Posts by Renate

    Hallo Raphael,


    Du hast Recht, meine Überlegung war falsch. Das Grau müsste im Vergleich zum Grün dunkler werden, da ja das Rot und teilweise das Blau aus dem Grau entfernt wird.


    Es hängt möglicher Weise damit zusammen, dass die SW-Filme im Grünen weniger empfindlich sind, als in den anderen Farben. Das Argument hatte ich mal gelesen, konnte es aber nicht nachvollziehen.


    Der Effekt bei Farbfiltern hängt anscheinend auch vom Entwickler ab. Ein Ausgleichsentwickler bringt nur wenig Effekt. Besser könnten Entwickler sein, die die Kontrastverhältnisse betonen.



    Gruß
    Renate

    Hallo,


    Das Problem lässt sich nicht mit Farbfilter lösen. Farbfilter auf SW-Filme steigern nur den Kontrast, wenn unterschiedliche Farben vorhanden sind. Beton und Asphalt sind jedoch grau und Grau ist keine Farbe. Grau wird im gleichen Maße verstärkt oder abgeschwächt wie das Grün.


    Gruß
    Renate

    Hallo,


    Ich habe einen Epson V 700 gekauft. Er unterscheidet sich vom V 750 nur durch die Softwareausstattung und dadurch, dass der V 750 ein paar Glasflächen mehr entspiegelt hat.


    Der V 700/750 ist das Beste, das derzeit in dem Preissegment als Flachbettscanner zu haben ist. Verglichen mit teureren Profiscannern von Epson und anderen Herstellern ist er jedoch schlechter im Ergebnis.


    Die Dichtedynamik wird in Tests mit D=3.4 angegeben. (In der Werbung mit D=4.) Mehr ist mit CCD-Sensoren nicht zu machen. Die Anzahl der Graustufen im Schattenbereich bei SW-Negativen ist daher immer zu gering. Unterentwickelte SW-Negative lassen sich besser scannen als normal entwickelte.


    Wer mehr Kontrastauflösung will, braucht einen Scanner mit Photomultiplier und logarithmischem Wandler. Die schaffen dann eine Dynamik bis Dichte 5. Scanner dieser Art sind jedoch wesentlich teurer und viel langsamer.


    Viel Grüße
    Renate

    Hallo,


    Ich habe mit Adox CHS 100 ähnliche Erfahrungen gemacht wie Hirsch.


    Allerdings habe ich gleichzeitig mit Foma Pan 100 und CHS 100 gearbeitet. D.h. ich habe die gleichen Objete unter gleichen Bedingungen mit der gleichen Belichtungszeit aufgenommen. Die Entwicklung in der Schale in Rodinal 1+50 ergab bei gleichem Handling und jeweils Entwicklungszeit nach Tabelle völlig unterschiedliche Ergebnisse. Fomapan ergab gut vergrößerbare Negative, während CHS 100 ziemlich flau wurde. Meine Vermutung geht daher in Richtung Entwicklungszeit. Ich hatte aber bisher keine Zeit genauere Tests zu machen.


    Nach Angaben von Adox hat sich bei den CHS-Filmen in letzter Zeit die Gelantine verändert. Da ist man leider abhängig davon, was gerade auf dem Markt angeboten wird. Dadurch wurde eine Anpassung der Entwicklungszeit um +20% notwendig. Die 12 Min sind aber bereits die angepasste Zeit. Vermutlich reicht die Verlängerung nicht immer aus.


    Viele Grüße
    Renate

    Hallo,


    Ein Problem habe ich noch vergessen zu erwähnen. Elektronik altert, und das viel schenller als der Mensch. Egal wie teuer die digitale Ausrüstung war. Sie ist keine Anschaffung fürs Leben. Es ist auch egal, ob die Elektronik gut geschützt im Schrank liegt oder täglich gebraucht wird. Die durchschnittliche Lebenszeit von elektronischen Schaltungen liegt bei 10 Jahren. Mit Glück kann man auf 15 oder 20 Jahre kommen. Aber ich kenne auch Menschen, die ihre digitale Knipse nach 4 Jahren zum Elektroschrott gebracht haben.


