Posts by Renate

    Das Foto ist leider zu unscharf und zu undeutlich, um exakte Handlungsanweisungen zu geben. Das Flachbandkabel wird in der Regel nicht gelötet, es wird in eine Fassung gesteckt und festgeklemmt. Die Fassungen haben oben immer irgendeinen Bügel, der sich anheben lässt. Dann wird das Kabel eingesteckt und mit dem Bügel festgeklemmt.


    Suche einfach eine Anleitung zum Raspberry PI in der gezeigt wird, wie die PI-Kamera angeschlossen wird. Die Kamera hat so ein Flachbandkabel und das wird in die Prozessorplatine gesteckt. Wenn man das Prinzip einmal verstanden hat, ist es ganz einfach.

    Ich empfehle, den Entwickler so zu verdünnen, dass die Entwicklungszeit nicht zu kurz wird. Kurze Entwicklungszeiten führen zu unregelmäßigen Ergebnissen, da Eingießen, Ausgießen und das Benetzten der Emulsion relativ zur Entwicklungszeit zu lange dauern. Unter 6 Minuten sollte man besser nicht gehen. Um etwa 10 Minuten Entwicklungszeit gelten als ideal. Daher wähle ich zum HC110 immer eine Verdünnung, die eine Entwicklungszeit von ca. 10 Min ergibt.


    Wenn der Film sich nur im äußeren Bereich der Dose befindet, kann die Menge der Flüssigkeit beim Rotieren sehr minimal sein. Bei Planfilmen entlang der Dosenwand reichen auch 150 ml für eine Entwicklung von 2 Blättern aus. Ich experimentiere gerade damit.


    Viele Grüße
    Renate

    Es hat ein bisschen gedauert, bis ich auf den Fotos erkannt habe, wo sich der Ein- und Ausfülltrichter befindet. Damit ändere ich meine Meinung aus dem oberen Beitrag. Das Teil scheint, besonders für die grüßen Formate, seht funktionell zu sein. Da ich allerdings nur 4x5 inch benutze, kann ich auf andere Lösungen zurückgreifen. An einer dieser Ideen druckt gerade mein 3D-Drucker.

    Der Tank macht auf mich keinen sehr praktischen Eindruck. Mit fehlt die Möglichkeit, Chemikalien schnell zu wechseln. Da ist jede x-beliebige, offene Schale besser. Ich habe schon Schalenentwicklung im Dunkeln durchgeführt. Mit der richtigen Uhr ist das kein Problem.

    Nochmal etwas präziser formuliert:


    Die Schwärze in der Schicht wird vom elementarem Silber erzeugt. Das Silber liegt in mehr oder weniger großen Körnern zusammengeballt vor. Der Sauerstoff kommt aus dem Titandioxid, dass in der PE-Schicht eingebaut ist. Das Titandioxid zerfällt unter Einwirkung von UV-Licht in Titan und Sauerstoff. Mit Hilfe des Sauerstoffs wird das elementare Silber in kleinen Mengen in Ionen verwandelt. Diese Ionen können frei in der Gelatineschicht wandern. An anderer Stelle kann das Silberion wieder ein Elektron aufnehmen und wird wieder zum elementaren Silber. An der Stelle sieht man dann das Aussilbern.


    Agfa Sistan kann die Silberionen abfangen und unsichtbar machen. Selentoner schützt ebenfalls das Silber vor Oxidation.

    Mit dem Aussilbern ist nicht das Blooming gemeint. Das Aussilbern ist tatsächlich eine Spezialität des Foma-Papiers. Foma benutzt als Träger ein Papier, das für Farbpapier üblich ist. In der Plastikfolie der Oberseite wird Titanoxid eingearbeitet. Damit erhält man eine rein weiße Oberfläche. Titanoxid zersetzt sich im UV-Licht und dabei wird radikaler Sauerstoff frei. Der liefert dann die Energie für Oxydationsvorgänge in der Schicht. Dabei entsteht kolloidales Silber. Das kann relativ leicht in der Schicht umher wandern Im schräg einfallenden Licht ist das gut zu sehen.


