Posts by Max-Friedrich

    Danke, Ritchie, für das LIKE !


    Einen kleinen praktischen Hinweis zur Verwendung der RhinoCam für den Anschluss am internationalen Rückteil möchte ich noch geben:


    1) Eingangs schrieb ich, dass dieses Rückteil nur für die Nex ausgelegt ist. Das ist nur bedingt richtig, denn es ist durchaus möglich eine Vollformatkamera A7 anzuschließen, allerdings mit der Einschränkung, dass die Kamera nur in der horizontalen
    Aufnahmeposition zu verwenden ist.
    2) Montiert man den RhinoCam-Adapter an eine Fachkamera, z.B. Sinar P, so kann man Dank des Feintriebes der Bildstandarte die gesamte 4x5" Bildfläche zum Stitchen verwenden ! Allerdings muß an der Fachkamera ein Objektiv angesetzt sein, dass
    das gesamte 4x5" Bildfeld ausleuchtet.


    Ein Beispiel: Diese Aufnahme entstand mit einer Nex-6, die mit dem RhinoCam-Adapter an eine Sinar 4x5" angesetzt wurden. Aufnahmeobjektiv der Sinar ein Fujinon-W 135mm f/5.6 @16. Es wurden 5x5 Aufnahmen gemacht, die in Adobe Elements zusammengesetzt wurden. Dazu zwei Ausschnitte aus dem gestitchten Bild mit 100% .


    MfG.
    Max-Friedrich.

    Die Kamera ist bei beiden Adaptervarianten auf einem Wechselschlitten mit x- und y-Verschiebung montiert.


    Beide RhinoCam-Adapter haben eine festeingebaute Mattscheibe, die es gestattet, in der "Vorschau" das fertige, gestitchte Bild zu betrachten.
    Der RhinoCam-Adapter für die Nex zeigt eine Aufnahmefläche von ca. 4,5x6.
    Der Vollformatadapter zeigt einen 6x6 Ausschnitt. Die erzielbaren Bildflächen sind aber größer. Sie sind vom nutzbaren Bildkreis des angesetzten Objektivs abhängig. Mit den Hass-WW-Objektiven ist u.a. ein Panobild in der Größe von ca. 75x56mm möglich.


    Gruß
    Max-Friedrich.

    Der Adapter für die Hasselbladlupe/Lichtschacht wird von der Firma Zörkendorfer, München hergestellt und vertrieben.


    Der Unterschied zum Zörk-Adapter ist "gewaltig".
    Von der Firma Vizelex (Metabones) gibt es zwei RhinoCam-Adapter:
    1) Adapter für das Internationale Rückteil und wechselbaren Objektivanschlüsse (Hassi, Pentax, Mamiya). Dieser Adapter ist zum Anschluss der Nex geeignet. Eine Vollformat Sony kann nicht angeschlossen werden.
    2) Adapter für Vollformatkameras (Canon, A7, Nikon) oder Nex mit einem FESTEN Anschluss für Hasselblad V-Objektive (siehe Bilder weiter oben). Dieser Adapter kann NICHT an einem Internationalen Rückteil angeschlossen werden.


    Gruß
    Max-Friedrich.

    Hallo Ritchie,
    mir ist jetzt klar welche Bedingungen für das Posten von Fotos in diesem Thread gestellt werden.
    Die Grosszügigkeit des Admin für die Duldung etwas abseits stehender Beiträge weiss ich zu schätzen.
    Ein Blick in die Suppenschüssel anderer könnte wohl für den einen oder anderen Forenten interessant sein.


    Ich gestatte mir das Bildbeispiel "Westkirche_02" durch zwei Bildausschnitte zu ergänzen:
    1) Einritzungen im Putz der Wand (Color-Wiedergabe).
    2) Detail der Wandbemalungen (Color-Wiedergabe).


    Für Neugierige unter uns noch zwei Bilder der Vizelex RhinoCam mit einer Canon 5D und einem Distagon 40mm.
    Die erzielbare Bildfläche ist weitaus grösser als das 6x6-Format.


    Viele Grüsse
    Max-Friedrich.

    Hallo,
    ich möchte hier drei Bilder zeigen, die mit einer Leica M9 und einer Nex-6 aufgenommen wurden.


    Bild 1) Leica M9 mit Super-Elmar 21mm,
    Klosterkirche St. Georg und Maria in Lippoldsberg/Weser. Vorhalle mit Blick auf das südliche Seitenschiff
    Bild 2) Leica M9 mit Super-Elmar 21mm,
    Klosterkirche St. Georg und Maria in Lippoldsberg/Weser. Vorhalle, s.g. Nonnenkrypta
    Bild 3) Leica M9 mit Super-Elmar 21mm, 2x3 Aufnahmen gestitcht.
    Kloster Bursfelde / Weser, Westkirche
    Bild 4) RhinoCam / Nex-6 mit Hasselblad Distagon 60mm, 6 Aufnahmen gestitcht, ca 150 Mpx
    Kloster Bursfelde / Weser, Westkirche


    Gruss
    Max-Friedrich.

