Posts by hppruefer

    Für zuhause ist es super, wenn man keine Dunkelkammer hat (wie ich), eben wegen der Größe. Nutze ich fürs Laden von Kassetten und Jobo Expert. Zusammengeklappt ist es auch schön flach, aber etwas sperrig. Eine relativ große, flache Kiste. Für unterwegs reicht mir ein kleinerer Wechselsack. Da gehts es ja nur um Kassetten ...

    Ich habe es. Es ist sehr geräumig und stabil, in Grenzen transportabel, ein bisschen wie ein Koffer. Empfehlen? Kommt drauf an, wofür ... für mich ist es ok.

    Hybrides Arbeiten hat durchaus seinen Charme, ich machs ja auch, weil ich keine Dunkelkammer einrichten kann. Es ist aber keineswegs trivial.


    Vorteile: Geringerer Platzbedarf, etwas geringere laufende Kosten, große Auswahl an Papieren, keine Probleme mit großen Mengen Chemie (bei 40x50 Wunschformat ist das schon einiges).


    Nachteile: Es geht nicht ohne ICC-Profil für die Kombination Drucker/Papier, gerade bei SW. Alternative ist ein Drucker, der mehrere SChwarz-/Graupatronen unterstützt. Der Tintenauftrag verändert die Papieroberfläche (mehr oder weniger). Lichtbeständigkeit/Archivfestigkeit nur mit Pigmenttinten einigermaßen sicher.


    Neutral: Ausflecken muss man vermutlich immer. Bei chemischen Bildern auf dem Papier, bei Tintenbildern in der Bildbearbeitung.


    Ich bin mit der hybriden Arbeitsweise zufrieden, habe aber auch da erst meine Erfahrungen sammeln müssen. Zur Druckerwahl sage ich nichts. Das wird oft zur Glaubensfrage. Allerdings geht 40x50 nur mit einen Drucker, der mindestens A2 kann. Ach ja, und dann ist Rollenware im Allgemeinen auch günstiger als Blattware, falls verschiedene Endformate gewünscht werden (meiner Meinung nach lohnt sich die Druckerei nur für "große" Bilder, etwa ab 24x30).


    Hybride Grüße von hp

    Das scheint mir etwas komplizierter. Die Unschärfe hängt ja von der Wellenlänge des UV-Anteils ab. Damit hat man eine spektrale Verteilung unterschiedlich "defokussierter" Teilbilder, deren Bildanteil von der wiederum spektralen Empfindlichkeit des Filmmaterials abhängt. Das dürfte mit Hausmitteln nicht leicht nachzubauen sein.

    Ich gebe dir im Prinzip in so ziemlich allem recht, mit einer Ausnahme

    Vor allem sollte man erstmal selber seine Bilder zeigen.

    Das halte ich immer noch für ein absolutes Killerargument. Dann müsste jeder Musikkritiker nicht nur selbst Musik machen, sondern auch zugänglich machen, ein Theaterkritiker müsste auch inszenieren etc


    Kritik ist ohne Frage problematisch. Aber deine Forderung (die hier im Forum oft zu lesen ist, und die ich auch schon mindestens einmal abgelehnt habe) überfordert die Funktion der Kritik. Du sagst im Restaurant, "das Essen hat mir nicht geschmeckt", mit Gründen, und der Koch sagt dann "Koch erstmal selber"? Den Laden wirst du vermutlich boykottieren.


    Nix für ungut, bitte.


    Grüße, hp

    Plaubel Uni III ist 13x18 (kann auf 9x12 reduziert werden). Die ist aber wesentlich unhandlicher als die kleine (alte!) Kardan Color. Siehtt aber z.B. mit rote Balgen auch recht hübsch aus ...

    Ich hab mich (unabhängig voneinander) darüber mit einem Ingenieur und einem Lehrer für Werkstoffe unterhalten. Beide meinten, dass das die richtige Variante für selbsthemmende Feintriebe, die bei unterschiedlichsten Temperaturen funktionieren sollen, sei.

    Das ist eine interessante Aussage ...


    Materialabhängige Selbsthemmung hängt von der Reibung ab. Wenn sie bei Kunststoff höher ist als z.B. bei Metall, hat man eben mehr Reibung im System und damit auch mehr Verschleiß. Darüber kann man diskutieren.


    Unterschiedlichste Temperaturen kommt mir auch fragwürdig vor. Es gibt Kunststoffe, die einen breiteren Temperaturbereich abdecken. Ingesamt ist es aber ein Zusammenspiel von Festigkeit, Temperaturstabilität und Reibung. Bei Zahntrieben gibt es die Flankenfestigkeit (das ist Reibung) und Bruchsicherheit (das ist das, was man üblicherweise unter Festigkeit versteht). Hängt von der Wahl des Kunststoffs ab, ebenso wie die Frage der rechnerischen Lebensdauer. Kann man in Maschinenbaulehrbüchern nachlesen ...


    Ob der gerne erwähnte 3d-Druck als Ersatz taugt, hängt von der Fertigungsgenauigkeit ab. Die ist stark abhängig von Material und Fertigungsverfahren; die einfachen Hobbygeräte sind da eher mäßig (Disclaimer: Ds ist jetzt kein 3d-Druck-Bashing! Ich finde diese Technologie super!!).