    Das Blooming betrifft alle SW-Papiere. Aber bei dem glänzenden PE-Papier fällt es besonders deutlich auf. Es sind auch keine Fäden die dort heraushängen. Die Silberfäden sind so fein, dass sie abbrechen würden, wenn man darüber streicht. Es sind ganze Körner, die aus der Oberfläche ein wenig herausstehen. Beim Barytpapier ist es praktisch nicht zu sehen.


    Viele Grüße
    Renate

    Ich habe eine Weile meine 4 x 5 inch Planfilme im Tank entwickelt. Da ich den Tank aber einigermaßen dicht verschließen konnte, war Kippentwicklung möglich. Ein Problem war jedoch das aus- und eingießen der Chemie. Das dauerte bei dem Tank zu lange. Daher ist es sinnvoller mehrere Tanks zu haben und den Film im Dunkeln in andere Tanks zu transportieren.


    Inzwischen habe ich etliche passende Tanks geschenkt bekommen, das Verfahren aber nie ausprobiert. Zu einem passenden Bewegungsrhytmus muss dann die Entwicklungszeit gefunden werden. Mit 8 x 10 inch ist das wohl noch eine Stufe schwieriger. Meine Annahme wäre, einmal den Film im Tank bewegen entspricht in etwa einmal kippen. Da der Entwickler bei der Bewegung jedoch nicht so stark durchmischt wird, würde ich eine leicht verlängerte Entwicklungszeit vermuten.


    Im Augenblick versuche ich meinen Planfilm zu rotieren, damit ich nicht so viel Entwickler verbrauchen muss. Dazu entwerfe ich gerade einen Einsatz für eine Paterson-Dose. Der Einsatz soll 3D-gedruckt werden.


    Viele Grüße
    Renate

    Die Klimsch-Objetive sind mechanisch an die Klimsch-Kameras angepasst worden. Daher sind die Objektive ziemlich schwer und für normale Kameras oder Vergrößerer kaum zu gebrauchen. Außerdem haben sie keinen Verschluss und sie bilden nur im Nahbereich, also um 1:1 herum, scharf ab. Es sind übrigens 4-Linser. Da der Einsatzbereich für heutige Verhältnisse stark eingeschränkt ist, ist die Nachfrage und damit auch der Preis nicht sehr hoch. Ich besitze 3 der Linsen, 240mm, 360mm und 480mm und habe derzeit keine Verwendung. Ich behalte sie aus nostalgischen Gründen. Vielleicht werde ich das 240 er als Makroobjektiv an einer Toyo View verwenden.



    Viele Grüße


    Renate

    Das hatte ich befürchtet. Ich bin eigentlich auch Fan von OLEDs. Aber ich hatte mir mal von ELV einen Bausatz für ein Color-Spektrum-Analyzer (RGBW200) gekauft und das Teil hatte eine RGB OLED Anzeige. Bei Sonnenlicht war da nicht mal mit dem Handschatten etwas zu lesen. Aber selbst wenn ich etwas lesen konnte, war die Anzeige unsinnig. Bei einer klassischen Glühbirne hat das Teil etwa 4000 K angezeigt. Wenn man nicht alles selber macht ....


    Dein Belichtungsmesser gefällt mir. Den werde ich mir etwas genauer ansehen. Ich liebe es, wenn ich solche Sachen an meine persönliche Arbeitsweise anpassen kann.


    Viele Grüße
    Renate

    Ich habe vor mit 2 Möglichkeiten zu experimentieren. Einmal kann ich den schon erwähnten Umlenkspiegel benutzen. Zum anderen könnte ich die Kamera an einen Kornscharfsteller anbringen. Vermutlich muss dann noch eine Linse dazwischen gebaut werden. Was besser ist, muss ich noch experimentell erarbeiten. Die notwendigen Teile können mit einem 3-d Drucker gefertigt werden.