    Hallo Winfried,
    es wurde in Deinem Post von einem vollformatigen (9x12) Scannrückteil gesprochen.
    Ein Thema, dass für mich von grossem Interesse ist.
    Gern würde ich technische Einzelheiten und etwas über die Hersteller erfahren.


    Gruss
    Max-Friedrich

    Hallo Richte,
    Namen kann ich nicht nennen, also: NEIN.


    Zunächst sollte man sich über den Standort des Betrachters einigen
    1) Blick von hinten auf die Mattscheibe/Bild
    2) Blick vom Objektiv auf das Bild/Mattscheibe.
    3) Blickrichtung parallel zur Bildfläche/Mattscheibe
    Ich glaube, dass der Punkt 3) die richtige Betrachtung ist.
    Bei der graphischen Darstellung blickt der Betrachter immer in Richtung Projektionsebene.


    Der Vollständigkeit möchlte ich noch auf die "Schnurrbart-Ähnliche" Verzeichnung hinweisen. Also mal konkav, mal konvex.
    Ein Fehler, der oft bei lichtstarken KB-Objektive zu finden ist.

    Ja, Peter Du hast Recht, aber für das präzise Ablichten, nicht nur bei der Astrofotografie und Reprotechnik, waren Glasplatten sehr beliebt.
    Hast Du schon einmal mit einer 8x10 Kamera aussen bei Sonneneinstrahlung gearbeitet ? Besonders wenn der Balgen der Kamera mit einen schwarzen Einstelltuch abgedeckt war ?
    Das innere des Balgens erwärmt sich sehr schnell. Öffne dann mal die mit einem Planfilm geladene Kassette und der ehemals planliegende Film macht nach kurzer Zeit "BLUB".
    So wie bei der Projektion glasloser Diapositive.
    Nun kennst Du die Vorzügen von Glasplatten in der GF.


    Gruss
    Max-Friedrich


    Hinweis: Ich persönlich empfehle ein Einstelltuch mit weisser Aussenseite.

    Hallo Winfried,
    es ist richtig, das Glasnegativ wurde Richtung belichtet - eigentlich mehr intuitiv als durch Wollen.
    Mir ist es neu, dass der Topaz Schwierigkeiten mit dichten Negativen beim Scannen hat. Bisher hielt ich z.B. die Trommelscanner ideal für das Arbeiten an Negativen. Der erreichbare Dynamikumfang soll der beste sein....
    Erfahrungen im Repro- und Druckbereich habe ich keine. Ich bin aber mit dem Abfotografieren (Digitalisieren) mit einer hochwertigen Digitalkamera sehr gut zurecht gekommen. Ein Stitchen ist nicht unbedingt erforderlich, natürlich treibt man damit nicht nur die Dateigrösse in die Höhe. Versuch es doch einmal mit einer Vollformat-Digi-Kamera in Kombination eines guten Makro-Objektivs. In jedem Fall decke das Nebenlicht der Leuchtplatte mit dunklen Streifen ab und verdunkle den Aufnahmeraum. Den Belichtungsmodus der Kamera stelle ich auf AUTO und mach eine Belichtungsreihe mit +/- drei oder fünf Aufnahmen. Im RAW-Konverter schau Dir dann die Aufnahmen an: eine ist mit Sicherheit dabei, die eine gute/brauchbare Durchzeichnung der Dichten hat. Die Gradanion kann sehr gut ebenfalls mit dem Konvertierungsprogramm angepasst werden.


    Viele Grüsse
    Max-Friedrich
    (Horst)

    Tapetenkante hin oder her...............
    Die Tonwerte der gezeigten Aufnahme gefielen mir nicht !
    Ich habe deshalb mal versucht das Ganze mit PhotoShop Elements zu bearbeiten. Zusätzlich legte ich noch eine dunkle Vignette über das Bild. Auch den Bildausschnitt habe ich leicht geändert.
    Ich hoffe der Bildautor hat nichts dagegen.


    VG Max-Friedrich.

    Ich bin der Meinung, dass der Abbildungsmassstab keinen Einfluss auf die Lichtverteilung des Bildes hat, wenn ein CF bei der Aufnahme benutzt wird.
    Entscheidend bei der Benutzung eines CF vor dem Objektiv ist nicht nur der Helligkeitsverlauf des Filters, sondern der Abstand des CF´s zur Hauptebene des Objektivs.


    VG Max-Friedrich.

    Hallo Ritchie,
    das Bild gefällt mir gut, weil es dem Betrachter wirklich den Eindruck vermittelt, auf eine Mattscheibe zu schauen.
    Das verwendete Imagon (?) unterstützt den Eindruck. Der Helligkeitsabfall zum Rand und die Weichheit der Darstellung unterstützen den Eindruck.
    Wie gesagt, es gefällt mir !


    Bei einer anderen Gelegenheit hatte ich gedanklich versucht eine Lösung zu finden, wie man den Helligkeitsabfall auf der Mattscheibe, beim "Abfotografieren vermeiden kann.
    Mit einem geeignetem Centerfilter vor dem Objektiv der Kamera, die das Mattscheibenbild erzeugt, sollte es zu machen sein.
    Hat jemand so etwas schon einmal probiert ?


    VG Max-Friedrich.