Posts by ekech

    linhofklaus : bitte entschuldige, wenn ich hier so reingrätsche.


    Ein solches Grundgerüst aus Bankrohr, Bankrohrhalter und Standarten läßt sich mit ein paar 3D-gedruckten Teilen ohne weiteres wieder komplettieren / funktionstüchtig machen - siehe hier:


    @all: bitte versteht dies nur als Hinweis - ich möchte hier im Verkaufsthread keine Diskussion anzetteln.

    Ich würde außerdem mal mutmaßen, dass bei einem der letzten Forenupdates die Einstellung zur Benachrichtigung bei neuen PNs zuückgesetzt (==> deaktiviert) wurde - ich hatte früher immer Benachrichtigungen bekommen und habe mich nach etwas längerer Forenabwesenheit gewundert, weshalb da einige PNs waren, von denen ich entsprechend nix mitbekommen hatte.

    Die 3D-gedruckte Platte passt perfekt in die Wista. Einziger Unterschied zu den Shen Hao Platten, die ich sonst verwende, ist, dass diese im Bereich der Befestigungskrampen eine leichte Materialverdickung aufweisen. Inwieweit bei der Kunststoffplatte im Bereich der engen Haltekrampen unten irgendwann Verschleiss auftreten wird, bleibt abzuwarten. In der Adapterplatte an der Sinar hat die Kunststoffplatte ein wenig Spiel, schließt aber lichtdicht ab. Die Shen Hao Platten sitzen wegen der Verdickung fester.

    Bzgl. Platinendicke, bzw. Ausgestaltung der kleinen Verdickungen scheint es wohl herstellerspezifische (minimale) Unterschiede zu geben - ich hatte die Abmessungen von einer Original Wista-Platine abgenommen...

    Künftig werde ich wohl meinen gedruckten Platinen insgesamt 0,1mm mehr geben, ebenso den Verdickungen (dort also insgesamt +0,2mm).

    Für Negativ-Film 13x18, für Direktpositivpapier 5x7 .

    Hängt damit zusammen, dass ich zuerst 13x18 Kassetten bekommen habe und mir dann einiges an abgelaufenem C41 Filmmaterial in 13x18 "zugelaufen" ist und ich dementsprechend meine Filmspule für die mittelgroße Paterson Dose darauf ausgelegt habe. Und da Foma nach wie vor auch die "europäischen" Formate zu einem guten Preis bedient, habe ich auch immer eine Schachtel Fomapan 200 als "Brot- und Butter-Film" in 13x18 hier.

    ich nehme mal an, der Aufbau misst hier optisch im Zentrum, während der photoplug akustisch misst - was in der Theorie zumindest bei den Zeiten länger als etwa 1/50s zu nahezu gleichen Werten führen sollte...

    Vor dem Hintergrund der "bauartbedingt" langsameren Öffnungs-/Schließgeschwindigkeiten bei meinem Verschluß-Prototyp wäre ich mal an Referenzzeiten für das Öffnen/Schließen eines "herkömmlichen" Verschlusses interessiert - also anstatt einer zentralen Messung, die Messung am Rand minus der zentralen Messung bei z.B. einer eingestellten 1/10s...

    Oder bei der akustischen Messung die entsprechende Breite des Öffnungs/Schließ-Peaks...

    ich frag mich wie die Quali des Gewindes wird, kann man ja nicht so gut nachschleifen..

    Gewinde drucken ist zu Beginn etwas "empirisch", bis man die richtige Toleranz gefunden hat. Bei mir, bzw. meinem Druckprozess, mit meinem bevorzugten Filament, weiß ich mittlerweile, dass ich etwa 0.3mm zum Nominalwert dazugeben muss.


    Beispiel 1 - Lomo RF-3, 300mm f/10

    Gewindeaußendurchmesser 51,8 mm gemessen mit Messschieber

    Gewindelänge 6mm gemessen mit Messschieber

    8 Windungen gezählt

    Daraus resultiert dann mit hinreichender Sicherheit die Annahme "M52x0,75" als nominelles Gewindemaß


    Die Gewindeflanken können natürlich nicht so exakt gedruckt werden, wie man sie schneiden könnte, aber der Werkstoff ist etwas nachgiebiger als Metall :-)

    • Mein erster Versuch war ein Druck mit Nominaldurchmesser 52mm, dort hätte ich das Objektiv nur mit sehr viel Kraft reinschrauben können, bzw. nach dem ersten Gewindegang war Schluss
    • Zweiter Versuch war dann mit 52,2mm, dort hat es dann zwar immer noch sehr viel Kraft gebraucht, ging dann aber zumindest gut über die Hälfte des Gewindes
    • Dritter Versuch war dann mit 52,4mm, damit konnte ich das Objektiv ohne Kraftaufwand ins komplett ins gedruckte Gewinde drehen.
    • Beim vierten Versuch bin ich dann auf 52,3mm, damit sich das Objektiv dann letztendlich mit geringem Kraftaufwand ins Gewinde drehen lässt, aber halt einfach "satter" sitzt

    Beispiel 2 - Lomo RF-4, 360mm f/10

    Gewindeaußendurchmesser 59,75 mm gemessen mit Messschieber

    Gewindelänge 7,6mm gemessen mit Messschieber

    10 Windungen gezählt

    Annahme "M60x0,75" als nominelles Gewindemaß


    Hier habe ich aufgrund der Erfahrung mit dem Lomo RF-3 gleich mit 60,3mm begonnen, was dann im Prinzip schon perfekt gepasst hat.