    Viele Grüße
    Renate

    Hallo,


    Einen solchen Chip gibt es bereits. Er hat 120 x 120 mm, wenn ich mich recht erinnere. ABER: Er ist bisher nur versuchweise für Anwendungen in der Astronomie gebaut worden. Es ist also ein reiner SW-Chip. Auch ist dieser Chip praktisch nicht bezahlbar, nichtmal von einem Vollprofi.


    Das Problem ist der Preis der Silizium Wafer. Jeder Quadratmillimeter kostet so richtig viel Geld und da der Bedarf an Wafer größer ist, als die derzeitige Produktion, ist der Preis in letzter Zeit enorm gestiegen. Der Preis der Wafer wird weiter steigen, da zur Herstellung viel Energie notwendig ist und der Preis für Öl steigt ja bekanntlich auch regelmäßig.


    Es wird natürlich an anderen Halbleitermaterialien geforscht, aber da ist derzeit nichts dabei, was in der nächsten Zeit in den Markt eingeführt werden kann.


    Schnellere Computer hingegen gibt es schon, allerdings nicht zu Aldi-Preisen. Die digitalen Effekte im Film Titanic wurden mit einem Cluster gerechnet der aus 100 einzelnen Computern bestand. Allerdings reichen 100 einzelne PCs nicht aus. Man braucht noch ein Glasfasernetz, damit die Computer mit entsprechender Geschwindigkeit untereinander kommunizieren können. Das läßt sich auch nicht aus der Portokasse bezahlen.


    GF mit einem digitalen Chip wird für Nicht-Milladäre noch sehr lange ein Traum bleiben. Eher wird die digtale Fotografie wieder von diesem Planeten verschwinden, denn lange können wir uns diesen verschwenderischen Umgang mit Energie nicht mehr leisten.


    Viele Grüße
    Renate

    Hallo,


    Es gibt unterschiedliche Rezepte für Abschwächer. Einige greifen zuerst die Stellen hoher Dichte an, andere schwächen zuerst die Stellen mit dem Schleier. Dann gibt es auch welche, die gleichmäßig das Silber abtragen. Die Rezepte und die Wikung dazu findet man meistens in alten Büchern.


    Es gibt übrigens auch die Möglichkeit, das Negativ umzuentwickeln. Damit kann man die Gradationskurve verflachen.


    Der Erfolg aller Möglichkeiten hängt stark von den indivuduellen Gegebenheiten ab.


    Gruß
    Renate

    Hallo,


    Die CCDs liefern eine analoge Spannung, der ein Rauschen überlagert ist. Sinnvoll kann diese Spannung nur mit 12 Bit digitalisiert werden. Die restlichen Bits geben das Raschen wieder. Es kann also ein 12 Bit ADC eingesetzt werden. Dann müssen die letzten 4 Bit aufgefüllt werden, da die Übertragung zum Computer immer nur in ganzen Bytes erfolgen kann. Inzwischen sind aber die 16 Bit ADCs so billig geworden wie die 12 Bit ADCs. Daher werden die 16 Bitter eingebaut und werbewirksam benutzt. Das Rauschen fällt weniger stark auf als wenn man 0-Bits nehmen würde, stören aber das Komprimieren


    Trommelscanner sind eindeutig besser als Flachbettscaner ---- wenn man nicht in Transmission, sondern in Dichte scannt. Das ergibt eine bessere Kontrastauflösung in den Schatten, allerdings auf Kosten der Kontrastauflösung in den Lichtern. Im Transmissionsmode sind alle Scanner gleich. Flachbettscanner können nur Transmission. Um in Dichte zu messen, muss die analoge Spannung des Sensors erst logarithmiert und dann digitalisiert werden. Diese logarithmischen Verstärker sind jedoch aus physikalischen Gründen sehr problematisch und führen zu Verzerrungen im Dichteprofil, die von der Scan-Geschwindigkeit abhängen. Ich habe mal einen Verstärker entworfen, der das Problem umgeht. Der kostet aber soviel wie ein neuer Trommelscanner.


    Die Photomultiplier in den Trommelscannern sind auch sehr problematisch. Bei zu viel Licht gehen sie kaputt, bei zu wenig Licht hat man in den hohen Dichten ein starkes Photonenrauschen. Die Linearität der Verstärkung ist nur gegeben, wenn die Parameter genau gewählt werden. Das ist beim Scannen nicht immer möglich. Wenn überhaupt, dann ist eine 16 Bit Digitalisierung nur in den Lichtern sinnvoll. Alle anderen Dichtestufen sind aufgrund verschiedener Effekte mehr oder weniger stark verrauscht. In den tiefen Schatten kann das Rauschen bereits 10% vom Signal ausmachen.


