Posts by mec

    Servus,


    mein Favorit wäre das erste, weil das Gebäude in der Perspektive sehr wuchtig daherkommt und daher sehr präsent wirkt.

    Auch finde ich gut, dass das Negativ durch die beiden dominanten Flächen diagonal geteilt wird. Der harte cut ist da ganz gut, auch weil ich als Betrachter diesen bis in die Ecken zu Ende denken muss.

    Und ja, der Himmel ist hier für mich eine Fläche (keine Wolken bzw. geringer Kontrast)... Da bin ich fan von und hier passt das in Kombination mit dem Gebäude bzw. der Perspektive sehr gut.


    Und das Vorletzte mit der Statue finde ich auch sehr gut, weil die in dem Prachtbau so schön untergeht.

    So viel Schweiß und Arbeit in den Marmor gehauen und dann wirkt der David wie eine Miniatur und steht auch noch direkt an der Wand.

    Auch wenn das nicht als solcher konzipiert ist, mag ich doch diesen subtilen Witz in Bildern.

    Was mich da aber extrem stört -und hier wird's wieder ernst- ist die Spiegelung in der Scheibe.

    Ich mag leider nur die Farben beim Scannen nicht so sehr

    Könnte am Ektar liegen :D. Aber den hast du eigentlich ganz gut gezähmt. Bei mir macht der eher Farben wie auf dem Rummel.


    Gruß

    Mario

    Servus,


    ich hatte da letztens per Zufall Kontakt zu Anatol.

    Er meinte, dass das ein Laden für mehrere Belange wird: Galerie, Fotoladen und Labor.

    Da ist also noch viel zu machen und mit Corona ist das auch noch so ne Sache.

    Bzgl. Eröffnung gibt's also noch nix konkretes. Die Adresse kenne ich aber schon und war vor 2 Wochen mal vor dem Ladengeschäft,. Teile ich aber verständlicherweise mal nicht mit. Eben weil die das auf Insta auch noch nicht kommunizieren wollen und es dort eh noch nix zu sehen gab/gibt.


    Scheint auf jeden Fall aber eine gute Anlaufstelle für analoge Fotografie zu sein und die Gründer brennen da auch für die Sache.


    Und ich gehe Mal davon aus, dass die schon wissen was sie machen. Stichwort fehlendes Impressum. Wenn man es ganz eng sieht gibt's ja auch noch keine (offizielle) Adresse die man dort erwähnen könnte.


    Gruß

    Mario

    Servus,


    die Horseman 985 hatte ich mal in der Hand:

    + klein (trifft wohl auf die meisten 6x9 zu)

    + leicht

    + durch Sucher auch aus der Hand nutzbar

    + brutal stabil gebaut


    - Horseman-spezifisches lens board (glaube ich, kleiner als Linhof. Copal #3 Verschlüsse wohl schon nicht mehr nutzbar)

    - Verstellung der hinteren "Standarte" erfolgt die jede Ecke einzeln über Drehknöpfe. War mir bisschen zu nervig. Besser finde ich Modelle, bei denen Swing bzw. Shift klarer voneinander getrennt sind.

    - wenn der Sucher verwendet wird, brauchst du unbedingt die Steuerkurve bzw. die lens cams.

    Da musst du dann für jedes Objektiv die passenden haben. Gibt's bei eBay meistens auch als Paket (3 Stk. für 3 Objektive). Musst dann halt nur die richtige Zusammenstellung finden.

    - beim Rückteil weiß ich gerade nicht, ob es drehbar ist. Ich meine aber, dass das nicht möglich ist.


    Persönlich würde ich aus folgenden Gründen keine 6x9 Kamera nehmen:

    - Auf der kleinen Mattscheibe macht das nicht wirklich Spaß den Ausschnitt festzulegen.

    - Ohne Steuerkurve kein Sucher und daher geht dir der Vorteil der Kamera bzgl. Freihandnutzung verloren.

    - sehr geringe Verstellungen.

    - limitiertes Format (bei 45 gehen auch Rollfilmkassetten)


    Auch gibt's bei 4x5 ja Modelle mit Sucher, falls der unbedingt sein muss.

    Die Belichtungskassette gibt's in zwei Größen: 69 (wohl auch mit 45 Adapter) und in 45. Die ist ganz nett, hat aber nur die Möglichkeit die komplette Szene zu messen. Also nicht wie bei der Sinar-Kassette mit der Messesonde. Besser wäre hier eher ein Spotbelichtungsmesser.

    Auch ist die Kassette, wenn man die Kamera aus der Hand nutzt, eher ungeeignet.

    Also falls keine Streetfotografie (Sonne lacht, Blende acht) ansteht oder du nur statische Motive mit geringem Kontrast fotografierst, kann die eher Sinn machen.

