Posts by bonnescape.de

    Werden Deine Bilder aber immer in derselben Galerie oder bei Dir zu Hause aufgehängt, wo Du die Lichtverhältnisse (Beleuchtung, Lichtstärke) kennst, kann das Normlicht D50 oder D65 das völlig falsche Licht sein.

    Ja, wie Andreas oben schreibt: wenn du die späteren Beleuchtungsbedingungen des Prints kennst, ist es völlig richtig, bereits die Beleuchtung bei der Begutachtung darauf abzustimmen. Bei mir persönlich ist das eher selten der Fall.

    Falls du die Prints primär verschenkst, verkaufst, weitergibst, unter vorher unbekannten Lichtbedingungen präsentierst oder fürs eigene Archiv produzierst und noch nicht so recht klar ist, wie die irgendwann betrachtet oder präsentiert werden, bietet Normlicht wahrscheinlich die besten Voraussetzungen, dass die Betrachter die Tonwerte so vermittelt bekommen, wie du sie mal angedacht hast.

    Und selbstverständlich müssen in so ein Gerät auch die vom Hersteller vorgesehenen Röhren rein.

    Sorry Klaus wenn ich da zwischen pfusche.

    Die genormten Leuchten in den Druckereien, Reprostudios, …. auch die Leuchttische waren alle mit den Neonröhren bestückt. Im Haus oder Wohnung ist es in der Regel das Nord Fenster.

    Ja, stimmt, meistens ist es das Nord-Fenster :)

    Die gibts auch mit LED-Technik, aber die Gebrauchten werden mit 5000K-Neonröhren betrieben.

    Meistens T8. Nach wie vor erhältlich. Spricht was dagegen?

    Ja, das Problem habe ich aktuell zuhause auch.

    Da rennt man mit einem Print oft durchs ganze Haus und sucht nach einer Stelle mit halbwegs realistischem Licht, um zu prüfen, ob die Tonwerte ok sind.

    In der Firma haben wir große Farbabstimmtische von White Screen und von Just Normlicht. Das ist natürlich die Königslösung, durchaus nicht nur für Farbdrucke. Die sind aber kostspielig und groß wie ein Kleiderschrank. Die gibts auch als kleinere Tischgeräte, mitunter preiswert gebraucht zu bekommen, sind aber dann nicht besonders lichtstark und eignen sich nur für Formate bis A4, weil das Licht zu den Rändern stark abfällt und in glänzenden Oberflächen reflektiert.

    In einer Druckerei habe ich mal gesehen, dass die große Normlicht-Leuchtpulte umgekehrt an Ketten an die Decke gehängt haben, um auf dem Tisch liegende Prints beurteilen zu können.

    Also irgendetwas in dieser Richtung sollte es (bei mir) sein.

    ... Anstatt das Geld für das Netzmittel auszugeben, gib es lieber für den Härter aus...


    Netzmittel find ich schon praktisch, wenn auch mehr bei KB- und Rollfilmen, die ja doch meist der Länge nach aufgehängt werden. Da muss das Wasser schon eine Strecke zurücklegen, bis es abtropft – oder eben als Wasserflecken antrocknet. Das geht mit Netzmittel dann besser. Aber zur Not tut's auch ein Tröpfchen Spüli in der Wanne. Das haben wir schon vor 45 Jahren so gemacht, als noch keiner was von Agepon oder Mirasol wusste.

    Härter als Zusatz zum Fixierbad ist zumindest bei Foma und Efke nachdrücklich zu empfehlen. Ich habe ihn aber auch bei Ilford-Filmen mit dabei.

    Hallo zusammen,


    eine alte Plaubel-Objektivplatte mit Gebrauchsspuren, Typ Compur 3s, Bohrung zentral 64 mm, Kantenmaß 166x166 mm.

    Vorderseite Silbergrau/Hammerschlag, Rückseite mattschwarz. 3 Gewindebohrungen.

    Stammt aus einem Beifang. Hat jemand Bedarf?

    20 € (inkl. 1,55 € Versand per Großbrief, wattierter Umschlag, unversichert)



    Ich habe jetzt gerade keine Daten zum D76 hier, aber bei einer Verdünnung von 1+3 wirst du eine entsprechend lange Entwicklungszeit haben, bei der sich Ungleichmäßigkeiten in der Entwicklerversorgung der Filme nicht so gravierend auswirken wie bei kurzen Zeiten. Die sichtbaren Schlieren sprechen m.E. dafür, dass hier über einen längeren Anteil der Entwicklungszeit etwas schiefgelaufen sein muss, wie es z.B. der Fall wäre, wenn Filme aneinander haften. Seltsam ist allerdings, dass auf beiden Bildbeispielen rechts eine ähnliche Schliere ist. Das spricht meiner Ansicht nach eher für ein falsches Strömungsverhalten, ggflls. gepaart mit zu wenig Entwicklerkraft respektive zu hoher Verdünnung, wie es oben schon vermutet wurde.

    Bei Netzmittelrückständen hätten die Schlieren eher die Form von Bläschen durch den entstehenden Schaum beim Bewegen, aber dennoch sollte man das nicht in der gleichen Dose machen. Ich nehme die Planfilme dazu aus der Dose und lege sie in eine mit Wasser + Netzmittel gefüllte Papierentwicklungsschale.

    Künftig werde ich wohl meinen gedruckten Platinen insgesamt 0,1mm mehr geben, ebenso den Verdickungen (dort also insgesamt +0,2mm).