    Meine persönliche Meinung:
    Das Digitalisieren von Filmmaterial führt soviel Probleme und Fehler ein, dass das Ergebnis nie besser sein kann, als ein analoger Print aus dem Labor. Daher entstehen meine Prints immer im Labor. Das macht mir Spaß, erspart mir Geld und Zeit und die Ergebnisse können sich sehen lassen.


    Viele Grüße
    Renate

    Hallo,


    Die CCDs in den Scannern werden immer für den RGB-Farbraum hergestellt. Der CMYK-Farbraum kann nur durch Umrechnung erreicht werden. Ein Scan in CMYK erscheint mir daher nicht sinnvoll. Die Umrechnung führt durch Rundung bereits zu ersten Verlusten.


    Die üblichen Consumer-CCDs, wie sie in den Scannern eingebaut werden können maximal mit 12 Bit Genauigkeit digitalisieren. Die restlichen 4 Bit sind Rauschen oder Füllbits, die die Kompression behindern.


    Bei Farbaufnahmen haben wir kein Korn im klassischen Sinn. Je nach Hersteller kann man durchaus einen mehr oder weniger glatten Himmel bekommen. Durch eine geeignete Wahl der Scan-Parameter kann man das Bild zusätzlich glätten.


    Es erscheint mir nicht sinnvoll bei Sans von GF-Film das Korn auf zu lösen. Das Korn ist ja keine sinnvolle Bildinformation. Die kleinste sinnvolle Bildinformation wird durch das Auflösungsvermögen des Aufnahme-Objektivs festgelegt und das ist bei GF weitaus geringer als das Auflösungsvermögen der üblichen Filme. Durch eine geschickte Wahl der Scan-Parameter kommt man zu einer handlichen Datei, die sich gut komprimieren läßt und trotzdem alle bildrelevanten Informatin enthält.


    Viele Grüße
    Renate

    Hallo,


    Die verlustfreie Kompression ist abhängig vom Inhalt des Bildes. Es werden nebeneinanderliegende Pixel gleicher Werte zusammengefasst. Je unruhiger ein Bild ist, umso weniger gut kann es komprimiert werden. Ein grobkörniger Himmel kann weniger gut komprimiert werden als ein feinkörniger, "glatter" Himmel.


    Bei der verlustbehafteten Kompression werden ähnliche nebeneinander liegende Pixel zusammengafasst nach dem Motto: Den kleinen Unterschied sieht das Auge eh nicht.


    Viele Grüße
    Renate

    Die Fotos sind ohne Frage technisch perfekt, aber sie sprechen nicht meine Gefühle an. Die Bilder zeigen das, was ich bei meinen Spaziergängen und Radtouren durchs Münsterland sehe. Bei Fotos einer Ausstellung wünsche ich mir schon eine Ebene, die darüber hinaus geht. Mir fehlt die Auseinandersezung mit dem Objekt.


    Viele Grüß
    Renate

    Hallo,


    Das theoretische Maximum des Wirkungsgrads bei LEDs ist etwa so hoch, wie der Wirkungsgrad der heute existierenden Energiesparlampen. In der Realität kommen nur wenige LEDs nahe an das theoretische Maximum dran und die sind noch teuer. Man kann sich also schnell ausrechnen, wieviele LEDs man braucht, um eine gewöhliche Birne zu ersetzen und die Belichtungszeit noch im vernünftigen Rahmen zu lassen. Der Vorteil ist, dass farbige LEDs ihre Energie auf eine Farbe konzentriert abgeben, während Glühlampen das gesamte Spektrum bedienen mit einem Maximum bei Rot.


    Ein Großteil der Energie wird auch bei LEDs in Wärme umgewandelt und die sollte auf jeden Fall gut abgeführt werden. Je wärmer die LEDs werden umso schneller altern sie und das zeigt sich hauptsächlich im schlechteren Wirkungsgrad --- die LEDs werden langsam dunkler.


    Leider strahlen farbiige LEDs neben ihrer Hauptfarbe auch jeweils Nebenfarben ab, die das Auge nicht wahrnimmt. Bei roten LEDs ist ein Anteil von Orange bis Gelb dabei, das SW-Papier verschleiern kann. Bei grünen LEDs ist auf jeden Fall ein deutlicher blauer Anteil dabei. Das stört bei MG-Anwendungen.


