Posts by Renate

    Ich habe eine Kiev 60 mit dem Normalobjektiv. Die Optik ist eigentlich gut brauchbar. Ich habe damit gerne fotografiert. Allerdings kleben jetzt nach mehr als 20 Jahren die Blendlamellen. Das lässt sich wohl reparieren, kostet aber Zeit. Bei den Objektiven, die ich original aus Jena habe, funktioniert die Blende immer noch einwandfrei, obwohl die Objektive deutlich älter sind.

    Ich empfehle daher, die originalen Pentacon Objektive beim Kauf zu bevorzugen.


    Viele Grüße

    Renate

    Ich besitze eine Toyo View G und bin damit sehr zufrieden. Da ich die originalen Objektivplatinen für Außeneinsätze zu unpraktisch groß empfinde, habe ich mir einen Adapter für Linhof-Platinen gekauft. Auf dem Fahrrad kann die die Toyo View gut mit der dazugehörigen Ausrüstung transportieren. Wenn ich mit dem Auto und oder zu Fuß unterwegs bin, benutze ich eine leichte Sackkarre. Für lange Wanderungen ist das aber nicht geeignet. Für den Zweck möchte ich mir noch eine leichte Laufbodenkamera kaufen. Eventuell kaufe ich mir noch einen Fahrradanhänger, der dann universell für Anreise mit dem Auto oder mit dem Fahrrad geeignet ist. Im Augenblick besitze ich 2 Rohre, die zusammen einen Auszug von 50 cm ermöglichen. Zum Transport schraube ich ein Rohr ab. Für die kurzbrennweitigen Objektiv reicht in der Landschaft auch ein einzelnes Rohr.


    Ich bedaure, das ich augenblicklich nur selten dazu komme, diese wunderbare Kamera einzusetzten.


    Viele Grüße

    Renate

    Die Klimsch ist eine Reprokamera/Vergrößerer, die Filme oder Papier bis zu einer Größe von 50x60 cm verarbeiten konnte. Die Version, die ich benutzt habe, hatte eine Vakuumansaugplatte für die Filme/Papier. Sie war komplett mit Motoren verfahrbar. Der Reprotisch hatte Auf- und Durchlicht mit Xenon-Lampen. Der Hinterlinsenverschluss öffnete erst, wenn alle Lampen stabil leuchteten. Das ganze Gerät wog mehr als 800 kg. Sie war so konstruiert, dass der Raum geteilt werden konnte. Bei uns stand sie aber immer in einem Raum. Sie war ein perfektes und robustes Arbeitsgerät.


    Viele Grüße

    Renate

    Hallo Thomas,


    das ist ein sehr interessanter Beitrag, danke. Ich hatte früher gelegentlich mit einer Klimsch gearbeitet. Aber bei uns wurde nur reproduziert und nie gerastert. Dazu brauchte ich nie die extremen Blendwerte der Ronare. Die eingestellte Blende war ohnehin nur ein grober Anhalt, da die Klimsch die Blende beim Verfahren der Maschine sich immer automatisch anpasste.


    Die Klimsch ist längst Geschichte. Lediglich die 3 Ronare konnte ich retten. Ich versuche demnächst das 240 mm Objektiv an meine Toyo View anzubauen. Für Makros sollte das Objektiv ja gut zu gebrauchen sein.


    Viele Grüße

    Renate

    Ich habe mir mal mein Schneider Super-Angulon 8/90 genauer angesehen und dabei den Durchmesser der Blende versucht berührungsfrei zu vermessen. Erst bei Blendwerten größer 45 wird das Loch etwas kleiner als 2 mm. Die Hersteller scheinen bei Objektiven für analoge Fotografie die 2 mm Grenze ernst zu nehmen.

    Ja, das Super-Angulon 8/90 ist trotz seines Alters ein hervorragendes Objektiv. Allerdings habe ich es bisher nie stark abgeblendet. Blende 22 +- 1/2 war bisher immer ausreichend und gut.


    Leute, macht Euch nicht son Kopp um die Blende. Die Bildgestaltung ist viel wichtiger. Rechnerische Schärfe ist für die künstlerische Fotografie nicht förderlich.


