Posts by Clickma

    Ich habe die Kamera für "Dinge-auf-dem-Tisch-in-bunt-Fotografie" angeschafft. Daher sind die "Draußen-und-Weitwinkel-Eigenschaften" im Moment zweitrangig für mich. Bei Verwendung der Kamera als Rückteil kann ich den Verschluß nutzen und kann Objektive ohne Verschluß einsetzen. Ich habe noch eine Halterung für M39 bestellt, weil ich ausprobieren möchte, wie sich meine Vergrößerungsobjektive schlagen, die eigentlich sehr ordentliche Makroobjektive sind.

    Gerade knipse ich an einem Projekt "sowiet" - hier ein Beispiel - gerade fertig geworden (Cambo Actus MV als Fachkamera - Aufnahmemedium Fujifilm GFX100 - Objektiv Sironar N 135mm) - Blitz

    Diese Fotografie beeindruckt mich ausserordentlich in der Komposition und den Farben und auch in der beinahe greifbaren Abbildungsqualität der Objekte.

    Ich nehme an, das liegt - nebst dem Können des Fotografen - an der Fujifilm GFX100.

    Musstest Du viel nachbearbeiten, oder ist die Fotografie weitgehend direkt aus der Kamera?

    Da ich mich eh nicht nach "Vorbildern" richte, ist es mir wurscht was hip, in oder verpöhnt ist.
    Ich habe nur das Streben das das Bild in meinem Kopf auch zustande kommt.
    Ich habe jetzt ein 250er Imagon bestellt und harre der Dinge die da kommen und auf mich zu kommen.
    Da bin ich ja mal gespannt, das erste Objektiv, wo ich nicht weiss was mich erwartet.

    Ich bin neugirig!

    Lass Dich bloss nicht kirre machen von dem, was zum Imagon so herumgeistert. Um das Imagon ranken sich viele Mythen.


    Ritchie hat, was das Thema Weichzeichnung in der Fotografie angeht, eine sehr dezidierte Haltung. Auch wenn es manchmal so daher kommt, als ob er einem vorschreiben will, wie die Weichzeichnung zu handhaben ist, macht er das so nicht. Man kann aber durchaus einiges von seiner Sichtweise für sich mitnehmen. Es ist ja auch schön, wen jemand für dieses Thema eine Lanze bricht. Es scheint ihm eine Herzensangelegenheit zu sein.


    Ein empfehlenswertes Buch zum Thema: "Praxis der Weichzeichnung" von Michael Neumüller. Dieses Buch ist antiquarisch erhältlich und kostet nicht alle Welt.


    Freue Dich auf das Imagon und lasse Dich auf die Möglichkeiten dieses Objektives ein. Schon alleine mit dem Objektiv herumspielen und genau studieren was auf der Mattscheibe passiert, lernt einem einiges über fotografische Optik, das Sehen und gestalterische Möglichkeiten.

    Kürzlich kaufte ich das Buch: Grosses Fabrikationsbuch Meyer-Optik von Hartmut Thiele.


    Darin fand kein Objektiv mit der Bezeichnung Velophot.

    Die Angaben in dem Buch sind nicht vollständig, weil viele Daten im Laufe der Zeit verloren gingen. Dennoch sind die Bücher von Hartmut Thiele eine zuverlässige Quelle zur deutschen Photoindustrie.


    In den USA gab es eine Firma Carl Meyer, die Objektive verkaufte, aber wohl nicht selber herstellte.

    Bei meiner kurzen Internet- Recherche fand ich aber auch unter Carl Meyer kein Objektiv mit dem Namen Velophot.


    Ist das Objektiv wirklich von Hugo Meyer Görlitz produziert worden?


    Bald wirst Du mehr wissen, wenn Du das Objektiv in Händen hältst.


    Meine Angaben sind nicht weiterführend zur Identifikation Deines Velophot. Vielleicht mögen sie aber eine kleine Hilfe sein für weitere Recherchen.

    "Hei Sluft" Ritchie hat die Meniskuslinse bereits angesprochen. So eine wollte ich auch noch vorschlagen. Ich finde diese Linsen durchaus interessant. Viel gemacht damit habe ich noch nicht und das Wenige ist nicht sonderlich gut geworden.

    Vielleicht hast Du Dich bereits mit den Menisken befasst? Vor etwa einem Jahr hat "Norma" hier im Forum Beiträge zu dem Thema gepostet. Zu finden mit der Suchfunktion und dem Stichwort "Meniskus".


    Falls noch nicht bekannt, dürfte auch dieser Link hier interessant sein: https://re-inventedphotoequip.com/Formats.html


    Dann noch zum Imagon:

    Im Frühsommer habe ich das 120mm Imagon an der Mamiya RB67 verwendet. Dabei machte ich ein Foto, das mir ganz gut gefällt und das die Abbildungseigenschaften dieses Objektives bei voller Öffnung zeigt, also ohne Siebblende. Vielleicht geht die Bildwirkung in die Richtung, die Du suchst.

    Ich erlaube mir, das Foto hier zu zeigen, obschon nicht Grossformat.


    Nun ja, man nahm Polas nicht nur zur Kontrolle sondern für diverse künstlerische, kreative hochwertige Fotos, sowie auch im Transferbereich auf speziellen Papieren. Hier ein Beispiel eines bekannten Stuttgarter Fotografen.


    Werner Pawlok :: Photography Paintings

    Oh! Der Pawlok!

    Ich liebe seine Polaroids.


    ...künstlerische, kreative hochwertige Fotos, ...


    Wie gerne täte ich wollen machen können.

    Ich muss noch einmal eine Lanze für das Buch brechen.


