Posts by Clickma

    Ich interessiere mich für Aero-Linsen.

    In meinem Fundus ist so ein Objektiv.


    Es ist ein MOM (Magyar Optikai Müvek)

    Brennweite 497mm

    Blende 1:5

    Durchmesser der Frontlinse 90mm

    Gesamtdurchmesser vorne 120mm

    Gesamtdurchmesser hinten 110mm

    Länge 155mm

    Gewicht 3680 Gramm




    Ich wollte das Objektiv an der 8x10" Sinar für Portraits verwenden. Dazu ist es bislang nicht gekommen. Diesen schweren Brocken an die Sinar zu bekommen, ist nicht so ohne zu bewerkstelligen. Ich stelle mir vor, dass es einfacher ist, das Objektiv an einer grossen Holzkamera auf ein hölzernes Objektivbrett zu montieren.


    Ich habe also keine Ahnung, wie die Abbildungsqualität des Objektives ist. Man darf wohl annehmen, dass sie gut ist. Objektive für Luftbildaufnahmen sollten doch ein scharfes, verzeichnungsfreies Bild werfen.


    Freundliche Grüsse, stephan


    Freundliche Grüsse, stephan

    Ein sehr gelungener Essay!


    Ich denke, es ist nicht einfach dieses Thema auf künstlerische Weise mittels der Fotografie darzustellen.

    Als ortlos und abstraktes Muster kommt mir vieles vor, im Zusammenhang mit diesem Corona- Virus. So als dränge sich die ganze Geschichte von weit her mit Vehemenz in den Alltag, inmitten des Lebens. Das verursacht Druck, aber erzeugt auch Leere. Bedrückend und leer können Deine Bilder wirken. Sie zeigen aber auch Vergangenes, Zerstörtes. Bei den Bildern mit dem Grillrost, Einkaufswagen, Fahrradkorb, den Fahrradspeichen assoziiere ich Gitterstäbe eines Gefängnises. Sie machen gefangen und befangen. Die beiden letzten Bilder zeigen Leben und dessen vergehen.


    Dies ist ein Versuch, meine Gedanken zu Deinem einleitenden Text und Deinen Bildern in Worte zu fassen. Diesen Versuch wage ich, weil ich Deinen Corona- Essay als die beste fotografische Arbeit erachte, die ich bisher in diesem Forum gesehen habe. Auch und gerade weil diese Arbeit keine monumentalen Landschaften und prächtig anzuschauende Dinge zeigt. Auch das ist Grossformatfotografie. Dazu noch in grossartiger Art und Weise.


    Freundliche Grüsse, stephan

    Ich danke Euch.


    So mache ich es und wenn Ihr das auch so macht, kann es nicht falsch sein.


    Im amerikanischen Grossformatforum habe ich einen Thread gelesen, wo diese Frage auch behandelt wurde und - wie in Foren üblich - kontrovers diskutiert wurde. Es gab Stimmen die meinten, die Ilford- Wässerungsmethode sei nicht archivfest. Das hat mich etwas verunsichert und wollte mal hier nachfragen.

    Nun habe ich mir doch noch eine Jobo Expert Trommel für die Entwicklung von 4x5" Planfilmen gekauft.


    Es stellt sich mir die Frage, wie die Filme am besten wässern?


    In der Jobodose 2520 mit dem Spiralfilmeinsatz ist das wässern ganz einfach mit dem Schnellwässerungsschlauch von Jobo zu machen. Das funktioniert aber bei der Expert Trommel nicht.


    Wie handhabt Ihr das?


    Freundliche Grüsse, stephan

    Bei überkorrigiert haben die Vertikalen die Tendenz des nach aussen auseindanderfallens zu zeigen. Besonders wenn vertikale Linien nahe am Bildrand sind. Hier wird diese Tendenz aber aufgefangen durch die leicht schräg verlaufenden Linien oberhalb von "Camera" und auf der linken Seite. Das wirkt wie ein Trichter und zieht das riesige Gebäude nach unten in die Tiefgarage, deren Eingang in der unteren linken Ecke ist. Das Bäumchen wiederum strebt unbeirrt nach oben.

