Posts by kleeworld

    Gefällt mir gut, würde mir aber vielleicht noch ein bisschen mehr Raum um den Baum wünschen, auch damit die (wie ich finde passende) Vignette etwas Abstand zum Baum hat.

    Danke für das Feedback - der Teich ist leider sehr klein und ich musste am Rand etwas geizen...


    Gruß,
    Ralf

    Ich sehe uns da noch für die nächsten 50 Jahre gut aufgestellt, Filmmaterial eingeschlossen. Man bekommt Sinars, die man früher als nicht-Profi überhaupt nicht hätte kaufen können, mehr oder weniger zum Schrottpreis und die Linsen knapp darüber. Verschlüsse sind etwas teurer, lassen sich aber aufgrund ihrer Größe auch ziemlich gut instandsetzen. Deutlich teurer wird's erst bei 8x10". 4x5" wird also für viele die goldene Mitte sein.


    Insgesamt also eigentlich sehr rosige Zeiten für Großformatfotografie. Und Verrückte gibt's allemal genug. :D


    Gruß,
    Ralf

    Ein lyrischerer Titel ist mir leider nicht eingefallen. Einer der letzten Stürme hatte eine Eiche direkt in einen Teich geweht und dort lag sie nun für einige Wochen, inzwischen wurde sie fachmännisch zerlegt.


    Sinar F2, Schneider-Kreuznach Super Angulon 90mm f/5,6. Blende 16 bei 1/4 sec (nach Erinnerung).
    Film: Kodak Tmax 100 4x5" (abgelaufen 2002), entwickelt in Kodak Tmax 1:4.
    Gescannt mit Epson V800, Bearbeitung: Tonkurve, Vignette, Schärfen.


    Gruß,
    Ralf


    Interessantes Projekt, aber es fehlen noch ca. 80% des Finanzierungsziels (welches ich für sehr ambitioniert halte). ≈200,- Euro Einzelpreis finde ich persönlich auch ein bisschen viel.


    Ich habe angefangen, für meine Sinar F2 eine günstig erstandene Instax mini 8 Kamera umzubauen. Diese passt in ein internationales 4x5" Rückteil, wenn man die Mattscheibenhalterung (also das Rückteil des Rückteils ;) ) zum Einsetzen des Instax-mini-Adapters herausnimmt. So kann man zumindest wie gewohnt scharf stellen.


    Instax Wide Bilder passen hingegen sehr gut in 9x12 cm Kassetten, die man dann im Dunkelsack in die Fujifilm-Bildkassette wechseln und durch die entsprechende Kamera nudeln kann. Nicht bequem, funktioniert aber super. Durch die Dicke der Bilder muss der Schärfepunkt um ca. 1 mm in Richtung Objektiv verschoben werden.


    Insgesamt hat die Bildqualität der Instax-Filme enge Grenzen, sodass sich größere Investitionen m. E. nicht lohnen. Der Spaßfaktor ist hingegen enorm. :)


    Beste Grüße,
    Ralf

    Glückwunsch zu den, wie ich finde, sehr gelungenen Fotos. Ich mag daran gerade, dass es keine eindeutigen Posen sind, sondern dass sich eine gewisse Ambiguität zeigt. Offenheit und Scheu im Portrait, Selbstvertrauen und Zurückhaltung im Ganzkörperfoto. So wirkt es auf mich weniger gestellt und ist vielleicht ein klarerer Blick in die Stimmung des Models, als wenn man es auf "Standard"-Pose X oder Y zurechtgerückt hätte. Meine Meinung.


    Technisch betrachtet finde ich das 240er schon sehr nahe, ich habe ein S-N Symmar 210, was mir oft einen Tick zu weitwinklig ist. Kann aber auch Einbildung sein.
    Das Xenar hätte ich übrigens nicht erkannt. ;)


    Weiterhin frohes Schaffen!


    Gruss,
    Ralf

    "Ich musste ein Gerät zurückschicken, weil die Ausleuchtung nicht gleichmäßig war (Fehler in der LED-Zeile), da lohnt sich in jedem Fall ein genauer Test."


    Wie testet man das bzw. wie ist es Dir aufgefallen?

    Siehe Anhang - der Hardwaredefekt war in der Scan-Voransicht leicht zu erkennen und der Händler hat nicht mit dem Austausch des Gerätes gezögert. Beim zweiten Versuch hat alles geklappt und ich kann das Modell mit den bekannten Einschränkungen (Dynamikumfang, reale Auflösung) auf jeden Fall empfehlen.


    Beste Grüße,
    Ralf

    Ich besitze seit kurzem einen V800 von Epson, weil die Preise für die - nur noch gebraucht erhältlichen - V700/750 dermaßen nach oben geschossen sind, dass der Gebrauchtkauf nicht wirklich lohnt. Die neuen Filmhalter vom V800/850 sind leider nicht so der Hit. Die ANR-Gläser ziehen magisch den Staub an und ausserdem sind sie nicht ganz optimal gebaut und damit das Filmeinlegen etwas fummelig. Zum Glück passen die Filmhalter der 700er Serie drauf und sie sind auch nicht teuer.

    Das war auch meine Strategie. Ich hatte vorher auch einen V750 ausprobiert, finde den V800 aber qualitativ gleichauf und durch die nicht vorhandene Aufwärmzeit der Röhre natürlich schneller. Ich musste ein Gerät zurückschicken, weil die Ausleuchtung nicht gleichmäßig war (Fehler in der LED-Zeile), da lohnt sich in jedem Fall ein genauer Test.
    Dass die Preise für so ein vergleichsweise mittelmäßiges Gerät so hoch sind, offenbart die große Lücke, die nach wie vor zwischen der "Consumer"-Klasse und Profigeräten klafft.
    Tipps zur Benutzung habe ich leider keine außer "üben, üben, üben". ;) Ich nutze den V800 mit SilverFast, mit den Negativ-Korrektur-Voreinstellungen komme ich gut zurecht. Wunder sind bei der realen Auflösung von ca. 2300 ppi leider nicht zu erwarten...


