Posts by Urnes

    Hallo Florian,


    es ist zwar schon ewig her, als ich das letzte Mal mit so einer Presse gearbeitet habe (Meteor?). Aber soweit ich mich erinnere kamen die Prints bolzeneben raus. Ist ja auch der Sinn der Presse.


    Wenn sie wellig sind, würde ich auf ein wie auch immer geartetes Temperaturproblem tippen.


    Gruss Sven.

    Vielen Dank die Fuji ist schon klasse, aber die Kamera muss Scheimpflug können. Sorry hatte ich ganz vergessen. Was meinst du wie der Entfernungsmesser gekuppelt wird? Ich dachte ich fokussiere über die Mattscheibe? Wenn ich den Rahmen zum Hochformat bei jeder Kamera drehen kann finde ich die 985 optisch sehr interessant. Leider kann die kein 4x5 inch. Vielleicht dann doch Linhof

    Wenn du eine Kamera mit Messsucher hast kannst du sowohl über Mattscheibe, als auch wie bei Leica über den Messsucher/Entfernungsmesser scharfstellen. Da Objektive ist in dem Fall mit dem Messsucher über eine Kurve gekoppelt. Die Kurve muss zur Brennweite passen. Im besten Fall kannst du den Entfernungsmesser selbst justieren bspw. Graflex./Kalartsucher. Im schlimmsten Fall wie bei den Technikas müssen die Objektive vom Service eingemessen werden. Bei alten Technikas müssen dann Kamera Kurve und Objektiv exakt zusammen passen. Auf der Kurve ist dann tatsächlich die Seriennummer von Kamera und Objektiv vermerkt. Ist dann aber entsprechend genau.


    Gruss Sven.

    Du kannst im Grunde mit jeder 4x5" auch 6x9 fotografieren. Die echten 6x9 Kameras sind nur unwesentlich leichter. Bei der Linhof sitzt der Entfernungsmesser seitlich an der Kamera. In den Hotshoe wird nur der Sucher gesteckt. Die Horseman VH-R hat glaube ich sogar ein kombiniertes Fenster.

    Für Hoch Quer wird das Rückteil entweder gedreht oder komplett umgestesteckt, je nach Kamera.


    Freihand kann man damit machen (ok. Sieht super cool aus) aber ich ziehe nach etlichen Versuchen eine Fuji Rangefinder vor. Hgeht schneller und ist leichter.


    Kannst mal noch nach Graflex Kameras gucken.


    Und immer drauf achten wie der Entfernungsmesser gekuppelt wird. Man kann da schon auch böse Überraschungen erleben.


    Gruss Sven.

    bei bandh.com haben sie das adox lupex 8x10 für umgerechnet ca. 58 euro im programm. im 25er pack. macht ca. 2,30 euro pro blatt.


    fotoimpex: 3,57 euro pro blatt


    ergibt einen preisaufschlag für ein in deutschland produziertes produkt von 55 prozent. wie können die amis so viel günstiger sein, trotz shipping und zoll? andersrum gefragt: warum wird dieses produkt in deutschland zu einem wesentlich höheren preis verkauft?

    Du hast bei Impex die nur die Probepäckchen betrachtet. Der Normalpreis liegt knapp unter 2 €.


    ADOX LUPEX Kontaktpapier - Naturglanz (Baryt) 20,3x25,4 CM (8x10 INCH) / 50 Blatt - Gradation: Normal - fotoimpex.de Analoge Fotografie



    Gruss Sven.

    Hier überprüfe das mal.


    C O M P O N O N l e n s e s o f 7 5 - 8 0 m m o n t h e
    SEIPLA 75 semi-sunk lens board. (Bed plates are available separa
    tely) . Lenses of 50-60 mm focal length are catered for by the LATUB II tube (also available separately), with LEICA M 39 thread.
    Lenses used with the M 25 thread require an IXODAP adaptor ring
    f o r t h e L AT U B I I t u b e . B o t h L AT U B I I a n d S E I P L A m u s t b e r e m o v e d
    before turning the lens turret (41).


    Der Kondensor sollte 200/130 sein ist aber nicht entscheidend für den Abstand Linse Filmebene. Sondern, wie du richtig festgestellt hast nur für die Ausleuchtung.


    Was mir auffällt, ist das im Text explizit darauf hingewiesen wird, das die versenkte Platine mit den 80er vor dem weiteren Drehen des Revolvers abgenommen werden muss. Wenn dies jetzt nicht der Fall ist, dann gibt es noch eine Platine die tiefer ist. Was die Blendenskala angeht, so haben die Componone (am Besten mit S-) einen Hebel der bis zum unteren Rand reicht.


