Posts by der-photofreund

    Hallo Lutz,


    das Batterieteil kenne ich - kostet bloß über 200 €. Für´n bisschen Plastik. Dafür sinniere ich dann ein wenig länger.
    Danke dennoch für den Tipp. Die sind ursprünglich für die GX680 III, lassen sich aber für GX680 II umbauen.

    Die "Zellentauscher" haben es recht gut drauf mit dem auffräsen der originalen Akkupacks.
    Ich bekam tatsächlich zwei sehr ordentlich verklebte Akkupacks retour,
    kein Vergleich zum so manchem Bastelabendteuer.

    Seit einiger Zeit besitze ich die geniale Fuji GX680. Eine wirklich wunderbare Kamera.

    Hatte schon drüber berichtet. Die Objektive sind unfassbar scharf zeichnend,

    das ganze läßt sich sehr gut und komfortabel bedienen.

    Mit der wollte ich unbedingt weiter photographieren.


    Einziger Wermutstropfen: Die Batterien. Wußte ich vorher schon was mich da erwarten könnte.


    Oft wird die Kamera deshalb auch ohne Batterien / Akkupacks angeboten.

    Wer im Internet sucht, findet geradezu abenteuerliche Konstruktionen von verzweifelten

    Photographen, die versuchten irgendwie Strom an diese Kamera zu bringen.

    So mit Silikon verklebt und so . . . Das war nix für mich. Ich suchte eine saubere Lösung.


    Wochenlang hatte ich nach Ersatz gesucht, ganz schwierig – dachte ich. Ist es aber nicht.

    Ich fand eine Werkstatt, die tatsächlich Zellen tauscht. Das ist ein Wort. Also zwei

    Akkupacks hingeschickt, die werden wenn nötig ausgefräst (oder gesägt) weil sie

    vergossen sind. Mit den neuen Akkus wird das ganze wieder akkurat verschlossen.

    Ich bekam zwei überaus sorgfältig bearbeitete Akkupacks, die auch problemlos an die

    Kamera passten. Ist nämlich auch nicht so selbstverständlich.


    Was ich nicht bedachte, war die Tatsache, das es keine NiCD Akkus mehr gibt. Die bauen

    allesamt nur noch MiMH Accus ein. Doch die lassen sich mit dem NiCD Ladegeräten

    nicht aufladen. Nun gab das Internet eine Vielzahl von Meinungen zu diesem Thema her.

    Das reichte von: „Kein Problem“ bis „Da kann Dir alles um die Ohren fliegen.“

    So richtig beruhigt hatte mich das ganze nicht wirklich. Sollte ich nun stundenlang vor dem

    alten Ladegerät sitzen, nur, um im Fall des Falles ich den Stecker ziehen können?


    Ich suchte, forschte, sprach mit namhaften Herstellern weil ich es nicht wahr haben wollte,

    das sich diese wunderbare Kamera nicht mehr nutzen ließ. Das dauerte. Wochen . . .

    So fragte ich z.B. nach einer angepassten Ladeelektronik, Platine oder so was. Nix . . .

    Kein einziger wollte das alte Ladegerät auch nur anfassen, bzw. anschauen.


    Fündig wurde ich bei einem bekannten Akku / Ladegerätehersteller. Der hatte tatsächlich

    ein Ladegerät für 1-10 MiMH Zellen, auch Akkupacks genannt, die man z.B. für den Modellbau

    benötigt. Dem Ladegerät beigelegt waren verschiedene Anschlußkabel, sowie Krokodilklemmen.


    Ich schraubte das Originale Ladegerät auf. Hier sah man direkt aus welcher Zeit dieses

    Ladegerät stammt. Die Ladeplatine baute ich komplett aus, und ließ mir die zwei Kabel + - an die

    Klemmen des originalen Ladegerätes fachmännisch anlöten.


    Das Gehäuse des Ladegerätes bleibt gleich, nur die gesamte Ladeelektronik befindet sich

    nun außerhalb an dem Netztstecker.

    Ok, man bekommt damit vermutlich keinen Designpreis, aber die neuen MiMH Akkus reichen

    für gefühlt 78.634 Filme. Und das beste: Ich kann die Akkus vor dem Ladevorgang refreshen.


    Gekostet hat das ganze einen überschaubaren zweistelligen Betrag. Noch Fragen?

