Posts by bonnescape.de

    So nun ist fast der ganze Kram wieder da.

    Na ja, wenigstens schon mal ein kleiner Erfolg.

    Die Rechner und Speichermedien sowie Negative, unentwickelte und

    entwickelte verbleiben zur weiteren Untersuchung bei der Staatsanwaltschaft.

    Es wird überlegt ob man das entwickeln lässt und mir dann wohl die Filme ersetzen muss.

    Erinnert mich an den Security Officer am Flughafen von Singapore, der als Alternative zum Roentgengerät meine unbelichteten Rollfilme einzeln abrollen wollte, um zu prüfen, ob wirklich Film drin ist. Am Ende hat man sich in einem separaten Untersuchungsraum damit begnügt, die Dinger mit einem weißen Handschuh äußerlich anzutatschen, um nach Spuren von Schießpulver, Rauschgift o.Ä. zu suchen, während draußen der Flieger auf mich wartete. Das war damals meine letzte Asienreise mit Film. Seither bin ich nur noch mit digitalen Maschinen gereist.

    Oh Mann Thure, das tut mir echt leid für dich. Was für ein Wahnsinn!

    Als Spanner würde man wohl kaum analoges Großformat, sondern eher eine kleine, hochauflösende Digitalkamera verwenden. Aber so weit denken die gar nicht.

    Das ist, wenn sich alles im übersensibilisierten Alarmzustand befindet angesichts der Nachrichten und die Behörden dann hyperaktiv unter Beweis stellen wollen, dass sie auf Hinweise aus der Bevölkerung reagieren.

    Falls du eine Rechtsschutzversicherung hast, würde es Sinn machen, einen Anwalt dranzusetzen. Der kann zumindest Druck machen, für eine Beschleunigung des Verfahrens sorgen und Ratschläge geben, wie für dich eine Wiedergutmachung eingefordert werden kann.

    Ich drück dir die Daumen!

    Ist die Objektivplatte der Intrepid nicht quadratisch?

    Dann kannst du durch die Montagerichtung bzw. Drehung des Objektivs in der Platte ja selbst festlegen, wohin die Offcenter-Bohrung weist.


    Bei den Linhof-Style-Platinen mit den unten abgeschrägten Ecken sind die Offcenter-Versionen nach unten gängiger als die nach oben.

    Hallo Dieter,


    im Regelfall kann eine Offcenter-Bohrung der Objektivplatine bei Laufbodenkameras vorteilhaft sein, wenn bauartbedingt kein Shift der Frontstandarte nach unten möglich oder zumindest erschwert ist. Die Offcenter-Platine wird dann so platziert, dass sich das Objektiv quasi im Downshift befindet.

    Nachteil ist, dass die Standarte für die Grundausrichtung entsprechend nach oben geshiftet werden muss, – und dann wieder nach unten, bevor man die Standarte einfahren und das Gehäuse zusammenklappen kann.

    Umgekehrt kann die Offcenter-Bohrung bei der Laufbodenkamera auch nach oben weisen, um einen Up-Shift des Objektivs zu erreichen, ohne dass die Frontstandarte mit dem Gehäuse der Laufbodenkamera kollidiert, wie es bei einer solch kurzen Brennweite u.U. der Fall ist.


    Bei den mir bekannten Optische-Bank-Kameras bringt eine Offcenter-Befestigung des Objektivs keine Vorteile, sondern nur den Umstand des Ausrichtens auf den Nullpunkt.

    Wow, das ist schon eine massive Verdichtung bei erstaunlicher Schärfentiefe.

    Danke für die Erläuterungen zum Bild. Gibt einen guten Eindruck.

    Ah ok, ist verstanden.

    Wie gesagt, ich kenne das 360er noch nicht. Liest sich aber interessant.

    Wenn's nicht zu viel Mühe macht ... ein weiteres Bild wäre toll.

    Ich bin nämlich zufällig seit ein paar Tagen in Überlegung, mir wieder eine Tele für die RB zu kaufen.

    Beeindruckendes Close Up. Eine tüchtige Kanone auf der RB.

    Die gute alte RB67. Hat bei mir auch einen festen Platz im Equipment.

    4 Linsen bei einer Telekonstruktion sind doch gar nicht so schlecht.

    Ich habe das 360er nie gehabt, aber ich dachte immer, dass die Sekor C Reihe vergütete Gläser hat, im Gegensatz zu den Sekor (ohne C) Objektiven.