    "Camera" ist der Name eines Kino's an der Seilerstrasse. Nur so für den Fall, dass die Frage auftaucht, was es mit dem "Camera" auf sich hat.


    Ob der Bildautor wahre Architekturfotografie anstrebt weiss ich nicht. Aber interessante Ausschnitte aus Stadtansichten sind es.

    Wenn ich nicht wüsste, dass das hier das Frauenspital * in Bern ist, möchte ich nicht glauben, dass die Kinder von da herkommen.


    Dieser Bau ist ja, aus mannigfaltigen Gründen, sehr umstritten. Kennst Du die Kontroversen um dieses Gebäude? Wahrscheinlich ja. Zumindest scheint mir, Du hast hier einen eher kritischen, danebst gelungenen, Blick auf die Architektur geworfen. Aber dazu muss man das Gebäude und die Debatten, die immer mal wieder darüber geführt werden, kennen. Auch dann erst ergibt der Titel einen Sinn.


    Das alte Frauenspital * ist, obwohl mindestens hundert Jahre älter, jedenfalls von der Bausubstanz her besser im Schuss als dieser neuzeitliche Bau.


    * In der Schweiz werden Krankenhäuser Spital genannt.

    Ich liebte die Polaroid- Filme sehr.

    Der P/N 55 war ganz wunderbar.

    Nach dem Niedergang von Polaroid habe ich das Thema Sofortbild abgeschlossen.

    Was danach kam, ist Spielerei.

    Das ist nichts Schlechtes, aber nichts für mich.

    Es scheint nicht möglich zu sein, brauchbare Nachkommen der Polaroid- Filme zu machen.

    Die Erinnerung an die Polaroid- Bilder wirkt bei mir, wie deren Anmutung.

    Ein paar Mal schon habe ich mir das Foto jetzt angeschaut. Es scheint mir irgendwie zu gefallen. Die Lichtstimmung finde ich spannend und interessant. Auch die Zeichnung des Verito gefällt mir.

    Der Ursprung der "Landi" sind die landwirtschaftlichen Genossenschaften. Deshalb können dort 25 Kilogramm Säcke mit Melkmaschinenreiniger gekauft werden. Im Zuge der Globalisierung haben die landwirtschaftlichen Genossenschaften das Verkaufssortiment auf immer mehr auch nicht landwirtschaftliche Produkte ausgeweitet und wurden beiläufig zu einem Konkurrenten der etablierten Grossverteiler. "Landi" ist die Kurzform und Diminuitiv von landwirtschaftlicher Genossenschaft.


    Freundliche Grüsse, stephan

    Eisenschweine möchte ich die Mamiya RB67 nicht nennen. Dann schon eher "Dicke Bertha". Diese Lady wiegt halt ein bisschen was.

    wie ich auf 600 oder 800mm komme,


    Ich such jetzt Infos über Apo-Tessare von CZJ, Vorkrieg.

    Hmm....

    Ich habe ein Apo-Tessar mit der Brennweite von 600mm. Leider ist es noch nicht auf die Sinar adaptiert. Aus der Vorkriegszeit wird es wohl auch nicht sein.


    Bei Interesse könntest Du Dir das mal ausleihen.

    Bäume, Wiesen, Bächer, Wälder, Berge,…… sind die geduldigstem „Models“ Die es gibt. Denen ist es nie kalt, heiß, naß, trocken, sauer oder zu süß. Die bekommen niemals Kopf Schmerzen und haben immer eine gute Laune. :)


    Und vor allem hat man beim Fotografieren seine Ruhe ...

    Ich muss wohl auch Bäume, Wiesen, Bächer, Wälder, Berge, ..... fotografieren. Zuerst muss ich aber abklären, wie hoch die Honorarforderungen der neuen Motive sind.



    !!!


    Wenn ich schon am schreiben bin; das Lichterfestival finde ich sehr gut.

    Der Bildaufbau, mit den unterschiedlichen Formen ist eigenartig. Gemeint ist vor allem die elliptische Seeroseninsel. Das macht das Bild aber interessant. Was mir besonders gut gefällt, ist die dunkle Waldwand im Hintergrund.


    Freundliche Grüsse, stephan