Posts by Marsupilami72

    Praktisch heisst das, dass bei Digiknipse A 100 ISO etwas völlig anderes sind als bei Digiknipse B, und dass beide u.U. nichts mit 100 ISO eines Provias zu tun haben.

    Das kann ich so nicht bestätigen - mein Gossen Lunasix 3 misst genau das Gleiche, wie meine Nikon D5100...deswegen nehme ich die auch immer als Belichtungsmesser.

    Meine Ursprungsidee war es, einen digitalen Centerfilter zu erstellen, den ich für die Nachbearbeitung nutzen kann - daraus dann einen "realen" Filter zu machen, ist wirklich nur ein Spaßprojekt.

    Genau das ist der Punkt, weshalb ich das mit dem Filter zumindest mal probieren will.


    Beim Vergrößern kann man allenfalls noch eine Perspektivkorrektur mit einbeziehen, wenn man sich bei der Aufnahme die genaue Position der Standarten aufgeschrieben hat und die Folie (die dann natürlich größer sein muss, als das Negativ) entsprechend verschiebt - sobald aber der Herr Scheimpflug ins Spiel kommt, war´s das.

    Mein Gedankengang geht in Richtung Centerfilter - und mir ist klar, dass das nur eine Krücke ist. Es geht mir mehr um den "proof of concept". Schlimmstenfalls bleibt eine für die Nachbearbeitung am PC nutzbare Filterebene dabei übrig...


    Was den Bildkreis angeht: ich würde die Bildstandarte so weit verschieben, dass ich aus dem Bildkreis rauskomme - ich habe dann natürlich auf 4x5" nur ein Segment des Helligkeitsabfalls abgebildet. Da der aber rotationssymmetrisch ist, lässt sich daraus nach dem Scannen am PC die komplette Kontur rekonstruieren.

    Eine Vorstellung die sich so aufdrängt (die es sicher irgendwo realisiert gibt) wären 4x5 oder 5x7 oder 8x10 Folien mit entsprechender Grauwertverteilung objektivspezifisch auf transparenter Folie . Diese Folie könnte man beim Vergrössern über das Negativ legen (beleuchtungsseitig) oder auch beim Scannen ([b]beleuchtungsseitig) verwenden.


    Wie könnte man solche Folien erstellen ?[/b]

    Darüber habe ich letztens auch schon nachgedacht - allerdings war meine Idee, sich einen Centerfilter selbst zu erstellen.


    Mein bisheriger Gedankengang:


    Eine gleichmäßig ausgeleuchtete Weiße Wand in S/W fotografieren, dabei den Bildausschnitt bis über den Rand des Bildkreises hinaus wählen - damit bekäme man den Helligkeitsabfall des Objektivs schon mal als Negativ - das scannt man ein, erweitert es zum vollen Kreis und kann es dann wieder ausdrucken. Diesen Ausdruck fotografiert man dann erneut - und zwar so, dass die Filterkontur von der Größe her passend zum Objektiv und dessen Bildwinkel auf dem Film abgebildet wird 4x5" ist dafür ja groß genug.


    Keine Ahnung, ob das so hinhauen würde - aber es kostet im Zweifelsfall zwei S/W Negative, das kann man mal investieren ;)

    Jetzt muss ich auch noch mal nachfragen: Bei meiner Sinar F wird die Fresnellinse hinter die Mattscheibe (also Objektiv-Mattscheibe-Fresnellinse) montiert - ist das nicht die sinnvollere Variante? So bleibt die Fokusebene ja gleich...

    Mich hat halt irritiert, dass man die Objektive sonst nirgendwo anders findet...
    Die Objektivfertigung ging 2000 an Linos, Linos ging 2006 an Qioptik - und die existieren bis heute. Es gibt auch eine Webseite von Rodenstock zum Thema:


    http://www.rodenstock-photo.com/


    Dort sind bei den aktuellen Produkten aber nur Objektive für digitale Fachkameras aufgelistet - die analogen findet man nur noch im Archiv.



    Ich hätte ja nichts dagegen, wenn es weiter neue Optiken für's analoge Großformat gibt - aber irgendwie kommt mir das komisch vor...

    Hier mal eins meiner Erstlingswerke mit der Sinar F (genauer gesagt: das 3. Foto, dass ich mit ihr gemacht habe):



    Nikkor SW 90mm 1:4,5, f11 1/30s,
    Fomapan 100, entwickelt im Combiplan Tank mit Rodinal,
    gescannt mit Epson Perfection 3200 Photo

    Hallo zusammen,


    ich bin schon einige Zeit stiller Mitleser und habe mich heute dann endlich durchgerungen, mich hier zu registrieren.


    Ich fotografiere schon seit gut 30 Jahren, aktuell mit einer Nikon DSLR. Letztes Jahr habe ich mit einer Sinar F den Schritt zum analogen Großformat gemacht. Jetzt hoffe ich, dass das Wetter endlich besser wird und ich häufiger zum Fotografieren raus kann.
    Ich habe mir die Sinar in erster Linie für Architektur- und Landschaftsaufnahmen geholt, aber vielleicht versuche ich mich auch mal in der Porträtfotografie. An Objektiven habe ich ein Nikkor SW 90mm 1:4,5, Rodenstock Sironar 150mm 1:5,6 und Schneider Kreuznach Symmar 210mm 1:5,6.


    Die ersten Versuche in Schwarzweiß mit Fomapan 100 waren jedenfalls vielversprechend. Jetzt habe ich mir noch eine Rollfilmkassette geholt, ein Paket Ektar 100 und ein Tetenal C-41 Kit - Planfilm in Farbe ist doch etwas teuer... [Blocked Image: https://grossformatfotografie.de/wcf/images/smilies/biggrin.png]


    Schöne Grüße
    Martin