    Mit einem 150mm Objektiv sollte es dennoch funktionieren, allerdings mit größerem Abstand. Wenn hier die Auflösung schlecht ist liegt es an deinem Objektiv, wenn es der Bildkreis ist (was immer du damit meinst - der müsst je ausreichend sein) dann richtige Kondensoren verwenden oder aber mal die schwarzen Masken an das Negativ heranziehen, wenn du Streulicht hast.


    Anleitung gibts hier: Durst Laborator 138 Instructions.pdf (trippingthroughthedark.com)


    Gruss Sven.

    Was soll ich sagen...ich habe den 507 als Wandgerät (hat Vorteile bei niedrigen Räumen und wenn man den Rolltisch wegnimmt kann man groß auf dem Fußboden printen). Super stabil, simple Mechanik. Negativbühne mit Glas oder was viel besser ist ohne, Einleger für alle Formate, auch 9x12, mit der Möglichkeit AN Glas oben aufzulegen.


    Den Kopf habe letzes Jahr von Herrn Heiland auf Splitgrade umbauen lassen. Was will ich mehr?


    Gruss Sven

    Wenn ich mir eine Standaufnahme aus Apokalypse Now in 3x4m an die Wand nagel, dann mag das für mich als Fimfan ein dekoratives Bild sein. Jemand der den Flim nicht kennt mag es für ein politisches Statement halten.


    Nicht dekorative Bilder machen in groß dann Sinn wenn Sie schockieren sollen oder zu Propagandazwecken. Aber allein der Begriff dr Größe hat sich in den letzten Jahren erheblich verändert, wo jeder einen 32" Bildschirm sein eigen nennt.


    Man kann durchaus auch den umgekehrten Weg gehen und Bilder bewußt sehr klein an die Wand hängen um den Betrachter zu zwingen sehr nah an das Bild heranzugehen um es zu erfassen.


    Ich mag aber auch gerne große Bilder, die einfach dekorativ sind und damit die Idee das Raumes zu unterstützen.


    Gruss Sven.

    Nein, ich meinte die Blendenverstellung am aktuellen Copalverschluss. Der Schieber auf der Unterseite muss immer erst ertastet werden; bequem ist das nicht.

    Ich habe grade mal bei meinen aktuellen Copal geschaut. Da ist der Blendenhebel oben. Unten ist ein nur ein pfeilförmiger Anzeiger. Könnte sein, dass bei dir der Plastikknopf oben fehlt.


    Ich habe aber auch schon Objektive um 90 Grad gedreht verbaut, wenn sich der Verschluss dadurch leichter bedienen ließ. Dem Drahtauslöser ist es egal der wir verschraubt und solkte lang genug sein, dass man Ihn auf dem Gehäuse parken kann.


    Gruss Sven.

    Mir stellt sich da die bange Frage auf welchen Aufstellungen du dich rumtreibst und ob du dir eine G-Klasse leihen musst, um überhaupt hineinzugelangen. Wer lässt schon jemanden mit einem ungepflegten Bart in eine Aufstellung.


    Bei der Frage des Kitsches geht es aber nicht um Ausstellungen. Das Geld damit wird in der Masse verdient und nicht mit einem einzelnen Abzug. Die sind eher Firmen wie IKEA, die Bilder zu Tausenden an die Person bringen. Und das sind dann die die rumänischen Altenpfleger (warum keine deutschen? Gehts denen noch zu gut?) und die Hermesboten und die Tomtenpflücker, die gerne Kitsch an der Wand hängen haben, weil auch sie ein schönes Zugause haben wollen. Mir fällt spontan in meinem Bekanntenkreis keine Krankenschwester ein, die sich über den Esstisch ein Bild von einem Coviderkrakten an der Beatmungsmaschine hängen würde.


    Und ja. Wenn mich jemand darum bittet bekommt er auch Kitsch. "Findest du das nicht kitschig?" - "Doch aber mir gefällt's!"


    Mag das Ausstellugspublikum in Hamburg tatsächlich manchmal etwas overdosed sein (wobei man dort auch nicht erkennnt wer den Q8 gekauft hat, gekeast hat oder nur davon träumt), in Wäschebeuren trifft man auch Krankenschwestern Altenpfleger oder Hermesboten auf der Prämiere.


    Gruss Sven.

