Posts by Renate

    Wer sich eine Chamonix in der Größe 4x5 ansehen und ausprobieren möchte (F-2 und H-1), kann dazu am 2. Oktober nach Paderborn kommen. Der fineartforum e.V. veranstaltet vom 1.10. bis zum 3.10. das 12. fineartforum. Wegen Corona fällt es diesmal klein aus, aber es gibt ein Workshop, der von Jobo veranstaltet wird und in dem beide kleinen Chamonix praktisch ausprobiert werden können. Da die Zahl der Teilnehmer*innen begrenzt ist, bitte ich bei Interesse um eine kurze Nachricht. Eine weitere Voraussetzung ist 2G also geimpft oder genesen.


    Marc Kairies kommt ebenfalls nach Paderborn und bietet verschiedene Arten von Sofortbilder mit einer Chamonix an. Er wird sicherlich auch gerne über seine Erfahrung mit der Kamera sprechen. Er bringt auch ein Meyer Optik Görlitz Trioplan f 2,8/100 II adaptiert für die Chamonix mit.


    Wenn das Wetter mitspielt, kann es ein sehr interessantes Treffen werden.


    Sobald ich das gesamte Programm veröffentlicht habe, werde ich es in diesem Forum schreiben. Wir bieten noch Fotoexkursionen und gemütliches Beisammensein an.


    Viele Grüße

    Renate

    Ich habe jahrelang mit einer solchen Reprokamera gearbeitet --- eine Klimsch Autovertikal. Aus der Zeit habe ich die 3 Objektive (240 mm, 360 mm und 480 mm) gerettet. Der Rest ist im Schrott gelandet. Alle 3 Objektive haben auch die passenden Kontermuttern. Ich kann es also nachmessen. Dazu muss ich nur meine Messlehre oder die Unterlagen zur Klimsch finden. Beides ist im augenblicklichen Chaos bei mir verschwunden.


    Viele Grüße

    Renate

    Hallo,


    man sollte sich das Objektiv nur mit Kontermutter kaufen. Solche Muttern kann man sich nicht irgendwo kaufen. Sie werden vom Hersteller der Reprokamera gefertigt. Man könnte einen Dreher fragen, ob er so etwas fertigen möchte. Das kann aber teuer werden. Man kann auch versuchen, eine Mutter mit einem 3D-Drucker zu produzieren. Es ist ein Standardgewinde. Die gedruckte Mutter ist auch nicht ganz so schwer, wie eine Metallmutter.


    Die Blende wurde übrigens in der Reprokamera mit einem Motor über Zahnräder eingestellt.


    Viele Grüße

    Renate

    Hallo,


    in einem Prospekt von Schneider habe ich zu den Symmaren die folgende Aussage gefunden. Ich zitiere wörtlich:


    Hintere Objektivhälfte: Besitzt die Kamera einen genügend großen Auszug, so kann

    auch die hintere Objektivhälfte des Schneider-SYMMAR 1 :5,6 allein verwendet

    werden. Sie hat die relative Öffnung 1 :12, sowie eine Brennweite, die etwa 1,75

    mal größer ist als die des Gesamtobjektivs und einen Bildwinkel von ca. 30°. Bei

    voller Öffnung eignet sie sich besonders für Porträtaufnahmen.


    Ob die Aussage auch für die moderneren Symmar-S gilt, ist nicht eindeutig. In den Prospekten zu den Symmar-S Objektiven gibt es keinen Hinweis darauf, dass die hintere Objektivhälfte allein verwendet werden kann. Aber man könnte es ja mal ausprobieren.


    Viele Grüße

    Renate


    Herr A. Adams war ausgebildeter Pianist. Beil Klavierspielen muss man immer im Hintergrund mitzählen. Ich hingegen bin das nicht gewohnt und verzähle ich daher oft. Deshalb bevorzuge ich unabhängige Zählmaschinen und dank Arduino und Co kann ich mir die selber bauen und exakt auf meine Bedürfnisse abstimmen.


