Posts by Karsten

    Ich mag, dass das Wort "Tarzaneffekt" - von mir in dieses Forum eingeführt - nun standardmäßig für diese Überkorrektur verwendet wird. ;)
    Hier liest man ja doch mit wachem Auge. Chapeau! :)


    Ich finde die Linien auch nicht schlimm. Sieht fast so aus, als bildeten die 4 Streifen einen Rahmen, in den das - optisch virtuell verlängerte - Hauptgebäude hineinwachsen soll.


    Klasse gemacht! :)

    Super, berichte mal, ekech.
    Bin gespannt!


    Scheint ja nicht zu viel zu kosten: Entwicklung und einen ganzen Film scannen in höchster Auflösung für 19 €?! Unglaublich günstig.
    Und dann will man sich noch darum kümmern, die Farbabstimmung auf den Fotografen abzustimmen? Unbezahlbar - wenn es gut läuft...


    Dafür würde ich mir dann keinen Scanner kaufen und das selbst machen.

    Ahh, ok, jetzt raffe ich das! :) Nur mit dem ersten Foto war das nix.


    Hmm, und das macht der Kamera nix??! MitPolsterung drumherum sicherlich ne gute Alternative zum Sinar-Koffer.


    Danke!!! :)

    Meine F-Konstruktion passt zusammengeklappt (ohne Stativ) auch in eine Ortlieb-Kuriertasche

    Darf ich mal sehen, wie du die zusammenbaust, damit das klappt??! Oder nimmst du die auseinander?


    Ich kenne bisher nur den Sinar-Koffer, wo sie drin hängt. Deine Lösung übertrifft mein Vorstellungsvermögen! ;)


    Könntest du ein Foto machen? Büüüüüütteeeee! :)

    IR-Licht hat eine andere Wellenlänge als sichtbares Licht, deshalb hatten früher alte KB-Optiken eine IR-Markierung, auf die dann bei der Arbeit mit IR-Material scharfgestellt wurde.


    Schau mal das Foto: Hier wurde nicht auf den roten Strich (in diesem Beispiel 2,4 m) scharf gestellt, wie für sichtbares Licht. Statt dessen hat man auf das rote R (hier 3 m) scharfgestellt. Also etwas weiter hinten.
    Also zuerst hast du auf den roten Strich scharf gestellt, die Entfernung dann auf das R korrigiert.


    Wie du das aber an einem GF-Objektiv einstellst - keie Ahnung. Aber ein Ausgangspunkt für entsprechende Recherchen.


    Hat sicherlich auch noch etwas damit zu tun, welches Filter du verwendest. Denn jedes Filter läßt eine andere Wellenlänge durch ...

    Freut mich, dass mein Beitrag zu Erkenntnisgewinn führte.
    Ich finde die 2,5°-Korrektur perfekt. :)
    Auch 5° sind ok.


    Sehr löblich, dass du dir diese Arbeit gemacht hast!!!! Chapeau!


    So muss das: Machen statt blabla! :)

    So weit ich weiß, gibt es dasbei nichts, auf was du dich verlassen kannst.


    Es gibt so viele Optionen (Filmmarke und -art, Lagertemperatur, Überschreitung des Ablaufdatums, die spätere Entwicklung uvam.), die zu jeweils völlig unterschiedlichen Ergebnissen führen können.


    Da ist nichts vorhersehbar oder gar messbar. Mein Tipp: Leg deinen ersten Film ein und lerne, was passiert. Viel Spaß dabei! :)

    Auch wenn ich derzeit nach 18 Jahren GF-Abstinenz jetzt erst wieder einsteige, will ich kurz aus meinem Studium berichten:


    Im Fach Fototechnik an der FH Dortmund wurde um die Jahrtausendwende diese "Überkorrektur" als Tarzaneffekt bezeichnet (denn der hatte schmale Hüften, breite Schultern). DAS konnte man sich doch gut merken. :)


    Weil dieser "Effekt" nicht mit unseren Augen wahrnehmbar ist, sondern nur durch den EInsatz einer GF-Kamera erzeugt wird, wurde er in die Schublade "unnatürliche Bildwirkung" gesteckt und - wo immer möglich - vermieden.


    Als Lösung wurde eine sehr geringer Rest stürzender Linien propagiert. Wenn ich mich recht entsinne (boah ist das lange her!!!), war der Wert etwa 3°. Das konnten wir an der Sinar sehr präzise einstellen.


    Ähnlich wie prof. Filmer (also Menschen, die Filme drehen und nicht fürs Fernsehen produzieren) das Zoomen scheuen, wie der Teufel das Weihwasser, geht es mir mit dieser Überkorrektur (auch wenn der Begriff unpräzise sein sollte): Der Betrachter nimmt dadurch unnötig deutlich die Kamera wahr - und das zieht die Aufmerksamkeit weg vom Motiv.


    Kann damit den Aussagen von hpprüfer sehr viel abgewinnen.

    Hallo,


    da liegt mein neues Apo Grandagon 45 mm mit der grünen Augenbinde vor mir und verlangt nach einer Platine.


    Allein der doofe Fotograf hat trotz ausgiebiger Suche nicht sicher (!!!) herausfinden können, ob es eine vertiefte Platine zu sein hat oder nicht. :-/


    Einsatzgebiet: Sinar F2 auf 6x9 cm


    Braucht es eine vertiefte Platine?
    Wenn ja, wie tief sollte die sein?


    Habe im Forum was über 3D-gedruckte Platinen gelesen. Gibts die auch für o.g. Zwecke? Wenn ja, wer macht das?


    Ich danke schonmal für Antworten. :)


    der Karsten

    Hallo,


    seit ich im Studium irgendwann "nur" noch Peoplefotografie auf 645 gemacht habe, komme ich nun wieder zurück auf die Sinar. Da bin ich, Karsten, Profifotograf, Buchautor und Fototrainer aus dem östlichen Ruhrgebiet.


    Ich plane einige Projekte mit der Sinar auf 6x9, mal sehen ob ich es noch kann.


    Auf gute Zusammenarbeitfreude, :)

    der Karsten