Posts by der-photofreund

    Hallo Peter,


    schöne Photos machst Du . . . und dann noch mit der fetten Fuji GX680 II . . . hab ich auch.
    Nach Rostock möcht ich auch mal, bestimmt schönes Licht dort, - oder?

    Grüße aus dem langweiligen Süden der Republik

    Roland

    Hallo Sönke - Ach, diese Manfrotto-Platte . . .
    Hallo Lutz!


    So dolle finde ich die nicht! Für ne kleine Ausrüstung mag das ausreichend sein, doch sobald man die Platte z.B. durch den Stativkopf in die Senkrechte bringt,

    ist es mit der Stabilität vorbei. Je nach benutzter Kamera / Objektivkombi sind die Scherkräfte dann so groß, das sich die Kamera verdrehen kann. So fest kann
    man die Kamera nicht an der Platte fixieren, daß das dann noch stabil bleibt.

    Ist mir mit einer Nikon F2 und 200mm Objektiv passiert.

    So lange die Schnellwechselplatte horizontal bleibt, ist alles noch in Ordnung.


    Da ist es unerheblich, ob man die Platte mit Kork- oder Gummiauflage verwendet. So meine Erfahrung.


    Der Stativkopf der SINAR passt einfach ideal zum Bankhalter. Das ist wirklich stabil.

    Zudem bietet der Bankhalter noch an der Rückseite noch die Möglichkeit selbigen mittels versenkbarer Schraube am Stativkopf wirklich stabil zu fixieren.
    Geht auch schnell, wenn man sein Gerät kennt und in Übung ist. Das hat sich, zumindest bei meiner Arbeit, bewährt.


    Nebenbei, finde ich das Ansinnen, Großformatkameras mittels Schnellwechselplatte an Stativen zu befestigen . . . nun ja . . . ein wenig befremdlich.


    Ist aber nur meine Meinung.

    Von der Fuji GW690 III hatte ich mal Bilder gesehen, bei deren Anblick ich dachte sie wären mit einem Technical Pan aufgenommen worden.
    Für mich, nach wie vor, eine optische Referenz in dem Format. Dias mit der Kamera belichtet sind unfassbar brilliant und scharf!
    Natürlich immer vorausgesetzt, man hat vor der Aufnahme akkurat fokussiert, den die Kamera verzeiht nicht den geringsten Fehler.

    Was mich an dieser Kamera dennoch ein wenig stört ist das zu kleine Feld zum Scharfstellen.
    Sicherlich nur eine Übungssache, schreckt mich allerdings vom Kauf (noch) ab.

    Universal:

    Warum (der Body liegt bei mir im Keller)?

    Wenn der so schön ist, wie die abgebildete und Du sie nicht mehr brauchen tätest . . . hust!


    Die Universal ist einfach so viel besser als die Fuji 690, finde ich zumindest. Obwohl die Negative der Fuji abartig scharf und brilliant sind.

    Warum die Universal? Weil ich mit der schon mal gearbeitet hatte. Der Bayer sagt in dem Fall immer: Never change the runnig system.


    Mit Polaroid und Fuji Sofortbild mach ich nix mehr. Mein 545 Rückteil habe ich dennoch im Keller.
    Vielleicht kommt ja noch einmal irgendwann ein (bezahlbarer) Sofortbildfilm, - idealerweise mit Negativ.

    Gebongt!


    Schöne Kamera - das Nachfolgemodell, die Universal, suche ich schon länger.
    Ist aber im ordentlichem Zustand recht schwer zu finden. Die Objektive sind phenomenal gut.
    Mit der Kamera hatte ich Luftaufnahmen gemacht, die schärfer waren als mit der Hasselblad.
    Das mußte ich erst einmal verdauen . . . war doch viele Jahre Hasselblad für mich DAS Maß aller Dinge.

    Wer austeilt, der muß auch einstecken können – ist auch mir klar.