    Die Motorsteuerung ist an meinen Vergrößerern nicht so einfach zu realisieren. Die LED-Beleuchtung ist dringender, da sie viel kreatives Potential hat.

    Ich habe mal an einen anderen Ansatz gearbeitet. Aus Zeitmangel habe ich es bisher nicht zur Einsatzreife ausgearbeitet. Ich lege auf der Fokusebene eine CMOS-Kamera hin, habe in der einen Hand einen Bildschirm und in der anderen Hand den Fokuseinsteller. Dieses Konzept funktioniert unabhängig vom Vergrößerer.


    Im Prinzip funktioniert es. Ich muss aber noch viele Details optimieren.


    Viele Grüße
    Renate

    Hallo,


    ich experimentiere ebenfalls mit farbigen LEDs, habe aber ein etwas anderes Konzept gewählt. Daher kann ich den Kopf des Vergrößerers schnell zwischen LEDs und Halogenlampe umbauen. Meine ersten Versuche habe ich mit Splitgrade gemacht. Die Ergebnisse zeigen, dass zwischen der LED-und der Halogen-Beleuchtung mit Farbmischkopf auf dem entwickelten Papier kein Unterschied zu sehen ist. Leider fehlt mir augenblicklich die Zeit, das Projekt weiterzuführen.


    Das Ilford-Papier habe ich bisher nicht für Ausstellungsbilder benutzt, da es mir nie gefallen hat und sehr teuer ist. Im Augenblick werden aber die Alternativen knapp.


    Viele Grüße
    Renate

    Hallo,


    besorge Dir einfach für den Lüfter einen 2.Trafo mit Eisenkern und 24 V und lege ein weiteres Kabel in den Kopf.


    Das Netzteil von Mean Well ist mit 240 W etwas schwach. Die Ausgangsspannung könnte aber verringert werden, dann passt es wieder und die Lampen halten länger. Allerdings sollte das Netzteil nicht ständig ein- und ausgeschaltet werden. Das Hochfahren beansprucht viel Zeit und belastet die Elektronik. Es gibt von Mean Well Netzteile, die netzseitig eingeschaltet bleiben können und bei denen die 24 V digital ein- und ausgeschaltet werden können.



    Viele Grüße
    Renate

    Hallo,


    zum Buchungssystem gibt es nicht viel zu sagen. Es funktioniert perfekt.


    Zu den Workshops gibt es viel zu sagen. Sie begeistern die Teilnehmer und jeder kommt mit einer Menge von Anregungen dort heraus. Ich hatte unter anderem an dem Workshop von Herrn Moersch über den Salzdruck teilgenommen. Es waren 90 Minuten voller Informationen und nachdem ich das Ergebnis gesehen habe, möchte ich das auch ausprobieren.


    Diesmal waren auf dem fineartforum auch 2 Firmen dabei, die Großformatkameras verkaufen. Die Firma RK photo solutions zeigte verschiedene importierte Laufbodenkameras aus Holz und Linhof präsentierte das aktuelle analoge Kamera-Programm. Da bekam ich schon Lust auf eine neue GF-Kamera, vielleicht eine Technikardan? Die ist nicht ganz billig, aber kompakt transportierbar und schnell aufgebaut. Wer so ein Teil mal in der Hand gehabt hatte, gibt es nur ungern wieder weg.


    Die 3 Tage auf dem fineartforum Paderborn haben mir viel Spaß gemacht und so freue ich mich schon auf das nächste Treffen in einem Jahr.



    Viele Grüße


    Renate

    Ich habe eine Plaubel Junior 10x15. Ihr Vorteil ist, dass sie leicht mitgenommen werden kann. Der Nachteil ist, dass die Verstellmöglichkeiten begrenzt sind, aber für Landschaft und Architektur reicht es aus.


