Posts by AndreasJB

    Hallo, Johannes,


    traurig, aber wenn die Kamera ordentlich verpackt war, sollte ein Stoß auf dem Postweg ja nichts ausrichten. Vielleicht kannst Du eine genaue Fehlerbeschreibung an pejogie ät v-system-500.de m.d.B. um Kostenschätzung schicken, falls Du nicht ohnehin ihn angefragt hast.


    Ich habe eine 553elx zur Reparatur gegeben und bin äußerst zufrieden. Er hat sie erst zerlegt und sich dann an die Kostenschätzung gehalten. Da mußte der Spiegelarm erneuert werden und an dieser Kamera war ein ELM-Motor angeflickt, also mehr Bastelei als nötig und es war nur wenig mehr als der Schätzbetrag von Deiner Kamera.


    HTH & Grüße

    Andreas

    Nein, daß ist kein Klugscheißen. Deine Einwände sind ja grundsätzlich berechtigt, leider wirfst Du Kinetik und Thermodynamik durcheinander bzw. vernachlässigst andere (Gravitation, elektrische und Magnetfelder) Einflüsse.


    Keller, Zentrifuge:

    Wenn aus einem Kellerboden ein *geringer* Strom Radon (1 Bq war ein Atom Radon, bei renros waren es 900 Bq; 1 Mol Radon = 6,22 * 10^23 Teilchen ~ 22,4 Liter) über die ganze Fläche austritt, reicht die thermische Bewegung aus, alles zu homogenisieren. Da setzt sich auch nix ab, weil die Impulse m*v der Teilchen gleicher Größenordnung sind.


    Anders sieht es in der Zentrifuge aus, Du steckst ja Energie zur Trennung rein und nutzt den Dichteunterschied, vorher war es doch auch trotz Dichteunterschied gemischt! Nichts Anderes habe ich behauptet, Du bestätigst das damit. Übrinx, kennst Du den Wirkungsgrad? Du brauchst etliche Stufen als Kaskade zur Anreicherung.


    Silo, Weinkeller, Bergwerk...:

    Wenn Du eine Quelle mit einem beachtlichen Volumenstrom an CO2 hast (also nicht nur Tausende Teilchen auf 10^23), dann kann das natürlich die vorhandene Luft verdrängen, weil die Zeit für die thermische Mischung über Stöße einfach nicht reicht und gegen die große Menge nicht ankommt und bei nicht turbulenter Strömung auch kaum eine Mischung eintritt. Dann kannst Du über den Dichteunterschied die Luft verdrängen, klar. Bei der großen Menge müßtest Du halt sehr lange warten (Kinetik) bis der Endzustand vollständiger Mischung (Thermodynamik) erreicht wird.


    Universum und der Rest:

    Bei dem Radon-Beispiel im Keller haben wir konstante Gravitation, die auf alle Luftteilchen gleich wirkt und die thermische Bewegung, die das überrennt. Im Universum haben wir Gravitation, die für die Anziehung sorgt (die spielt im Keller keine Rolle zur Separation), elektrische und Magnetfelder, die geladene Massen anzieht oder gelegentlich (elektrisch - - oder + +) abstößt. Jedenfalls gibt es zusätzliche Kräfte, die die Gleichverteilung verunmöglichen.


    Danke für deinen Beitrag.


    VG Andreas

    Das ist vielleicht ne Schnappsidee, aber einen Versuch jedoch Wert. Hast du schon zusätzlich zum lüften versucht die Luft aus der Bodennähe mit einem Staubsauger (Schlauch, Rohr an dem Auslass und ins Fenster) abzusaugen?

    Jetzt hört doch endlich auf, Gase wie nicht mischbare, unterschiedlich dichte Flüssigkeiten zu behandeln! Das eine Prozent Argon in der Luft setzt sich auch nicht im Keller ab. Bei Raumtemperatur ist der Luftraum ein 3D-Billiard, in dem die "Bälle" pro Sekunde Milliarden Stöße erfahren, die mischen sich stante pede und können sich nicht *entmischen*, das wäre eine Verletzung des 2. Hauptsatzes der Thermodynamik.


    edit: Nicht mal der Maxwellsche Dämon kann das.


