Posts by Clickma

    Ich fotografiere hauptsächlich Portrait und Akt. Grundsätzlich benenne ich die Fotografien als Bilder.


    Am liebsten arbeite ich mit Modellen, die ich bereits kenne. Einige meiner Modelle sind mir zu Freunden geworden. Trotzdem sind es für mich Bilder, die beim Fotografieren entstehen. Das Ergebnis betrachte ich als unabhängig von meiner Beziehung zu den fotografierten Menschen. Genauso wie eine prävisualisierte, mit dem Zonensystem umgesetzte Fotografie einer Landschaft oder etwas anderem. Meine fotografischen Bilder sind zweidimensional, meistens in Schwarzweiss und allen Grautönen zwischendrin. Genau so wie bei Bildern, die Häuser, Landschaften oder was auch immer zeigen, nur eben Menschen.

    Ich wünsche mir, die Betrachter, so sie sich auf das Betrachten meiner Bilder einlassen wollen, würden, wollten und könnten dies auch so sehen.

    Könnte man sagen, dass wenn der Herr Barthes auf einer Fotografie .......


    Ach nein. Ich lasse das.


    Es gibt viel zu hirnen. Das hindert am Machen. Und ich sehe es meistens ganz anders.

    Wonach muss mam suchen? Hasselblad/ Rollei Imagon?


    Einfach nach Imagon suchen, da findet sich schon was...

    Ja, so täte ich auch danach suchen.


    Der Bau des Objektives ist ja immer derselbe. Nur der Anschluss an das jeweilige Kamerasystem ist angepasst.


    Für die Pentax 67 gab es übrigens auch einen Anschluss.


    Für die Mamiya RB67 habe ich nebst dem 200er auch ein 120er Imagon. Diese Brennweite wurde scheinbar nicht so oft hergestellt.

    Solange das Foto nicht so aussehen soll, als sei es alt ...


    Ich habe so meine ideologischen Probleme mit digitalen Simulationen - und auch mit dem Anstreben, etwas Aktuelles so aussehen zu lassen, als sei es alt.

    Eine Tonung ist für mich nicht Einfärben sonder haltbar machen - wobei ich bevorzuge, wenn es so wenig wie möglich braun wird - weshalb ich die Vergänglichkeit meiner Bilder bevorzuge - nach sehr vielen Jahren - vielleicht.


    Es gibt alte fotografische Verfahren, die bringen eine mehr oder weniger ausgeprägte Tonung mit sich. Diese Verfahren kann man durchaus auch heutzutage für fotografische Bilder verwenden. Die Bilder können dann aussehen, als seien sie alt.Natürlich ist eine digitale Simulation nicht mit solchen Verfahren vergleichbar. Eine konservatorische Notwendigkeit besteht schon gar nicht. Trotzdem kann ein digitales Schwarzweiss Bild mit einer Tonung, einen gewünschten Bildeindruck betonen. Ich finde eine digitale Simulation einer Tonung kann durchaus legitim sein. Man muss dabei ja nicht gleich übertreiben. Für meine Portraits und Akte verwende ich fast immer den Hauch einer angepassten Selentonung von SilverEfex. Für die Fotos aus der Digitalkamera und auch von gescannten Schwarzweiss- Negativen.

    Ich bevorzuge für meine Fotos grundsätzlich ein neutrales, oder gar kühles Aussehen. Manchmal haut das aber nicht hin und eine digitale Simulation, wie eine Sepiatonung oder Ambrotypie macht das Foto angenehmer anzuschauen.

    Dass die Diesch'schen Fotos neutral sein müssen, ist für mich eindeutig klar. Anders sind die kaum vorstellbar. So verstehe ich auch weitgehend die Haltung von Diesch. Trotzdem interessiert mich was denn Deine "ideologischen Probleme" mit dem Tonen von Fotografien sind.

    Den Thread finde ich sehr interessant. Einiges muss ich zwar mehrmals lesen und manchmal Wörter nachschlagen, damit ich verstehe was gemeint ist. Dann getraue ich mich kaum auch etwas beizutragen. In Wort und in Bild. Ich bin eher von einfachem Gemüt. Trotzdem - das Interesse und die Freude an der Fotografie ist gross. Überhaupt für fast alle Bereiche der Künste.


    Aber eben das Thema Hybrid. Das hat ja jetzt nicht mehr viel mit dem Eingangsbeitrag zu tun, ist aber halt so gekommen.


