Posts by Urnes

    Du kannst es am Anfang mit normalen Kontrast versuchen. Ich hab ja immer Negative die ich sowohl als auch verwenden. Also das geht ganz gut.


    Wenn du mit dem Drucker arbeitest kannst du dir auch einen Graukeil mit audrucken, dann siehst du genau was noch geht und was nicht.


    Gruss Sven.

    Zumindest, bis man tont oder Lith-printet ;)

    Fürs tonen noch am ehesten. Aber das kann man auch bei Tageslicht machen. Für Lith ist es unerheblich, da ziehen die Prints beim trocknen noch dermaßen in der Farbe nach, dass man die tatsächlich erst richtig trocknen lassen sollte.


    Ansonsten bin ich auch der Meinung, das bei sw das Licht in der Duka vor allem hell genug sein muss. Die Farbtemperatur hat wenig Einfluss auf die Tonwerte. Wenn man jedoch öfter zwischen Warm- und Kaltton wechselt machen 5500K natürlich Sinn.


    Gruss Sven?

    Schickseite nach Innen. Vorwässern (halte ich bei Rotation für sinnvoll). Flügel auf jeden Fall einsetzen. Geschwindigkeit auf Stufe 2 und....links, rechts drehen lassen(!). Zur den Magneten ankleben, aber in der Regel reicht es den wieder fest einzudrücken.


    Wässer mach ich nach mit 3 Wasserwechseln und von Hand kippen nach der Ilford-Methode und Netzmittelbad mach ich in einer kleinen Schale.


    Vermutlich liegt das Ganz daran, dass du die Drehrichtung nicht gewechselt hast.


    Gruss Sven.

    Hallo Michael,


    schau mal ob du hiermit was anfangen kannst:



    http://theatreorgans.com/hammo…chromeChemistry2)Hnbk.htm


    Ich habe auch immer ein Päckchen Cibachrome rumliegen. Allerdings hab ich meinen Kopf auf Splittgrade umbauen lassen bevor zum probieren gekommen bin.


    Falls du noch altes Polywarmton (Forte, Classic, Adox) in kleinen Größen findest und nix mit anfangen kannst (oder willst) sag Bescheid.


    Gruss Sven.

    Das Angebot regelt die Nachfrage! Hier scheint es nicht der Fall zu sein. Auch das die Nachfrage für das metrische Filmmaterial zu gering sei, fehlt mir auch schwer zu glauben. Die letzte ULF Aktion von ilford ist der beste Beweis dafür. Alles ist ausverkauft bis auf den letzten Bogen. Meiner Meinung werden irgendwelche „Sonder“ Aktionen nicht die Lage bessern, sondern werden immer weiter zu den Hamster Einkäufen führen weil, der Gedanke „das kann die Letzte sein“ schon fest im Gehirn eingepflanzt ist. Eine bewußte Ausdünnung der angebotenen Ware führt immer zu einer immensen Preissteigerung.

    Ich behaupte jetzt mal, obwohl ich keine Statistik an der Hand habe, dass die Nachfrage nach 5x7 global deutlich höher ist, weil der Verbrauch in den USA deutlich höher ist in Europa. Das war in der Vergangenheit so und dürfte auch immer noch so sein, da die USA immer wesentlich filmafiner ist. Und klar sie haben Inch Maße.


    Ein andere Grund dürfte sein, das Zollmaße wirtschaftlicher zu schneiden sind wenn die Rollen auch auf Zollbasis hergestellt werden. Du findest ja selbst bei Fotopapieren kaum noch metrische Maße. Auf den zweiten Blick stellt sich immer heraus, dass die cm Nachkommastellen haben, während die Zollmaße bis auf den 1/2" glatt sind.


    Gruss Sven.

    Gegenfrage: Muss du dem Labor mitteilen, dass sich in der Patrone kein normaler Halbton-Film sondern ein umgelabelter Microfilm befindet, der für die bildmäßige Darstellung entwickelt werden soll?


    Beim CMS 20 gehts ja nicht darum, ob die jetzt ID-11 oder Perceptol nehmen, sondern generell darum wie er entwickelt werden soll. Im Datenblatt stehen ja lediglich Empfehlungen für die Entwicklung und das auch noch je nach Kontrast. Auf der Homepage ist außerdem, der Hinweis, das der Film wie jeder Microfilm bei normaler Entwicklung bretthart wird. Wie soll das Labor wissen was du haben willst? Früher konntest auch keine TecPan einfach zum entwickeln geben, dass musstest du entweder selbst machen oder ein Speziallabor aufsuchen.


    In einem Großlabor würde ein Film ohne Barcode vielleicht noch ausgesteuert und zurück gesandt werden.


    Gruss Sven.

    Hallo Renros,


    Blurb hat so weit ich weiss kein Softproofing.


    Saaldigital (https://www.saal-digital.de/) fand ich nicht schlecht und Fuji ( http://fujifilm-fotoservicepro.eu/). Beide lassen pdf-Upload zu und bei beiden bekommst du icc-Profile für das Softproofing. Die Sachen dich bei den beiden bestellt hatte kamen dann auch einsprechend farbtreu zurück. Saal hat auch gleich Datei-Vorlagen für Indesign zu download, damit man die Datei auch mit den richtigen Parametern anlegt.