    Beste Grüße,
    Ralf

    Danke für die netten Worte und die Tipps – sowas werden wir bei Gelegenheit mal ausprobieren! :)


    Gruß,
    Ralf

    Hallo,


    Dein Lieblingsmodel würde sich sicherlich auch gut in einem langen weißen (Nacht-)Kleid machen, vielleicht an einem alten Fenster oder einer offenen alten Holztür.
    Der Teint, die Haarfarbe, der leicht unsichere, verletzliche Gesichtsausdruck. Toll.


    Grüße Schwarzweißseher

    Portrait von meinem Lieblingsmodel.
    Sinar F2, Schneider-Kreuznach Symmar 210mm f/5.6, Film: Kodak Portra 160 VC 4x5" (abgelaufen 2012).
    Eingescannt mit Epson V800, Bearbeitung: Staubentfernung, Kontrastkurve, Farbbalance.


    Gruß,
    Ralf


    gefällt mir, s.o., aber Fragen: bekommt man den Film ungeröntgt aus den USA heraus oder muss man dort entwickeln oder
    schadet das Röntgen einem 100er Film nicht?

    Ich hatte keine Probleme bei den Sicherheits-Checks an diversen Flughäfen (HAM, AMS, ORK, SFO). Habe einen röntgensicheren Filmbeutel von Domke, was aber im Grunde unnötig ist, da die meisten Sicherheitsmitarbeiter auch manuell checken, wenn man höflich danach fragt. Wenn die Filme durch den Röntgen-Scanner geschickt werden, ist meinen Filmen auch ohne Schutzbeutel bisher noch nichts passiert. Bin allerdings meistens mit "langsamen" Filmen zwischen 25 und 160 ISO unterwegs, da scheint das weniger problematisch zu sein.


    Viele Grüße,
    Ralf

    Hallo Anna, schön, dass Du eine neue Herausforderung suchst – 4x5 Fotografie ist wirklich eine ganz andere Liga als kleinere Formate, und die kreativen Ausdrucksmöglichkeiten sind sehr breitgefächert.
    Mit dem Compur-Elektroverschluss kann man Glück oder Pech haben, es sind ein paar elektromechanische Komponenten verbaut, die korrodieren können, man bekommt das Innenleben aber ganz gut gereinigt. Es gibt zwei Möglichkeiten - a) reinigen und mit einer passenden Batterie fit machen, oder b) gegen einen vollmechanischen Verschluss austauschen (gibt's gebraucht zwischen 100-200 EUR). Wenn's Dir hilft, werfe ich gerne mal einen Blick drauf.


    Beste Grüße,
    Ralf


    P.S.: Bin selbst erst vor ca. einem Jahr zur Großformatfotografie gekommen, bastle aber gerne feinmechanisch herum und habe schon ein paar Verschlüsse auf dem OP-Tisch gehabt.

    Neulich im Yosemite National Park aufgenommen. Platz für die Sinar F2 war leider nicht (Dienstreise...), aber die Mamiya RB67 Pro SD war mit dabei. Bin in zwei Tagen insgesamt 25 km durch den Park gewandert und habe das Schleppen der Kamera nicht bereut, auch wenn mein Budget nur für "Amazon Basics" Rucksäcke reicht.
    Wollte dort schon immer mal hin, seit ich mit 17 (das ist recht lange her) meinen ersten Ansel-Adams-Bildband in den Händen hielt. Die Gegend ist wirklich atemberaubend.


    Film: Ilford Delta 100, entwickelt mit Kodak D-76 1:3 (20 min). Nachbearbeitung: Kontrastkurve, Details geschärft


    Viele Grüße,
    Ralf

    Das sieht nach einer Burke & James aus, dem kleinen Bruder meiner 8x10 in Battle Ship Grey ist meine immer noch!

    Gut erkannt! Hatte die Kamera vor einem Jahr ersteigert, irgendwie sehr charmant und selbsterklärend. Bin dann etwas später trotzdem bei einer Sinar F2 gelandet, der schweizer Charme hat ja auch was. ;)


    Viele Grüsse,
    Ralf

    Hier nach etwas Wartezeit übrigens mal ein paar Beispiele, die mit dem Sinar-Canon-EF-Adapter entstanden sind. Die abgebildete Kamera ist übrigens zu verkaufen, ich mag hier aber keine URLs zu laufenden Auktionen einstellen.
    Setup: Sinar F2, Rodenstock Sironar-N 180mm f/5.6, Canon EOS 5D mk 2.


    Beste Grüße,
    Ralf

    ... ebenfalls im nebligen Wald bei mir zu Hause, unterwegs mit der Sinar F2 + Rodenstock Sironar-N 180mm f/5,6. Belichtungsdaten nach bester Erinnerung: eine (bei meinem Hinterlinsenverschluss sehr knappe) Sekunde bei Blende 22. Fujifilm Provia 100, 4x5".
    Selbstkritik: Ich konnte mich nicht wirklich für eine "absichtliche" Komposition entscheiden und hab's dann irgendwann dem Wald selbst überlassen (die Bäume stehen hier wirklich so schief). Auf der anderen Seite vielleicht Teil der Aussage...


    Gruß, Ralf