    Und bei einem Gewinde mit 7...10 vollen Gewindegängen mache ich mir bei einem Objektivgewicht von nicht einmal 500g keine Gedanken, ob das zu schwach wäre :-)

    Das ist wohlfeil, sich lustig zu machen. ...

    Ich mache mich nicht über die Idee / Deinen Wunsch selbst lustig, sehe aber KEINEN Zusammenhang Deiner Idee / Deines Wunsches zu meinem Post.

    Dementsprechend muß ich halt mutmaßen, daß Du meine Bereitschaft, jemanden mit etwas zu unterstützen, das ich eh vor einem anderen Hintergrund gerade in Arbeit habe, möglicherweise als Aufforderung dafür gesehen hast, hier Deine Wünsche zu äußern.

    Insofern ist die Äußerung Deiner Idee hier einfach nur off topic.


    Back to topic please.

    Gibt es eigentlich auch gute Dienstleister, die einem sowas ausdrucken?

    Ich habe zwar vor 2 Jahren mal was von einem Dienstleister drucken lassen und war auch zufrieden, allerdings habe keine Ahnung, wie der Markt da mittlerweile aussieht insofern: hier ;-)


    Ich hätte gerne einen 1°-Spot mit +-3EV-Lichtwaage wie beim Profisix, aber auf Arduino-MiniPro-Knopfzellen-0.96''-OLED-Basis ... Allein, mir fehlt die Streichholzschachtel!

    und ich hätte gerne Weltfrieden, genug zu essen für alle und eine 3-Tage-Woche bei gleichem Gehalt ...

    Ah, komm - nix geht über Metall

    Ich hab den 3D Drucker bei mir in der Wohnung stehen - Du Deine Werkzeugmaschinen auch?

    Spaß beiseite. Für sehr viele Anwendungsfälle braucht's kein Metall und dementsprechend auch keine Metallwerkstatt.


    Ich hatte grad letztens einen Bericht gelesen, wo dem Fotografen zwei mal der 250.- teure Polfilter aus dem Kunststoff-Filterhalter direkt ins Nirvana flippte.

    Dafür gibts schon ne kleine Drehbank

    Ja, ich hab' auch schon genug Berichte gelesen, wo bei einem Motor immer das gleiche Metallteil nach ein paar tausend Kilometern den Geist aufgegeben hat, meist mit fatalen Folgen.

    Die Gründe, weshalb etwas kaputt gehen kann, sind deutlich vielfältiger als "Kunststoff taugt nix und geht schnell kaputt".

    Es ist zwar ärgerlich für den Fotografen, dass er zwei teure Polfilter in den Wind geschossen hat, aber da wir die Geschichte nur vom Lesen/Hörensagen kennen, können wir wohl eher nicht belastbar entscheiden, ob

    • der Halter einsatz- und werkstoffgerecht konstruiert war,
    • der Werkstoff fehlerhaft war,
    • oder der Halter durch unsachgemäße Benutzung seine Dienste quittiert hat.

    Das ist hier aber nicht das Thema, es sei denn Du zweifelst an, dass die 3D-gedruckten Teile, die ich in der Vergangenheit konstruiert/freigegeben/veröffentlicht habe, ihrem vorgesehenen Einsatzzweck gerecht werden.

    Gerade wird ja wieder heiß diskutiert bzgl. seltsamen Maßen von Verschlussgewinden und woher man passende Flanschringe bekommen kann.

    Da ich sowas selbst hin und wieder brauche, habe ich meine irgendwann grob zusammengezimmerte Konstruktion vorhin mal aufgeräumt, optimiert und auf thingiverse veröffentlicht (hier: https://www.thingiverse.com/thing:4744927 ).

    Der Vorteil bei den 3D-gedruckten Gewinden ist ja, das man das nominelle Maß nicht 100% treffen muss und vor allem, dass man ohne großen Aufwand mehrere Varianten drucken kann...


    Wenn wir nun also von dem ominösen Beispiel mit dem alten Compur und einem grob gemessenen Durchmesser von 43,5mm und einem gemutmaßten, nominellen Gewinde M44x0,9 ausgehen, kann ich mir innerhalb von ein paar Minuten die STLs für mehrere unterschiedliche Varianten erzeugen - erfahrungsgemäß brauche ich bei 3D-gedruckten Innengewinden 0,3-0,4mm mehr als den nominellen Durchmesser, d.h. in diesem Fall würde ich eine Variante mit 44,3mm erzeugen, außerdem noch eine etwas engere und eine etwas weitere (44,2 und 44,4).

    Alle drei Varianten drucken und dann vermutlich feststellen, dass die 44,2 vielleicht doch etwas zu eng ist, während sich die 44,3 und 44,4 vermutlich nicht viel schenken werden und vermutlich beide sehr gut nutzbar wären.

