Posts by Blende8

    Das Tageslicht wird kürzer und es wird kälter :!:


    Wer noch alte Kompakt -bzw. Stabblitze hat, deren Trigger-Spannung für Funkfernauslöser nicht zu hoch ist, könnte die im Studenten-Rentner-Studio auch verwenden.
    -Im Net gibt es simple Schaltungen, die eine zu hohe Trigger-Spannung reduzieren-.


    Problem hier ist jedoch das fehlende Einstellicht. Halogenbirnchen werden zu heiß. Sparlampen sind im Studiobetrieb mit erhöter Bruchgefahr die Garantie für eine Katastrophe( Quecksilberdämpfe)


    Hat jemand mit Power-Leds als Einstellicht Erfahrung?
    Nach meinen Recherchen sind die angegebenen Lumen-Werte Maximalwerte und sollten in der Praxis deutlich unterschritten werden, um den LED`s ein langes Leben zu ermöglichen.


    Grüße, rainer

    Moin,
    heute kein Problem mehr: Ich hätte früher gerne einen "Messer" gehabt, der kontinuierlich misst und sofort Alarm schlägt, wenn eine Fliege still im Stil-Aufbau sitzt. Manchmal unglaublich, wie viele Augen nichts gesehen haben außer dem der Kamera. :shock:


    Aber zurück zum Thema: Für den Profisix gab es doch auch einen kleinen Labor-Vorsatz. Funktioniert der nicht für Mattscheibenmessung von Fotografen im Unruhestand, wenn man das Mess-Quadat aus einer dünnen Moosgummiplatte (ca. 3X3 cm) ausschneidet ? Der Lichtleiter ist (war) ja wirklich eine Zumutung.


    HG, Rainer

    bequalm hat geschrieben:
    > ""Die ersten Lichtbildner schauten in die Augen einer Katze""
    >
    > Wie schon mal erwähnt, kann man alternativ zu dieser Methode das liebe Tier auch
    > zur neutralgrauen Graukatzenmessung benutzen.
    > Es frisst aber leider etwas mehr als eine 9 V - Block...
    >
    > ich zeig mal das etwas umständliche Befüllen eines Modells, das garantiert in jede
    > Westentasche passt ( leider digital);
    > Die Augen sind jedoch zugedeckelt, nur das Fell dient der Messung...
    >
    > http://img4.fotos-hochladen.net/uploads/782di94280grw.jpg
    >
    > Gruss,
    > Ritchie


    Jedes gute Produkt braucht seine Entwicklungszeit :lol:
    Wenn dieses dabei hoffentlich nicht aspiriert hat, dürfte es inzwischen multifunktional nutzbar sein.
    Ein im Sinne der Ökologie hochmoderner Beli. Glückwunsch!
    HG, Rainer

    Auf der Web-Seite der "Oplica" GF fand ich folgenden Ur-Belichtungsmesser:
    "Die ersten Lichtbildner schauten in die Augen einer Katze, um aus der Größe der Pupille - zusammen mit ihrer Erfahrung - die Belichtungszeit einzuschätzen" :shock: .
    Ein Beli der mit Fleisch betrieben wurde...und vor dem Ablesen erst gefangen werden musste.
    Leute, es geht uns zu gut :lol:


    Gute Nacht, Rainer

    michael
    ...und vor dem elektrischen Beli gab es auch schon optische Belichtungsmesser, die meiner Erinnerung nach mit Graufiltern arbeiteten.


    @Ritchie


    Z.B. Journalisten hatten weder Zeit noch die Möglichkeit zu messen und machten aufgrund ihrer Erfahrung eine (1) brauchbare Belichtung.


    Andere Profis belichteten zumindest Testmaterial und wenn zeitlich möglich Belichtungsreihen.
    Dabei stand die Sicherheit, etwas abliefern zu können, im Vordergrund.
    Diverse negative Imponderabilien konnte man damals wie heute nicht ausschließen. Ein besonderes Erlebnis, dass ein 5l Fixierkonzentrat von Kodak mit Entwicklerkonzentrat der Konzentratserie gefüllt war. Da hatten wohl einige bei Kodak gepennt. Da ich den Test mit dem Rest aus der alten Packung fixiert hatte, hatte ich ein Problem. Wie üblich, wurde nur das versaute Material ersetzt. Seitdem habe ich Konzentrate "vorgekostet".