    Ilford Galerie, die festgradierten, liebte ich sehr. Vor zwanzig Jahren gab es auch von Bergger festgradierte Barytpapiere, die eine sehr ähnliche Anmutung wie Ilford Galerie hatte. Zudem gab es diese Papiere auch in Warm- und Neutralton. Abgesehen davon, dass man dies auch mit dem Entwickler steuern kann. Viele Vergrösserungspapiere sind vom Markt verschwunden. Die Oriental- Papiere mit ihren tiefen Schwärzen und der Oberfläche mit schönem Glanz, oder eben das wunderbare Rekord Rapid von Agfa. Auch Forte aus Ungarn hatte sehr schöne Papiere im Angebot.

    Heute ist die Vielfalt an Inkjet- Papieren sehr gross und deren Qualität ist, zumindest von namhaften Herstellern, gut.

    Ich habe verschiedene Papiere ausprobiert und bin letztlich bei Canson gelandet. Das BARYTA PHOTOGRAPHIQUE (glänzende Oberfläche) empfinde ich dem Ilford Galerie Silberhalogenid Papier ähnlich. Für matte Ausdrucke habe ich mich ebenfalls für Canson, das RAG PHOTOGRAPHIQUE, entschieden.

    Mit den Ausdrucken auf beiden Papieren bin ich sehr zufrieden. Die Bilder wirken für mich zudem besser als das meiste, was ich in der Dunkelkammer in Chemie gebadet habe. Vielleicht ist das auch so, weil ich sehr viele Fotobücher habe und die auch immer wieder gerne anschaue und mich so an die gedruckte Darstellungsform gewöhnt habe.

    An was ich mich nicht richtig gewöhnen kann, oder besser nicht so sehr mag, sind Fotos auf dem Bildschirm. Obwohl ich täglich hunderte sehe. Am liebsten sind mir Fotografien auf Papier. Wie sie auf Papier kommen ist mir zweitrangig.

    Zum Positiv: mich interessiert, ob Ihr in Hybrid den Positivlook von Ilford Multigrade PE Pearl per Formsbrom Variante 111 honoriert.

    Mich interessiert das sogenannte Hybrid, also das Negativ auf Film und den Print als Tintenstrahldruck, sehr. Schlicht weil ich den Aufwand in der Dunkelkammer scheue. Ich würde kaum Bilder zu Papier bringen, wenn ich sie ausschliesslich analog erstellen wollte.


    Das Zitat von aksak_maboul verstehe ich nicht. Was meinst Du damit?

    Kürzlich konnte ich zu einem sehr vorteilhaften Preis ein Hermagis Petzval Objektiv kaufen. Nach Seriennummer (15462) stammt es von Anfang der Siebzigerjahre des 19. Jahrhunderts.


    Hier ein erstes Portrait mit diesem Objektiv von Sophie:



    In SilverEfex habe ich eine Sepiatonung hinzugefügt.


    Die Lichtführung ist nicht speziell gut. Das Bild jedoch zeigt mir, in welche Richtung die Reise gehen kann.


    Ich muss mich noch etwas mit dem Objektiv vertraut machen.

    Witzig!

    Soeben sah ich auf Instagram von Heiland electronic GmbH den Heiland electronic 8x10" LED Splitgrade Vergrösserer.

    Grösser könnte der Unterschied zu Intrepid kaum sein.

    Wenn ich mir einen neuen Vergrösserer kaufen müsste, würde ich fleissig sparen oder einen Kredit aufnehmen.

    Oooch!

    So ein Universalsucher zu haben, ist nicht verkehrt.


    Wenn ich mit der Graflex draussen fotografieren will, ist er mir hilfreich zum grob ausrichten der Kamera. Ganz besonders, wenn ich die 6x7 Rollfilmkassette an die Graflex hänge. Fokussieren tue ich dann allerdings doch auf der Mattscheibe. Alles in allem ein bisschen umständlich. Aber was macht man nicht alles?

    Ich finde das Bild sehr schön.

    Du hast Halyna subtil fotografiert in dieser, in sich gekehrten Haltung und mit schönem Licht. Sie ist ja auch ein gutes Modell.


    Ich interessierte mich auch für die Fujinon SF Objektive. Diese werden oftmals von den Fotografen geschmäht, gelten als nicht eigentlich gute Softfocus Objektive und sollen auch nicht besonders schön zeichnen. So habe ich das zumindest an verschiedenen Orten gelesen. Dein Bild hier, belehrt mich eines Anderen.


    Freundliche Grüsse, stephan