Posts by Blindfisch

    Meine Glaskugel meint, daß Du ev. vom Positivprozeß sprichst. Sie ist sich da aber nicht sicher.

    Der Fingerabdruck ist aber jedenfalls schonmal auf dem Negativ.

    Ansonsten fehlte da jedenfalls eine Menge Flüssigkeit beim Entwickeln des Positivs(?), sodaß der Entwickler nur in Schlieren die Oberfläche benetzen konnte.


    Und viel bewegt wurde der Film/das Papier beim Entwickeln auch nicht gerade.


    Just an educated guess ;)


    P.S.:

    Je länger ich draufschaue, desto mehr denke ich, daß es sich wohl doch um die Negativentwicklung handelt.

    It‘s not a bug, it‘s a feature! :love:


    Diese neuen Polaroidfilme sind einfach so, wie sie sind.

    Ich fürchte, wer hier Perfektion erwartet, der ist auf der falschen Baustelle.

    Das liegt garantiert nicht an Deiner Hardware.


    Da würde ich mir überhaupt keine Gedanken drüber machen.

    Womit hat man den Fim an der Kamera belichtet?

    Was hast Du denn immer mit "Film"? Es gab ja, wie bereits anfangs angemerkt, sehr verschiedene Copyproof-Materialien.

    Ich verstehe nicht, daß Du mir sagen willst, was ich "meine".
    Ich gebe keine "Meinung" zum Besten.


    Die Fotos wurden mit einer klassischen (AGFA) Reprokamera auf die gewünschte Größe skaliert und mit eingelegter Rasterfolie auf Copyproof Fotopapier (mit klassischen Halogenbrennern) belichtet. Auf das belichtete Papier legte man anschließend ein gleich großes Stück Copyproof (Träger)papier und führte beides in ein sehr einfach aufgebautes Entwicklungsgerät ein. Da war ein Literchen (oder auch zwei... ;) ) Aktivator drin.


    Hier das Diffusions-Entwicklungsgerät Copyproof CP530N



    Die beiden Teile wurden über Rollen durch den Aktivator gezogen und am Ausgang des Gerätes mit zwei Gummiwalzen direkt aufeinandergepresst. Nach einer kurzen Wartezeit konnte man die beiden Teile voneinander trennen.


    Ergebnis: ein gerastertes Papierpositiv.


    P.S.: die schöne Vorgangsbeschreibung habe ich teilweise von jmd. anderem übernommen. Ich hätte es nicht besser formulieren können, denn sie ist sehr exakt.

    Oder auch Fotos gerastert, d.h. Fotos in der Reprokamera durch die im Kontakt drunterliegende Rasterfolie auf Copyproof-Papier belichtet.

    Habe das länger für die örtliche Stadtzeitung gemacht.


    War irgendwie spannend als fast noch Jugendlicher (damals in den 80ern), obwohl natürlich zu 1000% reines Handwerk.

    Das ist irgendein Agfa Copyproof Material (steht doch drauf).

    Da gab's verschiedenes Zeugs für Reprocameras in Strich, Halbton usw.

    Das belichtete (Papier)-Negativ wurde im Kontakt zusammen mit einem Trägermaterial durch einen Aktivator gezogen und konnte nach 30Sekunden getrennt werden.


    Kein Wässern, kein Fixieren, nix.

    Das hat mit klassischen Fotopapier, bzw. Film nix zu tun.

    ...

    meine Kinder kriegen ab der 4+5 Klasse ipads nach Hause ... Wo soll denn da noch Langeweile, Nachdenken, Beschäftigung mit sich selbst, Risikodenken und Frusttoleranz aufgebaut werden?

    Ich finde ja, es gibt nichts besseres zum Aufbau von Frusttoleranz als den Umgang mit Computern jeglicher Art! ;)

    ich habe die Herausforderung der alten Technik noch dadurch gesteigert, dass ich anstelle modernerer Meßtechnik einen alten Samoca-Selenbelichtungsmesser für die Belichtungsmessung genommen habe. Wahrscheinlich haben sich die Meßfehler des Belichtungsmessers und die Ungenauigkeit des Verschlusses gegenseitig ausgeglichen...)

    Öhmmm, da redest Du Dir aber jetzt eine vermeintliche Heldentat ein... 8o


    Bei DEM Licht, DIESEN Motiven und SW-Negativfilm braucht man überhaupt gar keinen Belichtungsmesser. :saint:

    Moin,

    ich möchte zwei Ilford SL1 Dukalampen verkaufen.

    Die sind speziell für Multigrade-Papiere gedacht und unglaublich hell. Das werden sicher viele hier aus dem Forum bestätigen können.

    Beide sind ohne Leuchtmittel und Stecker, aber (viel wichtiger!!) mit dem speziellen Clip zur sorgenfreien Wandbefestigung.