    Übrigens, abenteuerlich sind die Verfahren, deutlich über bzw. unterbelichtetes Analogmaterial oder Filme mit zu hohem Kontrast brauchbar zu machen.


    Grüße, Rainer

    Moin,
    "Wer viel misst, misst Mist" :mrgreen:
    O.K., hier geht es um das wie, und da stellen sich mir die Fragen: Für welches Aufnahme-Material und wie hat man das "früher" brauchbar geregelt bekommen?
    Da sich Kontraste wiederholen, denke ich empirisch (s.Beipackzettel), evtl. durch Belichtungsreihen und bei SW durch die Wahl des Entwicklers, eben durch Erfahrung.


    Unsicherer gestaltete sich das Problem mit den späteren Studioblitzen, aber da gab es schon das Polaroid zur Kontrolle.
    Was ich meine ist: Wie genau muss eine Messung heute sein, da wir hier vermutlich überwiegend mit Erfahrung :P sw und hybrid arbeiten?
    ...und was spricht gegen eine Digi als Referenz, denn wenn die Mähr stimmt, war die Ur-Leica ein für den Cine-Film gedachter "Belichtungsmesser" für Test-Entwicklung.


    Hg, Rainer

    Urnes hat geschrieben:
    > Hallo Rainer,
    >
    > du hast doch bei MF gar keinen richtigen Backfocus. Du stellst doch von Hand scharf.
    > Wolf hat schon recht. Wenn der Adapter zu kurz ist, dann Erreichst du Unendlich
    > schon vor dem Anschlag. Entsprechend ändert sich unten herum deine Nahrgrenze. Wenn
    > du von Hand schafstellst ist es doch egal, du stellst doch nach Sicht auf der Mattscheibe
    > scharf. Das einzige was sich ändert ist die Nahgrenze, aber das stört doch nicht
    > wirklich.
    >
    > Du kannst auch nochmal gucken ob die Minolta nicht auch eine Okkular-Korrektur gegen
    > Fehlsichtigkeit hat und ob die richtig eingestellt ist. Die Sucheranzeigen müssen
    > knackschaf zu sehen sein.
    >
    > Gruss Sven.


    Korrektur optimal eingestellt. Immer mit selbem Auge fokussiert, derselbe lFilm und und Testaufbau.
    Was mit der Kit-Optik einwandfrei funktioniert, funktioniert mit den M42 Optiken weder nah noch fern.
    Der Fokus lässt sich vor der korrekten Fokussierung von Unendlich nicht weiter drehen.


    Der Admin vom Minolta-Forum Matthias Paul schrieb:
    "Die offiziell von Minolta dokumentierten Auflagemaße 43,50mm (für das Minolta SR-Bajonett) und 44,50mm (für das Minolta/Konica Minolta/Sony A-Bajonett) beziehen sich auf eine Messung zwischen der Auflagefläche des Bajonetts und den Filmführungsschienen (allerdings schlecht zu messen). In den Servicehandbüchern findet sich deshalb hingegen eine Angabe, die etwa 0,20mm größer ist und mit einer speziellen Meßlehre bei geschlossener Rückwand zwischen der Bajonettauflagefläche und der Andruckplatte der Rückwand gemessen wird.


    Bei der Minolta SR-T 101 steht da z.B. 43,70mm (+0,03mm/-0,00mm), für die XE und XD-7 gilt 43,70mm (+0,02mm/-0,00mm), bei der X-700 sind es 43,72mm (+0,01mm/-0,02mm) und bei der Minolta Dynax 9 findet sich 44,700mm (+0,015mm/-0,015mm).


    Siehe auch: http://www.mi-fo.de/forum/index.php?showtopic=3910


    Hintergrund ist wohl, daß Film eine gewisse Dicke hat (variabel je nach Film und in Grenzen auch abhängig von Umwelteinflüssen) und die Schärfeebene hier am besten durch die Mitte des Films verlaufen sollte. (Bei Digitalkameras ist das wieder anders, aber deren Sensoren sollten schon so angeordnet sein, daß sie die Differenz zu Film ausgleichen, ohne daß sich am nach außen "sichtbaren" Auflagemaß etwas ändert.)


