung !


    Max-Friedrich.


    Beide Fotos gefallen mir sehr gut !
    Einsame Spitze ist für mich das 6x12 Velvia-Foto, durch die Linienführung des blauen Brückenteils ist das 6x12 Format gut ausgenutzt. Die gelben Spiegelungen der Stassenlampen zusammen mit den beiden "weissen" Flächen verleihen dem Bild ein gutes Farbgleichgewicht.
    Die SW-Aufnahme finde ich in der Belichtung und der Entwicklung gelungen. Die Tonwertwiedergabe ist sehr schön.
    Was mich an dem Bild etwas stört (Geschmacksache) ist der sehr grossflächige, dunkle Himmel.
    Durch ein Beschnitt des Bildes könnte man hier den Eindruck verbessern. Versuch doch bitte mal den oberen Teil des Bildes, einschliesslich der hellen Lampe rechts im Bild, zu entfernen.
    Ich glaube, dass dann dieses Bild noch eindrucksvoller ist.


    Mich würden die verwendeten Brennweiten (Centerfilter ?) interessieren.


    Gruss
    Max-Friedrich.


    Über den praktischen Einsatz kann ich im Moment noch nichts sagen.
    Der Apparat macht einen sehr guten Eindruck bzgl. der Verarbeitung und der Technik. In vielen Punkten gleicht die Kamera einer Ebony.
    Brennweiten , die eingesetzt werden: 47mm (mit Einschränkung), 65mm, 75mm (mit WW-Balgen), 90mm, 135mm, 150mm und 210mm.


    Gruss
    Max-Friedrich.


    Nachtrag: Bildseitig kommen Rollfilmmagazine von Linhof, 6x7 und 6x12 sowie die Holzkassettten von ShenHao 4x5 und Toyo-Kasetten zum Einsatz.
    SINAR : Die Fresnellinse der Sinar wird betrachterseitig auf die Mattscheibe geclipt. (siehe Foto)


    Zwischenzeitlich habe ich eine verbindliche Auskunft bekommen:
    Die Fresnellinse wird zwischen Objektiv und Groundglas "eingelegt" !
    Zu diesem Zweck besitzt der Träger der Mattscheibe eine Einfräsung in der Grösse der Fresnellinse.
    Diese Vertiefung konnte man leicht übersehen, da die Mattscheibe die Sicht darauf verdeckte.
    Nach der Montage der Fresnellinse liegt die Mattscheibe, so wie vorherbestimmt, an beiden Schmalseiten im Mattscheibenrahmen.
    Die Fresnellinse, deren Längsseiten kleiner als die der Mattscheibe sind, liegt mit den Längsseiten im vorgefrästen Ausschnitt.


    In dieser Position hat die Fresnelscheibe keinen Einfluss auf die Schärfe des Bildes. Meine Bedenken bzgl. eines Schärfenverlustes wurden mit dem Hinweis auf die Rolleiflexkonstruktion zur Planlage des Films zerstreut.
    Zur Erzielung einer besseren Planlage wird bei der 2,8er Rolleiflex direkt im Bildfenster eine Planglasscheibe montiert. Der Film wird dann durch die Andruckplatte der Kamera auf die Planscheibe "gedrückt".


    Ich danke allen Diskussionsteilnehmern für ihre Beiträge.


    Gruss
    Max-Friedrich.

    Guten Tag !
    Für meine ShenHao TZ45-IIB habe ich eine Fresnelscheibe erhalten.
    Bei der Montage ergab sich folgendes Problem:
    ?? Wo gehört die Fresnelscheibe hin (Reihenfolge der Elemente) : Objektiv --> Mattscheibe --> Fresnelscheibe oder Objektiv --> Fresnelscheibe --> Mattscheibe ??


    Im Gegensatz zur Mattscheibe hat die Fresnelscheibe keine mattierte Fläche. Die Fresnelscheibe ist auf der langen Seite etwas kürzer als die Mattscheibe.
    Der Mattscheibenrahmen besitzt an der langen Bildseite, dem Objektiv zugewandt, eine Ausfräsung. Diese Ausfräsung würde in Form und Dicke die Fresnelscheibe aufnehmen.


    Logisch erscheint mir die Montageart: Objektiv --> Mattscheibe --> Fresnelscheibe. Aber hierfür sind die Andruckfedern für die Mattscheibe nicht passend.


    Kennt sich jemand mit dieser Problemstellung aus ?
    Über Antworten würde ich mich freuen.


    Gruss
    Max-Friedrich.

    Nun, die aufgebrachte Folie muss viel grösser als die Vorlage sein. Die Scannflüssigkeit darunter lässt die Gesamtfläche der Folie wie ein Pflaster auf der Fluid Scannscheibe kleben. Sie hält so die Vorlage für den Scannprozess plan. Ausserdem kann die Scannflüssigkeit nicht so schnell verdunsten.
    Ich möchte noch auf den Thread "EPSON V750 PRO – 4X5 SCAN MIT RAND" in der gleiche Rubrik verweisen. Hier findest du einige Videos zum Nass-Scann-Verfahren.

