Posts by Andreas

    Aktuelle Super8-Filme sind problemlos auch selber zu verarbeiten. Wie Michl schon schrieb, z.B. in einem Lomo-Tank oder auch in Jobo Expert Drums mit entsprechenden Einsätzen für Super8 oder 16mm.


    Wir haben im Rahmen unserer SilvergrainClassics Seminare (https://silvergrainclassics.com/de/workshops-tours/) im letzten Jahr auch Einführungskurse zum Thema "analoges Filmen" organisiert. Zusammen mit dem Filmhaus Frankfurt gab es einen 2-tägigen Intensiv-Workshop Super 8, wo die Teilnehmer von der Aufnahme über die Entwicklung bis hin zum fertigen Film und dem Vorführen alle Schritte erlernen konnten. Hier ein paar Impressionen von dem Workshop:


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    Super8 muss auch nicht nachträglich "splitten", d.h. der Länge nach teilen. Das ist nur bei 2x8 bzw. DS8 notwendig. Insgesamt macht das Filmen mit alten Kameras aber viel Spaß!

    Zum Schneiden und Weiterverbreiten der Filme kann man sie natürlich digitalisieren lassen. Super8 lässt sich problemlos mit 2K digitalisieren und die Ergebnisse sehen bei guten Scans wirklich beeindruckend aus. Moderne Filme wie der Ektachrome sind hochauflösend und zeigen selbst bei diesem kleinen Format eine erstaunliche Detailfülle. Die Scans unserer Workshops und unserer anderen analogen Filmprojekte werden übrigens bei OMNIMAGO in der Nähe von Mainz angefertigt (https://www.omnimago.tv/digitalisierung-archivservice/).


    Omnimago war auch bei unserem letzten Fireside Chat vergangene Woche als Gesprächspartner dabei. Wer es verpasst hat, kann da auch Statements von Antonio Rasura (Kodak Motion Picture), dem Kameramann (DoP) und Workshopleiter bei Kodak, Mitch Boxrucker und weiteren zum Thema "analoges Filmen" (und wie analoger Film mit analoger Fotografie zusammenhängt) verfolgen:


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    Grüße

    Andreas

    Herzlich Willkommen im Forum, Michl!

    Ist zwar kein Filmforum, aber hier meine Nizo Trifo, die auch mit 2x8mm (Normal 8 ) beschickt wird. Funktioniert ähnlich wie das DS8-Format.

    Grüße
    Andreas (Admin)


    Das Normlicht (Just und andere) macht Sinn, wenn eine ganz bestimmte Lichtsituation gefordert ist, die standortunabhängig ist und auf die man sich in einer bestimmten Industrie (z.B. Druckgewerbe, Fotografen, Designer, Farbenhersteller,...) geeinigt hat. Dieses Normlicht ist weder das "perfekte" noch das für Dich in jedem Fall richtige. Es hilft aber dabei, dass Druckereien, Grafiker, Designer etc. immer über denselben (subjektiven) Farbeindruck reden, wenn sie Bilder (gedruckt, am Monitor) oder Vorlagen beurteilen sollen.


    Werden Deine Bilder aber immer in derselben Galerie oder bei Dir zu Hause aufgehängt, wo Du die Lichtverhältnisse (Beleuchtung, Lichtstärke) kennst, kann das Normlicht D50 oder D65 das völlig falsche Licht sein. D50 ist für die grafische Industrie (Druk) gedacht und hat eine Farbtemperatur von 5000K, D65 wird eher bei Produkten eingesetzt, da es mit der Farbtemperatur von 6500K eher dem natürlichen Tageslicht entspricht.


    Die "normalen" Neonröhren sind allerdings zur Simulation von D65 oder D50 ungeeignet, da die spektrale Verteilung hier extrem ungleichmässig ist (ein paar wenige Peaks). Idealerweise nimmt man die speziellen Röhren für Normlichtgeräte, die mit anderen Gasfüllungen eine ausgeglichene Spektralverteilung erreichen.

    Also: wenn Du ein durchschnittliches Tageslicht im Schatten als häufigste Betrachtungsweise annimmst, such nach einer D65 Normlicht-Leuchte oder -Abmusterkabine. Wenn Du zu Hause LED-Spot an der Wand einsetzt, nimm die. Wenn Deine Galerie SoLux- oder Philips- Halogenlampen verwendet, kauf Dir die.


    BTW: Wenn Du ausschliesslich SW in Deinem Labor erstellst, kommt es mehr auf die Beleuchtungsstärke an. Dann kannst Du jeden Halogen- oder LED-Spot einsetzen, da es auf die Farbverbindlichkeit nicht ankommt. Nur die Helligkeit soltte dem entsprechen, was Du hinterher auch an der Wand hast.


    Grüsse
    Andreas

    Dass die große 4x-Peak-Lupe so ein großes Sichtfeld hat, gefällt mir gerade gut. Durch das große Sichtfeld kann man den Schärfeverlauf der umgebenden Regionen sehr schön beurteilen. Außerdem kann man die gleiche Lupe anschließend zum Betrachten der Negative nehmen.

    Die Lupe verwende ich auch und die Qualität ist prima. Besonders nachteilig ist aber, dass man mit dem großen Durchmesser der Lupe nicht gut in die Ecken der Mattscheibe kommt. Da haben die Lupen mit kleinerem Durchmesser (Peak 1975, Horseman, Chamonix, ...) einen echten Vorteil.

