Posts by hunnch

    Quote from "artowski"

    Tapezieren ist schon nicht falsch.


    Sind mehrere Bahnen nötig, ist verzugsfreies Trägermaterial und Parallelität erste Pflicht, will man sich späteren Ärger ersparen.
    Beste Grüsse
    Hermann

    Quote from "mgeiss"


    Jede volle Blendenstufe kleiner hat einen Durchmesser, der um Wurzel 2 kleiner ist, jede Blendenstufe größer hat einen Durchmesser, der um Wurzel 2 größer ist.


    Rein mathematisch pro Blendenstufe:
    Ist die zu berechnende Lochgrösse 1 Stufe grösser (zB. f11 > f8), mit Wurzel 2 (1.414213562373095) multiplizieren.
    umgekehrt gilt:
    Ist die zu berechnende Lochgrösse 1 Stufe kleiner (zb. f8 > f11), ist mit dem Reziprokwert von Wurzel 2 (0.7071067811865475) multiplizieren.
    oder auch
    Ist die zu berechnende Lochgrösse 1 Stufe kleiner (zb. f8 > f11), mit Wurzel 2 (1.414213562373095) dividieren.


    Beste Grüsse
    Hermann

    Grauer Wolf


    Das ist korrekt. Mein Vorschlag war eher zur Prüfung der HQ gedacht, als dass diese Konfiguration zum Dauergebrauch bestimmt ist. Für den Hausgebrauch als Pflanzenlampe oder Aquariumbeleuchtung aber durchaus brauchbar, da wird wenigstens noch ein wenig "angenehmes Rotlicht" produziert. Meines Wissens ist auch der UV-Anteil nicht zu vernachlässigen. Aus diesem Grund und auch wegen der Falschfarben würde ich so ein Leuchtmittel weder für Color noch S/W einsetzen wollen.


    Danke für Deine informative Zusatzbemerkung und
    beste Grüsse
    Hermann

    Grauer Wolf hat geschrieben:
    > Ich halte das für eine Quecksilber-Hochdruckleuchte für Industriehallen,
    > Gewächshäuser o.ä. Und zwar ein älteres Modell. Die ist ohne genau
    > passendes Vorschaltgerät nicht zu betreiben.
    > Übrigens, könnte es statt "HOA" auch "HQA" heißen?
    > Schau mal genau hin...
    >
    > Eine E27 Blitzbirne hat ein völlig anderes Innenleben.


    Ohne Garantie: Ich meine, dass man an Stelle eines Vorschaltgerätes einen entsprechenden Vorwiderstand in Form einer gleichwertigen normalen Glüh-"Birne" IN SERIE einschlaufen könnte. Meines Wissen funktionieren so die Pflanzenlampen 160W, da ist zusätzlich ein 80W Wolframfaden im Kolben sichtbar. Nach dem Abschalten muss das Leuchtmittel erst wieder abkühlen, bevor neu gestartet werden kann.


    Beste Grüsse
    Hermann

    PeterWeka hat geschrieben:


    > andrehh schrieb : die lichtempfindliche Seite zeigt zu Dir, wenn du das
    > Blatt im Hochformat hälst und die Kerbe oben rechts ist.
    >
    > und zwar auf der Schmalkante .


    OBEN RECHTS ist schon richtig und genügt vollkommen. (Könnte ja sein, dass ein 8x10 auf 4x5 geschnitten wird und in diesem Fall VOR dem entscheidenden Schnitt auch eine Kerbe untel links angebracht wird), oder ein Fabrikant die Kerbe auf der Längsseite angebracht hat.


    Für spitzfindige dann ganz genau: Obere Kante rechts.
    Beste Grüsse
    Hermann

    Bruno hat geschrieben:
    > Nun meine Frage: Wer von Euch kennt das Fabrikat der Kamera, die Terrance
    > Hounsell benutzt?
    > Gut Licht!
    > Bruno


    Die Lösung und noch mehr Detail findet man ein paar Zeilen weiter unten als o-Ton


    (Terrance Hounsell) The camera that i am using is a Wisner Technical Expedition, Google "Hounsell Expedition" to see my review of it on the large format Photography website. My film of choice is TMX Kodak T-Max 100, however, Ilford HP5 is better for beginners. I use a personalized version of the Zone system tailored to D-23 processing. Spot metering is pretty much the only way to go. Cheers, Terrance


    Beste Grüsse
    Hermann

    ANALOGO hat geschrieben:

    > Und das Ergebnis dieser "Spotmessung" soll dann passen, wenn aus gleicher
    > Kameraposition mit einem 240 mm Objektiv an der Digi (APS?) gemessen wird? Aufgrund
    > der verschiedenen Abbildungsmaßstäbe der unterschiedlichen Aufnahmeformate und daraus
    > bedingt der unterschiedlichen Auszüge einhergehend mit anderen Verlängerungsfaktoren
    > möchte ich dieser Theorie nicht folgen.