    Es soll ja bekanntermaßen Leute geben, die unter defekten, bzw. nicht funktionierendem

    Objektiven geradezu schmerzhaft leiden. So einer bin ich . . .


    Das Symmar S 480mm ist derzeit nicht die Brennweite die ich am häufigsten verwende,

    aber wenn, - dann soll sie auch funktionieren. Bei diesem Objektiv war es die Blende

    die sich, mir mir völlig unerfindlichen Gründen, sehr schwer verstellen ließ.

    Hatte ich mit SINAR DB Objektiv auch noch nie gehabt.


    Beim CT-Kameraservice in Dachau fand ich eine großartige Werkstatt die mir

    dieses Objektiv in einen geradezu neuwertigen Zustand zu versetzen verstand.

    Die Blende geht nun wieder „wie der Löffel im Honig“, einfach großartig!
    Sie war lediglich verölt /verharzt. Ok, für manchem nur eine Kleinigkeit,
    aber hier zeigt nicht selten die Sorgfalt eines Schraubers vom Fach.


    Wer also Probleme mit seinen Großformatobjektiven hat, dem möchte ich diesen

    „Phototherapeuten“ nachhaltig empfehlen. Der versteht sein Handwerk!
    Nebenbei, der macht auch Verschlüsse.

    PS:
    Nein, natürlich bin ich für diese Meinung nicht gesponsert worden. :)

    Hallo Andreas,

    so ging es mir vor zwei Jahren auch. Ich hatte mich an die Firma Kienzle gewand.
    Ok, Offerten sind das nicht.
    Immerhin fand ich dort meine AN Gläser für die Negativbühne.
    Vermutlich haben die auch Bildbühnen? War doch mit dem
    Agfa Varioskop kompatibel, oder verwechsel ich nun etwas?
    Ein Jahr später kaufte ich mir für den Leitz den MG Beleuchtungskopf von Heiland
    . . . und ich bin sehr zufrieden damit!

    Schaue ich mir dieses Teil an, denke ich zuerst einmal: „Donnerwetter, was ein fettes Teil!“ Das macht was her.
    Die Verarbeitung dieses Teil scheint makellos, sehe ich die Preise zu denen so ein Teil angeboten wird, wird mir
    ganz schwarz vor Augen . . . aber nicht mattschwarz.

    Für mich sind das (pardon) relativ nutzlose Teile die geradezu irrwitzig viel Geld kosten, deren tatsächlicher Nutzen
    sich mir aber nicht erschließen will.


    Auch Du, lieber Thomas nennst eine SINAR Dein eigen, das geht doch viel einfacher, zumal gerade wenn man mit diesen
    Kameras tatsächlich photographiert.


    Denke ich:


    Die gute, alte Hilfsstandarte, Balgen dran – fertig. Wie Du sicher weißt, geht das bei Weitwinkeln auch ganz
    gut mit ´nem Weitwinkelbalgen. Beide haben zudem den Vorteil tatsächlich innen matt zu sein.


    So frage ich mich – Wozu so ein Monsterteil?


    Klar macht so was auf der Straße was her, oftmals gehört zum Photographieren ja auch eine „gewisse Showkomponente“.

    Vermutlich bekommt man dann viele Fragen gestellt. Kann ja auch sein das mein begrenzter technischer Intellekt mich

    daran hindert auch nur irgendeinen Vorteil darin zu erkennen.


    Was mich an diesem Teil stört ist dreierlei:

    1. Der Preis . . . für eine Gegenlichtblende . . ?

    2. Die Box ist nicht matt, sonder anthrazit und die Oberfläche noch glänzend dazu

    Kann so ein vernünftiger Gegenlicht- Streulichtschutz funktionieren?

    2. Ich finde das Teil, zumal für seinen Zweck, viel zu kompliziert.


    Seit ich mit Großformat photographiere, verwende ich ein – zwei simple rechteckige Pappplatten

    die ich mit einer Doppelklammer geradezu überall einsetzen und befestigen kann.


    Oben, unten (wenn ich z.B. am Wasser photographieren müßte) seitlich, alles kein Problem.


    Geht an z.B. an SINAR und Linhof Kameras ganz hervorragend.


    Dadurch, das ich rechteckige Platten verwende, bin ich maximal flexibel, je nachdem wie das Licht auf das Objektiv
    treffen sollte.

    Hab grad im Keller ein bisschen rum geräumt weil ich einen Kamerakopf gesucht hatte,
    da stieß ich auf zwei Film Verpackungen aus früheren Tagen.

