Posts by ekech

    Irgendwie reden wir einander vorbei.

    jepp.


    Oder habe ich wieder was falsch verstanden?

    vielleicht nicht ganz zu Ende gedacht - die Graflok-Schieber sind letztendlich nur ein kleines Problem am Rande, da sie lediglich dazu da sind, ein Rückteil in definierter Position zu fixieren. (Im Zweifelsfall tun's auch Gummibänder)


    Stell Dir vor, Du willst 6x17 fotografieren. Dafür gibt es im Wesentlichen 3 Möglichkeiten:

    a) dedizierte 6x17 Kamera

    b) 4x5" Kamera mit 6x17 Rückteil, wobei die Film-/Mattscheibenebene um 50(?)mm nach hinten versetzt ist

    c) 5x7" Kamera mit 6x17 Rückteil, das so funktioniert wie eine 4x5" Kamera mit 6x7/6x9/6x12 Rückteil.


    In allen drei Fällen müssen Film- und Mattscheiben-Ebene zueinander passen. Jetzt reden wir ja nicht über eine dedizierte 6x17 Kamera, sondern entweder über eine 4x5" oder eine 5x7" Kamera, üblicherweise mit internationalem Rückteil, d.h. der Abstand von Kassetten-Sitz zu Film-/Mattscheiben-Ebene ist klar definiert und genormt. Diesen Abstand bei der Konstruktion eines Rollfilm-Rückteils hinzubekommen ist nicht sonderlich schwierig - außerdem ist es völlig egal, ob ich eine Sinar, Linhof, Horseman, Intrepid, Wista, Chamonix oder Sonstwas habe, solange sie auf internationale Kassetten ausgelegt ist und somit unsere klar definierte Bezugsebene hat.

    Jetzt behältst Du zur Fokussierung die Original-Mattscheibe bei, nimmst dann aber das komplette Rückteil inkl. Kassettensitz (und somit Deine Bezugsebene) raus - das funktioniert nur dann, wenn Du Dein Rollfilm-Rückteil nicht auf den Kassetten-Sitz ausgelegt hast, sondern auf den (hersteller- und typ-spezifischen) Rückteil-Sitz.

    Dafür musst Du für jede einzelne Kamera erst einmal exakt das Maß von Rückteil-Sitz zur Mattscheibenebene ermitteln und entsprechend für jede einzelne Kamera zumindest einen maßgeschneiderten Adapter bauen. Da lobe ich mir doch den klar definierten Kassetten-Sitz und mache mir überhaupt keine Gedanken über den Abstand Rückteil-Sitz zu Mattscheibenebene ;)


    sowatt wie das hier?


    könntest doch einfach dein 3D geprintetes 6x12 Rückteil in der Mitte verlängern..

    das mit dem "einfach.... verlängern" ist der Knackpunkt. Damit ist es eben nicht getan, schon gar nicht, wenn ein komplexer, mehrteiliger Entwurf mit TinkerCAD realisiert ist.

    Selbst kleine Änderungen sind da plötzlich sehr aufwändig, von größeren Änderungen wie z.B. die Verlängerung um 5 cm und die Verlegung der Filmebene um 0,8mm (5x7" gegenüber 4x5") wollen wir da gar nicht mehr reden.


    Dementsprechend ist mein Ziel eine Portierung meiner bisherigen 6x12 Konstruktion in Richtung OpenSCAD und dabei gleichzeitig die Möglichkeit zu schaffen, die Konstruktion auf 6x17 mit Basis 5x7" zu skalieren. OK, Portierung ist ein Euphemismus, es ist eigentlich ein Re-Engineering...

    geo : OK, dann ist es halt "nur" je Kamera ein eigenes Rückteil als Grundplatte für das (eigentlich modulare/universelle) Rückteil. Das macht den Ansatz nicht wesentlich besser/universeller/charmanter ;)


    Hinweis:

    Meine Grundkonstruktion wird - wie auch schon bei meiner 3D-gedruckten Laufbodenkamera - sowohl für 4x5", als auch für 5x7" komplett identisch sein.