    Einzig die Formatauswahl ist bei Blub schöner, weil eben kein DIN-Formate.


    Gruss Sven.

    Versuch mal rauszufinden, welche Größe das Gewinde hat. Bzw. ob es metrisch oder ein Zollgewinde ist. Eine entsprechende Schraube lässt sich in den meisten Fällen finden und dann lieber die Stativschraube tauschen. Im einfachsten Fall ist es wie Hugo sagt tatsächlich mit einem Adapter getan.


    Gruss Sven.

    Du kannst auch nach einer russischen FKD 13x18 suchen. Die wurden bis in die 1970er hergestellt und man bekommt sie oft im Set mit Kassetten und relativ lichtstarkem Objektiv. Die Kassetten brauchen dann auch für Glasplatten nicht umgebaut werden. Für ein Objektiv mit Verschluss lassen sich die Platinen recht einfach aus Sperrholz bauen.


    Gruss Sven.

    geo, Urnes Die Stärke der Lupe ist an sich ja kein Kriterium. ich für mich sehe das Bild besser mit einer vierfachen Lupe. Die Frage ist, ob die Lupe auf den Glasschliff der Mattscheibe scharf stellt, wo meistens auch die Gittereinteilung oder das Fadenkreuz der Mattscheibe eingeätzt oder aufgedruckt wurde. Wenn man eine flexible Lupe hat, mit der man zuerst das Gitter oder das Fadenkreuz oder den Schliff fokussiert, um dann die Objektzeichnung zu vergleichen, braucht man sich natürlich keine Sorgen zu machen. Aber wenn man eine Aufsetzlupe mit festem Abstand zur Mattscheibe hat, muss man die Lupe nachjustieren, genau so, wie man eine Kamera auf einen bestimmten Punkt fokussieren muss. Wenn man wie oben von Hand arbeitet, fällt das nicht auf. Wenn man eine Aufsetzlupe oder einen Fadenzähler oder sowas benutzt, wird es offensichtlicher, dass da was nicht stimmt. Gute Lupen lassen sich nachjustieren. Urnes Die Ringe der Fresnelscheibe sollen sogar zu sehen sein. Und zwar als ganz klare dünne Linien, die nicht weiter auffallen. Das Fresnelbild ist dann ganz klar, während es bei rückwärtiger Montage unklar und körnig wird, wenn ich Stroebel richtg verstehe. Im nachstehenden Bild demonstriert Stroebel, dass exakt zwei Bilder entstehen können, einmal auf der Schliffseite der Mattscheibe, einmal auf der Fresnellinse selber, deren Ringe, "ridges", 1-2 Millimeter von der Schliffseite entfernt liegen. Genau das passiert, wenn die Fresnellinse hinter der Mattscheibe liegt. "Focusing difficulties may be encountered if the Fesnel lens is used in a position where the ridged surface is not in contact with the ground surace of the ground glass, since images can be seen on both the ridged and the ground surfaces", S. 221 - Das ganze Fresnel-Thema ist anscheinend komplexer, als man denkt. Bzw. als Intrepid Cameras Ltd. uns das verkaufen möchte ...


    Leslie Stroebel, View Camera Technique, 1967, S. 220

    Entweder das Bild ist auf den Punkt scharf oder es ist unscharf. Dazwischen gibt es nichts. Bei mir ist es scharf.


    Gruss Sven.

    Die meisten werden nichts bemerken, weil sie Objektive mit kurzer Brennweite nehmen, um viel aufs Bild zu kriegen. Sie blenden stark ab, damit das Bild auch scharf wird. Sie vergrößern die Bilder sowieso nicht, denn die komplette Verarbeitungskette fehlt bei Einsteigern meistens. Und wenn die kurze Brennweite und die kleine Blende versagen: mit dem Handy abfotografierten und auf Instagram gezeigten Bildern auf der Wäscheleine sieht man Unschärfen sowieso nicht an. Was sind denn die bisherigen Erfahrungen mit den Fresnellinsen von Intrepid? Sind Eure Bilder scharf? Lohnt es sich, sowas nachzurüsten? Passt Ihr Eure Lupen an? Arbeitet Ihr mit Blenden um 5,6 bis 11?

    Also bei den Intrepid Linsen hatte ich widererwarten absolut keine Probleme. Auf der Kardan ST mit Symmar 150mm bei 5,6 liegt die Schärfe, mit 10-fach Lupe immer am gleichen Punkt. Ich hatte das mit den beiden Mattscheiben ohne Linse nachgetestet. Also Linse nicht einbauen und wieder runternehmen sondern die ganze Mattscheibe getauscht. Es war kein nach justieren nötig. Man sieht auch keine Ringe beim Scharfstellen.

    Also Stative bekommst du viele. Gitzo Serie 4 und 5 bekommt man ganz gut gebraucht und wenn es was neueres leichtes sein soll komme ich mit einem Calumet Carbon Stativ aus der 8000er Serie gut mit meiner Kardan St oder der Technika gut hin. Wenn die Teile im Angebot sind bekommt man sie auch mal für unter 200.