    Ich glaube aber, dass die auch Batterien verwendet, die es höchstens noch im Antiquariat gibt oder wohl auch die Luxus-Batterien von Weincell.


    Gruß

    Mario

    Servus,


    vielleicht hätte ich die 680 auch irgendwann lieben

    gelernt. Mit wurde vor einpaar Jahren eine für kleines Geld angeboten.

    Hab mich aber dann dagegen entschieden und stattdessen eine RB geholt.


    Mir war das mit der ganzen Elektronik, den alten Akkus und der Objektivverfügbarkeit alles zu unsicher. Außerdem ist die RB eher geeignet draußen benutzt zu werden und wenn das Flugzeug mal abstürzt, dann reicht es mir schon mich kameraschwingend gegen die Kannibalen zur Wehr zu setzen.

    Jahre später bin ich dann doch kurz mal bei Fuji gelandet (GS645S): Auch recht fragil und elektronisch, aber die 80er Jahre Optik hat es mir angetan. So schließt sich dann wieder der Kreis.


    Und bevor ich zu sehr in Nostalgie verfalle: schön, dass die GX zumindest für dich das Richtige ist.


    Gruß

    Mario

    Servus,


    und danke für die Rückmeldung(en).


    Das Dia hatte vorher noch nen stärkeren Stich. Den habe ich versucht so gut es geht zu eliminieren. Irgendwann waren die Augen dann wohl schon zu müde bzw. ich nicht mehr konzentriert genug.

    Da werde ich mich nochmal dransetzen.


    Mit dem Ausschnitt habe ich in dieser Version gehadert. Ich wollte das alles noch verdichteter/näher. Auch wegen der Schrift links. Die wäre beim (für mich) optimaleren Standort nicht im Bild. Dann hätte ich aber auf ca. 40% des Bildes ein Vordach drauf gehabt. Daher der Kompromiss, mit dem ich aber leben kann. Gleicher Standpunkt mit mehr Tele habe ich verworfen...Ich mag das eher, wenn Diagonalen (hier der Zaun) direkt in die Ecke laufen, oder sich darüber befinden. Keine Ahnung...ist so eine Präferenz von mir. Die Diagonale an der kurzen Seite aus dem Bild zu führen fand ich daher irgendwie nicht richtig.


    Nochmals Grüße

    Mario

    Servus,


    hier mal wieder ein Bild von mir:


    Toyo Field 45A

    Fujinon W 135mm/5.6 @f16.7/'8sek

    Fuji Provia 100F (09-2014) @iso 100

    Tetenal Colortec E-6

    Epson Perfection 3200


    Aktuell kann ich dazu nicht viel zu sagen, außer:

    1. Ich hätte es mir vom Ausschnitt etwas enger gewünscht, aber standpunktmäßig waren nicht mehr als 135mm drin.

    2. Belichtungsnotizen per Foto vom Motiv auf dem Smartphone einzutragen ist mega nervig.

    3. Die Unendlichkeitsanschläge meiner Kamera waren nicht fest genug angezogen und haben sich wohl verstellt. Das in Kombination mit shift und swing scharf zu bekommen hat daher bisschen länger gedauert. Den Zaun wollte ich aber auch in der Schärfe haben.


    Gruß

    Mario

    Servus,

    aber es entsteht der Eindruck als ob das Mädchen per PhotoShop dort rein montiert wäre.

    das ist mir auch als erstes in den Sinn gekommen. Auch scheint es, als hätte sie einen am Kopf eine Art "Heiligenschein". Da ist so ein hellerer Bereich rechts und dass die Füße hier auch hinter dem Kopf hervorragen verstärkt den Eindruck, dass die Frau reinmontiert sein könnte.


    Problematisch ist auch die Beleuchtung der Frau. Die Sonne funktioniert als einzige Lichtquelle bzw. "Hauptlicht" für die Landschaft ganz gut, aber nicht in Kombination mit der Frau. Hier wäre eine zusätzliche Lichtquelle (nur für die Frau) ganz gut. So wirkt das Gesicht auch etwas zu flach.


    Gruß

    Mario

    Hallo nochmal,


    ich meinte den Pfahl mit dem Verkehrsschild. Der hat links noch leichte Überschneidung mit dem Kran. Der Lampenkopf hätte ja noch etwas Platz nach rechts gehabt.


    Ich finde es gut, dass sich der Himmel und die Lagerhalle durch ihre Strukturen so stark voneinander unterscheiden und trotzdem gut zusammen funktionieren. Beide sind in sich auch irgendwie harmonisch.

    Hier ist also alles tiptop und geordnet. Daher wird m.M.n. der Bereich in dem die meiste Unordnung herrscht umso wichtiger. Und da fände ich den o.g. Ansatz nicht verkehrt um auch dort diese Unordnung ein wenig aufzubrechen.


