Posts by Renate

    Hallo Ralf,


    ich habe im Augenblick wesentlich mehr Film, als ich in meiner restlichen Lebenszeit verbrauchen kann. Falls genug davon brauchbar ist, werde ich es gerne anbieten. Im Augenblick ist aber meine Dunkelkammer blockiert. Mein Vermieter saniert gerade die Balkone und das zieht sich ziemlich lange hin und die Sachen, die sonst auf dem Balkon stehen, blockieren meine Wohnung und mein Leben und meine Blumen verkümmern.


    Viele Grüße

    Renate

    Ich habe kürzlich eine Menge Ortho Filme aus vergangenen Zeiten bekommen. Bisher hatte ich aber noch nicht die Gelegenheit, zu testen, wie brauchbar die Filme heute sind.


    Viele Grüße

    Renate

    Meine Erfahrung: Es ist egal, wo man hinzieht. Irgendein Arschloch wohnt da immer.


    Bei mir im Haus gibt es auch einen Blockwart. Als der alte Blockwart gestorben ist, wurde er schnell durch einen neuen ersetzt. Solche Leute sind bei Vermietern Gold wert.


    Viele Grüße

    Renate

    Hallo aksak_maboul,


    Linux ist nicht echtzeitfähig. Das ist leider für solche Steuerungen oft ein Problem. Für die Echtzeitanwendungen braucht man dann Mikrocontroller, die diese Anwendungen übernehmen. Aber das ist kein Problem, denn das bisschen Programmieren ist ziemlich simpel.


    Ich möchte niemanden mein Konzept aufdrängen. Ich mache hier nur Angebote. Ich möchte aber auch nicht, dass mir irgendjemand sein Konzept aufdrängt, weil er nicht mit der modernen Technik klarkommt. Man kann sich auch einen Stacheldraht um den Bauch binden und sagen, das sein eine Festung.


    Viele Grüße

    Renate

    Hallo,


    danke für die Zeichnung der Mechanik des Focomats I. Ich bin gerade dabei einen zu renovieren. Für schnelle KB-Abzüge ist das Teil konkurrenzlos.


    Ich habe mal angefangen, eine bequeme manuelle Scharfeinstellung zu bauen. Das Prinzip funktioniert ganz gut. Es muss aber noch verfeinert werden. Auf dem Grundbrett liegt eine CMOS-Camera und das Bild sehe ich bequem auf einem kleinen Bildschirm auf Augenhöhe, während ich am Fokusknopf drehe. Auf dem Foto kann man einen ersten Eindruck davon bekommen.



    Der Computer, ein Raspberry PI, könnte mit dem Bild auch einen Schrittmotor steuern. Dann hätte man eine Vollautomatik. Das ginge dann sogar unabhängig von den Objektiven. Bis zur Fertigstellung der manuellen Version sind aber noch ein paar Experimente fällig. Die Kamera muss so montiert werden, dass sie mit dem Papier auch einer Höhe ist. Es ist eins von vielen unvollendeten technischen Werken von mir.

    So etwas Ähnliches gab es schon mal vor 20 Jahren zu kaufen. Damals kostete es aber noch 2000 DM, soweit ich mich erinnere.


    Viele Grüße

    Renate

    Die Kurve einer optischen Fläche sollte weniger als 100 nm vom Ideal abweichen. Man bedenke, dass wir mit Licht im Wellenlängenbereich von etwa 700 nm bis 350 nm.


    Allerdings vermute ich auch bei dem beschriebenen Fehler einen falschen Einbau einer oder beider Linsen. Weitwinkelobjektive sind da besonders kritisch. Ich erwarte eigentlich, dass eine Firma mit den angegebenen Tätigkeiten so einen Fehler entdeckt und korrigiert. Diese Firma gehört daher auf die schwarze Liste.



    Viele Grüße

    Renate

    Ich hatte mal bei Rodenstock angefragt, weil bei einem Objektiv die Vergütung defekt war. Sie sagten mir, dass man da nichts machen kann. Die Linsen sind so perfekt aufeinander abgestimmt, dass eine Politur das Objektiv ruinieren wird.