    Da machst Du einen kleinen Gedankenfehler...


    Durch die drei Vorgaben
    > Position des Gegenstandes
    > Brennweite des Objektives
    > Filmebene (zB. doppelte Brennweite = Massstab 1:1)
    ist die Sache bezüglich Lichtmessung eigentlich schon geritzt. Legst Du nun ein Metermass in die Position des Gegenstandes, zeigt die Digi gerade mal ein paar Milimeterstriche, eine KB schon immerhin deren 36 Striche und eine 4x5" halt eben noch mehr.
    Zugegeben, das ganze ist allzu theoretisch und praxisfremd.
    Wieso kommst Du auf verschiede Abbildungsmassstäbe und verschiedene Aufnahmeformate und darausfolgende Auszugsverlängerungen und einhergehende Verlängerungsfaktoren?


    Formatfüllend und Abbildungsmassstab sind doch zwei verschiedene Paar Schuhe oder irre ich mich da?


    Beste Grüsse
    Hermann

    bequalm hat geschrieben:
    > ""Deine Annahme mit dem Verschluß, alle Fehler in eine Richtung
    > tendierend, dann kann das Dia durchaus schon sehr dunkel sein...
    > So oder so sind Ferndiagnosen immer so eine Sache. ""


    > Ja, wer weiss, wo der/die Fehler liegt.
    > Die akzeptable Umsetzung der Messung bei der Digicam finde ich jedenfalls
    > hinweisgebend.
    > Nur der Auszug wirds nicht gewesen sein.


    > Als Fazit zur ursprünglichen Frage:
    > ""Hallo, wie messe ich bei einer Fachkamera die
    > Belichtung?""



    > Gruss,
    > Ritchie


    Die GF hat ja einen Auszug im Makrobereioch und ich kann mir vorstellen, dass die Messung mit der Digi nicht in diesem Bereich gemacht wurde, will heissen, die Digi wurde wie ein herkömmlicher Beli "missbraucht" und da sollte natürlich der Auszug einberechnet werden. Korrekt wäre: gleiche Brennweite und gleicher Abstand (Kameraposition) und daraus folgt logischerweise bedingt durch den kleinen Sensor quasi eine Spotmessung.


    Beste Grüsse
    Hermann

    QuikMac hat geschrieben:
    > Hallo,
    > Du brauchst einen versenkten Tubus, um mit 50mm scharfstellen zu können. Der L1200
    > ist für so kleine Negative nicht optimiert, der Abstand Negativbühne <->
    > Objektiv ist zu groß für 50mm. Daher muss das Objektiv in einen versenken Tubus. Ist
    > aber umständlich zu bedienen, da man schwer an die Blendenverstellung kommt.
    > War mir zuviel Gefrickel und habs schnell verdrängt, daher weiß ich auch leider den
    > Namen für den Tubus nicht mehr. :oops:
    > VG Tobias


    Der Tubus nennt sich LATUB und mit dem zugehürigen LEROD ist das Gefrickel auch passé.
    Beste Grüsse
    Hermann

    artowski hat geschrieben:
    .
    > Schraube ich aber ein 50mm oder 80mm an Lapia 39 kann ich das 35mm Negativ
    > nicht scharfstellen :-(.
    > Jemand einen heißen Tipp für mich?
    Ich hab zwar einen Laborator 138, aber die "Probleme" dürften dieselben sein. Das Auflagemass ist zu gross, will heissen, ab 80mm Brennweite müssen die Objektive versenkt sein. Suche nach LATUB und den zugehörigen LEROD
    Beste Grüsse
    Hermann