    Und mit dem Kran im Hintergrund ist nicht verkehrt.

    Auch der Kran, der hinter der Halle auftaucht, passt da ganz gut hin.


    So, das wäre es dann erstmal.

    Gruß

    Mario

    Servus,


    mein OCD bringt mich leider dazu Kleinkram zu kritisieren:

    1. die Laterne hätte besser (mittiger) zwischen den Kränen geparkt werden können. Respekt, das dass auf dem engen Raum trotzdem gut untergebracht ist.

    2. mit dem Licht hättest du evtl. ein paar Minuten warten können. Dann wäre der der Schatten des Schildes auch komplett innerhalb des Gebäudes gelandet.


    Ansonsten sauberes Bild und noch dazu so aufgeräumt was die Linien und Flächen betrifft.


    Gruß

    Mario

    Servus nochmal,


    mit dem 20m² und der einen(?) Lampe hast du ja schon gut abgeliefert.

    In dem Kontext macht das dann auch Sinn.


    Auch kann ich, unabhängig davon, deinen Ansatz nachfühlen. Mehr Lampen bringen da natürlich mehr Licht, nehmen den Personen aber auch das (Achtung, wieder so ein Begriff) geheimnisvolle bzw. Direkte.

    Und da die Bilder m.M.n. hauptsächlich über die Blicke funktionieren ist es da schon richtig so starke Kontraste zu haben, so dass das Gesicht quasi auf den Bereich der Augen verengt wird.

    Und wenn man sich die Bilder tatsächlich in einer Reihe aufhängt, dann ist die Harmonie auf jeden Fall gegeben und trägt auch nochmal positiv zur Gesamtwirkung bei.


    Und auch deine Innenräume sind gut fotografiert. Das stelle ich nicht in Frage. Und auch ist es verständlich, dass du da ja in erster Linie Dienstleister bist.

    Ich für meinen Teil hätte gerne das Portemonnaie das so einen Stil finanziert, leben müsste ich diesen aber nicht :D.

    Zu perfekt schadet hier ja auch nicht... Sind auf jeden Fall präsentabel fotografiert (klingt jetzt nicht gerade nach Kompliment, ist es aber).


    Gruß

    Mario

    Servus,


    da schließe ich mich mal an:

    Bei kenwagner.de hab ich auch zuerst nix gesehen.

    Bei kenwagnerphotography.de geht's aber.


    Zu den Bildern (Portraits) bleibt mir nur zu sagen, dass die wirklich sehr gut sind. Also handwerklich-technisch bzw. beleuchtungstechnisch.

    Allerdings finde ich die (Studio)portraits bei manchen etwas zu homogen.

    Durch die fast gleiche Ausleuchtung und Pose hebt sich keiner wirklich hervor. Hamza und die andere tätowierte Person heben sich da aber stark raus. Eben weil sie, als Bonus quasi, noch ihre Tattoos mitbringen.

    Was ich aber richtig gut finde ist, dass da viel über die Blicke der Fotografierten geht: die bohren sich mir quasi durch mein Innerstes. Finde ich gut!

    Und auch, wenn ich den Begriff ziemlich ausgelutscht finde, sind dass sehr gute Charakterportraits.


    Nur bei den Innenräumen auf deiner anderen Seite habe ich das gleiche Gefühl wie mein Vorredner:

    Die finde ich auch zu glatt. Allerdings muss hier dazugesagt werden, dass wohl auch ein Auftrag dahinter steht und der Kunde das bestimmt auch so vorgegeben hat. Die Bilder sind schon gut, aber sprechen mich nicht an, da sie zu kalt bzw. steril sind.

    Die Frontalaufnahmen vom Cube und vom Handwerkerhaus finde ich hier am besten. Die sind verdammt sexy fotografiert. Bezogen auf das Licht und die Architektur.


    Gruß

    Mario

    Servus und willkommen im Forum.

    Wenn das spannend ist, erzähl ich noch bissl was dazu:

    Ganz schön breites Wissen für so einen schmalen Film...


    So, nachdem ich mir den nicht verkneifen konnte: Gibt's denn auch noch Labore die den entwickeln, oder machst du das selbst (falls du nicht nur reparierst)?


    Hatte mich auch mal für Super8 interessiert, was mich dann aber abgehalten hat war die Entwicklung bzw. das entwickeln lassen. Ich wurde also entweder durch Videos, in denen Leute den kompletten Film in einen Eimer mit Chemie tunken und kräftig rühren oder die Preise bei Abgabe in einem Labor, abgeschreckt...Wenn ich mir dann noch vorstelle X Meter an Film über die komplette Länge zu zerschneiden, dann bekomme ich Schweißausbrüche. Da halte ich mich lieber ans Mittelformat oder handlich konfektioniertes Großformat.