    Genauso wichtig wie das Staitiv sind aber Kopf und Mittelsäule. Das sollte man sich voher gleich mitüberlegen. Ohne Mittelsäule, mit der man auch mal die Kamera in der Höhe verschieben kann ohne an den Beinen rumzuschrauben, machen Studioaufnamen sehr viel weniger Spaß. Beim Kopf, ich favorisiere 3 Wege Neiger, muss man bei Gebrauchten immer drauf achten, dass du die mit angezogenen Schrauben auch halten. Der Hebel bei einer Kardan ist schon etwas länger als bei KB.


    Gruss Sven

    Bei deinem Zitat geht es aber um Artikel die in England eingeführt werden (Returen aus der EU aufe Insel)

    Aber wer weiss das schon? Der Zoll ist ja der kleinste Teil der Importkosten. Zahlen muss man aber irgendwie immer die
    Bearbeitungsgebüren der Packetdienste.

    Nächste Woche soll ein Objektiv aus Japan bei mir ankommen, mal schauen wie FEDEX das so händel

    Der Zoll spielt schon eine Rolle, denn das ist es ja, was du nach dem Brexit tatsächlich mehr zahlst. Seit dem Brexit zahlst du beim Verkäufer (bspw. Intrepit) keine britsche Mehrwertsteuer mehr und dafür deutsche Einfuhrumsatzsteuer, damit bist du 1% günstiger dran. Wenn du dann 5% Zoll zahlen musst legst du 4% drauf.


    Was die Paketdienste abgeht muss man die ja nicht nutzen. Die Post sollte die Gebühren kostenlos einziehen und wenn keine Rechnung aussen drauf ist geht das Päckchen zu zuständigen Zollamt und man zahlt die Einfuhr dort beim abbholen oder wenn man Glück hat rutscht es so durch.


    Gruss Sven

    Am einfachsten ist es mit einem Gesichtsbräuner. Die gibt es günstig in der Bucht. Ich hab den dann einfach auf zwei Kanthölzern über dem Kontaktrahmen platziert. Du brauchst ca. 20 Minuten. Die Krux beim Van Dyke ist der Fixierer. Du musst de recht hoch verdünnen ca. 1:20 und den Print nur kurz fixieren, sonst löst sich das Bild wieder auf. Der dient eher dazu den Prozess zu stoppen als zu fixieren.


    Kontakrahmen kannst du einfach aus einem Bilderrahmen machen der sich leicht öffnen lässt. Rückwand 1/3 absägen und mit Tape wieder zusammen kleben. Dann kannst du die Rückwand klappen zum nachschauen.


    Zum Beschichten kann man auch einen gekröpften gläsernen Rührstab nehmen


    Gruss Sven.

    Na ja gut, in der Trommel geht das sicher ganz gut. Da passen aber schon mal meine Formathalter (so heißen die glaube ich von Jobo) nicht mehr. Das könnte man evtl. noch hinbekommen, richtig. Bleiben aber immer noch die Nachteile der übrigen hohe Kosten und der Umstand, dass man schon wieder einen anderen Scanner braucht. Achja - und die Sache mit den Abzügen. Ein 8x10- Vergrößerer? Ich möchte nicht wissen was sowas kostet ...


    Sei es wie es will, ich denke für mich kommt es aktuell ohnehin nicht in Frage. Auch wenn es ohne Zweifel faszinierend ist.

    Also was bei 8x10 bzw. 18x24 auch viel Spaß macht sind Kontakte, evtl. mit alternativen Verfahren wie Cyanos oder so. Dafür reicht dann auch eine russische FKD oder eine Harman Pinhole.


    Gruß Sven.

    Danke, ich habe es jetzt gesehen.

    Interessant war, dass einer der Fotografen, Manuello Paganelli, nur einen Film benutzt, Kleinbildkamera und 120, diesen mit der Nennempfindlichkeit belichtet und nur einen

    Entwickler verwendet! Viele Forendiskussionen wären also für ihn nicht so spannend!

    Leider gibt es nur noch wenige Filme, die noch in allen Größen konfektioniert werden. Ansonsten wäre das auch meine Wahl.


    Gruss Sven.

    Beim zweiten Hinsehen finde ich das zweite harmonischer, weil die Linien Einheitlich der Mitte zustreben. Ich muss aber gestehen das ziehende Weitwinkelaufnahmen, wie auch die Tankstelle nicht mein Ding sind und beim draufsehen körperliches Unbehagen hervorrufen (das weder sarkastisch noch wertend gemeint).


    Was mir aber als erstes aufgefallen ist, das Licht ist schöner. Am GF ist mir der Kontast zwischen dem weißen Tank und den bewölkten Himmel, der eigentlich weißer und blauer sein könnte. Aber selbst dann. Mir gefällt das gedeckte Licht der Digicam Aufnahme für das Motiv besser. Vielleicht auch weil die Verzeichnung da nicht nach Effekthascherei (das ist auch nicht abwertend gemeint) aussieht.


    Gruss Sven.