    Ja, ein Kompendium mit Hilfsstandarte und ggflls. aufgesetztem Scheunentor (gibts ja auch) ist aus mehreren Gründen der Königsweg, hat aber auch den Nachteil, dass man on location ziemlich viel Zeug mitschleppt.


    Im Studio oder mit Auto in der Nähe quasi aus dem Kofferraum heraus fotografieren oder mit Rollkoffer auf gefliestem Boden ist das alles kein Problem und das Mittel der Wahl. Mache ich persönlich auch so.

    Wenn ich allerdings im Gelände mit der Sinar im Rucksack unterwegs bin, will ich definitiv keine zusätzliche Standarte mitnehmen. Und ein zusätzlicher Balgen oder irgendwelche großen Platten mit Klammern nehmen auch Platz weg oder sind unhandlich. Noch dazu sind Letztere generell zwar eine gutes Hilfsmittel, dichten mir aber bei unvergüteten Objektiven in heller Umgebung nicht genug ab.


    Bei längeren Brennweiten ab Normalbrennweite und bei geringer Verstellung geht es auch allein mit Balgen und Stäbli. Bei längeren Auszügen kann man auch Gelenk-Stäbli nehmen, um den Balgen zu formen und bei Verstellungen mit kürzerer Brennweite nimmt man den bereits erwähnten Weitwinkelbalgen.

    Dennoch ist das im Rucksack alles sehr sperrig. Ich könnte mir vorstellen, dass makrofotografie 's Scheunentor zusammengeklappt wesentlich kompakter ist. Deswegen gefällt mir die Lösung gut. der-photofreund 's Hinweis auf die glatten Oberflächen ist gerechtfertigt. Da müsste man mal genauer schauen.


    Btw, den abgebildeten Spiegelsucher habe ich im Rucksack natürlich auch nicht dabei, aber den vermisse ich dann eher als die Hilfsstandarte mit Balgen. ;)




    Vielleicht könnte mir ja einfach mal jemand erklären, was denn das Problem ist, wenn das Scheunentor auf dem Objektiv sitzt!
    Was für Fehler passieren dann oder welche Einschränkungen gibt es?

    Ein Problem gibt es eigentlich nur bei starken Verstellungen oder bei extremen Weitwinkelobjektiven, die den Vorbau nicht ohne Vignettierung zulassen. Letzteres kann aber auch bei einem Kompendium zum Problem werden. Ansonsten wirst du nach der Verstellung auf den veränderten Auftreffwinkel des Lichtes meist reagieren können, indem du die Scheunentore eben anders ausrichtest.


    Ein Kompendium ist etwas "lichtdichter" um das Objektiv herum, schirmt also besser ab, und hat auf einer Hilfsstandarte bei stärkeren Verstellungen den Vorteil, dass man von der Mittelsäule ausgehend die Position und ggflls. die Form des gesamten Kompendiums in den Strahlengang bringen kann, so dass keine Vignettierung erfolgt. Da das Ganze zumindest bei der Sinar eine gewisse Bautiefe hat, gelangt man im Weitwinkelbereich aber auch schnell an Grenzen. Eigentlich ist das ideal für normale und lange Brennweiten, aber weniger für die Weitwinkel-Kamera on location.

    Ich weiß jetzt nicht, warum man bei einer Aufnahme die Optik "drehen und wenden" sollte. Meist verstellt man an den Standarten und danach ist die Ausrichtung des Kompendiums genauso zu überprüfen wie deine Scheunentore.

    Die Idee, ein Kompendium bei einer Großformatkamera auf optischer Bank ausgerechnet am Filtergewinde anzuschließen, erschließt sich mir auch nach vielem Nachdenken so überhaupt gar nicht.

    Es sei denn, man verzichtet grundsätzlich auf jegliches Schwenken, Neigen und Shiften des Objektivs.

    Bei einer festen Gegenlichtblende würde ich dir zustimmen.

    Aber ein Kompendium oder die oben abgebildete Matte Box mit den beweglichen Scheunentoren sollte moderate Verstellungen der Kamera ausgleichen können.

    Auch ein Sinar-Kompendium wird ja standardmäßig mit den "Stäbli" an der Frontstandarte befestigt, wenn man nicht den Weg einer Hilfsstandarte gehen will, was bei Weitwinkelbrennweiten aber auch schnell zu Limitierungen führt.


    Edit: Ich möchte noch hinzufügen: Bei starken Verstellungen der Kamera für Produktaufnahmen im Studio würde ich ein Kompendium mit Hilfsstandarte vorziehen. Bei Architekturaufnahmen wahrscheinlich auch. Bei meinen Landschaftsaufnahmen dagegen benötige ich nicht so viel Verstellung, dass ich den Blendschutz nicht auch aufs Objektiv schrauben kann.

