Posts by Renate

    Hallo, Johann,


    das ist keine Planfilmkassette. Es handelt sich hierbei um einen Kontaktkopierrahmen. Die waren früher üblich, sind aber heute in der Größe nicht von Bedeutung. Die Größe des Fensters wäre eine wichtige Angabe.


    Viele Grüße

    Renate

    Ich schlage vor, Schaumgummimatten vor die Glasscheibe zu klemmen und zusätzlich noch einen Vorhang, der den Rest des Lichtes abdeckt. Der Vorhang muss dann nicht perfekt lichtdicht sein. Ich habe das aber bisher nicht ausprobieren können, weil meine Fensterrahmen innen schräg sind und der Schaumgummi nicht klemmt.


    Ich benutze einen Rollladen, der außen ist, in Kombination mit nicht ganz lichtdichten Vorhängen innen.


    Viele Grüße

    Renate

    Ich spiele mit dem Gedanken, mir vielleicht mal eine 8x10 Inch Kamera zu kaufen. Da ich nie den Platz für einen entsprechenden Vergrößerer haben werde, müsste ich die Kamera auch als Vertikalvergrößerer benutzen können. Mit der heutigen LED-Technik hoffe ich so etwas mal zu realisieren. Ein Rückteil mit einer flächigen LED-Beleuchtung bleibt relativ dünn und wird nicht zu schwer werden. Eine Beleuchtung für eine große Fläche benötigt aber auch viel Strom und produziert viel Abwärme.


    Deshalb fange ich erst Mal mit einer LED-Beleuchtung im kleinen Rahmen an. Meine erste Version wird in den nächsten Tagen in eine intensive Testphase gehen. Die ausgeleuchtete Fläche reicht von Kleinbild bis hoffentlich 6x6 cm. Ein LED-Paneel für 4x5 Inch liegt bereit, wird aber erst nach der Testphase in ein Durst L 1200 eingebaut. 4 solcher Paneele könnten dann für 8x10 Inch benutzt werden. Das wären dann mindestens 1024 RGB-LEDs.


    Aber wie schon gesagt, erst Mal klein anfangen und das Große immer mitdenken. Sobald ich davon überzeugt bin, dass ich mit meinem Konzept arbeiten kann, werde ich ausführlich davon berichten.


    Viele Grüße

    Renate

    Wer sich lieber auf Enzyme verlassen möchte, dem oder der empfehle ich BioEnzym Mischung aus dem Hobbythek Waschmittelbaukasten. Das Zeugs sollte man ebenfalls nicht essen oder trinken, sonst löst man sich selber auf. Ich nutze es übrigens hauptsächlich als ein Bestandteil für individuell auf die Wäsche abgestimmtes Waschmittel.


    Eine mögliche Bezugsquelle wäre hier zu finden: https://www.jean-puetz-produkt…telbaukasten-c-15_32.html


    Dort gibt es auch ein sehr wirksames Bleichmittel (Proweiß super JP), das ohne Chlor auskommt. Es enthält H2O2 als Kristallwasser. Man kann es zum Einweichen benutzen, oder dem Waschmittel zugeben.


    Viele Grüße

    Renate

    Ich möchte kurz darauf hinweisen, dass Alaun Aluminium enthält und Aluminiumsalze gelten als Nervengifte. Man sollte mit Alaun nicht zu sorglos umgehen. Es ist aber bei weitem nicht so gefährlich wie Formaldehyd. Das härtet nämlich auch menschliche Eiweiße. Aluminium reichert sich im Körper an und wirkt langsam. Der Körper kennt jedoch keine Möglichkeit, eingelagertes Aluminium wieder auszuscheiden.


    Viele Grüße

    Renate

    Hallo,


    vielleicht hat sich auch das Tuch im Laufe der Zeit mit Resten der Gelatine vollgesogen. Ich habe die Angewohnheit alte Tücher vor der Nutzung gründlich zu waschen. Dazu weiche ich es auch für mindestens einen Tag in ein Enzymbad ein. Das Enzym kann Eiweiße und Stärke lösen. Danach kommt das Tuch zu einer ganz normalen 60 Grad Wäsche. Wenn es trocken ist, muss es gut gebügelt werden.


    Danach klebt das Papier zwar immer noch am Tuch, aber es lässt sich, wenn es trocken ist, leicht lösen.


    Viele Grüße

    Renate

    Das Problem ist das Fokussieren. Das UV-Licht ist ja nicht sichtbar und ziemlich gefährlich für das Auge. Man kann nicht sicher sein, dass der Fokus für blaues Licht und UV-Licht übereinstimmen.


    Einfaches Glas ist für UV nicht besonders gut transparent. Deshalb wird in dem Bereich Quarzglas gewählt und das ist ziemlich hart und daher schwer zu bearbeiten. UV-Objektive für Mikroskope sind sehr teuer. Da benutzt man dann Fluoreszenzfarbstoffe, um das UV-Licht für das Auge sichtbar zu machen.


    In der Halbleiterindustrie wurde eine längere Zeit mit UV-Licht gearbeitet und entsprechende Objektive entwickelt. Inzwischen ist man da aber im EUV-Bereich angekommen.


    Trotzdem würde ich es an Deiner Stelle (mit Augenschutz) ruhig ausprobieren. Vielleicht klappt es ja.


