Posts by michael_trappe

    Moin moin,

    für den Anschluß von SCSI-Geräten an heutigen Firewire- oder USB-Anschlüssen bzw. Geräten kann man a) einen USB-Schnittstellen-Adapter verwenden oder b) einen Mac-G3-Rechner mit 9x-System verwenden, dessen Scandaten man dann über Netzverbindung auf das Powerbook zu übertragen kann, so einen G3-Rechner kann man für einen vernünftigen Preis erwerben. Und zu Fragen des Adapters gibts in Hamburg genug Firmen, die darüber beraten können.


    MfG,
    Michael Trappe

    Moin moin,

    ich praktiziere seit 15 Jahren folgendes Verfahren: Auf die Auflagefläche in etwa der Negativgröße Filmreiniger aufbringen, dann das Negativ auf diese „Naßfläche“ aufbringen. Nun auch auf das Negativ Filmreiniger aufbringen und dann eine klare Montagefolie doppelter Negativgröße auflegen und mit einem Reprotuch (z.B. von sds) leicht anreiben, um Bläschen zu entfernen und einen guten Kontakt herzustellen.
    Bei dieser Methode ergibt sich logischerweise eine gute Planlage und Newtonringe werden verhindert, leichte Filmfehler werden abgeschwächt oder unterdrückt. Nach dem Scannen werden die Negative einfach mit dem Reprotuch abgewischt. Bei stärkeren Filmfehlern (Kratzer etc.) verwendet man statt Filmreiniger einfach Gel, das jedoch eine akuratere Reinigung nach dem Scannen erforderlich macht.


    Mit Grüßen aus Hamburg!

    Moin,

    in der Regel stehen Scannern spezielle Scanprofile für die jeweiligen Filmfabrikate und deren Negativ- und Diapositivmaterialien zur Verfügung. Ebenso hat man Profile für gedruckte Vorlagen und Graustufenbilden zur Auswahl, diese sind aber nicht speziell auf bestimmte und unterschiedliche Materialien kalibriert. Daher ist es möglich, daß ein Scan von einem Tanolnegativ, wenn er nicht in „Handarbeit“ erstellt wird, durch die Standardeinstellungen im Scanner mißlingt.


    Mit Grüßen aus Hamburg!

    Moin moin,

    abgekürzt kann man so definieren: Ein Wide-Gammut-Profil ist ein Profil, das bei einem Wide-Gammut-Bildschirm den darzustellenden Farbraum definiert, Das sRGB-Profil oder das Adobe1998 RGB-Profil ist die Farbraumbeschreibung der meisten Bilddaten von Scannern oder Digitalcameras. Das ECI-RGB-Profil wird als Ausgangsprofil bei digitaler Bearbeitung von Bilddaten verwendet, wenn diese gedruckt werden sollen oder der Verwendungszweck für verschiedene Bereiche vorgesehen ist. Bei Farbdruckern, die in CMYK drucken, wird ein Kalibrationsprofil verwendet, das dem Endzweck der Bilddaten am Nächsten kommt. Für den Offset-Farbdruck wird hier meistens das ISO coated V2-Profil verwendet. Für dem Nur-Ausdruck zur Endverwendung wird man wohl meistens den Empfehlungen des Papierherstellers folgen, der hier Profile angibt. Ansonsten verwendet man das ECI coated V2-Profil.


    Mit Grüßen aus Hamburg!

    Moin moin,

    zum des Reinigen der Scanner-Glasplatte: Ich verwende für meinen Topaz seit Jahren den VELOXSAN-Schaumreiniger von Röbel & Fiedler, Ettenheim. Damit kann auch eine Reinigung von Kunststoff, Abtastwalzen, Leuchttischen u.a. vorgenommen werden. Zu Deinen ersten Versuchen mit „Öl“ empfehle ich einen Vorversuch nur mit Filmreiniger zu machen. In vielen Fällen ist das Ergebnis gegenüber Öl gleichwertig, bei gleichzeitig minimalem Reinigungsaufwand nach dem Scannen.
    Zur Archivierung kann ich nur bemerken, daß das Scannen von Originalvorlagen nur dazu dienen sollte, die Originale zu archivieren und die digitalen Daten zur „täglichen Arbeit“ vorzuhalten. Digitale Daten über mehr als 20 Jahre zu archivieren, auch unter dem Aspekt des Aufwandes der anstehenden Pflege wie z.B. den Datenträger auszutauschen (Haltbarkeit des Materials, Lesbarkeit durch vorhandene Software, Hardware etc.) erfordert wohl mehr Aufwand als dies sich bei analogem Material ergibt. Zudem werden sich wohl in der Zukunft u.U. noch andere Möglichkeiten ergeben können, um analoges Material zu digitaliseren und dabei werden wohl weit bessere Ergebnisse als mit den heutigen Möglichkeiten zu erreichen sein, digitale Daten heute dagegen sind „Endstationen“, da abhängig von der Qualität des verwendeten Scanners und dem Können des Operators.

    Mit Grüßen, Michael

    Hi,

    Gelverwendung ist für Trommelscanner ein wichtiges Kriterium für Planlage und Newtonsche-Ringeverhinderung und Kratzer- und Kornunterdrückung, bei Flachbettscannern ist dies auch schon mit Filmreiniger oder/und Gel erzielbar.
    Öl hat einen anderen Brechungsindex als Gel, somit kann man bei hohen Skalierungen mit Gel die Filmkornunterdrückung optimieren. Warum dann nicht von vornherein Gel verwendet wird, dies entzieht sich meiner Kenntnis.