    Das Objektiv ist ein Projektionsobjektiv. Um Buchseiten an die Wand zu projezieren.


    Was das Gewicht angeht sollte grad noch gehen, das Industar 300mm 4,5 hat auch 1,3 KG. Die Platine würde dann aber etwas dicker gestalten. Und ja, die Kamera wird dadurch sehr kopflastig.


    Wenn du noch Objektive mit Flansch ohne Verschluss suchst, dann kannst du mir eine PN schreiben. Ich habe aus den Anfangstagen meiner FKD noch irgenwo Reproobjektive rumliegen, die ich nicht mehr brauche. Vielleicht sogar auf passender Platine. Mittlerweile nutze ich nur noch das 250er Fuji im Verschluss und ein altes Leisegang Portrait-Aplanat ohne Verschluss.


    Gruss Sven.

    Das letzte Bild, der Akt, wird ihr nicht gerecht. Sie hat auf dem Bild einen viel zu breiten Oberschenkel, dass sieht wirklich unvorteilhaft aus. Vor allem wenn man die anderen Bilder zum Vergleich hast.


    Gruss Sven.

    Das Bild erzählt doch eine schöne Geschiche, so wie es ist, ist das perfekt, finde ich, auch die Platzierung, Schärfe, alles.

    Sie kommt aus der Betonplattenhauswohnung hinten links im Bild und geht ein paar Schritte vor die Tür, wo schon die erholsame Natur anfängt, und wo sie innehalten und durchatmen kann. Sinnbild der Entschleunigung. Ist doch toll. Die Betonwohnung sieht man im leichten Unschärfebereich im Hintergrund fast erst auf den zweiten Blick (gut). Die Dame, um die es ja eigentlich geht, scharf im Vordergrund (auch gut). Die unscharfen Bäume im Hintergrund haben ein tolles Bokeh, das geradezu etwas Mystisches, Geheimnisvolles hat, finde ich. Und genau das passt doch super als Kontrast zur Betonplatte der Großstadt. Der Blick des Betrachters wird zum Schluss nach hinten rechts geführt, in die erholsame Natur, die interessant und geheimnisvoll (duch die Unschärfe/Bokeh) wirkt. Sie ist die Lösung, erholsam, geheimnisvoll und interesssant.

    Wohl eher wohnen am Park in ländlichem Ambiente. Die Plateau-Docs, die sie trägt kosten mehr als 200.


    Wer das für Schuhe aus gibt könnte auch beim Mantel darauf achten, das der Kaschmiranteil eher im oberen Bereich liegt. Die Hose läuft dann unter Understatement. Der Gesichtsausdruck wirkt eher so, als hoffe sie das es bald vorbei ist. Sie ist aber zu höflich, um dies zu sagen.


    Gruss Sven.

    Sehe ich auch so. Du fährst mit der Meßsonde über dein Papier, drückst dann den Knopf deines Splitgradecontrollers und wenige Minuten später hast du das fertige Bild in der Hand.


    Gruss Sven.

    Ich bin auch der Meinung das die Kirche zu hell ist. Zu wenig Zeichnung im Mauerwerk. Am unteren Rand kann man noch etwas Straße wegnehmen und am rechten Rand etwas von dem dunklen Schatten bis man auf das gewünschte Seitenverhältnis kommt.


    Dem Gemeindebrief (unser ist nur s/w) tut es sicherlich gut einmal einen Kichturm ohne stürzende Linien zu veröffentlichen.


    Insgesamt wäre es gkücklicher gewesen in der Dämmerung zu fotografieren, wenn die Beleuchtung dann schon an ist. Dann hättest du weniger Probleme mit dem Kontrast.


    Gruss Sven.

    Ging die Frage an mich? Dieser uralte Threat sieht merkwürdig kastriert aus.


    Probiere als erstes, ob dir nicht normale Gelantine reicht. Ich habe gestern nochmal nachgelesen, aber bei den alten Verfahren keinen Hinweis auf Baryt entdeckt. Sieht so aus, als wäre immer nur Gelantine (3g auf 100g Wasser) zum Einsatz gekommen. Ggf. brauchst du noch einen Härter.

    Du kannst es immer noch bei Kamera Langer in Karlsruhe versuchen. Ich hatte glaube ich im November mal bei denen angerufen, wie es hieß, dass der Mechaniker der die alten Verschlüsse gewartet hat in Ruhestand sei. Das ist wohl auch korrekt aber man sagte mir, dass sie bis auf Weiteres noch die Wartung machen.


    Gruss Sven.