    Mit LEDs am Vergrößerer zu experimentieren lohnt sich, aber es ist Pionierarbeit. Man braucht halt Zeit und Frustrationstoleranz. Außerdem sind die guten LEDs auch teuer. Das kann natürlich in ein paar Jahren anders aussehen.


    Viele Grüße
    Renate

    Hallo,


    Ich habe Planfilmkassetten für meine Mamiya RB67. Bei denen ist das ähnlich wie Walter beschschrieben hat. Es gibt eine Andruckplatte, die mit Federn hochgedrückt werden und einen Auswurfhebel. Der Film läßt sich nur laden, wenn man die Andruckplatte runter drückt. Das geht zum Schluss nur, wenn man direkt mit dem Finger auf auf den Film drückt und dabei schiebt. Fingerabdrücke kann man dann nur mit Handschuhen vermeiden. Eine andere Möglichkeit habe ich bisher nicht gefunden. (Natürlich habe ich im Hellen alles ausprobiert.)


    Die Linhof-Cassetten mit Andruckplatte und Auswurfhebel hatte ich mal vor 15 Jahren ausprobiert als ich erste Gehversuche mit GF machte. Sie sind etwas umständlich aber liefern eine perfekte Schärfe. (Leider konnte ich weder die Linhof noch die Cassette erwerben.)


    Gruß
    Renate

    Hallo,


    Der Schwarzschildeffekt ist ist mathemathisch gesehen kein Faktor sondern ein Exponent. Die Belichtungszeit muss also exponentiell verlängert werden. Weiterhin ist er für jede Fimsorte unterschiedlich. Einfach die Belichtungszeit zu verdoppeln ist meistens falsch. Bei dem FomaPan 100 muss z.B. bei 1 s die Belichtungszeit verdoppelt werden, bei 16 s bereits achtfach erhöht werden. (Das kostet Geduld!) Die Adox CHS-Filme zeigen dagegen so gut wie keinen Schwarzschildeffekt.


    Gruß
    Renate

    Hallo,


    Ich entwickle meine Planfilme immer in der Schale. Letztens hatte ich leider auch unterentwickelte Ergebnisse dabei. Allerdings habe ich 2 verschiedene Emulsionen benutzt, den FomaPan 100 und den Adox CHS 100. Beide hatte ich mit den gleichen Motiven und mit der gleichen Belichtung belichtet. Beide wurden im gleichen Entwickler, einmal A49 und einmal Rodinal 1+50 entwickelt. Die Entwicklungszeit wurde nach Tabelle gewählt.


    Der FomaPan ergab ein brauchbares Ergebnis, der Adox CHS 100 war konsequent unterentwickelt. Es fiel auch auf, dass der CHS eine wesentlich längere Klärzeit im Fixierer hatte, als der FomaPan. Das ist ungewöhnlich für den CHS, den ich bis dahin als Rollfilm und als KB-Fillm immer erfolgreich eingesetzt habe und die Fixierzeit sehr kurz war.


    Im Forum von Foto-Impex findet sich ein kleiner, aber wohl entscheidender Hinweis zu diesem Thema. Die bisher bei den Filmherstellern für traditionelle Filme benutzte Foto-Gelantine gibt es nicht mehr zu kaufen. Die einzige verfügbare Gelantine ist auf moderne Kristallstrukturen optimiert, also Delta und T-Korn. Der Wechsel der Gelantine scheint eine Verlängerung der Entwicklungszeit und der Fixierzeit zu erzwingen.


    Auf Tabellenwerte ist also kein verlass mehr. Es bleibt mir nichts anderes übrig, als den CHS selber ein zu testen und bei jedem neuen Batch wieder Tests zu machen. Damit bin ich also fast beim Zonensystem angelangt.


    Zur Vorwässerung:


    Bei Planfilmen empfield Foto-Impex immer eine Vorwässerung. Die Schicht ist zumindest bei einigen Herstellern mit einer Schutzschicht versehen, die erst abgewaschen werden muss. Falls das nicht der Fall sein sollte, schadet die Vorwässerung nicht.


    Gruß
    Renate

    Hallo,


    Die Objektive zeigen meist bei einer Abblendung um 2 Stufen von der Anfangsöffnung aus gerechnet die optimale Schärfe.


