Posts by Tausendblatt

    Moin,


    gefällt mir gut, der Hintergrund passt sehr schön zu den Blättern und der Optik/dem Bokeh.

    Dem Gingko täte etwas Anschnitt rechts gut, so driftet die Komposition etwas ab...

    Das Ebereschenblatt (?!) passt einfach.


    Danke und beste Grüße

    Jens

    @Tausendblatt Ich finde ab er auch den Aspekt des Vorwässerns interessant. Ich habe auch daran gedacht aber- welche Auswirkungen hat denn das Vorwässern, es ermöglicht sicher die bessere Aufnahme des Entwicklers oder ein Ausspülen der Schutzschicht?

    Hallo,


    ich habe vor allem wegen der kurzen Entwicklungszeit von 4-5 min vorgewässert, ich bilde mir ein es hilft zu mehr Gleichmäßigkeit...


    Es grüßt
    Jens

    Moin,


    danke, hp. :-)
    Als in den 1970ern geborener hatte ich nie die Chance ihn neu zu kaufen.


    Falls es interessiert, noch kurz die Beschreibung aus der zeitgenössischen Literatur (Zitat aus: Dr. W. Heering, Das Rolleiflex Buch, 1932, Knapp Verlag, Halle):


    "Perutz-Silbereosin-Platte, 13° Scheiner,
    höchste Orthochromasie mit gedämpfter Blauempfindlichkeit
    (durch eine Farbschicht hat sie das Gelbfilter "in sich") ohne Lichthofschutz, aber durch ihren dicken Guß praktisch lichthoffrei,
    mit großem Belichtungsspielraum.
    Feinkörnigste Platte des Handels (...) sehr haltbar."


    Faszinierend.
    Ein Nachbau wäre wohl nicht trivial.


    Beste Grüße
    Jens

    Oha! Ja, ich habe vor sehr vielen Jahren die Perutz Silbereosin Platten benutzt, und ich weine ihnen immer noch nach (habe ich hier im Forum auch schon mal erwähnt). Etwas so einfach zu verarbeitendes und mich (!!!) vom Ergebnis so beglückendes habe ich nicht mehr gefunden. Die tollen Orthoemulsionen, die man gelegentlich findet, haben einfach eine andere Charakteristik/Anmutung.


    Hallo hp,


    dem kann ich nur zustimmen, das ist ein legendärer Film.
    Auch nach 70 Jahren merkt man das noch...
    Dünnschicht ist nicht alles, auch bei niedrigempfindlichen Filmen.


    Beste Grüße
    Jens

    Moin,


    ich habe die Silbereosinplatten vor drei Jahren mal belichten können.
    Schöner Film!
    Ein unregelmäßiger Schleier war schon zu sehen, besonders am Rand:


    [Blocked Image: https://live.staticflickr.com/…41157432_2019420be8_c.jpg]


    [Blocked Image: https://live.staticflickr.com/…81829476_57473a668e_c.jpg]


    Falls interessiert, hier mehr zu dem Projekt:
    http://www.flickr.com/photos/1…/albums/72157686135321996


    Die 6,5x9cm-Platten wurden in der Schale nach Zeit entwickelt:
    3min Vorwässerung
    4 - 5 min Rodinal 1+50 (20°C) // HC110 sollte auch gehen, karbonathaltige Entwickler wie D76 würde ich meiden, damit ein Ablösen der Schicht im Stoppbad nicht gefördert wird...
    30sek Stoppbad
    3min Tetenal Superfix


    Empfindlichkeit ca. 0 - 3 ASA


    Beste Grüße
    Jens

    saubere arbeit, gratuliere. hast du mal einen vergleich mit anderen filmen anderer hersteller gemacht? würde mich mal interessieren wie viel silber die einzelnen hersteller so auf ihren trägern verteilen. man hört da ja immer die verschiedensten geschichten...


    eine frage: welches immersionsöl benutzt du?


    Moin,


    müste ich mal machen, auch wäre ein Pyro-Negativ interessant.
    Tja, die Silbermenge abzuschätzen ist schwierig, besonders bei den flächigen Kristallen.
    Ich nehme ja auch nur einen Ausschnitt auf, darunter geht es noch weiter.


    Öl: Normales Zeiss Immersol 518N, nichts hochbrechendes.


    Danke und Grüße
    Jens

    Um auf den Inhalt Deiner Frage noch genauer sprechen zu kommen: ehrlicht gesagt ist das ganze Prozedere einer exakten Massstabsbestimmung nicht so trivial. Man brauechte einen Transmissionsmassstab, der mit im Bild ist. Dann braeuchte man ein Reproduktionsmedium, was in seiner Bildverarbeitung exakt bestimmt ist. Genau genommen muesste man beim Mikroskop auch eine hinreichend exakte Beschreibung des Transferverhaltens; genauere Angaben ueber die Beleuchtungsart waeren auch hilfreich um das raeumliche Frequenzverhalten zu bestimmen. Fuer mich sieht die Photographie der Vergroesserung allerdings noch nicht am Limit aus -- aber das kann auch die Elektronik in der Aufnahmemethode ausmachen. Form und Schaerfe der Blenden im Lichtgang des Mikroskops und der Kamera muessen auch beruecksichtigt werden. Falls der Transmissionsmassstab nicht erhaeltlich ist muesste immerhin die exakte Austrittspupille bestimmt werden; bei den Bilder gehe ich momentan von einer Okularprojektion aus.
    Um daraus einen sinnvollen Massstab bestimmen zu koennen, ab wann man eine Koernigkeit in einer finalen Vergroesserung sehen koennte haengt auch von vielen Punkten ab. Zum einen ist dies der Lokalkontrast zwischen Korn und nicht-Korn auf dem Filmtraeger, d.h. der Dichtunterschied und die exakte Beschreibung der raeumlichen Ausdehnung. Im Vergroesserer muss nun beruecksichtigt werden, welche Beleuchtungsform vorherrscht und welche Blenden/Brennweitenkombination benutzt wird. Genau genommen sollte man auch die MTF des Vergroesserungsobjektivs kennen. Letztlich ist das Aufloesungsverhalten und -vermoegen des Papiers von wichtiger Bedeutung. Knapp gesagt haengt es also von den zwei Transferfunktionen ab. Zum einen wie der Vergroesser als Einheit das Korn auf das Papier wirft und zum anderen wie das Papier den jeweiligen Ausschnitt darstellt.