    Viele Grüße

    Renate

    Die 2 mm Blende ist keine These. Sie ist ein Fakt. Die Formeln dazu lassen sich in jedem guten Physikbuch finden. Die Beugung des Lichtes hängt nur von dem Durchmesser der Blende und von der Wellenlänge des Lichtes ab.


    Ob die Beugung als Unschärfe für uns sichtbar wird, ist von dem Auflösungsvermögen des Empfängers und von der Toleranz des Betrachters abhängig. Da hat GF eindeutig Vorteile gegenüber KB. Mit einer Blende von weniger als 2 mm wird die Beugungsunschärfe langsam kontinuierlich mehr sichtbar als vorher. Es tritt keine schlagartige Verschlechterung ein.


    Insgesamt gesehen wird aber der Einfluss der Beugungsunschärfe auf die Qualität des Bildes meist überschätzt. Ansel Adams hat bei seinen frühen Fotografien immer die Blende 64 eingestellt und diese Bilder sind trotzdem von hervorragender Qualität.


    Viele Grüße

    Renate

    Die Beugung hängt allein vom Durchmesser der Blende ab. Deshalb sollte eine Blende nie weniger als 2mm Durchmesser haben. Ansonsten nimmt die Beugung stark zu. Diesen Wert hält sogar die Natur ein. Unsere Pupillen können sich nur bis auf 2mm schließen. In der Regel ist der höchste Blendwert eines Objektives hart an der 2mm-Grenze.


    Viele Grüße

    Renate

    Alle bildgebenden Sensoren für handelsübliche Digitalkameras basieren auf dem gleichen Material, nämlich Silizium und einem fast gleichen Herstellungsprozess. Die spektrale Empfindlichkeit der Sensoren wird weitgehend durch das Material, hier das Silizium, festgelegt. Im Übergangsbereich zum UV-Licht sinkt daher die Empfindlichkeit immer ganz schnell auf einstellige Prozentwerte. Eine Empfindlichkeit von 100 % wird nur im Infrarotbereich erzielt.


    Ja, man kann ein UV-Bild mit den Chips erzeugen aber dann sind alle anderen spektralen Bereiche deutlich überbelichtet oder man muss sie mit Filter unterdrücken.


    Es gibt durchaus bildgebende Sensoren, die im UV- oder im Röntgenbereich empfindlich sind. Die werden aber aus anderen Materialien hergestellt.


    Viele Grüße

    Renate

    Hallo norma,


    die Silizium-Chips sind im Gegensatz zur Silberhalogenidemulsion im UV-Bereich praktisch unempfindlich. Schon im sichtbaren blauen Bereich haben sie Mühe, ein rauscharmes Bild zu erzeugen. Das Blau im Himmel ist schon relativ dunkel. In diesem Bild ist das UV-Licht praktisch unbedeutend. Dafür sieht man aber die hohe Empfindlichkeit der Chips für IR-Licht sehr deutlich in den Bäumen. Mit einem Chip ohne Farbmatrix wäre der Effekt noch deutlicher zu sehen.


    Viele Grüße

    Renate

    Wenn ich eine Probestreifen belichte, erwarte ich als Ergebnis nur eine grobe Orientierung. Danach werden von mir nur noch größere Probestücke benutzt, die ich in einem Rutsch belichte. Die Probestreifen sind mir zu klein, um die Bildwirkung einer Belichtung zu bewerten.

    Wenn ich Partien nach belichte, wird vorher ebenfalls eine Probe gemacht und da geht dann automatisch die notwendige Verlängerung der Belichtungszeit mit ein. Meine Belichtungsuhr kann die Zeit in 1/12 oder 1/16 Blendenstufen einstellen und das ist für feine Korrekturen ganz hilfreich. Wichtig ist nur, dass man bei den Proben und beim endgültigen Bild immer die gleiche Choreografie abspult. Dann wird das endgültige Bild genauso, wie die Probe aussieht.


    Das Ausarbeiten eines Ausstellungsbildes dauert viele Stunden und es gibt keine Abkürzung dafür.