    Bei der von dir konstruierten Platte messe ich eine Materialstärke von 2,1 mm.

    Die Gesamtplatte müsste eigentlich nicht dicker werden.

    Die ShenHao-Platten haben durchgängig 1,95 mm, an den blankpolierten Verdickungen kommen die auf 2,2 mm.

    +0,2 mm an den Verdickungen könnte daher des Guten zu viel sein. Aber natürlich sind die Wista und der Sinar-Adapter nicht der Nabel der Welt.

    Vielleicht sieht das bei Linhof, Chamonix & Co. anders aus. Das kann ich derzeit nicht beurteilen.

    Nun will ich ekechs Thread mit ein paar Bildern ergänzen und ein Endprodukt zeigen, das im Fall meines Compur das Montageproblem gelöst hat und – wie ich finde – mit dem Farbkontrast auch noch schick aussieht. Nochmals herzlichen Dank an ekech!


    Zwischenzeitlich hatte ich herausgefunden, dass es sich bei dem Verschluss um einen Compur II Hülse 4/II für 9x12 Normalbrennweiten mit Lichtstärke 1:4.5 und nominell einem M44-0.9 Gewinde handelt. Bei genauer Messung ist das Ding kleiner und hat auch etwas Varianz – evtl. auch durch Verschleiss – aber sei's drum. ekechs Vermutung, dass das 44,2 mm Gewinde zu eng ist, hat sich als richtig herausgestellt. 44,3 und 44,4 passen perfekt. Der Verschluss wird logischerweise bis zum Anschlag hineingedreht. Wie am Ende die Ausrichtung des Verschlusses auf der Objektivplatte ist, ist mehr oder weniger Zufall. Da habe ich mich mit aus Plastikhülle geschnippelten Abstandsringen rangetastet. 0,2 mm Einlagestärke machen 1/4 Drehung aus. Steht das Verschlusszeitenrad am Eindrehende auf 3 Uhr, muss eine 0,2 mm Einlage rein. Mit einer 0,4 mm Folie stünde es auf 9 Uhr.


    Die 3D-gedruckte Platte passt perfekt in die Wista. Einziger Unterschied zu den Shen Hao Platten, die ich sonst verwende, ist, dass diese im Bereich der Befestigungskrampen eine leichte Materialverdickung aufweisen. Inwieweit bei der Kunststoffplatte im Bereich der engen Haltekrampen unten irgendwann Verschleiss auftreten wird, bleibt abzuwarten. In der Adapterplatte an der Sinar hat die Kunststoffplatte ein wenig Spiel, schließt aber lichtdicht ab. Die Shen Hao Platten sitzen wegen der Verdickung fester.


    Offsetdruck würde mich wundern. Das ist bei den kleinen Auflagen sehr teuer oder eben nicht wirtschaftlich. Oder da würden wie bei den Online-Schnelldruckereien viele unterschiedliche Werke auf einem Druckbogen zusammenfinden, was sich dann bei Bildbänden qualitativ auswirkt, weil der Drucker auf unterschiedliche Werke nur schlecht einheitlich optimieren kann.

    Ich tippe daher auf Digitaldruck. Da sind in den letzten 5 Jahren qualitativ ungeheure Fortschritte gemacht worden und – wie Geo schon schreibt – sind da inzwischen auch Veredelungen kein Problem mehr.

    Meine Bestellungen mache ich auf diesem Papier


    Querformat groß (33 x 28 cm) , 118 Seiten Standard-Vorsatzpapier mittelgrau Mohawk proPhoto Perlglanz


    https://www.blurb.de/b/9970119-minas-de-carbon-en-asturias


    Das ist ein Papier, das nahezu rasterfrei ist. Ich finde die Abbildung mit diesem papier sehr gut. Eine kleine Abweichung vom vollständigen Neutralgrau ist wohl wegen des unbunten Drucks unvermeidbar.

    Schöne Publikation. Genau mein Geschmack. Danke für den link.


    Mit "unbunter Druck" meinst du, dass du keine Graustufenbilder in den Druck gibst, sondern die Graustufen mit allen Farbkanälen simulierst, oder?
    Ist das Digital- bzw. Tintenstrahldruck oder Offset? Werden die Bilder von dir im RGB- oder CMYK-Farbraum eingebunden?

    Ich habe noch einen schwarzen e-tone-Ledergriff für meine Wista hier rumliegen.

    Abmessungen siehe Bild. Der ist ungebraucht, kam aber mit einem defekten Druckknopf.

    Der Händler hat mir damals einen neuen Griff geschickt und wollte den ersten nicht zurück.

    Willst du ihn? Dann schreib mir deine Adresse per PN. Ich schicke ihn dir gern für lau rüber.


    Hmh ..., keinerlei Reaktion vom TO auf mein Angebot.

    Dann besteht offenbar kein Interesse und ich kann den Griff einem anderen Forenten schenken, der hier mitgelesen hat.

    Also, das Teil ist dann jetzt weg.

    der olle Ledergriff is einfach durchgerissen, mal schaun, wie ich den ersetze..


    Ich habe noch einen schwarzen e-tone-Ledergriff für meine Wista hier rumliegen.

    Abmessungen siehe Bild. Der ist ungebraucht, kam aber mit einem defekten Druckknopf.

    Der Händler hat mir damals einen neuen Griff geschickt und wollte den ersten nicht zurück.

    Willst du ihn? Dann schreib mir deine Adresse per PN. Ich schicke ihn dir gern für lau rüber.