    Ähnliches ist vermutlich auch bei anderen Kamerasystemen zu beachten, insofern wäre zu klären, auf was sich das allgemein zitierte Auflagemaß von 45,50mm für M42 eigentlich genau bezieht. Wäre hier am Ende einer Adapter mit einer Dicke von 0,80mm besser geeignet als einer mit 1,00mm?"


    HG, Rainer

    Hallo,
    die alten Compurverschlüsse usw. haben ja keinen PC Anschluss zur Blitz-Synchronisation. War es ein Traum oder ist es eine dunkle Erinnerung, dass es einen Adapter Drahtauslöser mit Synchroanschluss gab (gibt)?
    Hat den schon jemand in der Kombination mit Elektronen-Blitzen probiert?
    HG, Rainer

    Urnes,
    aber das AF 9000 Gehäuse ist sooooo schön :x
    Die genannten M42-Optiken verhalten sich alle identisch. Bei der Pentax istDS mit Adapter sind sie ja o.k.


    Grauer Wolf,
    die Minolta Auflagemaße sind bei verschieden Kamera-Generationen unterschiedlich. Für die AF Dynax 9 sind tatsächlich 44,700 angegeben.


    Den Adapter habe ich vorerst von 0,96 auf 0,83 geschliffen und komme dem scharf fokussierbaren Unendlichen schon beträchtlich näher.
    Was mich kirre macht, ist, dass sich im Nahbereich am Backfokus-Fehler (ca. 3,5cm) nichts ebenso deutlich ändert und der bestimmt ja die Schärfe-Ebene der Aufnahme und ist bei annähernd offener Blende (z.B. Portrait) nicht tragbar. :twisted:


    Gut, dass es für solche Teste die spottbillige Meterware Ilford Polypan F 50ASA gibt.


    HG, Rainer

    Hallo,


    vorweg, es ist kein GF-Problem sondern KB analog.
    Mir sind zwei Minolta AF 9000 Gehäuse und ein grottenschlechtes AF Kit zugeflogen. Ich würde sie gerne für meine M42 Lieblinge benutzen (Jupiter 9 2/80, Ennalyt 1,5/85, Biometar 2,8/80 + Tilt-Adapter).
    Auflagemaß eines Nachfolgers 44,70 mm.


    Fokustest-Vorlage von "Traumflieger" in 45° an Tischkante gestellt. Kamera davor bei offener Blende
    und minimalen Abstand auf 0-Position der Vorlage ins Wasser gebracht.
    Die Kit-Optik ist manuell fokussiert im Nahbereich und auf unendlich bei beiden Gehäusen ok., aber...
    ...mit dem auf 0,80mm heruntergeschliffenen M42 Adapter habe ich auch nach mehreren Versuchen Nah einen chronischen Backfokus von ca. 3,5cm und die Unendlichfokussierung ist nicht möglich.
    An den Gehäusen und meinen Augen kann es folglich nicht liegen (s. Testergebnis mit Kit).
    An der Pentax istDs mit Adapter sind die Ergebnisse auch o.k.
    Hat jemand eine Idee?


    HG, Rainer

    Alle Reproobjektive wie G-Claron, C-Claron (Copy), Apo-Germinare... sind im Nahbereich!! (z.B. Stilleben) krachscharf-hart aber bestimmt nicht mehr darüber hinaus (z.B. Landschaftsaufnahmen). Es sei denn, du erwirbst ein von Docter für diesen Zweck umgestricktes CZJ Apo-Germinar.
    Aber bei den Preisen geht sicher auch ein preiswertes Tessar-Design für universelle Anwendungen.


    Ich bevorzuge für Landschaft & Portrait "normale" Heliare und zuweilen das "Satzobjektiv" Angulon.
    Rainer

    Mann/Frau kann auch halbe Filme belichten.
    1. Hälfte: Deck-Pappe der Filme halbieren, unter den Schieber legen und Schieber bis Anschlag reinschieben und belichten.
    2. Hälfte: Film "umdrehen", gleiche Procedere wie oben.

    immer wenn ich hier im Archiv Antworten suche und Peter K. lese, wird er für mich wieder lebendig...