    Bei 4x5" ist das maximale Rollfilmformat halt 6x12cm, bei 5x7" ist es 6x17cm (und in der Theorie wäre es bei 8x10" dann 6x24cm).

    Wenn das Rückteil abnehmbar ist, dürfte es auch keinen zu großen Unterscheid machen ob man nur die Mattscheibe raus nimmt oder das komplette Rückteil. Oder gleich ein Wechselschlitten Rückteil einsetzt.

    Eine Grundplatte von 4x5" auf 5x7" hochskalieren und ggf. bei meinen drei Eigenbau-Rückteilen im 13x18-Format Graflok-Schieber nachzurüsten, ist deutlich einfacher und effizienter, als ein komplettes, neues Rückteil (inkl. Mattscheibenrahmen) je Kamera zu bauen.

    Wenn auch nur die geringste Chance besteht, dass es so etwas wie einen Standard gibt, dann orientiere ich mich erst einmal an diesem.

    Ihr könnt mich gerne eines besseren belehren, aber ich glaube, dass es bei 13x18/5x7 immer darüber gelöst wurde, dass du zunächst ein Reduzierrückteil auf 4x5 benutzen musst. 6x17 gibt es noch nicht so lange und mir sind auch nur die chinesischen Rückteile bekannt. Von daher gibt es in diesem Bereich glaube ich auch keinen Graflock.


    Gruss Sven.

    Genau um die Vermeidung eines Konstruktes mit Reduzierung in Kombination mit einer eigenen (weiter zurückversetzten) Mattscheibe geht es.

    Auf ebay werden zwei Varianten von 6x17 Rückteilen angeboten - eine mit eigener Mattscheibe zur Verwendung an 4x5" und eine laut Text "fits almost all 5x7 view and filed cameras with an universal Graflok back".

    Das lässt mich zumindest mal vermuten, dass es auch an einigen (moderneren) 5x7 Kameras Graflok-Schieber geben sollte...

    Da meine ganzen 13x18 bzw. 5x7 Kameras allesamt Eigenbau-Rückteile haben (Ausnahme: Plaubel mit Blechkassetten-Rückteil), stelle ich mir gerade die Frage, ob es bei den Herstellern von 13x18 / 5x7 Kameras mit internationalem Rückteil auch etwas ähnliches wie Graflok-Schieber gibt, mit denen man Zubehör _anstelle_ der Mattscheibe befestigen kann... (und wenn ja, gibt's dafür einen Quasi-Standard, der auch dokumentierte Maße dafür liefert?)

    Hintergrund:

    Ich werde in nächster Zeit mein 6x12 Rollfilm-Rückteil in Richtung OpenSCAD portieren und dabei natürlich auch überarbeiten. Dabei habe ich natürlich auch eine 6x17-Version im Hinterkopf zur Verwendung an "gängigen" 13x18 / 5x7 Kameras...

    meins ist auch gestern eingetroffen, heute gleich mal ein paar Packungen Instax wide bestellt. Leider muss ich entweder erst einmal bei der Intrepid noch die Graflok-Schieber "tunen" oder bei meiner Eigenbau 4x5 überhaupt mal Graflok-Schieber "nachrüsten". Oder ich habe das Glück, dass ich meine seit fast 2 Jahren verliehene Horseman 45 HD halbwegs zeitnah zurückbekomme...

    gerade eben per Mail bekommen - scheint, als gäbe es dann in absehbarer Zeit mal die Dinger :)


    linhofklaus : bitte entschuldige, wenn ich hier so reingrätsche.


    Ein solches Grundgerüst aus Bankrohr, Bankrohrhalter und Standarten läßt sich mit ein paar 3D-gedruckten Teilen ohne weiteres wieder komplettieren / funktionstüchtig machen - siehe hier:


    @all: bitte versteht dies nur als Hinweis - ich möchte hier im Verkaufsthread keine Diskussion anzetteln.