    Das Datenblatt des D-76 gibt eine maximale Kapazität von 16 Blatt 4x5" pro Liter Stammlösung an. Pro Film empfiehlt Kodak daher ein Minimum von 62,5ml Stammlösung. Deine 6 Filme benötigen also mindestens 375 ml Stammlösung, bei Verdünnung 1:1 schon 750ml Entwickler, bei 1:3 1,5 Liter.


    Selbst wenn man die Kapazitätsangaben des ähnlich aufgebauten Ilford ID-11 zugrunde legt (der nahezu die doppelte Kapazität pro Liter angibt), benötigt man für 6 Filme 4x5" immer noch 750ml bei Verdünnung 1:3.

    Vorteil der Rotationsentwicklung ist, dass man mit geringen Flüssigkeitsmengen auskommt - dem Multitank 2 reichen 270ml um alle Filme zu benetzen. Umgekehrt reicht diese geringe Menge oft nicht aus, um genügend Entwickler zur Verfügung zu stellen. Für die Rotation verwende ich deshal z.B. XTOL, da dieser Entwickler deutlich weniger Stammlösung pro Film benötigt und man mit geringeren Gesamtmengen an Entwickler arbeiten kann.

    In der Regel wässere ich alle Filme in Rotation vor und habe damit immer sehr gleichmäßige Ergebnisse bei allen Filmen erreicht. Das Netzmittelbad lasse ich nicht mal entfernt an die Dose, geschweige denn an Spiralen gelangen: soviel kann man gar nicht wässern, um das Zeug wieder herauszuspülen, es gibt fast immer Blasen oder Schlieren bei den nachfolgenden Entwicklungen.


    Meine Tipps daher: Entwicklermenge anpassen - Vorwässern - Netzmittel in separater Schale


    Grüße
    Andreas

    Hallo liebe Forenten,


    aufgrund eines technischen Problems bei unserem unserem Provider für die Domain Name Server war das Forum gestern und bis heute früh schlecht bis gar nicht erreichbar. Falls es zu weiterhin zu Störungen kommt, bitte melden!


    Danke für Euer Verständnis,

    Andreas (Admin)

    Wozu? Weswegen? Ist der Filmschnitt zu kompliziert?

    Nein, der Filmschnitt ist nicht kompliziert, aber die nachgefragten Mengen sind zu gering, als dass es sich für die Hersteller lohnt, alle Größen jederzeit zur Verfügung zu stellen. Die wenig verlangten Größen (z.B. 13x18 cm) werden dann nur auf Anfrage hergestellt und wenn Mindestmengen erreicht sind (siehe Kodak und Ilford Sonderbestellungen).

    Hi Stefan,


    wegen der leicht besseren Verfügbarkeit von Filmen würde ich Dir empfehlen, Kassetten im Format 5x7" zu suchen. Sie tauchen zwar seltener auf, aber unmöglich sollte es nicht sein, etwas zu finden. Im Format 5x7" gibt es auch Sonderbestellungen von Kodak-Filmen (Tri-X, T-Max 100, T-Max 400, Portra, Ektachrome), für 13x18cm liefert Kodak nichts. Ilford erstellte (zumindest bis vor kurzem) noch beide Formate bei den ULF-Aktionen.

    https://www.ilfordphoto.com/ulf2020


    Ich habe sowohl Kassetten im Format 5x7" als auch in 13x18cm. Der Vorteil ist, dass ich jedweden Film nutzen kann - ich hatte des öfteren (preiswert bis kostenlos) alten Film zum Testen erhalten, der hier in Deutschland oft noch im Format 13x18cm in Kühlschränken ablagerte.


    Grüße

    Andreas

    ja, 20 seiten softcover mit "Mohawk proPhoto Perlglanz" kosten nicht mal einen zwannie, das kann man sich schon mal gönnen. da kann ich auch gleich das potential von deren SW- und farbdruck checken.

    Noch ein Tipp für den Test: drucke Dir auf zwei der Seiten einfach ein paar standardisierte Testmotive aus, z.B. etwas für Farbdarstellung und eine Datei mit SW-Motiven und Graustufenkeilen. Da sieht man dann sehr schön, was machbar ist. Hier ein paar gute Testbilder:

    http://www.outbackphoto.com/pr…insights/pi048/essay.html


    Oder diverse Dateien bei FOGRA zum Testen der Bildqualität:
    https://fogra.org/en/downloads…/image-quality-test-forms

    Grüsse

    Andreas

    Blurb bietet eine sehr gute Qualität durch den Druck mit hochwertigen HP Indigo Druckmaschinen. Diese verwenden ein thermisches Offset-Druckverfahren. Die hochwertigen Papiere bei Blurb (ab der "Premium"-Qualität) sind für hochwertige Fotodrucke sehr geeignet. Vielleicht lässt Du einfach mal ein kleines Testbuch mit wenigen Seiten in kleinem Format drucken, um Dir die Qualität anzusehen?


    Es gibt natürlich auch andere Anbieter, die auf einem anderen Niveau insbesondere bei der "Verpackung" arbeiten: aufwändige Cover, Schutzhüllen, Bindungen, etc. Diese Anbieter bedienen vor allem Hochzeits- und Portraitfotografen, wo sich über das Äussere noch mal zusätzlich Geld verdienen lässt. Als Beispiele für solche High-End-Anbieter siehe


    Queensberry https://www.queensberry.com

    Asuka https://asukabook.com


    Beste Grüsse

    Andreas