Posts by Urnes

    mich verwundert nicht, dass in den 40ern noch viele reine Pressefotografen mit der Graflex, Lightsaber-Blitz und ner Umhängetasche voll mit Planfilmkassetten und Wechselobjektiven auf der Jagd ware, hätte es damals bereits das Nikon-Sortiment gegeben, wären die kopfschüttelnd selbstverständlich sofort umgestiegen.

    Die lines-per-inch Auflösung der KB-Gläser überzeugt ja immer noch, als Ergänzung dann noch ne Mamiya oder Flex. Das Argument die Zeitungen hätten 9x12 bevorzugt, ist rein historisch.

    Hab letztes jahr noch ein paar 40x40 prints von Negativen einer alten Rolleicord gemacht, ich war erstaunt wie scharf die im Detail waren.


    Bilder in der Gallerie da, finde die auch seltsam. Bei Architektur oä sieht das noch interessant aus weil es viele Linien und Punkte erzeugt, aber landscape, bäh.
    Son Stil hält ja vllcht ein, zwei, drei Ausstellungen, aber dann wirds ja eher ein persönlicher Spleen. Das is ja keine gemalte 'Gerhard Richter- Unschärfe'. ^^

    Du musst das in den Kontext der damals verfügbaren Reproduktiosverfahren und die angestrebte Bildgröße. Der Rolling Stone verlangte für eine Doppelseite in den 90ern immer noch 6x9.


    Gruss Sven.

    Und doch gibt es einen gewaltigen Unterschied zwischen einem Kompendium und der einfachen Abschirmung.


    Das älteste Observatorium der Welt (steht bis heute noch in Samarkand), bei dem man sogar die Sterne am heiligsten Tag betrachten konnte war auch ein „Kompendium“ (ein tiefes „Loch“ in der Erde) und keine Abschirmkappe. Nur damals hat sich noch die Erde um die Sonne gedreht deshalb hat es auch funktioniert, mit mehreren Sternen am Tag und rund ums Jahr noch andere zu sehen.

    In dem kleinen Museum neben kannst du ein Modell des Observatoriums sehen. Es war nicht unter der Erde um irgendwas abzuschirmen. Sondern schlichtweg wegen der enormen Größe der Kreisbahn des Sextanten. Der größere Teil war überirdisch


    Wenn ich mich recht erinnere, waren im oberen Teil kleine Fenster eingelassen, durch die das Sternenlicht auf die Kreisbahn viel. So konnte Ulegh Beg dann den Winkel ablesen. Man aber auf Grund der Größe wohl auch immer einen Assistenten gebraucht zum ablesen. Ganz bekomme ich es nicht mehr zusammen. Ist schon ne Weile her seit ich da war.


    Gruss Sven.

    Solange keine Schweiß- und Testosteronflecken auf dem Negativ sind, kann man auch Herzchen vergeben.


    Gruss Sven.

    Es kann sein, dass sich die Farbe noch etwas durch die Fixierung ändert, aber ansonsten sollte es stabil sein.


    Du fixierst doch immer nach dem Re-lith? Oder?


    Ich frage mich halt, ob das Re-lith tatsächlich brauchst. Wenn du ein Secondpass lith machst und bleichst das Bild komplett und entwickelst es in Lith vollständig zurück, dann sieht es i.d.R. so ziemlich aus wie vorher. Also würde nahe liegen, dass es evtl. ausreichen würde das Originalbild mit Selen zu Tonen und dann im Kupferbleicher zu bleichen. Ist aber nur so eine Idee....



    Gruss Sven.

    Interessant das sich noch niemand zu Hängesystem ober Dübel geäussert hat.
    Oder ist der profane Nagel inne Wand das Mass der Hängung?

    Ähhh.....m. Das hängt davon ab wie schwer der Rahmen ist und ob du den Nagel gerade in die Wand schalgen kannst. Außerdem davon ob deine Wand aus Ziegeln, Gips, Holz oder Hohlblocksteinen besteht.


    Hängesysteme hast du bereits ausgeschlossen.


    Und dann hängt es davon ab, wie der Rahmen beschaffen ist, ob du 2 Punkte zum Aufhängen brauchst oder ob ein Draht gepannt ist.


    Was mir auch nicht ganz Klar ist, du nimmst quadratische Rahmen für rechteckige Aufnahmen? Der Ausschnitt im PP ist fix und Du drehst je nach Laune das PP auf hoch oder Querformat? Eigentlich sollte der Ausschnitt aber immer etwas nach oben verschoben sein, damit es optisch richtig aussieht.


    Also ich persönlich stehe da eher auf die Seilsysteme. Die sind einfach flexibler.


    Ansonsten hängen bei uns neben alten Rahmen und Nonames einige große Rahmen von Aab, mit Kartonrückwand und den alten Kunststoff-Clipsen. Die Teile sind super leicht und haben jetzt zum Teil 25 Jahre auf dem Buckel ohne dass man es Ihnen ansieht.