    Viele Grüße

    Renate

    Hallo,


    bisher habe ich keine komplette Anleitung veröffentlicht. Ich hatte früher mal meine Projekte auf dem fineartforum in Paderborn vorgestellt. Allerdings war das wegen Corona in den letzten 2 Jahren nicht mögliche. Wenn im nächsten Jahr wieder ein "normales" Treffen möglich ist, werde ich dort auch präsent sein.


    Ich hatte aber hier im Forum schon öfter mal angekündigt, dass ich mein LED-Projekt vorstellen möchte, sobald es mir möglich ist. Leider ist das auch schon länger her und es ist immer wieder etwas dazwischen gekommen. Jetzt habe ich schon wieder mehr als ein halbes Jahr lang nicht mehr in der Dunkelkammer arbeiten können.


    Das LED-Projekt ist noch in der Testphase und ohne abgeschlossene Tests möchte ich nicht zu viel sagen. Sonst verspreche ich Sachen, die dann doch nicht funktionieren. Mein Ziel als Test ist es, mindestens ein austellungsreifes Bild auf Baryt zu produzieren. Ich hoffe, das wird mir in den nächsten Wochen gelingen. Danach muss das Projekt weiterentwickelt werden, denn bisher reicht die Beleuchtung nur für Negative bis 6x6 cm. Das Material für größere Negative liegt schon bereit. Es muss nur noch eingebaut werden.


    Viele Grüße

    Renate

    Mein Steuergerät hat echte Schalter und Drehköpfe und eine zuverlässige alphanumerische Anzeige. Da lässt sich präzise und schnell mit arbeiten. Zwischen Blau und Grün ist ein deutlicher Klack zu spüren. Folientastaturen und Bildschirmwischerei mag ich nicht.


    VG Renate

    Einen Timer mit Blendenstufen habe ich mir vor ein paar Jahren selber gebaut. Mit Mikroprofessoren geht das ganz einfach. Damals hatte ich noch einen Umschalter auf lineare Zeiteingabe eingebaut. Den benötige ich aber höchst selten. Blendenstufen sind der Goldstandard. Die LEDs werden inzwischen mit dem Timer direkt digital, also ohne Umweg über 230 V eingeschaltet. Das geht praktisch ohne Verzögerung. Trotzdem steht an dem Timer auch ein 230 V Ausgang zur Verfügung. Der alte Liesegang und der Opemus 6 hat noch eine Opalbirne, wenn auch inzwischen mit LEDs.


    Viele Grüße

    Renate

    Ich benutze 2 Vergrößerer, einen von Kleinbild bis 6x7 cm und einen von 6x9 cm bis 4x5 inch. Auch wenn ich die Steuergeräte nur ein mal kaufen muss, würde das ganz schön teuer werden.


    Wenn ich selber bastel, kann ich mein persönliches Bedienkonzept verwirklichen und Funktionen einbauen, die Heiland mir nicht bieten kann. Meist reicht es dazu, die Software ein bisschen abzuändern.


    Viele Grüße

    Renate

    Für Farbe braucht man eine echte RGB-Beleuchtung.


    Für SW-Papier sollte man LEDs mit etwa 4000 K Farbtemperatur wählen, ansonsten wird im Vergleich zur Halogenlampe zu wenig Blau emittiert. Die maximale Härte vom Multigrade wird sonst nicht erreicht.


    Wenn man allerdings schon auf LEDs umbaut, dann empfehle ich auch für SW-Papier eine RGB-Beleuchtung. Dann kann man Splitgrade ohne Filtertausch durchführen und das Rotlicht bei Bedarf immer getrennt ein- und ausschalten und braucht nicht mehr Rotfilter zu schwenken. Beim Abwedeln und Nachbelichten ist das sehr praktisch.



    Viele Grüße

    Renate

    Laufbodenkameras sind immer nur ein Kompromiss im Vergleich zu den Monorails. Deswegen habe ich eine Toyo View 45G, die fast alles richtig gut kann und jetzt ganz neu eine Chamonix C45H-1. Die ist für viele Außeneinsätze geeignet, hat aber ihre Grenzen.


    Sie passt zusammen mit Zubehör in meinen Rucksack. Die Frontstandarte hat alle notwendigen Verschiebungen, die Rückstandarte kann vieles, aber nicht alles. Das 240 mm Objektiv mit Copal 3 ist noch benutzbar, das 300 mm Objektiv ist doch eine Portion zu schwer und mit dem notwendigen langen Auszug zu wackelig. Das 90 mm Objektiv kann mit dem Universalbalgen noch eingeschränkt verschoben werden. Kürzere Brennweiten benötigen einen WW-Balgen. Es werden Linhof-Platinen verwendet. Der längste Auszug beträgt 340 mm und das reicht bei einem 180 mm Objektiv fast für 1:1.


    Der größte Nachteil dieser Kamera ist zur Zeit, dass sie erst wieder in ein paar Monaten lieferbar sein wird und sie ist nicht zu Schnäppchenpreisen zu bekommen.


    Die Chamonix C45F-2 ist leichter, kompakter, hat aber weniger Einstellmöglichkeiten.


    Viele Grüße

    Renate

    Entgegen der Ankündigung im Programm des 12. fafs planen wir das 13. faf vom 30.09.2022 bis zum 03.10.2022. Da der Montag ein Feiertag ist, möchten wir das Programm um einen Tag verlängern. So können wir längere Workshops unterbringen. Wenn Corona es zulässt, können wir wieder ein "ganz normales" fineartforum veranstalten. Wer Ideen für Vorträge oder Workshops hat, kann sie mir gerne schreiben.


    Viele Grüße

    Renate