    Auch ich danke euch für eure aktive Erinnerung und Fürsorge. Sehr schön!

    seit einer Woche suche ich mein neues 24MP-Handy im Flokati. Ich weiß genau, dass es da drin ist!....habe aber meine neue Nummer vergessen.
    Mit meiner GF wäre das nicht passiert.....dass ich eine Schön-Wetter-Periode verstreichen lassen muss.

    Tom Sofa hat geschrieben:
    > bei meinem linoscan hatte ich zwei streifen an den selben stellen. nicht immer. aber
    > ziemlich oft (evtl. abhängig von der dichte/helligkeit der vorlage). hast du schon
    > geputzt? bei mir hat das "psychologisch" geholfen :) - hatte das thema lange nicht
    > mehr.


    Geputzt? Ja, allerdings hat das Putz-Ergebnis kein Militär bzw. Putzteufel abgenommen.

    Moin!
    Beim Negativscan produziert mir der Scanner immer einen schwarzen Strich in den Scan egal, wo ich das Negativ platziere. :twisted:

    Inzwischen habe ich erfahren, dass Kunststoff außen abschreckende €20 extra kostet, weil die Aufkleber nicht immer halten.
    Mit einem Karton unter 60cm Länge kam ich mit 2x A2 unter 300gr., was als Brief durchging.Ein Plastikschlauch gegen Feuchtigkeit wäre auch noch drin gewesen. Nach Russland und in die USA sind zwei dieser Maxi-Briefe unterwegs. Mal abwarten, ob sie ankommen. €300 Versicherung geht nur mit einem teuren Paket. Abwägen!
    Bei kleineren Formaten als A2 geht auch der DHL Flaschen-Karton.


    HG, Rainer

    Lupe, da benutze ich den Lupenaufsatz für die 6X6 Praktisix/Pentaconsix. Der Aufsatz hat auch eine Korrekturmöglichkeit. Als Antikratz und Distanzkorrektur etwas dünnes Moosgumi druntergeklebt, und super sowie vermutlich deutlich preiswerter als gleichwertige Alternativen. (ca. €35 in der Bucht).


    Zum Einstellen passende Lesehilfe.


    GF Negative und Dias scannen, geht gut mit der DSLR als Reprokamera 8) Anfangs habe ich sogar alle Formate von KB-8/10mit meiner kompakten Minolta Dimage F200 (gesunde 4MP, Tiff und auch voll manuell) gescannt. Passepartou drum, kackfrech ans Fenster geklebt (ging wegen des weit entfernten, rel. neutralen Hintergrundes), Kamera auf Stativ und klick! und rattenscharf. Die Quali hängt hier wie bei Vergrößerern wesentlich davon ab, wie diffus/gerichtet das Licht auf deas Negativ/Dia trifft.
    Dann erstand ich zum Spottpreis den prof. Flachbett Saphir Ultra II mit großer Durchlichteinheit. Der brauch allerdings SCSI wie auch der vielleicht bessere Agfa Arcus?, der mit Masken bis 4/5 geliefert wurde. D.h. nie Probleme mit Herrn Newton.Beide so billig, dass sich auch extra ein alter SCSI Rechner lohnt, falls deiner keine SCSI-Karte mehr duldet.
    Bei KB bin ich übrigens mit dem so preiswerten wie unverwüstlichen Reflekta Chrystal Scan 7200 mehr als zufrieden. Der kann zwar keine 7200 dpi aber echte 3300 und das reicht wiederum für gute A2-Drucke.


    Das als Anregung, wenn du auch lieber Material im Sinne von Learning by doing verbrätst statt chronisch von Ängsten geplagt, nicht gut genug (ausgerüstet) zu sein.


    Mach mal...
    Rainer

    Certochrom hat geschrieben:
    > Hallo Blende8,
    >
    > nein, das kann man so nicht sagen: Das Angulon ist ein Sechslinser, bei dem
    > jeweils drei Linsen zu einer Gruppe zusammen gefasst sind.
    Wie beim G-Claron (s. Schneider Archiv-PDF)


    Herzliche Grüße,


    Rainer