    Ach und was Nielsen angeht, da kauft man keine Holzrahmen sondern wunderbare Rahmen aus Alu.


    Gruss Sven

    Erst einmal wollte ich nur fragen, welches "Tele" überhaupt an der FKD13x18 denkbar ist.

    Ich möchte mit der Kamera den Leuten nicht so sehr auf den Pelz rücken und dachte mit z.B. 300mm etwas Abstand zu bekommen - mehr nicht.

    Bei dem 210er bist du bei einer Bild von sagen wir mal 1m für ein Portrait (in der Praxis würde es vielleicht eher 1,2 sein, wenn es kein Schoeller-Headshot werden soll) ist zwischen Linse und Portraitiertem rund 1,50m Platz. Bei einem 300er sind es 50cm mehr. Was jedoch erfahrungsgemäß bei GF eine untergeordnete Rolle spielt, weil ohnehin noch rund ein halber Meter Kamera zwischen Model und Fotografen liegt.


    Da nervt es die Gäste auf Omas 80stem schon mehr, wenn der Fotograf erst mal eine halbe Stunde die Kamera einstellen muss, weil bspw. keine Kiste für kleine Menschen zum draufstellen da ist oder ähnliches. Oder weil die Platten sich beim einlegen verkanten. Platz ist da das kleinste Problem.


    Gruss Sven.

    Geht das auch bei 4x5” und der gleichen Brennweite?

    Ja. Eingentlich sogar besser, weil du bei der längeren Brennweite etwas weniger Schärfentiefe haben solltest. Zur Not gehst du etwas näher ran.


    Was halt kritisch ist, das Model darf sich nach dem Scharfstellen nicht mehr bewegen. Du hast da nur einen Bereich von ein paar Zentimetern.


    Geht auch frontal. Beide Augen scharf und die Nase unscharf.


    Gruss Sven.

    Du kannst das 210er auch offenblendig probieren. Du stellst dann auf das dir am nächsten liegende Auge scharf. Das Gesicht wird dann nur partiell scharf, ergibt aber einen tollen Look.


    Ich würde auf jeden Fall mit dem 210er beginnen. Gerade bei Portraits.


    Gruss Sven.

    Das standard Objektiv von einer FKD (18x24) ist ein Industar 37.

    Das 300 4,5 Industar ist FKD 18x24 schon zu schwer. Geschweige denn, das es in den Verschluss passt.


    Was spricht eigentlich gegen Portraits mit dem 210? Du gehst in Zweifel einfach näher ran und hast etwas weniger Platz zwischen Kamera und Person. An der Perspektive ändert das ohnehin kaum etwas. Ist ja kein KB mit Telekonstruktion oder so. Die FKDs wurden vielfach mit Standardobjektiv als Portraitkameras genutzt und die Bilder kontaktet.


    Gruss Sven.

    Also ich wäre kein Freund von der Schachtel Koffermethode. Die muss sicher voll sein, damit der Deckel nicht an den Ecken reisst.


    Besser ist eine einfache Portfoliomappe aus dem Künstlerbedarf mit Griff. O.k. du hast dann ein Gepäckstück mehr. Was auch gehen könnte wären flache Archivmappen in A2. Die sind ganz flach und können nicht eingedrückt werden. Und die Pappe ist m. E. dick genung um Reisen in der mitte de beiden Abteilungen eines Hartschalenkoffers zu überstehen...wenn er richtig gepackt und nicht zu voll ist.


    Für die Websuche heisst das Zauberwort in jedem Fall Archivmappe a2 (du wirst wahrscheinlich nur Din Maße bekommen) dann bekommst du schon alle Alternativen (auch genietete Stülpdeckelkartons) angezeigt.


    Aber vielleicht hast du hier auch noch Glück.


    Gruss Sven.

    Du solltest dir auf jeden Fall vorher eine Probe von dem Papier besorgen. Matt hat den Vorteil, das hinter Glas nicht spiegelt. Die Schwärzen können dadurch tiefer erscheinen, als wenn du mit dem glänzenden Papier eine Doppelspiegelung (Papier/Glas) erzeugst. Gilt natürlich nicht, wenn du voll entspiegeltes Museumsglas hast.


    Ohne Glas würde ich ein leicht strukturiertes Papier als angenehm empfinden. Das hat das Auge etwas zu tun.


    Du könntest auch mal schauen, ob man nicht das Papier noch nass auf eine Aluplatte kaschieren kann. Es sollte sich dann auch glattziehen. Früher hat man das mit Presspanplatten gemacht. Auf Alu komme ich, weil jemand im Forum unlängst drüber berichtet hat (ich glaube mit Reisleim).


    Gruss Sven.