    Der fehlt sehr oft.


    Der Zustand ist top, praktisch kratzerfrei.


    Preis: 35€/Stück oder 60€ für beide zusammen. Jeweils inkl. Versand in D.

    Kontaktaufnahme bitte via email: info@remjet-lab.com oder auch gerne via instagram



        

    Da muß ich mich doch glatt verbessern.

    Ich habe Polaroid-Transfers gemacht und keine Emulsionlifts, SORRY!


    Die "Lifts" funktionieren tatsächlich, etwas umständlicher, mit den Integralfilmen, siehe das YT-Video.


    Die Transfers waren vom Prinzip her natürlich sehr simpel:

    Man hat kurzerhand den Bildträger ausgetauscht, auf den das Motiv nach dem Aktivieren der Entwicklung "rüberdiffundiert"ist.


    Das Geheimnis bestand schlichtweg im richtigen Timing.


    Hat man den Träger zu spät gewechselt, dann gab's kaum noch was, was rüberwandern konnte. Und zu früh war auch nicht gut, denn da wurde die "Anentwicklung" zu schnell unterbrochen.


    Naja, ihr seht, hier spricht der Fachmann mit der entsprechenden Terminologie... :oops:

    ;) Nun ja, man nahm Polas nicht nur zur Kontrolle sondern für diverse künstlerische, kreative hochwertige Fotos, sowie auch im Transferbereich auf speziellen Papieren. Hier ein Beispiel eines bekannten Stuttgarter Fotografen.


    https://www.pawlok.com/photography-paintings-388.html

    Yo, das konnte man alles mit den Trennbildfilmen damals machen.

    Ich könnte heulen, wenn ich daran denke.

    Habe selbst noch mehrere Emulsionlifts mit der 50x60cm Polaroid gemacht.


    Leider hat der aktuelle Polaroid Integralfilm nun tatsächlich so rein gar nichts mit den ursprünglichen Trennbildfilmen zu tun.

    Moin,

    ich möchte die Kondensorversion eines Durst M800 verkaufen.


    Der M800 ist der Vorläufer des M805 und unterscheidet sich u.a. darin, daß man mit ihm tatsächlich 6x9cm Negative vergrößern kann.

    Mit dem M805 ist dies faktisch nicht möglich. Daß er ein 6x9 Vergrößerer wäre, ist schlichtweg ein Mythos, der wohl nicht aus der Welt zu schaffen ist.


    Der Grund:

    Der Ausschnitt der Bildbühne des M805 hat ein Maß von 60x80mm. In der Höhe also völlig ausreichend, aber die Breite... :(

    Der M800 dagegen besitzt eine Bildbühne mit einem Ausschnitt von 64x89mm. Das reicht locker für alle existierenden 6x9cm Negative, die, je nach Kamera, durchaus unterschiedliche Maße haben.


    Lange Rede: Die Negative meiner Fuji GL690 (56x83mm) sind schlichtweg zu groß für die Bildbühne des M805. Beim M800 dagegen reicht's sogar noch für einen schwarzen Rand um's Bild. :thumbup:


    Es sind natürlich alle drei Kondensoren am Start:

    1. Unicon 50 für KB-Negative
    2. Unicon 85 für MF-Negative bis 6x6cm
    3. Unicon 105 für MF-Negative bis 6x9cm

    Die Bildbühne ist mit Gläsern ausgerüstet, der obere Teil natürlich mit einem AN-Glas.

    Die Säule hat übrigens ein Eigengewicht von rund 10kg, ist also sehr massiv.


    Fotos habe ich nicht, aber es dürfte durchaus bekannt sein, daß ich nur absolut top-gepflegte Geräte anbiete.

    Zudem nehme ich ihn natürlich auch gerne wieder zurück, falls er doch nicht gefällt.


    Abholung wäre zwar bevorzugt (Troisdorf, zwischen Bonn und Köln), aber ein Versand wäre auch möglich. Kostet aber etwas mehr als nur das reine Porto, denn die Verpackung ist relativ aufwendig.


    Preis: 450,-€ + Versand

    Kontaktaufnahme bitte via email: info@remjet-lab.com oder instagram

    Moin,

    mal wieder eine unmögliche Suchanfrage meinerseits.


    Ich suche für meine Thermaphot FCP41 die Einsätze/Racks für Rollfilme.

    Hat keiner, oder? War ja klar... ;)


    Trotzdem: ich suche wirklich, und zwar für mich persönlich. Die würden definitiv nicht weiterverkauft.

    Meinetwegen auch eine ganze kaputte Maschine nur mit KB-Racks zum Ausschlachten. Hilft auch weiter.

    Habe da ein Bastelprojekt im Auge.