    Viele Grüße

    Renate

    Mein Duka-Timer besteht aus einem Arduino und einem Display mit grünen 7-Segmentanzeigen. Die Anzeige kann so weit gedimmt werden, dass sie im Dunkeln gerade noch mit den Augen wahrgenommen werden kann. Da schleiert kein Pan-Film bei der Schalenentwicklung. Bedient wird der Timer mit einem Fußschalter. Dann stört es nicht, wenn ich die Hände nass habe oder gerade für etwas anderes brauche. Wenn ich das Display nicht beobachten kann, höre ich die akustischen Signale des Timers. Ich könnte also auch ohne Display arbeiten. Wenn eine Zeit abgelaufen ist, lädt der Timer die nächste Zeit und wartet auf den Startbefehl, während ich in Ruhe die Chemie oder das Wasser wechsel. Alles in allem habe ich für mich den idealen Timer gebaut.


    Viele Grüße

    Renate

    Ich fühle mit Dir. Bei mir gab es aus familiären Gründen eine Vollbremsung und dann ging auch noch der Rollladen in dem Raum, den ich auch als Duka nutze, kaputt. Inzwischen muss ich es nur noch schaffen, den Arbeitstisch frei zu räumen und dann kann ich die Arbeit in der Duka wieder aufnehmen. Aber vorher muss noch die Steuererklärung fertig werden ... und ein paar andere Dinge ....


    Viele Grüße

    Renate

    Der Konturfilm wurde früher für wissenschaftliche Auswertungen benutzt. Heute nimmt man dazu einen Computer und Bildverarbeitung. Der Film arbeitet mit der Solarisation. Das funktioniert nur mit speziellen Entwicklern. Man sieht dann die Äquidensiten der Negative. Bei komplexen Negativen wird das Bild schnell chaotisch. Auf Wikipedia gibt es unter dem Stichwort Äquidensiten einen kleinen Artikel. In alten Fotobüchern findet man auch einiges zu dem Thema.


    Viel Spaß damit

    Renate

    Was geht oder was nicht geht entscheidet ganz allein der Schleiertest für das verwendete Papier. Herr Heiland selektiert seine LEDs sehr sorgfälltig und wenn man große Mengen abnimmt, werden die LEDs auch nach Kundenspezifikationen gefertigt.


    Ich selektiere auch meine LEDs. Deshalb weiß ich, dass nicht jede rot leuchtende LED schleierfest ist. Bei Orange wird es schon sehr kritisch.


    Was z.B. gut gehen kann ist, eine RGB-LED als Rotlicht zu verwenden und nach der Entwicklung auf weißes Licht zu mischen. Es gibt RGB-LEDs bei denen das Rotlicht schleierfest ist und welche die beim Schleiertest patzen.


    Was nie gut geht, ist bei einer RGB-LED Rotlicht mit Grün zu mischen, um Orange zu erhalten.


    Also, nicht lange diskutieren, sondern einfach ausprobieren. Der Schleiertest zeigt Euch den Weg.


    Viele Grüße

    Renate

    Ilford-Papier ist für Rot und Orange unempfindlich. Bei Foma-Papier reicht die Empfindlichkeit der weichen Schicht bis ins grüngelb. Daher ist in diesem Fall rein rotes Licht notwendig. Der Nachteil aller marktüblichen LEDs ist, dass das Spektrum relativ breitbandig Ist. Das Gehirn nimmt aber nur das Licht rund ums Maximum wahr. Eine rote LED strahlt immer auch einen Farbanteil aus, der bis ins Grün reicht und das Papier schleiern kann. Bei LEDs mit einem roten Plastikgehäuse wird der grüne Anteil mehr oder weniger weg gefiltert, bei glasklaren Gehäuse nicht. Ob LEDs als Dunkelkammerbeleuchtung geeignet sind oder nicht, kann nur der Schleiertest entscheiden und der wird für jede neue Dunkelkammerbeleuchtung empfohlen.