    Vielleicht noch eine kleine Erklärung, darüber, wie dieses Bild entstanden war:


    Das war zu Zeiten, als ich für einen großen Verlag das Photostudio leitete. Ich arbeitete für
    16 verschiedene Zeitungen, war verantwortlich für zwei Photostudios, hatte Personal- und Budgetverantwortung.

    Da muß es in einem Verlag eben manchmal sehr, sehr schnell gehen.


    Es kommt ein neues Gerät das noch auf den Titel der aktuellen Ausgaben kommen soll,

    andere Redakteure warten schon, müssen das Gerät noch testen. Da bleiben dann nur 1-2 Stunden.

    Die Belichtung muß genau stimmen, der Kurier, der die Diafilme ins Labor brachte, wartete schon.

    In meinem Fall war es eine neue Grafikkarte.


    So etwas lebendig rüber zu bringen ist bisweilen nicht ganz so einfach. Als der ganze Puff vorbei war,

    hatte ich am Nachmittag ein bisschen Zeit und dachte mir, probierst doch mal schwarz und chrome.

    Was kann man da für ein Licht machen, das es gut aussieht? Eine Fingerübung sozusagen.

    Das blaue Tuch war freilich keine Tischdecke, sondern war in diesem Moment greifbar.

    So entstand dieses Bild.


    @ martinf5

    Wenn ich Dich mit meiner Kritik verletzt haben sollte, so verzeih mir. Das war nie meinen Intention.

    Ich wunderte mich nur, warum Du so eine Aufnahme mit Großformat belichtet hattest.


    @ Klaus

    Sport mache ich nicht, das Wetter war tatsächlich schlecht, das Weihnachtsessen schmeckte nicht und

    mein Sohn meckerte ständig, dass er keinen LEGO Bagger bekommen hatte. Alles klar?


    @ Sant Nikolaus

    Von Dir habe ich bisher nur Buchstaben Aneinandereihungen in Trebuchet MS 10 pkt gesehen.
    Mein erstes Lehrjahr ist annähernd 40 Jahre zurück.
    Zeig DU doch mal mit einem Bild von DIR das es besser kannst!

    Rumblubbern tun hier viele, wenn Du von Rundablagen sprichst, scheinst Du es ja besonders gut

    zu können . . .


    Bleibt gesund

    Warum bist Du nicht Fliesenleger geworden . . ? 8o

    Ok, ich beende dieses Großformat-Forums-Jahr mal mit einem Paukenschlag,

    nämlich mit einer Stellungnahme zu diesem Bild.


    Zweifelsohne gibt es eine große Bandbreite an Interpretationen zum Thema Großformat.

    Man muß nicht jedes Photo mögen, jeder hat da ja seine ganz eigene Vorstellung von schöner

    Photographie. Kann man hier bis zum Erbrechen lesen.
    Jetzt sehe ich mich allerdings genötigt auch mal meine Meinung zu äußern. Zu diesem Bild:

    Eine Fingerübung war zu meiner Zeit ein eher humoresker Seitenhieb eines Könners, um anderen
    mal wirklich zu zeigen was photographisch möglich sein kann.


    Dieses Bild ist einfach nur Schrott und das aus vielerlei Hinsicht:


    1. Die Aufnahme ist nicht scharf

    Klar, man kann über alles streiten, doch, wenn ich mit Großformat photographiere,

    sollte eine Aufnahme wenigstens „einigermaßen“ scharf sein. Diese ist es nicht im Ansatz der Fall.
    Ist meine Hasselblad auch nicht, ich weiß . . .


    2. Das Bildmotiv steht irgendwo im Bild und kippt nach rechts weg

    Das die Kamera nach rechts weg kippt, gefällt mir überhaupt nicht.

    Hier hat sich augenscheinlich niemand Gedanken über Bildgestaltung gemacht.

    Oder ich verstehe das nicht – kann auch sein.


    3. Die Tonalität des Bildes wirkt mißlungen

    Auch die Grautonabstufungen dieses Motives wirken auf mich völlig disharmonisch

    Wenn eine chrome Kamera schon in der Sonne steht, auch wenn es nur im Streiflicht ist,

    so sollte das Material auch chrom aussehen.v Hier hat sich der Fotograf nicht im geringsten
    mit der Materialbeschaffenheit und Charakteristik der Kamera auseinandergesetzt. Schade.
    Ich denke mir, da geht mehr . . .