    farastan hat geschrieben:
    > Hallo!
    > Habe ein folgendes Problem. Das Objektiv Symmar 300 5,6 (Seriennummer 11 603 ...) ist in ein Compur electronic 3 Verschluss montiert. Die Blende lässt sich aber nur bis 8 aufmachen, obwohl der Blendenring sich weiter bis 5,6 bewegt.
    > Bin etwas irritiert...
    > Ist doch der falsche Verschluss?
    > Würde mich auf Euere Hilfe freuen!
    > Danke
    __________________________________
    Rein theoretisch: die am Verschluss aufgedruckten Blendenwerte sind ja eine Verhältniszahl von Brennweite der Optik versus Durchmesser der Öffnung der Blendenmechanik. Als Konsequenz dieser Tatsache "müsste" auch die korrespondierende Brennweite auf dem Blendenring notiert sein.
    Die Abweichung ist, in Bendenwerten ausgedrückt, linear, falls eine unpassende Brennweite verwendet wird. Auch sollte die Arretierung (Richtung Offenblende) korrekt sein, damit die Blende nicht weiter geöffnet werden kann, als die Optik hergibt.
    Fazit: Verschluss ok, effektiv zugehörige Brennweite "vermutlich" nach Adam Riese = 300/5.6*8 in etwa 400mm
    Alles klar?
    Beste Grüsse
    Hermann

    Valdecus hat geschrieben:
    > Kein Aprilscherz. Habe heute eine Email an Firstcall geschickt und eine
    > ernsthafte Antwort mit Preisen und einem PDF mit Spezifikationen erhalten.
    > Grüsse,
    > Andreas


    Auf der Website der Schweizer Generalvertretung von Jobo ist ebenfalls ein Link vorhanden, ich könnte mir gut vorstellen, dass so ein Gerät relativ preisgünstig "so nebenbei" in einer Werkstatt produziert werden kann. Das verbaute Material (Motor, Getriebe und simple Elektronik) ist ja bei Gott keine Hexerei. Das monetär aufwändigste ist wohl das Gehäuse. Und wenn dann noch keine oder nur moderate Lizenzgebühren einfliessen ... why not? £ 2'000 sind aber eine schöne Stange Geld, die ein Amateur erst verdienen muss.


    EOTS Dass die Filmnachfrage steigt, glaube ich erst, wenn ich neben den Plakaten von Persil und L'Oreal etc. wieder solche von Kodak, Agfa, Fuji oder wie auch immer sehe ... :lol:

    Waldemar Schmid hat geschrieben:
    > Zur Retrostellung :
    > Ich sehe das so: ein Vergrösserungsobjektiv ist dafür ausgelegt, daß das Papier etwa
    > 2 bis 10 mal so gross ist wie der Film.
    > Deshalb schraube ich es für Abbildungsmassstäbe < 1:1 so zusammen, daß die
    > "Papierseite" zum Motiv zeigt, und für > 1:1 drehe ich es rum.
    >
    > Gruss Waldemar


    Wenn ich die Schnittbilder der beiden Compo- und Rodagone betrachte, handelt es sich hier um symmetrische Konstruktionen. Eine Retrostellung erübrigt sich demnach.
    Bei meinem Durst 138 lässt sich die Negativbühne durch eine Reprokassette ersetzen und ich habe noch nirgends gelesen dass da die VG-Objektive in Retrostellung gebracht werden sollten.
    Beste Grüsse
    Hermann

    mgeiss hat geschrieben:
    > Und wenn man über 1:1 hinausgeht, was ja im Großformat schnell
    > mal passiert, dann sollte man das Objektiv eh in Retrostellung anbringen,


    Retrostellung erschliesst sich mir nicht. VG-Objektive sind doch nicht auf unendlich gerechnet, eher auf Massstäbe zwischen 1:1 und 1:20. Also geradezu prädestiniert für solche Aufgaben, will heissen Objektebene und Filmebene liegen auf kurzen (Armlänge) Distanzen.
    Beste Grüsse
    Hermann

    Certochrom hat geschrieben:
    > Hallo Klaus,
    > die Fresnellinse kommt hinter die Mattscheibe, als näher an den Betrachter, als die eigentliche Mattscheibe.
    > Viele Grüsse
    > Michael


    Bei meinem Linhof-Rückteil liegt die Mattscheibe auf vier Distanzklötzchen und die Fresnel-Linse ist in den Abmessungen kleiner, deshalb fällt sie quasi passgenau zwischen den Klötzchen rein, dh. zwischen Objektiv und Mattscheibe. Andersrum geht nicht, weil:


    1. müsste die Fresnellinse die gleichen Abmessungen wie die Mattscheibe haben, und
    2. müssten die Schrauben für die Fixierleiste dementsprechend länger sein.