    In jedem Fall muss die nass aufbrachte Vorlage mit einer Folie (Mylar oder Overhand) abgedeckt werden. Nicht vergessen: Auch zwischen Vorlage und Folie Flüssigkeit einbringen. Evtl. Luftblasen und überschüssige Scannflüssigkeit mit einem fusselfreien Tuch von der Mitte zum Rand hin ausstreichen und abtupfen. Die Vorlage hält so sicher auf dem Fluid-Scannerglas.


    Max-Friedrich.


    P.S.: Adolf Rosenberg ist Könner auf dem Gebiet !
    Ausserdem ist die Qualität einer direkt auf dem Scannerglas geklebten Vorlage sehr schlecht ! Besser ist in jedem Fall der glaslose Filmhalter des V700 oder die Fluid Mount Platte.

    Hallo Thomas,
    leider muss ich Dich enttäuschen: Mit dem Filmhalter von Epson V850 (mit Glas) habe ich einen Test mit allen möglichen Einstellungsstufen gemacht. Die "optimale" Schärfe liegt bei mir genau im Mittelwert, +/-0 !


    Max-Friedrich.

    Bei den ersten Scann-Versuchen (6x6) mit dem Epson V850 (Silverfast) habe ich festgestellt, dass das Scannen ohne Glas (Filmhalter vom V700) schärfere Scanns ergibt gegenüber dem Scannen mit dem Original Filmhalter des V850, der auf der Rückseite eine leicht mattierte Glasscheibe hat.
    glaslos : https://www.flickr.com/photos/…0119125816/in/dateposted/
    mit Glas : https://www.flickr.com/photos/…0039926442/in/dateposted/
    Leider nicht dasselbe Diapositiv.
    Einen Vorteil könnte ich mir beim Scannen zwischen zwei Glasplatten (siehe Winfried) oder mit dem Epson Nass-Scannverfahren vorstellen.


    Max-Friedrich.

    Hallo Winfried,
    es freut mich, dass mein Bild aus der Klosterkirche Wahlsburg / Lippoldsberg gefällt.
    Auf die Beleuchtung habe ich keinen Einfluss genommen. Das ist alles natürliches Licht eines sonnigen Juni Tages.
    Mein Einfluss auf das Licht bestand lediglich darin, indem ich die Eingangstür zur Kirche - Westseite, ca. 4m im Rücken des Fotografen - geöffnet habe. So hatte die Säule links etwas Zeichnung, obwohl das Licht einen hohen Blauanteil hatte.
    Ebenfalls habe ich die Tür zum südlichen Seitenschiff geöffnet. Somit hatte ich im rechten vorderen Teil des Bildes (Säulen) einen hellen Blickfang durch das diffus einfallende Sonnenlicht.
    Der hintere Teil des Kirchenschiffes (Apsis) bekam das natürliche Licht durch die Fenster oberhalb der Seitenschiffe.
    In Capture One habe ich durch festgelegte Ebenen im Bild noch etwas Einfluss auf die Lichtverteilung genommen, z.B. abdunkeln der angeschnittenen Säule rechte Bildkante und Nachbelichtung (etwas zu stark) und Entsättigung des Fussbodens an der unteren Bildkante.


    Am gleichen Tag habe ich noch weitere Aufnahmen mit dem FlexBody gemacht. Eine zufriedenstellend Farbabstimmung war mir nicht möglich, deshalb habe ich diese Fotos mit Capture One in B&W konvertiert. (https://www.flickr.com/photos/99171450@N07/)


    Viele Grüsse
    Max-Friedrich.

    Ein gelungenes Bild ! Die Tonabstufungen sind wundervoll, alles gut in Szene gesetzt.


    Max-Friedrich.



    P.S.: ...... um 180° gedreht ? Nein das war der Prototyp eines SW-Umkehrfilms. Vielleicht sogar eine Spiegelreflex-Kamera mit außen liegendem Spiegel.

    Hallo Winfried,
    deine Fotoserie vom Aufbau und von der Ausstellungseröffnung finde ich sehr informativ.
    Danke für das Zeigen!
    Für mich ist die Bildqualität - soweit man das hier erkennen kann - erstaunlich, vor allen Dingen, wenn man die Arbeitsmöglichkeiten des Jahres 1947 berücksichtigt.
    Freuen würde ich mich für das Zeigen (einiger) von dir erstellten Abzüge.


    Viele Grüsse
    Max-Friedrich.


    P.s.: was für ein System wurde für die Bildhängung verwendet?

    ........Ärgern tut mich jedenfalls, daß sie Ihre eigenen Optiken nicht mal mehr reparieren. Als Fotograf, der 14 Optiken von denen hat, bin ich da schon etwas wütend. Oder soll ich sagen, "typisch Neudeutsch", man paßt sich den anderen an. Was älter als 5 Jahre ist, das wirft man halt weg. Warum reparieren? - Armes gutes altes Deutschland, wo es noch Service gab!


    Winfried

    Bei Bedarf frag doch mal nach bei "Christoph-Greiner-Photo" oder hier: Kamera-Spezialwerkstatt Karl Hügle, Dessau
    Max-Friedrich.