    Das tut ja weh...

    das ist leider nachweislich falsch, was du da schreibst, siehe oben. die zahl "50 bequerel" habe ich an keiner stelle erwähnt. ich habe immer von 900 in meinem keller geschrieben. keine ahnung, wie du darauf kommst. lies halt einfach etwas genauer nach, bevor du anderen "Blödsinn" vorwirfst. steht ja alles da.


    ebenso habe ich an keiner stelle meinen text rot markiert. wie kommst du darauf? was ist dein problem? magelnde lesekompetenz? schau halt einfach mal nach, bevor du andere angreifst.


    ich habe auch keinen "vergleich mit asbest" eingeführt, sondern damit beispielhaft die potentielle verstiegenheit der behauptung ironisch illustrieren wollen, die "lungenkrebsgefahr aufgrund von radon-exposition" wäre eine erfindung der industrie, um mir in meiner, zitat "Ahnungslosigkeit und Gutgläubigkeit" (deine worte, da wurdest du schon wieder persönlich) das geld aus der tasche ziehen zu können.

    Ach, das war der OP, ich dachte, der bist Du, ich hatte nicht extra nachgesehen, weil Du Dich so ereifert hast.


    Die Begriffe Ahnungslosigkeit und Gutgläubigkeit bezogen sich vor allem auf die, die durch Panikmache Angst bei denjenigen (A. u. G.) machen wollen, um ihnen etwas aufzuschwatzen, so wie neuerdings eine CO2-Steuer (die armen Pflanzen werden verhungern, wenn wir alles CO2 einsparen).


    Ich glaube, wir beenden die Diskussion. Meine Beiträge im Forum waren nie, sind nicht und werden nie darauf abzielen, jemanden persönlich anzugreifen. Aber wem der Schuh paßt, der zieht ihn sich an.


    VG Andreas

    Hi Renros,


    also, daß bei Dir 900 Bq gemessen wurden, hast Du erst jetzt geschrieben, in Deinem Eingangspost standen 50 Bq und darauf habe ich mich und -- offenbar fälschlicherweise -- das auf Deinen Keller bezogen. Im Übrigen habe ich noch zwischen Dauerbelastung und sporadischer unterschieden. Du hast unterstellt, daß sich Radon aufgrund seiner Dichte absetzt -- bei Gasen geht das nicht.


    So wie ich die von Dir angegebenen Fakten interpretiert habe, habe ich meine Meinung und Einschätzung kund getan. Ich habe nicht behauptet, daß das die absolute Wahrheit ist und erwarte im Übrigen auf meine Beiträge hier keine Verbeugungen, wenn sie mich auch ehren -- jeder hier hat seine Ausbildung und ist Meister auf *seinem* Gebiet.


    Der Vergleich mit Asbest ist aus folgendem Grund schief: Ein Gammaquant aus dem Zerfall kann (einmalig!) einen DNA-Bindungsbruch verursachen und der Körper hat Reparaturmechanismen dafür, die aber auch nicht 100%ig sind. Eine Asbestfaser durchbohrt eine (beim Einatmen: Lungen-)Zelle und sorgt für Dauerstreß, so daß sie irgendwann entarten kann -- es räumt die Faser auch niemand weg. Deshalb halte ich Asbest für gefährlicher als Radon. Aber auch hier ist die Menge bestimmend.


    Wir können jetzt auch alle Fakten, Messwerte, Baupläne Deines Kellers, arbeitsmedizinische Untersuchungen etc. pp. zusammentragen und dann eine Dr.-Arbeit draus machen. Ob das zielführend ist, wage ich zu bezweifeln. Du kannst auch einfach einen geschrottelten Ventilator aus einem PC ans Fenster montieren und per Zeitschaltuhr betreiben und so Deine Kellerluft nach außen entsorgen (ich plane das aus anderen Gründen: Altbau => Mief, Feuchte).


    Triebkraft meiner Antworten war vor allem, daß uns seit mindestens 20 Jahren mal mit dem, mal mit diesem Angst gemacht wird, Waldsterben, Ozonloch bis zu Corona. Immer wird alles als Maximalkatastrophe dargestellt und eine sachliche Diskussion möglichst vermieden. So etwas hatte ich aufgrund Deiner Rotfärbung des Textes vermutet. Und daß Sachkenntnis das letzte ist, was man zu einer lebhaften Diskussion braucht, ist ja hinlänglich bekannt.