    Eine einfache Materialsubstitution genügt nicht. Warum hat Sinar denn die Kunststofffeintriebe "versteckt"? Die sind ja nie so explizit kommuniziert worden. Ich bin wahrhaftig kein Metallfreak, trotzdem erscheinen mir an Kameras Metallverzahnungen sinnvoller. Beispiel: Gewindestangen zum Fokussieren. Warum sind die üblicherweise aus Metall? Die Kriterien Temperaturstabilität/Selbsthemmung gelten da auch.


    Ok. Ende Klugsch...modus.


    Kunststoff geht in Ordnung, muss aber sinnvoll eingesetzt werden. Konstruktiv oder materialbedingter Verschleiß ist auch nicht schlimm, sofern die Teile während der geplanten Lebensdauer ersetzbar sind.


    Heitere Grüße von hp

    Ich komme - bei konservativer Rechnung - auf 20 Terapixel, bei 200mm Scheibendurchmesser und 20nm Auflösung (aus der habe ich mal vorsichtig eine Fläche von 1600nm2 für ein Pixel abgeleitet, weil ich nicht weiß, wie die die Auflösung definieren ...). Aber ich kann mich auch verrechnet haben, und die gesamte kreisrunde Fläche ist sowieso nicht nutzbar. Sieht im Prinzip nach einem akzeptablen Preis aus.

    Wenn München nicht so weit weg wäre ... ich habe noch ein Plaubel Studiostativ, das ich nicht mehr brauche, weil ich meine Studiopläne aufgegeben habe. Das Ding ist ca 1,80m hoch; tragen tut es mit Sicherheit die ganz großen Plaubels.


    Solltest du eine Möglichkeit sehen, das Teil in Bochum abzuholen, schreib mir ne PN oder mach ne Konversation auf. Versand wäre besch..., weil garantiert zu teuer.


    Grüße von hp


    ps: Es muss ja nicht meins sein. Diese Stative werden häufig angeboten, teilweise allerdings zu ziemlichen Phantasiepreisen.

    Yo, schöne Idee. Archivfest ist das ganz sicher. Für "Analog"-Fotografen wohl eher ein no-go, weil bildliche Darstellungen gerastert werden. Bei Farbfotos müsste man dann vermutlich Farbauszüge anfertigen ... Gibts für die "Mikrofilme" auch Lesegeräte? Und die allerschlimmste Frage: Was wird das wohl kosten? Obwohl, gute Bilder sollten schon einen gewissen Aufwand wert sein ... Alles charmant und reizvoll! Und in der Tat sehr luxuriös.


    Grüße von hp

    ZDF Mittagsmagazin vom 4. 1. 2021, gibt es auch in der Mediathek.

    Habe ich mir angesehen. Ist ganz nett. Papier (und Filterfolien) können die auch beschichten ... an Film glaube ich nicht so recht. Es gibt ja auch noch die Adox-Selbstdarstellung aus Marly. Da sieht man mengenweise "lebende Schätze" rumlaufen, die die Prozesse hoffentlich noch in ihren Hirnen haben. Ok, Optimismus ist angesagt. Aber dass der gute Mirko wirklich alles (!!!) selber kann, wage ich doch dezent zu bezweifeln.


    Grüße ohne Bosheit von hp

    Schließt diesen Thread. Bitte bitte! Es bringt nichts (mehr). Alle drehen sich nur noch im Kreis (in ihrem eigenen, sehr separaten).

    Das Ganze ist ziemlich indiskutabel, weil ich nirgendwo so etwas wie eine Diskussionsgrundlage erkennen kann. "Geschlechtswechsel" find ich gut - ich erinnere mich an eine "Dame" (?) mit dem schönen Namen "die Glückliche". Das war ähnlich.

    Auch ich würde gerne einmal Fotos von diesem Überflieger sehen, der bisher nur herablassende Kritik unter dem Mäntelchen der Anonymität gezeigt hat.

    Das Zitat ist notabene nicht explizit gegen linhofklaus gerichtet. Er ist weder der Erste noch der Einzige mit dieser Forderung. Mich nervt es aber total, wenn solche Sprüche wie "zeig doch erstmal, was du selbst gemacht hast" kommen. Die lese ich immer wieder als Replik. Ich erwarte von Kritikern keine besseren Bilder. Aber ich will eine Begründung der Kritik (übrigens auch und gerade von Knick)!!! Nun gut, es gibt in Deutschland ja auch 80 Millionen Fußballtrainer. Spielen die alle besser? Das ist im Grunde genauso ein Killerargument wie das KritikerInnen-Getrolle.


    Sorry, das musste jetzt nochmal raus. Dafür muss mich auch niemand mögen.

    Ach, es geht wieder los! Erstens: Albernes Rumgemotze ist meilenweit von jeder fundierten Kritik entfernt. Zweitens: Kein Kritiker ist verpflichtet, bessere Ergebnisse zu produzieren als die Kritisierten.


    So much ...