    Wird die Blende zu weit geschlossen, dann verstärkt sich die Beugung an der Blendöffnung. Das führt dann zu einer Unschärfe und einem Verlust an Auflösung.


    Eine sinnvolle Abblendung wird häufig bei 2 bis 3 Stufen erreicht. Das gilt übrigens auch bei der Aufnahmeoptik. Eine weitere Abblendung erhöht nur noch die Schärfentiefe uns ist natürlich für diesen Fall auch sinnvoll.


    Zur Regulierung der Belichtung sollte man die Blende jedoch nicht verwenden, wenn es sich vermeiden läßt.


    Gruß Renate

    Hallo,


    Im deutschen Sprachgebrauch sind beide Begriffe möglich und üblich. Sie meinen beide das Selbe und es ist beides logisch.


    Wesentlich wichtiger als diese Wortklauberei ist, dass die Schärfentiefe nur von wenigen ganz verstanden wird. In vielen Büchern wird sie unvollständig oder falsch dargestellt. Die Skalen beruhen darauf, dass das Auge unter bestimmten Umständen die Unschärfe nicht von Schärfe unterscheiden kann. Werden diese Bedingungen nicht eingehalten, sieht es trotzdem unscharf aus. Die Tiefenschärfe ist kein physikalisches Gesetz, sondern eine willkürliche Festlegung.


    Viele Grüße
    Renate

    Hallo,


    Als ich in meiner Jugend mit der Fotografie anfing, das ist mehr als 30 Jahre her, faszinierte mich die Dunkelkammerarbeit so sehr, dass sie für mich bis heute selbstverständlich ist. Es mag billigere oder schnellere Wege geben, aber Fotografie ist mein Hobby und da folge ich nicht der Logik sondern meinen Emotionen.


    Bei SW gibt es sowieso kein Labor, dass mir zu einem von mir bezahlbaren Preis befriedigende Ergebnisse liefert. Aber selbst wenn ich vermögender wäre, würde ich wahrscheinlich diese Arbeit nicht aus den Händen geben. Wenn ich ein Foto plane, beziehe ich den kompletten Vorgang mit ein. Welcher Laborant weiß schon, was ich mir bei dieser oder jener Aufnahme wirklich gedacht habe?


    Als ich den Aufstieg zur GF in Angriff nahm, fand ich auf einer Foto-Börse einen Durst Laborator 1200 mit Farbkopf. Der Preis von 230 EUR war verführerisch. Das Teil war im Prinzip funktionsfähig, aber es musste zerlegt, gereinigt und neu gefettet werden. So bin ich sehr günstig an die Laborausstattung für GF gekommen und ich kann sogar mit Farbe arbeiten, wenn ich will. Bisher habe ich bei GF allerdings noch nicht in Farbe gearbeitet.


    Bei KB oder MF habe ich durchaus schon einiges mit Farbe selbst gemacht. Allerdings überlasse ich da die Negativentwicklung den Profilabors, denn dabei kann ich durch Handarbeit nichts verbessern. Im Farbbereich gibt es auch sehr gute Labors, die beim Printen in vielen Fällen akzeptable Ergebnisse liefern. Möchte ich aber wirklich gute Ergebnisse haben, mache ich auch bei Farbe die Prints lieber selbst.


    Viele Grüße
    Renate

    Hallo Peter,


    Da warst du schneller mit dem Lesen, als ich das Bild uploaden konnte. Da es das erste Bild war, dass ich hier Online stellte dauerte das auch noch ein bischen länger. Jetzt ist es aber zu finden.


    Die 480 dpi habe ich nur gewählt, weil ich das Bild hier ins Internet stellen wolte. Da sind maximal 1024 x 1024 Pixel erlaubt. Für die Archivierung wähle ich bei MF immer 800 dpi und bei KB 1200 dpi. Wenn das Bild in A4 ausgedruckt werden soll, nehme ich 2400 dpi bei MF. Da habe ich auf jeden Fall Reserven. Mit KB habe ich das noch nicht ausgetestet, aber ich schätze das Minimum wird da bei 3600 dpi liegen.


    Ausdrucke mache ich gelegentlich, wenn ich einen Abzug brauche, aber nicht so schnell in Labor komme.


    Viele Grüße
    Renate