    Ach, das waren noch Zeiten, als ich im Großformat noch so richtig wildern konnte . . .


    Mit der Agfa Repromaster kam so mancher Auftrag rein. Sehr nett war es dann, mal wieder auf
    „richtigen Planfilme“ belichten zu können.

    Hier mal auf den von mir sehr geschätzten Kodak Ektachrome 64 in 30x40cm.

    Seinerzeit hatte ich auch durch das Q-Lab Programm von Kodak die E6 Entwicklung betreut.

    Ich entwickelte dies Filme mit einem Hostert Hänger, Tankvolumen Erstentwickler 70 Liter.

    Da war es besonders angenehm wirklich alle Parameter der Herstellung in der Hand zu haben.
    Belichtung und Entwicklung . . .


    In einer Ecke stand dann noch ein Ausbelichter von (ich glaube) Cymbolics.

    Ein wenig zickig das Gerät, wenn es dann aber mal lief, belichtete es wirklich großartige Dias.

    Dort kam dann direkt ne ganze Filmrolle mit 240mm Breite rein.



    Auf den Ektachrome Digital Output hatte ich so manche Repros digital fotografiert

    und anschließend neu ausbelichtet, oder aber ein beschädigtes Dia wurde eingescannt,retuschiert
    und neu ausbelichtet. . . oftmals eine Heidenarbeit, da z.B. die Farbbalance bei diesem Gerät
    bisweilen schwierig zu finden war. Besonders wenn es so heiß war wie in diesen Tagen.
    So konnte es passieren, das die Probe optimal war und als ich die „Ganze“ belichtete hatte diese
    plötzlich einen kleinen Farbstich bekommen, weil es in einer Stunde ein wenig wärmer geworden war.

    Jeder Photograph, der sich ernsthaft mit Großformatphotographie auseinandersetzt, wird nicht auf die krude Idee kommen,
    seine Großformatkamera auf einem Kugelkopf auszurichten zu wollen.


    Kein Kugelkopf, gleich welcher Größe oder Gewicht (noch Tragfähigkeit) ist in der Lage eine Fachkamera genau auszurichten.
    Aufgrund dieser Tatsache gab es auch, meines Wissens, keinen Großformathersteller, der je einen Kugelkopf für seine Kameras anbot.
    Schon alleine des Gewichtes, der möglichen Kopflastigkeit und der Größe der Kamera wegen ist es auch einfach völliger Mumpitz so etwas versuchen zu wollen.


    Kommt mir jetzt bitte nicht wieder mit irgendwelchen „großformatigen Sonderkonstruktionen“ die nur 1963 Gramm (ohne Objektiv) auf die Waage bringen.
    Ich schreibe hier von einer „normalen“ Großformatkamera, also Plaubel, LInhof oder Horseman.


    Ein Kugelkopf ist ideal für Mittelformatkameras, aber auch nur wenn da nicht grad ein 500er dran gedübelt wurde. Klar, oder?


    Statt dessen bietet der Markt eine Vielzahl an wirklich geniale Konstruktionen, wie z.B. der SINAR Kopf, der Gitzo 3D Neiger, oder aber der Linhof 3D Neiger,

    um hier nur einige zu nennen.

    einer Box für meine Prints in der Größe 50x60cm

    Ich hätte da noch n´Turbotip:


    Hier in München gibt es z.B. eine Buchbinderin, die für (verhältnismäßig) kleines Geld Kartons nach Maß des Kunden

    anfertigt. Das wäre die einmalige Gelegenheit, sich eine ganz wunderbare Box für seine Photos anfertigen zu lassen . . .

    Deine Bilder wären diesen Aufwand vermutlich alle mal wert.
    Zumal die 2K dazu in keinen Verhältnis stehen würden - mutmaße ich mal so.

    Wenn ich es trocken vom Brett schneide, ist es sehr glatt, fast spiegelglatt, könnte man sagen.

    Ich habe meine Vergrößerungen immer auf einer Glasscheibe abgelegt und gut das überstehende Wasser abgequetscht.
    Mir hat der samtige feine Glanz bei umgekehrter Trocknung immer ganz besonders gut gefallen.
    Ich hatte die Vergrößerungen dann mit der Schichtseite dem Betrachter zugewandt getrocknet.
    Außerdem ließen sich so die Vergrößerungen deutlich besser retuschieren.