    4. Das Licht ist einfach nur langweilig

    Da ist halt schräges Sonnenlicht, na und? Wenn ich schon mit vorhandenem Licht arbeite,

    da kann man durchaus hier und da ein Aufheller, auch wenn er noch so klein ist, verwenden.

    So könnte man dieser Kamera durchaus mehr Leben und Körperlichkeit verleihen.


    5. Auf mich wirkt die Aufnahme wie hingestellt und abgedrückt.

    Vielleicht war noch n´ Film in der Kassette, der irgendwie noch belichtet werden mußte,

    also stell ich die Kamera mal eben auf den Tisch, belichten – Peng! Fertig – so wirkt das

    auf mich. Langweilig.


    Zweifelsohne kann nicht jeder hier so photographieren wie Norman es hier mehrfach eindrucksvoll publiziert hat.
    Dieses Bild hier zeigt für mich allerdings eindeutig das untere Ende der Qualitätsskala

    eines Bildes das man mit einer Großformatkamera belichten kann.


    Inspiriert durch dieses Bild werde ich bei Gelegenheit gerne eine Interpretation von einer „Kamera auf Holztisch“

    nachreichen, sobald es meine Zeit zulässt. Kann allerdings derzeit ein bisschen dauern.
    Die Hasselblad hatte, glaube ich, schon einmal hier veröffentlicht.
    Wenn dem so ist, bitte ich um Nachsicht. Ich finde nur auf die Schnelle kein passenderes Photo zu Thema.


    Ich wünsche dennoch allen einen erfolgreichen und gesunden Start ins neue Jahr.


    Roland

    Also ich verwende, schon seit vielen Jahren, die kleinen " Teelichter " von Bowens.
    Die 500er gibts in verschiedenen Ausführungen, allen gemein ist, das sie sehr robust und einfach von der Technik sind.
    Mir hat das immer ausgereicht - auch für Portraits.
    Blitzleistung und Einstelllicht sind getrennt von einander regelbar, eine Fotozelle ist eingebaut.


    Auf dem Zubehörmarkt gibt es eine breite Auswahl an verschiedensten Lichtformern - bisweilen recht günstig.
    So kann man für wenig Geld wirklich gut rumexperimentieren, von den ganz billigen Lichtformern würde ich allerdings abraten.
    Eine Ersatzröhre kostet z.B. ungefähr 60€ und die hält normalerweise ewig.


    Wer sich ein bischen umschaut kann für kleines Geld Sets mit 2-3 Blitzköpfen erwerben. Meistens sind dort dann auch noch die Stative
    und / oder verschiedene Lichtformer dabei.

    Als ich meine neulich zwei NIKON F2 Bodys bei Sover Wong (dem genialen Kamerareparierer aus England) hab restaurieren lassen,
    traf mich beim verspäteten Eintreffen der Zollrechnung im Nachhinein auch der Schlag - das waren nochmals plus 25%.

    Dafür hab ich allerdings zwei famose F2AS erhalten - das macht dann irgendwie doch sehr glücklich!

    Hallo Mario,

    ich finde, Du hast mit dem ersten Bild ein wirklich großartiges Photo geschaffen!
    Die wunderbare Lichtstimmung, die Grauabstufungen - so was würde ich mir an die Wand hängen wollen! :thumbup:

    Jeder macht mal falsche Fehler,


    so auch ich, kürzlich . . . hab mein 90er verhökert . . . jetzt brächte ich wieder eins.

    SINAR DB habe ich, nicht aber für meine Technika. Mist.


    Opti wäre ein Grandagon, Fujinon SWD.

    Reichen täte mir auch ein 1:6,8 Grandagon.

    Lichtstärke 1:8.0 ist mir ein wenig zu dunkel.

    Idealerweise auf Linhof Platine, muß aber nicht.


    Danke Euch, für sachdienliche Hinweise.