Posts by Urnes

    Das "Gerödel" ist frisch gemähtes Heu. Ich dachte mir, ich mache ein Symbol daraus. Ein Symbol ist ein Zeichen, dessen Bedeutung auf Konvention beruht. Ich dachte mir: "Heu" könnte man pars pro toto als "Sommer" verstehen, dann steht Eis für Winter, in dem Stock und Stein vor Eis zerbrechen, wie es im Gedicht heißt. - Wenn Heu für Dich aber immer noch "Gerödel" ist, war meine Symbolverwendung zu unkonventionell oder das Heu als Bildgegenstand nicht auffällig genug.


    Während der Aufnahme hatte ich sogar Angst, das Heu könnte wegen seiner "Gemähtheit" zu sehr an Menschen erinnern, und damit den Topos der unberührten Natur zerstören. - Aber dann besann ich mich eines Besseren: unberührte Natur gibt es wohl nicht mehr so viel, und die Menschen gehören einfach in diese Landschaft. Also entschied ich mich ganz bewußt zu 60% Gerödel. - Und trotzdem ließ ich die Häuser links und rechts und hinter dem Gerödel aus dem Bild ...

    Es ist kein frisch gemähtes Heu. Es ist frisch gemähtes Gras. Heu ist es erst im trockenen Zustand. Und Heu würde ich als Symbol für den Herbst sehen, da man es für den nahenden Winter einlagert.


    Ich versuche immer Fremdworte in meinen Texten zu vermeiden, dass erhöht meines Erachtens die Konzentration auf das Wesentliche und verwirrt den Leser weniger.


    Gruss Sven.

    Also was mich stören würde, sind die unteren Ecken, die nicht scharf zu sein scheinen (könnte aber auch am Hellikeitsverlauf liegen, oben siehts jedenfalls besser aus) und der Doppelschatten rechts.


    Gruss Sven.

    Im Mittelformat habe ich nicht die Beweglichkeit der Leica und nicht die Verstellmöglichkeiten der Linhof, nicht die Qualität des Planfilms und keine 36 Aufnahmen pro Film . Ich habe eigentlich überwiegend Nachteile, oder?

    Mal sehen, ob ich da finanzstarke Interessenten finde, die es hoffentlich anders sehen :) .

    Das hängt immer davon ab, was man benutzt. Mit einer Fuji 645 (690 ist etwas schwerer) und einem modernen Film und dem entsprechenden Entwickler schrumpfen deine Argumente rasch zusammen. Zumindest wann du dich im Bereich bis 40x50 cm bewegst.


    Genauso ist GF ebenso abhängig von dem Material welches du verwendest. Ich habe KB weitgehend verschrottet. Aber meine RZ mit dem 6x7 Format habe ich recht oft in der Hand ist einfacher zu handhaben als eine GF mit Rollfilm Rückteil.


    Gruss Sven.

    Wenn du eine exakte Positionierung brauchst, kannst du einfach eine Skizze mit Transparetpapier oder Folie auf der Mattscheibe machen und dann die zweite Aufnahme danach ausrichten.


    Gruss Sven

    Bei sensiblen Bereichen 1/12 Blende (aber wirklich kaum wahrnehmbar), aber 1/6 Blende ist schon gut zu erkennen.

    Ist eine 1\12 oder 1\6 Blende bei dir überhaupt nachvollziehbar darstellbar? Mal abgesehen von der Blendenrasterung (meine ist wahrscheinlich schon eingerostet, weil die permanent auf 11 steht).


    Also hast du mal einen Probestreifen gemacht ohne Negativ in 1/6 oder 1/12 Schritten und dann versucht den Streifen direkt im Anschluss zu reproduzieren? Mit Filter ohne Filter? Im bevorzugten Zeitenband?


    Also 1/12 halte ich für schwierig, weil die je nach Belichtungszeit durch die Anwärmphase der Lampen ohne Zwischenverschluss nicht nachvollziehbar darstellbar sein sollte. Klar wirkt sich der Fehler bei kurzen Zeiten mehr aus als bei langen.


    Gruss Sven.

    Es hing wahrscheinlich davon ab, in welcher Fassung/Verschluss die Objektive ausgeliefert wurden. Bei den Angulonen in den Synchro-Compur Verschlüssen ist das Hinterglied fest verbaut. Du brauchst also einen Schlüssel, um das Hinterglied heraus zunehmen.


    btw: Long time no see.


    Gruss Sven.

    Jetzt hast du es verschlimmbessert. Die Farbe rutsch dir jetzt vom Magenta ins grün auf der rechten Seite.


    Manche Bilder sind einfach wie sie sind und auch gut. Es muss in einem Bild nicht immer zwangsläufig reines Schwarz und Weiss vorkommen.


    Spiegelungen in Pfützen sind oft von der Himmelsfarbe abhängig und in diesem Fall sieht sie einfach echt und augenrichtig aus. Dafür hat das Gras den richtigen Biss.


    Es gib immer stille Bilder und solche, die einen anschreien. Dies ist ein stilles Bild. Ich würde im finalnen Abzug vielleicht sogar die Lichter etwas mit Sepiatoner antonen.


    Gruß Sven.