    Mit Grüßen, Michael

    Moin moin,

    ich habe einen Topaz-Flachbettscanner. bei dem ich, zur Vermeidung von Newtonringen und mangelnder Planlage von Dias bzw. Negativen beim Scannen, auf die Scannerscheibe Filmreiniger auftrage, dann das Filmmaterial in die Flüssigkeit einlege und dann auf den Film Filmreiniger auftrage und zum Abschluß ein klares Stück Montagefolie (ca. mind. 50% größer als der Film) darauf lege. Zum Abschluß mit einem Scannertuch über die Folie streichen, um den kompletten Kontakt zu erreichen und eingeschlossene Luftbläschen wegzudrücken. Mit dieser Methode lassen sich dann einwandfreie Scans erreichen, auch leichte Kratzer werden unterdrückt. Erst bei merklichen Kratzern bzw. Beschädigungen des Films würde ich statt des Filmreinigers auf Gel bzw. Öl zurückgreifen (aber immer mit Montagefolie abdecken!). Reiniger und Tücher bekommst Du u.a. von SDS, Hamburg, oder im Reprofachhandel.

    Mit Grüßen, Michael

    Hi,

    um die Sache mit dem Farbmanagement grundsätzlich zu verdeutlichen, empfehle ich die Site von Cleverprintig.de zu besuchen und das „Cleverprinting_HANDBUCH2009.pdf“ herunter zu laden. Dieses Handbuch gibt einen guten Einblick in die Handhabung von Hard- und Software, die Plazierung der Profile und die Handhabung derselbigen. Hierauf aufbauend lassen sich dann für jeden Bedarf entsprechende Ableitungen erstellen. Wenn dieses Basiswissen erarbeitet ist, lassen sich manch andere Probleme bezüglich Farb- und Helligkeitseinstellungen bzw. -korrekturen leichter erkennen und bewältigen.

    Mit Grüßen, Michael

    Hi,

    grundsätzlich muß für die Arbeit mit Farbe am Rechner/Scanner/Drucker ein Farbmanagement eingerichtet sein, wenn professionel gearbeitet werden soll. Dies schließt auch entsprechende Hardware mit ein. Zur farbrichtigen Darstellung ist ein Widegamut-Display mit Hardwarekalibrierung unabdingbar, dieser muß regelmäßig mit einem Farbmesssystem nachkalibriert werden. Ebenso muß der Scanner und der Drucker profiliert und kalibriert werden, um weitestgehende Farbtreue zu erreichen. Wenn dies nicht geleistet werden kann, ergeben sich allenfalls durchschnittliche Ergebnisse. Also, man bekommt, was man kann.

    Gruß, Michael

    Hallo Mark,

    wenn Du mit Photoshop arbeitest, geht das Löschen von EXIF-Dateien leicht. Du erstellst eine Aktion, dann aktivierst Du Dein Bild mit Befehl-A, dann wird das Bild kopiert. Nun wird eine neue Datei erstellt (diese hat genau die Größe des in die Zwischenablage kopierten Bildes), mit Befehl-V wird das Bild eingefügt, das Bild ist nun ein Tiff ohne Anhang geworden. Nach dem Sichern mit einer entsprechenden Bezeichnung ist das Bild bereinigt. Die Aktionsaufzeichnung muß nun beendet werden. Dies alles setzt natürlich voraus, das Bild soll weitergegeben werden, und das Original mit den Metadaten bzw. EXIF-Daten soll archiviert werden. Wenn dem so ist, können nun mit der Aktion und der Stapelverarbeitung weitere Bilder in einem Rutsch verarbeitet werden.

    Viel Erfolg, Michael

    Hallo Lars,
    4c ist die Bezeichnung für ein Bild mit Cyan, Magenta, Yellow und Black (K?!) = 4 Farben, subtraktives Modell. RGB = Rot, Grün und Blau, additives Modell, für Digitalaufnahmen, Monitor > Web. Im Druck werden die 4 Druckfarben, also subtraktive Farben, verwendet. Die Angabe der Druckerei lautet wie? Vielleicht solltest Du mir ein PDF mailen, dann könnte ich dieses einmal prüfen. Übrigens, ein PDF-X3 in Drucknorm beinhaltet 4c-Bilder mit 300 ppi Auflösung und keine RGB-Bilder!

    Mit Grüßen, Michael

    Hallo Lars,
    das von mir gezeigte Verzeichnis >Externe Tools = /usr/local/bin/gs habe nicht ich sondern das Programm angelegt. Na egal, Hauptsache, das Programm läuft bei Dir. Für die druckrichtige Verwendung müssen verwendete Bilder in 4c und einem entsprechenden Druckprofil umgewandelt werden. Diese 4c-Bilder werden in Scribus importiert. In den Vorgaben von Scribus muß dieses Profil, Einstellungen > Farbmanagement > CMYK-Bilder vorhanden sein. Zudem würde ich mir an Deiner Stelle eine Druckerdatei von irgendeinem Hersteller downloaden und diesen als virtuellen Drucker verwenden. Diesen virtuellen Drucker braucht man anscheinend, um Auflösung und Format zu wählen. Die Zeitschrift COMPUTERBILD hat hierfür auch eine kurze Bedienungsanleitung eingestellt (ist wohl für PCs, ist aber prinzipiell benutzbar).

    Viel Erfolg, Michael