    Insofern, nichts für ungut, richte Dich so ein, wie es Dir am besten paßt.


    VG Andreas

    Dass Chemikalien nicht in Getränkeflaschen gehören, damit hat Renate völlig recht.

    Ja, in der Tat, wenn Du der einzige mit Zugang bist UND die Gebinde erkennbar etikettiert sind, gehts. Ich hab meinen Entwickler, Fixierer in 3l-Weinblasen, die ordentlich gekennzeichnet sind, nicht mit Lebensmitteln zusammenstehen und nicht jedermann zugänglich sind.


    VG Andreas

    Hi, Renros,


    also, Dein Keller ist kein Bergwerk. Die verwendeten Baustoffe enthalten Stoffe, die Radon abgeben, eben auf einem kleinen, mit Lüften beherrschbaren Level. Im Wismut-Bergwerk (Wismut ist vergesellschaftet mit Uran, Plutonium u.ä.) sieht das etwas anders aus, im Übrigen geht ein Bergman nicht nur 2-3 Mal die Woche für ein paar Stunden ins Bergwerk, sondern arbeitet 30--40 Jahre dort bei einem deutlich höheren Radon-Level. Das kannst Du beim besten Willen nicht vergleichen. Außerdem gehören Wismutverbindungen (Aufnahme als Staub zB) auch nicht in unseren Körper, auch nicht ratierlich über 30 Jahre. Ich erinnere an die Erkenntnis von Paracelsus,Die Menge macht ein Ding zum Gift.


    Kaffee ist nur schädlich, wenn Ihnen ein ganzer Sack aus dem fünften Stock auf den Kopf fällt. -- Albert Darboven


    Der Tip zum Lüften kam ja wegen des Schimmels, ich konnte ja nicht wissen, daß Du einen Entfeuchter hast. Im Übrigen sorgt Lüften dafür, daß Du Deine 50 Bq absenkst und sich nichts ansammelt (Bergwerk).


    VG Andreas

    schick deine formeln doch nicht mir, andreas: ich habe mir die bautechnischen umsetzungen doch nicht ausgedacht. ich kann nur das wiedergeben, was ich mir diverse sachverständige und ingenieure gesagt haben.

    Ja, die verdienen an (nicht nur) Deiner Ahnungslosigkeit und Gutgläubigkeit, beim Impfen läuft das jetzt sogar weltweit und die Pharmaindustrie kommt aus dem Schampus-Saufen und Cohiba-Rauchen nicht mehr raus. Geh, lüfte mal Deinen Keller, der Schimmel, der da wächst, ist im Zweifel gesundheitsschädlicher.

    [...] 3. ist radon schwerer als luft. deswegen gibts zum beispiel bei ...

    4. funktioniert das auch nur dann richtig gut, wenn sich im keller möglichst selten jemand aufhält und keine verwirbelungen verursacht.

    Pruuuuuust!!! Du solltest Dich mal mit Gaskinetik beschäftigen, die Stoßzahl bei Raumtemperatur beträgt "... Z = 7·109 1/s, d.h. innerhalb von einer Sekunde wird ein einziges Stickstoffteilchen im Mittel mit 7 Milliarden Teilchen kollidieren!" und da soll sich das Gas unten sammeln???? Du findest das und die Grundlagen schön in dem Artikel beschrieben.


    Also, Schluß mit dem Blödsinn!

    Hallo, Heinrich,


    nein, ich meinte einfach den gelösten Kalk im Trinkwasser, meins hier ist sehr hart, hat also viel Kalk. Der Entwickler besteht zu einem erheblichen Anteil aus Natriumsulfit (in Teil A >90%, in Teil B > 80%), das mit Luftsauerstoff zu Natriumsulfat oxidiert werden kann, das wiederum kann mit Kalk Gips erzeugen, letzterer ist schwer(er) löslich und kann als weißes Pulver bzw. als Deine weißen Schlieren ausfallen.


    Da Du nur von Schlieren und nicht von einem fingerdicken Niederschlag geschrieben hast, gehe ich davon aus, daß nur unerhebliche Mengen Sulfit verschwunden sind. Damit aber der Feststoff nicht auf Deinem Film kleben bleibt, solltest Du den einfach abdekantieren, durch einen Kaffeefilter dürfte der durchgehen.