    In meiner Jugendzeit waren Spiegel für Teleskope noch sehr teuer, zu teuer für mein Taschengeld. Also habe ich mir 2 Glasplatten gekauft und angefangen, einen Spiegel selber zu schleifen. Dabei erlebt man hautnah, wie man mit ein bisschen polieren die Kurve verändern kann. Um die Kugelform des Spiegels in eine Parabelform zu verwandeln, musste ganz vorsichtig durch Polieren die Mitte des Glases vertieft werden. Man brachte mehr Zeit für die Tests der Kurvenform zu, als mit dem Polieren.


    Viele Grüße

    Renate

    Ich nutze die Regel, um zu kontrollieren, ob das Kompendium oder der Filterhalter ins Bild ragt. Bisher hat das immer gestimmt.

    Die Diagonale von 9 x 12 ist 150 mm. Laut Tabelle ist der Bildkreis bei Blende 22, vermutlich konservativ gemessen, 143 mm. Daher erwarte ich kaum einen Abfall am Rand. Nur mit dem Verstellen wird es eng werden.


    Viele Grüße

    Renate

    Man hat immer noch den Vorteil, dass man verstellen kann und bei 6x9 hat man da Spielraum. Ohne Verstellungen passt auch 9x12 mit kleinen Abstrichen. Einfach mal ausprobieren.



    Viele Grüße

    Renate

    Ich empfehle, statt Benzin, Spiritus zu nehmen. Das entfettet genauso gut und ist weniger giftig.


    Zur Fettung von Teilen hat mir ein ehemaliger Techniker von Durst mal Ballistol-Öl empfohlen. Es soll sparsam eingesetzt werden. Statt Vaseline nehme ich lieber ein modernes Kugellagerfett für Fahrräder.


    Mir ist übrigens vor ein paar Tagen ein Leitz Focomat zugeflogen. Der Zustand ist ähnlich, wie oben beschrieben. Aber es besteht Hoffnung.



    Viele Grüße

    Renate

    So abnorm sind diese Blendenwerte nicht. Ich habe 3 Ronare aus einer Reprokamera und bei jedem Objektiv erreicht erst der letzte Wert in der Scala etwa die 2 mm Öffnung, die kritisch ist. Benutzt habe ich mit der Reprokamera diese Blendenwerte aber nie.


    An einer Reprokamera ist der Blendenwert ohnehin nur ein Richtwert. Je nach Balgenauszug wurde die Blende automatisch nachgefahren. Die Belichtungszeit bleibt dann weitgehend konstant.


    Ich finde, wir machen uns viel zu viele Gedanken um die Beugungsunschärfe und viel zu wenig Gedanken um eine sorgfältige Gestaltung der Bilder.


    Viele Grüße

    Renate

    Die Beugungsunschärfe hängt nicht von der Blendenzahl auf der Skala ab, sondern von dem absoluten Durchmesser der Blende. Die Brennweite der Optik ist dabei irrelevant. Bei Durchmessern unter 2 mm wird die Beugungsunschärfe langsam deutlich sichtbar. Auch die Iris eines menschlichen Auges schließt maximal auf 2 mm Durchmesser. Die größte Öffnung der Iris liegt bei etwa 8 mm.


    ABER: Je stärker ein Negativ vergrößert wird, umso deutlicher wird die Beugungsunschärfe auf dem Papier sichtbar. Da sind also kleinere Formate im Nachteil.


    In den meisten Fällen ist eine mangelnde Schärfentiefe störender als eine geringe Beugungsunschärfe.


    Viele Grüße

    Renate

    Heiland hat 400 LEDs verteilt auf 3 Farben. Jede RGB-LED hat 3 LEDs in einem Gehäuse. Das macht zusammen 192 LEDs verteilt auf 3 Farben auf einer Fläche von 6 x 6 cm. Im Unterschied zu Heiland kann ich aber bei jeder dieser LEDs einzeln per Software die Helligkeit in 256 Schritten einstellen. Das kann eine Opalbirne und ein Kondensor nicht leisten.

    Du machst keinen Denkfehler. Es ist alles richtig, was Du schreibst. Ich habe mein Projekt nur nicht genau genug beschrieben. Das werde ich in den nächsten Tagen ausführlichen und mit Bildern nachholen.