    Schon rein mechanisch scheint mir dies logisch und da sitzt alles fest. Bleibt nur noch die Frage, in welcher Richtung die gerillte Seite der Fresnellinse liegen muss. (bei mir zur Zeit die glatte Seite gegen Objektiv ???, somit auch keine Newtonringe).


    Vielleicht hat jemand im Forum fundierte Kenntnis, eventuell auch betreffend den Vor- Nachteilen bei welchen Brennweiten?


    Besten Dank schon mal im voraus
    Hermann

    Quote from "Mark S."

    danke, kann man damit auch scharfstellen oder muss man das vorher an der mattscheibe bzw. wird das bild eigentlich auch seitenrichtig dargestellt?


    Guten Tag Mark
    Für eine "1:1-Ansicht" müsste das Bild 2x gespiegelt werden (1. oben/unten und 2. links/rechts) Bei MF-Kameras wird zu diesem Zweck ein Prismensucher eingesetzt und das (optimale) Scharfstellen erfolgt über Mikroprismen, welche auf der Mattscheibe angebracht sind.

    In diesem Sinn: Du kannst nicht scharfstellen. Das Bild steht nicht auf dem Kopf, ist aber nicht seitenrichtig.


    Beste Grüsse
    Hermann

    Theorie:
    Der Blendenwert ist ja eigentlich die Verhältniszahl zwischen Durchmesser Eintrittspupille (?) und dem Auszug bei Distanz=unendlich


    Beispiel: ein 100mm Objektiv auf unendlich fokussiert und abgeblendet auf 1:8 = gesuchter Durchmesser 12.5mm


    Dasselbe nun auf Abbildung 1:1 = 200mm Auszug (=doppelte Brennweite), Durchmesser immer noch 12.5mm (Du veränderst ja den Blendenring nicht) ergibt so das Verhältnis 1:16. Dies entspricht ja auch dem bekannten "Verlängerungsfaktor" von 2 Blendenwerten = 4x


    Solange der Vergrösserungsmassstab kleiner als 1:7 ist, kannst Du die Blendenanzeige vom Belichtungsmesser übernehmen, ansonsten ist eine Dreisatzrechnung angesagt.
    Beste Grüsse
    Hermann

    Quote from "fotogramm"

    Und vorallem die Trommel mit der Luftpumpe nur öffnen, wenn sie vollständig bis zum Deckel mit Wasser gefüllt ist! Wird die Trommel aufgepumpt, wenn sie leer ist, können die Röhren platzen! Besonders empfindlich sit da die 3010. Schöne Grüße Gerhard


    Das stimmt so nicht. Massgebend ist der benötigte Druck, um den Deckel "quasi" wegzudrücken. Im Gegenteil, bei einer leeren Dose benötigst Du mehr Pumpbewegungen= Zeitablauf, bis dieser Druck erreicht wird. In diesem Zeitfenster kann sich der Deckel lockern und daher sanfter öffnen.
    In der Schweiz wurden alte Weltkriegsbunker gesprengt, indem man diese mit Wasser füllte und dann genügte eine kleine Sprengladung, um die Dinger in handliche Einzelteile zu zerlegen. Böse Fischer zerstören mit einer kleinen Sprengladung die Schwimmblasen der Fische in einem ganzen Teich!
    Beste Grüsse
    Hermann

    Quote from "JUTTA"

    Hi Michael,
    natürlich kann ich das so machen!
    Nur - kommt es auf die gewünschte Blendenöffnung an.
    2. Habe ich einen Film in der Kamera, der 6 Asa im Normalfall hat.
    3. Ich aber mit einer schnellen Zeit von 1/60tel Sek. belichten möchte.
    LG Jutta


    Guten Tag Jutta
    Deine Parameter Filmempfindlichkeit, Blende und Belichtungszeit sind gesetzt, also kannst Du nur noch mit mit den verbleibenden beiden Schrauben "Lichtintensität" und/oder "angepasste Entwicklung" experimentieren.
    Alles klar?


    Beste Grüsse
    Hermann