    Wenn gerade niemand greifbar ist, der einem etwas vorführen oder erklären kann, kann man noch immer im Buch nachschauen. Kurse zu besuchen kostet doch recht viel Geld. So ist die Investition in ein gutes Buch, sofern es denn eines gibt, lohnend.

    Auch gehe ich davon aus, dass Autoren und Autorinnen eines guten Buches, sehr wohl etwas von dem Thema verstehen und der Verlag hat sicher Interesse daran, dass das Buch fachlich gut geschrieben ist und die Illustrationen von guter Qualität sind.


    Ein Beispiel, wie kürzlich schon von Renate vorgestellt: http://www.grossformatfotografie.com/html/mein_buch.html

    Habe, auch zum Thema GF, einiges an Print-Literatur.

    Wirklich weitergebracht haben mich aber der Online-Austausch [in Foren]

    und Tutorials.

    Für Basiswissen finde ich Literatur unschlagbar. Um dann dieses Wissen auch in der Praxis anwenden zu können, besonders bei kniffligen Problemen, sind weitere Quellen zweifellos hilfreich.



    Bücher hin Bücher her.
    Das einzig fast wahre ist die Zusammenarbeit mit jemandem der dir was vorführen kann.

    Und du wirst 1000x den moment haben wo es klick macht

    Erst vor einigen Wochen konnte ich genau diese Erfahrung wieder einmal mehr machen. Ich habe einen Kurs bei Urs Recher zum Thema "Licht" besucht. Es hat ein paarmal "Klick" gemacht und ich habe ein paar Dinge erklärt bekommen und hoffentlich auch verstanden, die mir aufgrund von Theorie nicht so ganz klar waren.



    Heute in der Zeitung gelesen:


    "Man muss viel gelernt haben, um Fragen zu stellen, über etwas von dem man nichts weiss." (Jean Jaques Rousseau)

    Aber der Ralph ist endlich mal einer, der ein Buch zur Thematik hat und liest. Das ist eine gute Basis um selber zu machen. Meistens steht in Büchern gründsätzliches drin, worauf man aufbauen kann und vor allem auch jederzeit wieder nachschlagen kann.

    Viele stellen in den Internet- Foren die immer gleichen Basis- Fragen und kommen - das ist jetzt eine ungeheuerliche Unterstellung - trotzdem nicht weiter.


    Ich jedenfalls möchte meine Fachbücher zur Fotografie nicht missen.

    Aber der zweite Punkt was die Fotografie mit Freiheit verbindet gibt mir keine Ruhe. Ich finde per Du keine passede Schublade in meinem Hirn in der ich es ablegen kann.

    Geo!

    Wenn Du diese Freiheit in eine Schublade ablegen willst, ist es keine Freiheit mehr.

    Nimm Dir die gestalterische Freiheit, die Dir das Gestalten, mit welchem Medium auch immer, bietet.


    Manchmal - oftmals sogar- wird es zu einer Notwendigkeit.


    Freundliche Grüsse allerseits, stephan

    Dich stört der Fleck nicht?

    Nein - der Fleck stört mich nicht.

    Auf meinem Monitor nicht und auf dem Print auch nicht.

    Auf dem Nasenrücken und auf der Schulter sind auch Partien ohne Zeichnung. In den Haaren auch. Dort sind es die Schatten, die ohne Zeichnung sind.

    Natürlich habe ich einige Male in Lehrbüchern gelesen, dass man ausgefressene Lichter und abgesoffene Schatten vermeiden soll, dass das nicht gut ist. Dann sehe ich ausgefressene Lichter und/oder abgesoffene Schatten auf einer Fotografie und sehe nur noch diese. Alles andere nehme ich gar nicht mehr wahr. Mit allen anderen Unperfektheiten verhält es sich ebenso.

    So viel anders als die kontrollierten anderen Bilder. Ich finde das so großzügig, diese Wandlungsfähigkeit, an der Du teilhaben darfst. Chapeau, in allem!

    Sophie ist wirklich wandlungsfähig. Auch im Alltag, nicht vor der Kamera, überrascht sie mich immer wieder in ihrer Erscheinung. Sozusagen als "Kriegsgewinnler" habe ich sie täglich um mich. Sie ist aus der Ukraine geflohen und wohnt jetzt vorübergehend bei mir.

    Schönes Portrait, aber den Lichtfraß auf der Stirn verstehe ich nicht.

    Das Licht war kraftvoll und hell. Dieser heisse Sommer beeinflusst mich, mit seinem gleissenden Licht.


    Was zudem meine uralte Doppelgängertheorie stützt.

    Erzähle doch was zu Deiner uralten Doppelgängertheorie.

    Es ist nicht ganz ohne Tragik, dass funktionierende Gerätschaft nicht betrieben werden kann, nur weil die Stromversorgung nicht mehr vorhanden ist. Man möchte meinen, das sollte kein Problem sein. Nur scheint eine brauchbare Lösung nicht einfach zu sein, respektive einen gewissen Aufwand zu erfordern.

    Wo ein Wille ist, ist ein Weg.

    Schön, dass Du Deine Fuji GX680 wieder benutzen kannst.


    Freundliche Grüsse, stephan

    Vor einem Jahr habe ich bei einem zuverlässigen Händler ein Heliar mit der Brennweite von 42cm, aus dem Jahre 1907, gekauft. Der Preis war 1500 Euro. Das ist zwar eine schöne Stange Geld, mir war es aber den Preis wert und empfand ihn als angemessen. Damals hatte ich mich über die Preise kundig getan und war auch erschrocken über die enorme Preisspanne, die für das Heliar aufgerufen wird.

    Gerne hätte ich für weniger Geld ein 42cm Heliar gekauft. Meistens haben die dann aber eine Macke.