    Das Auge sieht im roten Licht nur wenige Graustufen. Zum Zeitungslesen wird es reichen, aber ein Bild kann man bei Rotlicht nicht sicher beurteilen. Bei orangenem Licht kann das Auge erhelblich mehr Graustufen unterscheiden. Deshalb wird dieses Licht bevorzugt. Mit fest graduiertem Papier kann man mit Gelbgrün arbeiten. Dann sieht man die Bilder fast so gut wie im weißen Licht. Ich erzeuge mein orangenes Licht mit einer Energiesparlampe und einem entsprechenden Filter von Kaiser. Die Energiesparlampe gibt es aber nicht mehr zu kaufen.


    In der Zukunft werden LEDs produziert, die deutlich schmalbandiger sein werden, als die heutigen. Bis wir die kaufen können, wird es noch eine Weile dauern.



    Viele Grüße

    Renate

    Das Projekt funktioniert nicht.


    Wenn man Rot und Grün mischt, sieht das für unser Gehirn orange oder gelb aus. Das Fotopapier sieht aber das Grün und verschleiert. Auch unser Auge sieht Rot und Grün. Erst im Gehirn wird das zu Orange oder Gelb vermischt. Unser Gehirn kann nicht zwischen einem monochromen Gelb (z.B. die Natriumlinie) und einem aus Rot und Grün gemischtem Gelb unterscheiden. Das Fotopapier kann das sehr wohl und reagiert darauf.


    Mit den augenblicklich marktüblichen LEDs ist das Projekt nicht zu verwirklichen. Für eine Schwarz-Weiß Dunkelkammer können zur Beleuchtung ausschließlich tief rote LEDs benutzt werden.


    Viele Grüße

    Renate

    Hallo,


    das Problem mit den Center-Filtern ist nicht nur, dass sie extrem teuer sind, sondern auch jedes Objektiv eine eigene Ausführung benötigt. Daher wäre eine Lösung bei der Vergrößerung ganz sinnvoll. Spontan fallen mir 2 Lösungsansätze ein, die ich aber beide noch nicht ausprobiert habe. Einmal könnte man es mit einer unscharfen Maske probieren. Das ist ein Verfahren, dass auch andere bildverbessernde Vorteile hat, aber etwas Erfahrung benötigt und langwierig ist.


    Eine andere Möglichkeit wäre, als Beleuchtung für den Vergrößerer ein Array von LEDs zu benutzen. LEDs, die WS2812 kompatibel sind, kann man alle getrennt in der Helligkeit regulieren. Man könnte also die Beleuchtung immer so einstellen, dass man wieder ein flaches Feld bekommt. Für 4x5 inch benötige ich mindestens 256 RGB-LEDs. Da kann man das Feld schon recht gut aufgelöst einstellen.


    Ich experimentiere gerade mit solchen RGB-LEDs. Leider werden ich immer wieder aufgehalten, mich konzentriert damit zu beschäftigen. Im Augenblick habe ich eine Beleuchtung für ein 6x6 cm Feld für Tests bereit stehen. Sobald meine Verdunklung für das Fotolabor wieder funktioniert (defekter Rollladen), kann ich meine Tests weiterführen. Ein Array für 4x5 inch liegt bereit, muss aber noch in den Laborator 1200 eingebaut werden.


    Sobald ich etwas vorzeigbares habe, werde ich es in einem neuen Thread genauer beschreiben.


    Viele Grüße

    Renate

    Ich habe einen MOD 54 in Gebrauch. Das Einlegen der Filme ist im Dunkeln etwas fummelig. Wenn man alles richtig gemacht hat, berühren sich die Filme nicht. Wenn man weniger als 6 Planfilme entwickeln will, wird empfohlen mit alten entwickelten Planfilmen aufzufüllen. Dazu habe ich bei unbrauchbaren Ergebnissen die Schicht abgelöst. In der 3er-Dose von Paterson benötige ich 1l Flüssigkeit. Kippen geht sehr gut, Rotation mit nicht gefüllter Dose ist nicht empfehlenswert. Ein MOD 54 gibt es auch bei Impex zu kaufen.