    Ansonsten schließe ich mich Renates Vorschlag an.


    Viele Grüße

    Andreas

    Hallo, Heinrich,


    ich hab mir die Zusammensetzung in den Sicherheitsdatenblättern angesehen, ich würde vermuten, daß Dir beim längeren Stehen einfach etwas Kalk als Komplex mit einem Bestandteil des Entwicklers, der dazu da ist(!), ausgefallen sind. Da Du von "weißen, flockigen Schlieren" sprichst, vermute ich, daß nach Filtrieren und Trocknen praktisch nichts übrig bleibt, wir also über ein paar Milligramm sprechen.


    Stickstoffhaltige organische Verbindungen (wie im Entwickler vorhanden) färben sich gerne rot oder rotbraun (Rodinal!), dazu genügen unsichtbare Mengen, es fehlt also keine echte Menge an Entwickler und auch da sind es nur Milligramm oder weniger, die eben sehr farbkräftig sind.


    Ich vermute mal, wenn Du die Schlieren abfiltrierst oder beim Einfüllen darauf achtest, daß das nicht mitkommt, kannst Du Deine Filme ganz normal entwickeln.


    HTH & VG

    Andreas

    also um den Mattscheibenhalter auseinanderzubauen kannst du erstmal die Mattscheibe unten rausziehn..


    also bei meinen hölzernen Haltern war es möglich den untersten Rahmen noch zu entfernen..

    Ja, das hatte ich gemacht, die Scheibe geputzt und mit Bleistiftgitter versehen. Im zweiten Bild habe ich die kleinen Leisten zu zeigen, die den "Balgen" halten. Ich befürchte, daß die brechen, wenn ich mit Gewalt dran gehe.

    Alles was angerostet, rau und der Reibkraft ausgesetzt ist würde ich als erste mit der Metall Wolle polieren, denn schmieren macht da wenig Sinn. Ich hatte mal so ziemlich angerostete Blechkassetten Sand strahlen lassen und danach mit 2 K Lack Lackiert. Noch ne Möglichkeit das Blech von dem Rost zu befreien; ein Paar Tage im Diesel baden lassen und danach mit der Nylon Bürste und Metall Wolle Polieren.

    Also den Abrazzo auspacken. Danke. Aber Diesel...? Meinst Du den Kraftstoff oder das was im Rheinland als Mixtur aus Cola und Fanta bezeichnet wird? :-O

    Ich hab noch Phosphorsäure übrig...


    VG Andreas

    Hi,


    ich versuche gerade eine kleine (6x9) ICA 111 herzurichten und bitte um Tips zur Lösung folgender Probleme:

    1. Schieber sehr schwergängig
      Wenn man die Kamera eingestellt hat und die Mattscheibe gegen die Kassette für Glasplatten wechselt, muß man beim Ziehen des schwergängigen Schiebers dermaßen Kraft anwenden, daß die Einstellung hin ist. Jetzt denke ich, daß Fett, Vaseline o.ä. wegen der Schmiererei nicht geeignet sind. Wie kann man das gängiger machen?
    2. Kassetten angerostet und Farbe abgeplatzt (außen)
      Die kleinen Blechkassetten sind schon ein bißchen angerumst und könnten eine neue Lackierung vertragen. Welcher Lack eignet sich, einfach Kfz-Lack? Modellbau?
    3. Die Balgen müßten mal "gebügelt" werden, da nicht alle Segmente sich an der Falz zusammenfalten sondern "irgendwie", daran krankt auch eine ADOX Golf.
      Gibt es da einen Trick, den Balgen geschmeidig zu machen und richtig zu falten? Dampf und dann fummeln?
    4. Das Mattscheibenrückteil könnte auch lackiert werden, allerdings würde ich gerne den Lichtschachteinsatz ausbauen statt abzukleben (s. Fotos). Erkennt jemand, wie das Stoffding da eingesetzt ist und wie man das zerstörungsfrei und reversibel ausbauen kann?

    Ich wäre für Tips und Hinweise sehr dankbar,

    viele Grüße

    Andreas