    Ich würde außerdem mal mutmaßen, dass bei einem der letzten Forenupdates die Einstellung zur Benachrichtigung bei neuen PNs zuückgesetzt (==> deaktiviert) wurde - ich hatte früher immer Benachrichtigungen bekommen und habe mich nach etwas längerer Forenabwesenheit gewundert, weshalb da einige PNs waren, von denen ich entsprechend nix mitbekommen hatte.

    Die 3D-gedruckte Platte passt perfekt in die Wista. Einziger Unterschied zu den Shen Hao Platten, die ich sonst verwende, ist, dass diese im Bereich der Befestigungskrampen eine leichte Materialverdickung aufweisen. Inwieweit bei der Kunststoffplatte im Bereich der engen Haltekrampen unten irgendwann Verschleiss auftreten wird, bleibt abzuwarten. In der Adapterplatte an der Sinar hat die Kunststoffplatte ein wenig Spiel, schließt aber lichtdicht ab. Die Shen Hao Platten sitzen wegen der Verdickung fester.

    Bzgl. Platinendicke, bzw. Ausgestaltung der kleinen Verdickungen scheint es wohl herstellerspezifische (minimale) Unterschiede zu geben - ich hatte die Abmessungen von einer Original Wista-Platine abgenommen...

    Künftig werde ich wohl meinen gedruckten Platinen insgesamt 0,1mm mehr geben, ebenso den Verdickungen (dort also insgesamt +0,2mm).

    Für Negativ-Film 13x18, für Direktpositivpapier 5x7 .

    Hängt damit zusammen, dass ich zuerst 13x18 Kassetten bekommen habe und mir dann einiges an abgelaufenem C41 Filmmaterial in 13x18 "zugelaufen" ist und ich dementsprechend meine Filmspule für die mittelgroße Paterson Dose darauf ausgelegt habe. Und da Foma nach wie vor auch die "europäischen" Formate zu einem guten Preis bedient, habe ich auch immer eine Schachtel Fomapan 200 als "Brot- und Butter-Film" in 13x18 hier.

    ich nehme mal an, der Aufbau misst hier optisch im Zentrum, während der photoplug akustisch misst - was in der Theorie zumindest bei den Zeiten länger als etwa 1/50s zu nahezu gleichen Werten führen sollte...

    Vor dem Hintergrund der "bauartbedingt" langsameren Öffnungs-/Schließgeschwindigkeiten bei meinem Verschluß-Prototyp wäre ich mal an Referenzzeiten für das Öffnen/Schließen eines "herkömmlichen" Verschlusses interessiert - also anstatt einer zentralen Messung, die Messung am Rand minus der zentralen Messung bei z.B. einer eingestellten 1/10s...

    Oder bei der akustischen Messung die entsprechende Breite des Öffnungs/Schließ-Peaks...

    ich frag mich wie die Quali des Gewindes wird, kann man ja nicht so gut nachschleifen..

    Gewinde drucken ist zu Beginn etwas "empirisch", bis man die richtige Toleranz gefunden hat. Bei mir, bzw. meinem Druckprozess, mit meinem bevorzugten Filament, weiß ich mittlerweile, dass ich etwa 0.3mm zum Nominalwert dazugeben muss.


    Beispiel 1 - Lomo RF-3, 300mm f/10

    Gewindeaußendurchmesser 51,8 mm gemessen mit Messschieber

    Gewindelänge 6mm gemessen mit Messschieber

    8 Windungen gezählt

    Daraus resultiert dann mit hinreichender Sicherheit die Annahme "M52x0,75" als nominelles Gewindemaß


    Die Gewindeflanken können natürlich nicht so exakt gedruckt werden, wie man sie schneiden könnte, aber der Werkstoff ist etwas nachgiebiger als Metall :)

    • Mein erster Versuch war ein Druck mit Nominaldurchmesser 52mm, dort hätte ich das Objektiv nur mit sehr viel Kraft reinschrauben können, bzw. nach dem ersten Gewindegang war Schluss
    • Zweiter Versuch war dann mit 52,2mm, dort hat es dann zwar immer noch sehr viel Kraft gebraucht, ging dann aber zumindest gut über die Hälfte des Gewindes
    • Dritter Versuch war dann mit 52,4mm, damit konnte ich das Objektiv ohne Kraftaufwand ins komplett ins gedruckte Gewinde drehen.
    • Beim vierten Versuch bin ich dann auf 52,3mm, damit sich das Objektiv dann letztendlich mit geringem Kraftaufwand ins Gewinde drehen lässt, aber halt einfach "satter" sitzt