    Es gibt von SmallRig eine „kleine“ Matte Box.

    Die habe ich jetzt an die Sinar adaptiert.

    Ich hab mir die Matte Box mal auf der Herstellerseite angesehen.

    Warum hast du dich dagegen entschieden, die Box mit den angebotenen Adaptern am Filtergewinde anzuschrauben und stattdessen eine Montage an der Standarte vorgenommen?

    Das würde mich mal interessieren. Verwendest du viel Altglas ohne Filtergewinde?

    Coole, schicke Lösung, und mit den Scheunentoren vermutlich vielseitiger als das Sinar-Kompendium.

    Die Objektivbedienung wird vermutlich etwas fummelig, aber das ist sie mit aufgestecktem Kompendium ja auch.

    Schade, dass vorn nicht noch ein Halter für Rechteckfilter integriert ist.


    Ich hab mir dazu mal dieses Ding hier angeschafft. Eigentlich gedacht als Witterungsschutz für Rechteckfilter, ist das ein Ring, der auf den Filterhalter geschraubt wird (hier Haida) mit rundum magnetisch anclipbaren Blenden.



    Hallo zusammen,


    aus einer Fotolaborauflösung im Bekanntenkreis (kein Profizeug, aber "gehobene Amateurqualität" im 6x6 bzw. 6x9 Mittelformat) bekomme ich in den nächsten Tagen einiges Laborzeug. Gesehen habe ich die Sachen bereits, sieht alles ziemlich gut aus, aber noch nicht alles im einzelnen gecheckt und fotografiert.


    Hier vorab die Frage: Besteht hier im Forum grundsätzlich Interesse an solchem "kleinformatigen" Zeug oder vielleicht sogar an einer Komplett-Laborausstattung? Wäre eine geeignete Ausstattung für ein Schul- oder VHS-Fotolabor.

    Die Vergrößerer wären eh bei mir in der Gegend abzuholen (Region Köln/Aachen).


    Dabei sind nach einer ersten Bestandsaufnahme ...


    • Zwei Vergrößerer für Kleinbild und Mittelformat (Meopta Opemus 5 und Krokus 69 S/W-Vergrößerer mit Multigrade Filtersets),

    • Passend dazu diverse 50er und 80er Vergrößerungsobjektive (EL-Nikkore, Schneider Componon, Meopta Anaret).

    • Eine Paterson Entwicklungsdose mit div. Spiralen

    • Diverse Vergrößerungsrahmen und Testprint-(Probestreifen)-Rahmen

    • Eine kleine Barytpresse (muss noch prüfen, ob die funzt)

    • Ein hochbeiniger Paterson Kornscharfsteller

    • Zwei Hauck Belichtungsschaltuhren

    • Entwicklungsschalen, Fotopapierreste (Fomaspeed und Multigrade, teilw. ungeöffnet), abgelaufene Filme, Jobo Cascade und diverse Kleinteile


    Sofern hier grundsätzlich Interesse besteht (gerne auch per PN), liefere ich demnächst Einzelheiten, Fotos und Preisvorstellungen, sobald ich die Sache hier habe. Da ich aus Gefälligkeit für den Besitzer rumfrage und selbst nichts von dem Erlös der Sachen habe, würde ich mir diese Arbeit ansonsten sparen. Die Preise sollen 10-20% unter den gängigen ebay-Preisen liegen. Wichtiger ist dem Besitzer, dass die Sachen schnell weggehen.

    Meine „Spinnerei“ besteht das ich bei den Laufbodenkameras anstatt eines Dunkeltuchs diesen „Schlauch“ benutze. Die Arbeit mit so einem „Schlauch“ empfinde ich wesentlich angenehmer (bei Laufbodenkameras) als mit dem Dunkeltuch.

    Sehr gute Idee!

    Das macht sich nicht so leicht selbständig wie ein reines Tuch und schafft sicher eine bessere Abdunklung, auch nach unten.

    Sonnenbestrahlter heller Asphaltboden oder Sandboden unter der Kamera kann ganz schön stören.

    Im aufgeklappten Zustand unter einem Tuch und dem queren Format empfinde ich das sehr störend, denn die die „Klappe“ unter dem Tuch versucht sich permanent selbständig zu schließen.

    Das ganze Rückteil um 180° gedreht einsetzen geht wahrscheinlich nicht, oder?

    So dass die Klappe mit der Schwerkraft nach unten klappt, statt sich zu schließen?