    Ich benutze einen Flächenstrahler, der im Augenblick aus einem Array von 64 RGB-LEDs besteht, die etwa eine Fläche von 6 x 6 cm ausleuchten können. Eine einzelne LED ist nicht besonders hell. Bei Kleinbild sind nur etwa 15 LEDs Bild-wirksam. Das führt bei 30 x 40 Barytpapier schon zu längeren Belichtungszeiten. Bei 4.5 x 6 cm steht bereits mehr Licht zur Verfügung und daher schalte ich die Helligkeit herunter, wenn ich kleine Papiere verwende und abwedeln oder nachbelichten möchte. Inzwischen habe ich mir ein neues Array gekauft, auf dem sich 96 RGB-LEDs befinden und das auf einer Fläche, die maximal das 4.5 x 6 cm ausleuchten kann. Da ist dann für KB auch mehr Power drin. Für 6 x 7 cm, mein Standard-Mittelformat, gibt es nichts Fertiges zu kaufen. Da muss ich 80 oder auch 96 LEDs selber zusammen löten. Für 4 x 5 inch besitze ich bereits ein Array, das hoffentlich groß genug ist und aus 256 LEDs besteht. Um dieses Array zu betreiben, benötige ich noch ein stärkeres Netzteil. Ich vermute, dass ich damit ausreichend Licht haben werde. Die Helligkeit lässt sich, falls notwendig, in Blendenstufen reduzieren.


    Das reduzierte Licht sieht für das Auge dunkler aus, für das Fotopapier und für eine Messzelle besteht es jedoch aus einzelnen Blitzen mit Dunkelphasen. Das muss wiederum der Belichtungsmesser berücksichtigen, sonst zeigt er falsch an. Das Licht muss also über einen Zeitraum integriert werden, sodass sich ein mittlerer Wert ergibt, der dem Eindruck des Auges entspricht. Diese Mittlung kann entweder durch analoge Hardware oder durch Software erfolgen. Damit werde ich mich in den nächsten Tagen beschäftigen.


    Es gibt viel zu tun und die Freizeit ist knapp.


    Viele Grüße

    Renate

    Sorry, ich komme erst etwas verspätet dazu, die Fragen von oben zu beantworten. Ich setzte mir immer kleine Ziele und mit dem Erreichen des Ziels kommen automatisch neue Ideen, wie die nächsten Schritte aussehen sollen. So in etwa arbeite ich an meinen Problemen. Das hat den Vorteil, dass ich flexibel an das Problem herangehen kann und Ideen verwirkliche, die ich zu Anfang nicht hatte.


    Für das Projekt Laborbelichtungsmesser habe ich zuerst das Ziel, mir einen Sensor zu beschaffen oder zu bauen, mit dem ich unter einem Vergrößerer die Grauwerte eines Negativs ausmessen kann. Die Empfindlichkeit des Sensors soll so hoch sein, dass ich auch in den Schatten noch sinnvolle Werte messen kann. Ich habe ein paar Filme, die ich mit einem Desitometer vermessen habe, um daraus eine Schwärzungskurve zu plotten. Mein Sensor soll diese Schwärzungskurve reproduzieren können.


    Wie ich dann die Dichtewerte auswerte und daraus die Belichtungszeit und Gradation berechne, denke ich mir im nachfolgenden Schritt aus. Dann werde ich auch über eine Visualisierung der Grauwerte nachdenken. Ich lerne mit der Anwendung dieses Messgerätes im Labor.


    Ähnlich läuft es auch mit meiner LED-Beleuchtung. Sie funktioniert inzwischen. Sie ist aber noch lange nicht fertig. Die Erfahrung, die ich jetzt damit im Labor mache, führt zu verbesserten Neukonstruktionen. Bisher kann ich nur mit Formaten bis 6 x 6 die LEDs benutzen und KB ist sehr dunkel. Also sollen die kleinen Formate heller werden und das Format 6 x 7 möglich sein. Das nächste Ziel wird dann 4 x 5 inch sein und die Verschmelzung vom Steuergerät mit dem Timer.


    Ich könnte jetzt noch viele Ideen aneinander reihen, aber das lass ich jetzt lieber.


    Viele Grüße

    Renate


    Ja, der Hafen ist aber inzwischen eine Flaniermeile geworden. Industrie gibt es hier nur noch wenig. Das Bild wurde mit einer Plaubel Junior auf TMax 400 gemacht. Das Bild ist ein Scan vom Barytabzug.


    Ich habe da immer wieder fotografiert. Ein Teil der Bilder sind inzwischen historische Dokumente.