    Beispiel 2 - Lomo RF-4, 360mm f/10

    Gewindeaußendurchmesser 59,75 mm gemessen mit Messschieber

    Gewindelänge 7,6mm gemessen mit Messschieber

    10 Windungen gezählt

    Annahme "M60x0,75" als nominelles Gewindemaß


    Hier habe ich aufgrund der Erfahrung mit dem Lomo RF-3 gleich mit 60,3mm begonnen, was dann im Prinzip schon perfekt gepasst hat.


    Und bei einem Gewinde mit 7...10 vollen Gewindegängen mache ich mir bei einem Objektivgewicht von nicht einmal 500g keine Gedanken, ob das zu schwach wäre :)

    Das ist wohlfeil, sich lustig zu machen. ...

    Ich mache mich nicht über die Idee / Deinen Wunsch selbst lustig, sehe aber KEINEN Zusammenhang Deiner Idee / Deines Wunsches zu meinem Post.

    Dementsprechend muß ich halt mutmaßen, daß Du meine Bereitschaft, jemanden mit etwas zu unterstützen, das ich eh vor einem anderen Hintergrund gerade in Arbeit habe, möglicherweise als Aufforderung dafür gesehen hast, hier Deine Wünsche zu äußern.

    Insofern ist die Äußerung Deiner Idee hier einfach nur off topic.


    Back to topic please.

    Gibt es eigentlich auch gute Dienstleister, die einem sowas ausdrucken?

    Ich habe zwar vor 2 Jahren mal was von einem Dienstleister drucken lassen und war auch zufrieden, allerdings habe keine Ahnung, wie der Markt da mittlerweile aussieht insofern: hier ;)


    Ich hätte gerne einen 1°-Spot mit +-3EV-Lichtwaage wie beim Profisix, aber auf Arduino-MiniPro-Knopfzellen-0.96''-OLED-Basis ... Allein, mir fehlt die Streichholzschachtel!

    und ich hätte gerne Weltfrieden, genug zu essen für alle und eine 3-Tage-Woche bei gleichem Gehalt ...

    Ah, komm - nix geht über Metall

    Ich hab den 3D Drucker bei mir in der Wohnung stehen - Du Deine Werkzeugmaschinen auch?

    Spaß beiseite. Für sehr viele Anwendungsfälle braucht's kein Metall und dementsprechend auch keine Metallwerkstatt.


    Ich hatte grad letztens einen Bericht gelesen, wo dem Fotografen zwei mal der 250.- teure Polfilter aus dem Kunststoff-Filterhalter direkt ins Nirvana flippte.

    Dafür gibts schon ne kleine Drehbank

    Ja, ich hab' auch schon genug Berichte gelesen, wo bei einem Motor immer das gleiche Metallteil nach ein paar tausend Kilometern den Geist aufgegeben hat, meist mit fatalen Folgen.

    Die Gründe, weshalb etwas kaputt gehen kann, sind deutlich vielfältiger als "Kunststoff taugt nix und geht schnell kaputt".

    Es ist zwar ärgerlich für den Fotografen, dass er zwei teure Polfilter in den Wind geschossen hat, aber da wir die Geschichte nur vom Lesen/Hörensagen kennen, können wir wohl eher nicht belastbar entscheiden, ob

    • der Halter einsatz- und werkstoffgerecht konstruiert war,
    • der Werkstoff fehlerhaft war,
    • oder der Halter durch unsachgemäße Benutzung seine Dienste quittiert hat.

    Das ist hier aber nicht das Thema, es sei denn Du zweifelst an, dass die 3D-gedruckten Teile, die ich in der Vergangenheit konstruiert/freigegeben/veröffentlicht habe, ihrem vorgesehenen Einsatzzweck gerecht werden.