Posts by Urnes


    Oder hat jemand schon mal einen Fokusunterschied zwieschen Millionenfalz und modernen Kassetten gemessen/festgestellt.

    Sonst hätte ich obiges nicht geschrieben.


    Das Mio Rückteil ist sehr viel dünner und die Filmebene liegt weiter vorne.


    Ich hatte das selbe Spielchen mit der Standard-Press betrieben. Bis der E-Messer sich verabschiedet hat. Dann habe die Press mit einem Tech 5 Rückteil augestattet und den E-Messer abgebaut und hab dadurch eine leichte GF die halt nur shiften kann. O.k. natürlich hatte mir da schon eine Tech 5 geleistet.


    Falls du noch Kurven suchst habe ich sicher noch ein oder zwei.


    Gruß Sven.


    Woher hast du denn die Daten es Xenars? Ich bin mir nicht sicher, ob du tatsächlich von der Platinenvorderseite messen kannst. normal misst du doch von der optischen Mitte de Objektives, oder?


    Das zweite ist, dass die Tech III mit mindestens 2 unterschiedlichen Rückteilen gebaut wurde, die untereinander kompatibel sind und sind nicht nummeriert. Also wenn eine 9x12 irgendwann auf 4x5" umgestellt wurde hast passt es nicht mehr.


    Gruss Sven.


    Funktioniert. Der Abstands-/Formatmaskenhalter sitzt schon stramm unter Mattscheibe. Man sollte vorher ein wenig üben, den nach dem Einstellen der Kamera wieder so heraus zunehmen, dass sich die Kamera nicht verschiebt. Ansonsten, vielleicht am Anfang das Back nach dem Belichten zum Bildauswurf abnehmen. Bei der Technika bleibt das Bild leicht an den Graflockknöpfen hängen, da es sich etwas nach hinten wölbt. Und dran denken, der Film hat 800 ASA. Da da bin ich dann schnell mal bei Blende 45 (s.o.).


    Bildformat ist 6x10. Mir gefällt das ganz gut. Wenn man nur Instax macht muss man den Bildraum etwas anders einrichten. Ansonsten macht es das was es soll, mir nämlich zeigen, dass ohne Flags an den beiden Hintergrundblitzen weiße Reflexe auf der Vase zu sehen sind.


    Oh. Und noch ganz wichtig. Einschalten nicht vergessen! Kein Scherz. Ich habe die Batterien drei Mal raus und wieder reingemacht und bin dann schließlich ins Haus zurück um die Gebrauchsanleitung zu holen. Wenn es an ist leuchtet es angenehm blau.


    Von der Haptik her ist es gut verarbeitet und trotz der 4 AA Batterien nicht so schwer wie ich anfangs befürchtet hatte.


    Viel Spaß allen beim ausprobieren.


    Gruss Sven.

    Wenn die Berg mehr Präsenz hätten, würden sie aber wiederum mit den Tannen konkurrieren. Und du hättest eine hyperreale Ansicht, die nicht dem Entspricht, was diese Bild aussagt. Es wäre dann vielleicht ein Adams Abklatsch? Ich hätte, wenn überhaupt, am oberen Rand vielleicht einen schmalen Streifen noch etwas mehr abgedunkelt, damit man nicht bei Betrachten oben aus dem Bild herausrutscht. Aber das kann auch täuschen, weil ich keinen kalibrierten Monitor zum schauen habe.


    War das bei den Saarländern nicht immer so, dass die Sehnsucht eingesetzt hat, sobald sie ihre Heimat hinter sich gelassen haben? Sagt ein Saarländer, der einen Fuß über die Landesgrenze setzt nicht immer noch andächtig...."ein kleiner Schritt für einen Saarländer..." (ist nicht ganz ernst gemeint, aber ich denke ein Körnchen Wahrheit ist dran)


    Gruss Sven.

    Man kann da jetzt natürlich viel drüber diskutieren. Aber sieht da nun mal so aus, wenn es morgens noch dunstig ist. Wo warst du denn genau? Ich nehme mal an im Osten oder?


    Gruss Sven.

    Ja. Aber ist kein Problem. Was willst du denn Kontrollieren? Du machst die Entwicklung nach Zettel und bekommst auf jeden Fall ein brauchbares Ergebnis, das technisch erstmal korrekt ist.


    Längere Zeiten und hohe Verdünnung führen zu einer Ausgleichsentwicklung. Ist o.k. wenn man sie haben möchte, aber nicht unbedingt wenn man einen Prozess eintestet.


    Was hast du denn für Film?


    Gruss Sven.

    Warum willst du mit einer so hohen Verdünnung arbeiten?


    Nimm meinen wohlgemeinten Rat: Mach die Entwicklung mit 1:31 (1:63 wird im Kodak-Datenblatt gar nicht aufgeführt), dann schau dir die Negative an, mach Abzüge, guck was dir nicht gefällt und fange dann deinen Prozess zu optimieren.


    1:31 funktioniert gut. Habe ich jahrelang gemacht bis die CPE bei mir eingezogen ist. HC-110 arbeitet eher körnig, ist aber bei GF nicht so relevant.