    Viele Grüße

    Renate

    Hallo Heinz-Dieter,


    FreeCAD ist so etwas wie der Gegenpol von OpenSCAD. Beide haben ganz unterschiedliche Stärken und Schwächen. Daher habe ich begonnen, auch FreeCAD zu erlernen. Ich stecke dabei aber noch am Anfang fest. Mir fehlt die Zeit.


    Hallo Norma,


    für uns Analoge wird die Technik immer wichtiger, denn Geräte und Ersatzteile sind nur noch begrenzt vorhanden. Die Wahrscheinlichkeit, dass du zu deinem Laborator 1000 originale Negativmasken findest, ist nicht sehr groß. Die beste Lösung ist daher DIY, egal ob mit Hardfaser oder mit Plastik. Hauptsache ist, es gibt eine brauchbare Lösung. Mit dem 3d-Drucker habe ich mir ein sehr universelles Werkzeug gekauft, mit dem ich schnell und präzise Dinge herstellen kann, die ich zur Herstellung von Bildern benötige. Gute Bilder sind das Ziel, aber dazu ist neben der Kreativität auch gutes Werkzeug nötig.


    Viele Grüße

    Renate

    Hallo Heinz-Dieter und andere Interessierte,


    hier sind meine Empfehlungen. Mit dem Drucker Prusa i3 MK3S+ habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Er gehört zu den Besten in seiner Preisklasse. Er ist trotz seines Bauvolumens von 25x21x21 sehr kompakt gebaut und leicht zu tragen, druckt sehr präzise und ist komfortabel ausgestattet. Die z-Achse wird automatisch kalibriert. Es können fast alle Materialien inklusive ABS verarbeitet werden. Die Düse des Extruders kann leicht ausgetauscht werden. Man kann damit zwischen grob und schnell und fein und langsam drucken wählen. Es gibt 2 Ausführungen des Druckers. Als Bausatz ist er billiger, erfordert aber ein wenig Geduld beim Zusammenbau. Das teurere Fertigmodell ist nach wenigen Einstellungen bereit zum drucken.


    Falls man weniger Platz zur Verfügung hat, kann man den Prusa Mini+ wählen. Er ist deutlich kleiner und verfügt über einen nur wenig geringeren Bauraum (18x18x18 cm). Der Preis ist günstiger. Trotzdem liefert er laut der Zeitschrift Make sehr gute Druckergebnisse. Sehr gute Ergebnisse bekommt man auch mit Ulimaker und Craftbot. Die sind dann aber deutlich teurer.


    Ein sehr günstiger Drucker ich der Anet A8, der nach einer gründlichen Überarbeitung immer noch billig ist, aber ebenfalls sehr gute Druckergebnisse liefert. Eine Bauanleitung dazu gibt es auf der Seite vom Heise-Verlag. Dort findet man auch Testergebnisse von weiteren Druckern aller Preisklassen.


    Als Software zum Slicen benutze ich den PrusaSlicer, der auf den Slic3R basiert und speziell an die Prusa-Drucker angepasst wurde. Er funktioniert aber auch mit anderen Druckern gut zusammen.


    Zum Entwurf von Objekten bevorzuge ich OpenSCAD. Die Eingabe der Objekte erfolgt dabei mit einem Editor in einer Art Programmiersprache und nicht als Grafik mit der Maus. Das ist nicht jedermanns Sache, da man sich bei der Eingabe die Objekte visualisieren muss. Es geht aber deutlich schneller, als die Maus zu schieben. Man kann sich aber jederzeit das Objekt auch als Zwischenstand 3-Dimensional ansehen und mit der Maus drehen. Die oben gezeigte Maske könnte mit wenigen Zeilen eingegeben werden. Figürliche Objekte sind mit dem Programm aber schwierig zu gestalten. Da greift man dann doch besser zu einem Programm mit Mauseingabe.


    Viele Grüße

    Renate