    Knapp gesagt: als "mal einfach" machbar finde ich das nicht. Selbst wenn ich mich auf den ersten Teil "Ausschnittsgroesse" beschraenke, ist das nicht so einfach. Oder sollte "einfach" ein Fadenzaehler einbelichtet werden, oder ein Mikrometer-Okular benutzt werden?


    Gruesse,
    Christoph

    Moin Christoph,


    in der Tat ist es etwas schwierig, mit solch einer improvisierten Kameraadaption den Maßstab zu bestimmen.
    Falls zur Hand, könnte man ein Okular mit Okularmikrometer nehmen, aber dann hat man den Messbalken mittig im Bild.
    Das ganze muss dan noch für die verwendete Optikkombination mit einem Objektmikrometer (ist wie ein Lineal mit 1/100mm Teilung) kalibriert werden... ist schon aufwendig.


    Im Dunkelfeld glänzt das Korn übrigens schön silbrig... hatte ich hier mal gezeigt:
    https://www.photrio.com/forum/…ions.169498/#post-2205438


    Beste Grüße
    Jens

    Neulich war ein Student mit seinem historischen Mikroskop bei mir zu Besuch. Aus Neugierde haben wir vier Filme unter sein Mikroskop gelegt und mit dem Smartphone fotografiert. Wir haben versucht, Stellen mit ähnlichem Grauwert zu erwischen. Das Ergebnis war eigentlich vorhersehbar. Aber dass der Unterschied in der Feinheit vom Ortho 25 (nicht ortho 25 plus!) zum CMS II so deutlich ist, habe zumindest ich nicht erwartet.



    Hallo,


    erstmal willkommen hier!
    Schön mal ein paar Mikroaufnahmen zu sehen... mache so etwas auch gern mal.


    Da sieht man schon mal gut die Unterschiede in der Körnigkeit.
    Ist der Ortho 25 Plus feinkörniger als sein Vorgänger?


    Beste Grüße
    Jens

    Moin,


    da habe ich das 1:9,25/213mm und das 1:9,5/270mm.
    Ja, gebaut für Agfa Reprokameras, für 1:1 gerechnet, Weitwinkelkonstruktion.
    Meine scheinen 8-Linser zu sein (wenn mich die Reflexe nicht trügen) und sind für orthochromatische Filme gemacht (Rot hat eine deutlich andere Brennweite als Grün und Blau).
    Das 1:9/210mm habe ich nicht. Möglicherweise eine andere Konstruktion...


    Die sollen wohl von Fa. Staeble für Agfa produziert worden sein.


    Ja, so las ich das auch, sie wurden auch von Staeble selbst angeboten.


    Beste Grüße
    Jens


    P.S.: War hier mal Thema: https://www.photrio.com/forum/…m-f-9-25-coverage.158295/

    Hallo Johnars,


    Glückwunsch, faszinierendes Objektiv und für 8x10" sollte es vielseitig nutzbar sein...
    Habe gerade mal nachgesehen - bei 1:3 hat es 360mm Bildkreis.


    Viel Freude damit
    Jens

    Ich konnte es mal wieder nicht verkneifen und habe heute das obige Objektiv ersteigert. Da man ja selbst bei Portraits schon sehr schnell bei 8x10 in den Makro Bereich vorstösst und auch sonst im Bereich Table Top, wollte ich mir dieses seltene Stück nicht entgehen lassen.
    Laut Rodenstock ist es optimiert im Bereich 1:1- 1:3 und wenn man das Front und Hinterlinsenteil vertauscht ist es für 3:1- 1:1 optimiert.
    Bei einem so seltenen Objektiv, hat man das Geld fast besser investiert, wie wenn man es auf der Bank lässt, wo es ja sowieso keinen Zins mehr gibt!


    Ich werde berichten wenn ich es dann mal getestet habe, frohes Schaffen, Armin

    Hallo,


    mir geht es um rechts oben. Um den klitzekleinen hellen Streifen am Rand. Da hätte ich den Baum die Bildbegrenzung bilden lassen, dann wird der in der Tat sehr schöne Farn vorn besser hervorgehoben.
    Alles andere finde ich gut so.


    Beste Grüße
    Jens

    Hallo,


    schönes Motiv, gut umgesetzt.
    Ich hätte rechts noch einen kleinen Streifen abgeschnitten...
    Aber auch so sehr gelungen.


    Beste Grüße
    Jens