    Ja, der 3D Drucker rödelt etwas länger vor sich hin, aber das tut er auch ohne mein Zutun. Und selbst wenn ich das relativ teure extrudr Filament für etwa 50 EUR/kg verwende - bei nicht einmal 30g je Platine sind die Materialkosten.... hmmmm.... nennen wir's mal "vernachlässigbar".



    Ich sag's immer wieder: 3D Druck ist das perfekte "Ergänzungshobby" zur Großformatfotografie...

    aksak_maboul :

    Berücksichtigst Du denn auch die Toleranzlage der Filmanlagefläche in Deinen Kassetten, bzw. kannst Du sicher sein, dass sich all Deine Kassetten diesbezüglich innerhalb einer deutlich engeren Toleranz bewegen, als das, was die Spezifikationen fordern?

    Wir reden bei 4x5" immerhin über eine Toleranz von +/- 0,178mm, die hier eine zusätzliche, nicht unerhebliche Varianz ins Spiel bringt, egal, wie gut der Fokus auf der Mattscheibe sitzt.

    Soll heißen: Unter Realbedingungen blende ich halt doch lieber etwas ab und bin auf der sicheren Seite :-)

    Danke auch für die Erfahrungen mit der Anzahl an Entwicklungsgängen. Paterson + Mod54 kommt auch bei mir zum Einsatz, verwendest du dabei die von Tetenal empfohlenen Kipprhythmen?

    Wusste gar nicht, dass Tetenal da etwas hinsichtlich Kipprhythmen empfiehlt ;-)

    Bei mir ist's idR die 30° C Entwicklung, erste Minute langsamer Dauerkipp, danach alle 30s einmal Dose auf den Kopf stellen und wieder zurück. Zeitangaben/Verlängerung gemäß Beipackzettel, Zwischenwässerung/Stoppen mit (temperiertem) Leitungswasser.

    Wie viele 4x5 Planfilme schafft ihr denn z.B. mit einem Tetenal C41 Kit mit 2,5l? Kann es ein, dass das Pro Liter nur 4 Negative sind, oder muss man nach der Entwicklung von z.B. 4 Negativen längere Zeiten verwenden?

    In den Anleitungen steht ja nur bis zu 120er Film was dabei...würde mich über eure Erfahrungswerte freuen!

    Das Ganze funktioniert ja im Wesentlichen über die zu entwickelnde Filmfläche.

    Nehmen wir also mal einen 120er Rollfilm mit einer Länge von etwa 750mm und einer Breite von 61,5mm

    750mmx61,5mm ==> 46125mm²


    Dem stellen wir jetzt mal ein Blatt 4x5" mit den üblichen Abmessungen 102x127mm gegenüber

    102mmx127mm ==> 12954mm²


    D.h. Ein Rollfilm entspricht flächenmäßig etwa 3,5 Blatt Planfilm, wir rechnen aber seeeeeehr konservativ mit glatten 3 Blatt ;-)

    Die Tetenal-Chemie (1 Liter) wird ja für 12-16 Rollfilme angegeben, damit landest Du entsprechend bei lockeren 36 Blatt Planfilm. Bei 2,5 Liter bist Du dann entsprechend bei 90 Blatt...


    Bei mir sind es dann idR 6-7 Entwicklungsgänge in der mittelgroßen Paterson Dose mit 1 Liter Chemie und je entweder 2 Rollfilme, 6 Blatt 4x5", 6 Blatt 9x12cm oder 4 Blatt 13x18cm

    und in den passenden Verschluß schrauben. Ob das lohnt?

    ... vermutlich nur, wenn man den passenden Verschluss eh schon hat oder wirklich spottbillig (z.B. als Beifang) bekommen kann. Die gängigen 1er und 3er Verschlüsse werden teuer genug gehandelt (ebenso wie die Hinterlinsenverschlüsse). Da relativieren sich die günstigeren Preise für die DBM-Objektive sehr schnell...

    ... der glückliche Besitzer eines 3D-Druckers grinst Dich in so einem Moment einfach an und frägt Dich "...und wo ist jetzt das Problem?"

    Spaß beiseite. Wenn Du Jemand kennst, der einen 3D-Drucker hat und halbwegs damit umgehen kann, gib' ihm das angehängte Zip-File.

    Falls es nicht passen sollte:

    OpenSCAD-Files, in denen man die Maße anpassen und sich damit dann ein neues STL erzeugen kann, sind dabei.


    <KlugscheisserModus an>

    Gegenwart 3. Person Singular ==> "doesn't"

    Vergangenheit 3. Person Singular ==> "didn't"

    (hab ich zumindest vor Urzeiten mal gelernt - es sei denn, die Engländer hatten in den letzten 20 Jahren eine Sprach-/Rechtschreibreform)

    <KlugscheisserModus aus>


    Das Bild selbst gefällt mir :-) (Und erinnert mich irgendwie daran, dass ich ja eigentlich einiges an Direktpositivpapier in 5x7" im Schrank liegen habe)