    Gruß Sven.

    Jap sollte passen. Das Limit sind da nur noch die Qualitäts-Schwankungen in der effektiven Brennweite des Objektives.


    Wie gesagt. In den USA hat Linhof auch bei der Tech III nicht so ein Voodoo gemacht.


    Gruss Sven.

    Da erkennt man dann wieder das Problem mit dem GF. Bis die Kamera aufgebaut ist, sind die Bäume geschlagen und abtransportiert. :lol:


    Schönes Bild.


    Gruss Sven.

    Hallo Dimi,

    der Timer ist bereits verkauft.


    Mit dem Negativ zum Einmessen ermittelst du die Papierempfindlichkeit. Du machst also einen 13x18 Abzug und suchst auf dem Abzug das Feld was Neutral grau ist. Und kalibrierst daran die Messsonde mit dem Indexrad. Frag jetzt aber nicht wie das genau geht. Ilford MG IV kam bei mir auf 6,5.


    Zum Messen Focus drücken. Dann Messonde auf einem sehr dunklen Punkt platzieren und Mes drücken. Danach nächsten dunklen Punkt suchen und jetzt MW drücken, dann nacheinader zwei helle Punkte suchen und jeweils mit MW bestätigen. Die Belichtungszeit wir dir dann angezeigt. Focus drücken ums Licht auszuschalten. Dann StaSto zum Belichten.


    Gradationsmessung und Densi bekomme ich micht mehr zusammen. Da musste man auf dem schwarzen Filmrand mit der Sonde und dem Indexrad ausnullen.


    Viel Erfolg. Sven.

    Mir gefällt das Bild gerade wegen dem grafischen Touch. Für mich könnte die rechte Ecke noch einen Tick dunkler sein, damit sie sich als schwarz gezackte Fläche gegen wilden Himmel abhebt. Und somit einen ruhigen Kontrapunkt liefert. Dafür dann den Himmel vielleicht einen Tick heller im Endprint um den Gesmtkotrast etwas zu erhöhen. Zumindest wie ich es jetzt hier auf meinem Tablet sehe.


    Gruss Sven.

    Andreas
    Erfahrung ja, aber aber eher die, das man auf einmal etwas ganz anderes macht.
    Finde ich übrigens nach wie vor gar nicht so einfach.
    Nach etwas Überlegen bin ich zu dem Schluss gekommen,
    daß die Bilder in GF keinen Deut besser wären.
    Rau und unvollkommen, Grau wie die Strasse aber trotzdem Bunt wie St Pauli.

    Michel Comte ist übrigens ein Fotograf, dem man nachsagt dass er mit GF genauso fotografiert wir mit KB. Obwohl er GF vom Stativ ausmacht. Dabei geht es weniger um seine Modeaufnahmen, sondern vielmehr um die Arbeiten die er ehrenamtlich für Brot für die Welt gemacht hat. Es gibt da ein sehr schönes Video dazu, dass leider auf anhieb nicht finden kann. Du siehst darin sowohl mit einer Contax G2 "aus der Hüfte arbeiten", also auch in einem Krankenhaus in Africa mit einer Technika nebst Stativ vor einem Krankenbett. Er arbeitet auch da sehr schnell und umsichtig und den Bilder konntest du später tatsächlich nicht die Herkunft ansehen. Es waren in jedem Fall immer recht emotionale und dynamische Aufnahmen. 'Weil du ja auch nach der Herangehensweise im GF gefragt hattest. Man muss mit GF nicht zwangsläufig entschleunigen....


    Gruss Sven.

    Für den Hausgebrauch kannst du die Kurve schon anpassen. Für die Standard Press habe ich das auch schon gemacht. Mit einem 90er abgeblendet auf 8 oder 11 geht das ganz gut.


    Für die Tech III, wir erinnern uns hier in Deutschland, auf der Kurve die SR des Bodies und des Objektives. Voodoo Magic anders geht gar nicht. In den USA haben die den Zauber dann auf einmal nicht mehr gemacht. Da wurde die effektive Brennweite des Objektives ermittelt und die Kurve die dem am nächsten kam aus der Schublade gezogen.


    Gruss Sven.

    Ich will ja nicht lästern, aber ich finde, dass deine KB (auch die aus dem anderen Thread) Aufnahmen die Bilder irgendwie mehr auf den Punkt bringen als deine GF Aufnahen.


    Gefällt mir gut.


    Gruss Sven.

    Also ich kann dir sagen, dass es für die verschiedenen Brennweiten verschiedene Rohlinge gibt. Und die Kamera wird auf einer optischen Bank vermessen. Ich nehme an, dass der Rohling dabei markiert wird und dann zugeschliffen wird. Die MA von Linhof haben immer das Wort schleifen verwendet.


    Bei den runden 6x9 Scheiben sollte es ähnlich sein. Du wirst dafür sicher nur dann Support bekommen, wenn es noch original Ersatzteile gibt. Linhof ist immer etwas pieselig, wenn sie etwas nicht 100prozenzig machen können.


    Für das Einmessen eines Kundenobjetives 4x5 werden mittlerweile sicher über 200€ fällig.


    Gruss Sven.