    Ich habe meine Plaubel komplett zerlegt, gereinigt und neu gefettet. Meist habe ich ein Fett mit Teflon (aus dem Fahrradladen) benutzt. Balistolöl ist auch nicht schlecht. Das nehme ich gelegentlich, um die Schiene nachzufetten.


    Ich hatte mir mal ein Kompendium von Plaubel gekauft. Das scheint aber eher für eine 13x18 Kamera gebaut zu sein. Mit ein bisschen Bastelei passt es trotzdem. Eine kurze Stange (9 mm) befindet sich im Loch unterhalb des Zubehörschuhs. Die zweite Stange, auf der sich das Kompendium befindet, ist um ein paar Zentimeter nach oben versetzt worden. Dazwischen befindet sich ein Stück dickes Aluminium, in dem beide Stangen enden. Die obere Stange ist mit einem Gewinde versehen und damit austauschbar. Bei kurzen Brennweiten muss die Stange auch kürzer sein, sonst kommt sie ind Bildfeld. Dann ist aber die Wirkung des Kompendiums nicht so optimal.


    Viele Grüße


    Renate

    Ich habe das für meine GF so gemacht. Allerdings sollte die Fresnelllinse etwa die Brennweite des Objektivs haben. Ich habe dann eine für etwa 120 mm bekommen. Sie ist aus einem mir unbekannten Kunststoffglas, das aber nicht Plexiglas ist. Es lies sich mit der Laubsäge einigermaßen gut sägen. Ich musste noch einiges mit der Feile nach arbeiten. Die Linse selbst war während der Arbeiten mit Plastikfolie abgedeckt. Wichtig ist noch, dass man um das Zentrum der Linse herum verkleinert. Das ergibt dann doppelte Arbeit, da man alle 4 Seiten schneiden muss.


    Die Arbeit hat sich gelohnt. Der Gewinn an Licht gerade bei dem 90 mm 1:8 Weitwinkel ist enorm.


    Fresnelllinsen aus Folie sind nicht zu empfehlen, da sie nicht glatt auf der Mattscheibe aufliegen.



    Viele Grüße


    Renate

    Hallo,


    Die billigen Filme sind nicht immer zuverlässig. Deshalb rate ich einem Anfänger erst zu fehlertolerantem Material. Das ist derzeit Ilford und Kodak. Damit kommt man problemlos und schnell zu guten Resultaten.
    Der Foma Pan 100 funktioniert ebenfalls ganz gut.


    Bei anderen Materialien, wie Forte oder Adox sollte man besser vorher Tests machen. Die Ergebnisse können sonst frustrierent ausfallen. Es sind durchaus gute Filme, jedoch nicht so leicht zu handhaben und jede Schachtel kann etwas anders reagieren. Wenn man sie erstmal im Griff hat, ergeben auch sie gute Resultate.


    Viele Grüße
    Renate

    Hallo,


    1. Zum Thema schweres Gas.
    Schweres Gas fällt bein Ausströmen aus der Gasflasche auf den Boden. Deshalb funktioniert das mit der Verdrängung von Luft erstmal ganz gut. Wenn allerdings die Luft nicht vollständig verdrängt wurde, also das Schutzgas nur bodenbedeckend eingefüllt wurde, bleibt es nicht über dem Boden, sondern vermischt sich durch Diffusion mit der leichteren Luft. Das funktioniert also nicht. Es muss immer die gesammte Luft verdrängt werden.


    2. Plastikflaschen sind immer mehr oder weniger durchlässig für Luft. Jedoch sind die Flaschen, die speziell für Entwickler hergestellt werden, eher weniger durchlässig. Die braunen oder grauen Faltflaschen für Entwickler haben sich bei mir sehr gut bewährt. Wenn ich die Luft verdränge ist der Entwickler wesentlich länger haltbar, als wenn ich Schutzgas benutze.


    3. Glaskugeln sind unhandlich, aber sehr wirkungsvoll.



    Viele Grüße
    Renate