    Trocknen mit faserverstärktem Nassklebeband aus dem Künstlerbedarf auf Holzbrett. Da vertut man sich, was da beim Trocknen für Kräfte entstehen. Das ist enorm. Ich lasse das Klebeband dreifach überlappen und das ist irgendwie immer noch nicht optimal.

    Das ist eine gute Idee. Auch den (Klebe) Rand sollte man nicht unterschätzen. Ist der Abzug zu feucht abgelegt, kann der Kleber
    des Klebebandes in und unter den Abzug wandern und so das Bild unbrauchbar machen.

    Das sieht dann schlimmstenfalls so aus:


    Das macht dann stundenlange Arbeiten zunichte . . . also immer den Rand deutlich großzügiger bemessen.

    Mit der „Bobinoir Entwicklungsmaschine" von Deville hatte ich auch schon öfters arbeiten können.

    Eine sehr durchdachte und stabile Konstruktion die einem die SW-Laborarbeit,

    zumal wenn man in Serie produzieren muß / will enorm erleichtert.

    Wer große Mengen SW-Papier entwickelt findet in diesem Gerät ein ideales Werkzeug,

    zügig und gleichmäßig entwickeln zu können. Ich hatte seinerzeit das Glück mit diesem

    Gerät z.B. SW Vergrößerungen von 3 x 3m Größe für einen Messestand anzufertigen,

    das hatte ich dann in mehreren Bahnen belichtet.

    Für die Entwicklung solcher Bahnen war das Gerät ideal.


    Allerdings sollte man vor Erwerb ein paar wichtige Dinge bedenken:
    Mit so einem Gerät arbeitet man in einer anderen Papier- und Chemie Verbrauchsliga.


    1. Der Preis der Anschaffung

    Ich kann mich zu damaliger Zeit an ein geradezu irrwitzigen Preis erinnern.

    So eine Anschaffung lohnt sich – nach meinem Dafürhalten – nur, wer wirklich

    viel großformatige Bilder entwickelt! Mit Großformat meine ich, ab 80x120cm aufwärts.

    Optimal sind natürlich zwei Bewegungsgeräte, so kann man mit einem noch wässern,

    während ein anderer mit der nächsten Entwicklung beginnen kann.


    2. Der höhere Papierverbrauch

    Bleibe ich bei z.B. einer 80 x 120cm Vergrößerung, muß ich schon alleine

    ca. 30-40cm mehr Papier pro Seite einrechnen, denn bedingt durch das einklemmen des

    Papiers und die Umlenkrollen, soll das Bildmotiv ständig mit Chemie benetzt sein.

    Bei einer 80er Rollenbreite muß ich also mit ca. 200 cm Papier rechnen!


    3. Der höhere Chemieverbrauch

    Die Bobinoir Entwicklerschalen haben ein ganz anderes Chemievolumen.

    Hier kann ich mit 10 – 15 Liter Chemie pro Bad rechnen.

    Die muß nach Gebrauch auch irgendwo aufbewahrt werden, oder man besorgt sich

    einen passenden Schwimmer für den Entwickler, so kann dieser in der Schale verbleiben

    und kann nicht oxidieren.


    4. Drei – vier befüllte Schalen haben ein enormes Gewicht und benötigen Platz.

    Die Entwicklungsschalen müssen wirklich stabil stehen.

    Idealerweise arbeitet man zu zweit, muß man eh bei der Größe des Gerätes.


    5. Die Wässerung der Prints

    Langwierig, braucht ständige Bewegung und somit auch viel Wasser . . .


    6. Die fachgerechte Trocknung der Prints

    Wer tatsächlich einmal 6 – 8 Prints entwickelt hat, sollte sich zuvor Gedanken

    darüber machen, wie er diese fachgerecht trocknen will.

    Warum baust Du statt der kleinen Lichtpunkte nicht einfach eine Flächenleuchte ein?
    Gibts auch zum selber einbauen. Etwa so was hier:

    https://www.ledpanelgrosshande…adratische-LED-downlights

    Damit erreichst Du doch eine höhere Leuchtdichte und gleichmäßigere Ausleuchtung.
    225mm Seitenlänge ist doch eine ne Ansage, und einen Trafo gibts auch noch dazu.
    Kannste auch in verschiedenen Lichtfarben ordern.

    Nur mal so als Gedanke . . .