    Gruß

    Mario

    Servus,


    hab es mal mit einer Mehrfachbelichtung versucht.


    Eigentlich war die Umsetzung anders geplant: Wollte die Rotation zuerst über das Rückteil lösen, habe mich aber nach dem ersten Bild

    dafür entschieden, einen anderen Fixpunkt zu nehmen.

    Hatte für mich zwei Vorteile:

    1. Ich habe keinen Rand der Rückstandarte im Bild (das spare ich mir in der Form wohl mal für ein anderes Bild auf)

    2. Fand ich herausfordernder (hat auch halbwegs gut geklappt, auch weil ich verschiedene Punkte mit Filzstift auf der Mattscheibe als Orientierung angezeichnet habe. Ist aber noch nicht ganz optimal)


    Toyo Field 45a

    Rodenstock Sironar 210/5.6 (@f8/'25s)

    Fuji Provia 100F (2014-09)

    Epson Perfection 3200

    Tetenal Colortec E-6

    Servus,


    Ich nutze eine PEAK1960 (5x Vergrößerung) und komme damit super zurecht. Habe noch eine andere (ebenfalls günstige) Lupe für die Negativbetrachtung. Die hat dann auch eine stärkere Vergrößerung (müsste so 10x sein). Und eine weitere mit 8x.


    Was ich an der PEAK gut finde:

    - kleine Standfläche. Damit komme ich auch besser in die Ecken

    - aus Kunststoff. Somit auch nicht so anfällig bei Stürzen

    - knapp 7cm Länge

    - Preis (wären ca. 10€)


    Das einzig Negative wäre, dass sie aus transparentem Kunststoff ist. Dass habe ich, wie hier schon erwähnt wurde, auch mit schwarzem Isolierband gelöst.

    Und eine 5x Vergrößerung reicht (mir) dicke aus. Bei 8x oder 10x hatte ich das Problem, dass die Rillen der Fresnellscheibe schon ziemlich deutlich zu sehen waren. Das hat arg abgelenkt und das Fokussieren war dann auch entsprechend anstrengend.

    Vielleicht schaut sie Welt ja durch eine fokussierbare und vergütete Glaslupe mit Metallfassung tatsächlich besser aus (da fehlt mir die Erfahrung), aber ich bin ganz zufrieden und die Bilder werden auch scharf.


    Gruß

    Mario

    Servus,

    ich wüsste gerne wie ich den Inhalt identifizieren kann

    Da bleibt wohl nur einen Testfilm (oder besser nur ein davon abgeschnittenes Negativ) jeweils testweise in die Lösungen zu legen und zu schauen, was nach der Behandlung rauskommt.

    Zum Entwickler:

    Falls du aber nicht weißt, was für ein Entwickler in der Flasche ist, dann macht das keinen wirklichen Sinn, da du ja nicht weißt, mit welcher Zeit der Film entwickelt werden soll.

    Zum Fixierer:

    Da kannst du schauen, ob der Negativrand nach der Behandlung transparent geworden ist. Sollte bei frischem Fix ca. 1-2 Minuten dauern. Falls das wesentlich länger dauert, kann der weg.


    Bei der fast vollen Rodinalflasche könntest du evtl. nach der Farbe gehen: Wenn der Entwickler rot ist, dann ist er alt. Je (dunkel)roter, desto älter. Hatte da auch mal ne überlagerte Flasche liegen gehabt...die bekam dann den Spitznamen ROTinal und wurde entsorgt.


    Bei den Messbechern wäre es auch wohl besser sich neue zu kaufen. Sollte die Chemie noch gut sein, bringt es ja nichts, die mit den Resten aus dem Becher zu verunreinigen.


    Gruß

    Mario

    Servus,


    falls es keine Originale sein muss, oder du sonst keine finden solltest, kannst du auch bei diesem Verkäufer schauen. Der bietet 3D gedruckte Platinen in verschiedenen Ausführungen (Copal 0, 1, 3 & versenkt) an. Als ich danach gesucht hatte, hatte er keine im Sortiment, konnte die aber dennoch anbieten bzw. (passend) nachdrucken. Lediglich bei der versenkten Platte war der versenkte Teil etwas zu groß für die Öffnung, so dass ich da ein bisschen Material wegfeilen musste. Evtl. musst du darauf hinweisen, dass so eine Platine (oder auch nur der versenkte Teil) auch ruhig etwas dünner gedruckt werden kann. Er lässt sich aber auf Vorschläge ein und antwortet schnell.

    Das war zumindest meine Erfahrung dort.


    Gruß

    Mario