    Viele Grüße

    Renate

    Die Konstruktion mit dem Kamerastativ macht auf mich einen sehr behelfsmäßigen Eindruck. Da lob ich mir doch einen konventionellen Vergrößerer, den ich mit einer Kurbel gezielt auf die richtige Höhe einstellen kann.


    Es ist beinahe trivial, die Beleuchtung auf RGB-LEDs umzustellen. Ich arbeite gerade daran und werde davon mal ausführlicher berichten. Wenn man das Steuergerät selber baut, kann ich viele Wünsche verwirklichen, die mir Intrepid nicht liefert. Ich bevorzuge es, Zeiten in Blendenstufen einzustellen und mit Splitgrade zu arbeiten. Mit einem modernen Mikroprozessor ist das alles nur eine Frage der Programmierung.


    Mein Opemus 6 mit LED-Panel ist genauso kompakt, wie der Vergrößerer von Intrepid. Den Durst Laborator 1200 könnte ich auch kompakter bauen, aber dann ist er zu leicht für die Höhenverstellung. Deshalb bleibt der CLS 450 angeschraubt, auch wenn ich ihn nicht mehr benötige. Das LED-Panel passt komplett in eine Femobox 450.


    Viele Grüße

    Renate

    Der Drucker scheint auch für eine 8 X 10 inch Kamera genug Platz zu bieten. Auto Leveling ist eine feine Sache. Da kann man sich schnell dran gewöhnen.


    Viel Erfolg damit

    Renate

    Hallo,


    ohne Test ist die Qualität schwer einzuschätzen. Vielleicht gibt es bald eine Information auf heise.de. Die testen manchmal technische Schnäppchen von Aldi. Dort findet man eine Reihe von günstigen empfehlenswerten 3D-Druckern.


    Ich wäre sehr vorsichtig damit. Der Preis ist hoch.


    Viele Grüße

    Renate

    Ich mache es mir etwas einfacher. Über dem Tisch wird eine weiße LED-Beleuchtung platziert, die auf der Tischfläche eine gleichmäßige Ausleuchtung der benötigten Fläche garantiert. Die LED wird über ein Arduino und Zusatzelektronik so gesteuert, dass Belichtungszeiten von 1/1000 s bis zu mehreren Sekunden möglich sind. Die Belichtungszeit kann ausgemessen werden.


    Auf dem Tisch lege ich im Dunkeln den Film mit der Schichtseite nach oben, dann den Graukeil oder ein anderes Testnegativ darauf und das ganze wird mit einer Glasplatte abgedeckt. Belichten und fertig.


    Entwickelt wird anschließend in Schalen. Ist etwas schief gelaufen, kann man schnell korrigieren.



    Viele Grüße

    Renate

    Ich schließe mich der Meinung von ekech an. Ein 3D-Drucker ist deutlich flexibler, vielseitiger und kleiner als eine Metallbauwerkstatt. Die Genauigkeit reicht in der Regel aus. PET ist z.B. gegen viele Chemikalien resistent. Eine Entwicklungsspirale für Filme aus Metall müsste aus Edelstahl gearbeitet werden. Das ist schon eine ziemliche Herausforderung.


    Alles in Allem: Mein neuer 3D-Drucker ist eine gute Investition für die Fotografie und für den Haushalt.


    Gesten habe ich ein Ersatzteil für ein Gerät gedruckt. Nach 16 Minuten Druckzeit konnte ich es nutzen. Aus Metall gebaut hätte ich mehr als ein bis 2 Stunden benötigt zuzüglich der Anfahrt zu einer Werkstatt. Ein neues Gerät hätte mit Einbau mehr als 100 Euro gekostet.


    Viele Grüße

    Renate

    Ich möchte noch kurz anmerken, dass die Zeit, die ein Zentralverschluss zum Öffnen und Schließen braucht, von der eingestellten Blende abhängt. Je kleiner die Blende ist, umso schneller öffnet der Verschluss. Die volle Öffnung wird in der Regel bei GF nur zum Einstellen benutzt. Es sollten also bei der Arbeitsblende problemlos Belichtungszeiten im 1/10 Sekundenbereich möglich sein.


    Viele Grüße

    Renate