Posts by Kersten

    Hallo Kersten,hast Du Dir schon einmal das Datenblatt angeschaut? Da sind eigentlich reichlich Entwickler und Zeiten aufgelistet.
    https://www.fotoimpex.de/shop/…3100_4_PDF-Datenblatt.pdf


    Man kann auch einen Scanner zum Densitometer umfunktionieren....


    Gruß
    Rüdiger


    Moin Rüdiger,

    klar habe ich mir die Zeiten im Datenblatt angesehen. Die sind aber immer „falsch“ :) -> zu kontrastreich und eben nicht auf die klassischen Bedürfnisse des Zonensystems ausgerichtet. Herstellerangaben sind immer nur eine Notlösung. Das „Eintesten“ per Versuch und Irrtum, darauf aufbauend, dauert eben auch zu lange. Daher Densi.

    Scanner als Densi kann man auch. Aber Lösung war ja diesbezüglich jetzt schon gegeben, da mir der Peter sein Densi genialerweise ausgeliehen hat. Geht auch fixer als mit einem Scanner.


    Moin lohi,


    das sichere Händchen nützt nur nichts, wenn man sein Material nicht kennt :)


    6x9 ist schön und gut, ich möchte jedoch unter anderem Weitwinkelaufnahmen anfertigen und dann kann ich mir das Zonensystem auch sparen, wenn ich die Bilder daraufhin nicht gezielt entwickeln kann :)





    Liebe Grüße!

    Hallo!


    Ich habe eine kurze Frage, die sich an Besitzer einer Toyo Field 45A richtet.


    Heute habe ich die Mattscheibe ausgebaut, um diese mal ordentlich zu spülen. Dabei habe ich festgestellt, dass tatsächlich auch eine Fresnellinse verbaut ist.
    Da ich der Konstruktion bisher keine so große Beachtung geschenkt habe, ist mir das noch nicht aufgefallen.


    Ich bin etwas skeptisch bezüglich des Aufbaus, der folgendermaßen aussieht:


    Fresnel-Scheibe mit der glatten Seite zum Objektiv. Raue Seiten der beiden Scheiben treffen sich. Außen die glatte Seite der Mattscheibe.


    Normalerweise kenne ich das so, dass erst die Mattscheibe kommt, die natürlich mit der matten Seite zur Linse positioniert ist und dann die Fresnellinse mit der Rauen Seite auf die glatte Seite der Mattscheibe gelegt wird.


    Vermutlich wird der Aufbau bei meiner Toyo, wie von mir beschrieben, schon seit Werk so installiert gewesen sein und seine Richtigkeit haben, denn bisher war eigentlich immer alles scharf.
    Ich möchte mich nur zur Sicherheit noch mal erkundigen.


    Liebe Grüße!

    Hey Martin,


    gut, dass du nach unseren Methoden fragst. Das wird nämlich jeder anders handhaben. Verzeih also, wenn meine Antwort etwas von deiner grundlegenden Formulierung abweicht.
    Ich habe meistens vom Beginn der Reise an alle meine Magazine bestückt. Ich nutze aber auch nicht wirklich viele verschiedene Materialien. Sauberer als in der eigenen Duka kann ich das in der Regel woanders nicht tun. Meistens mach ich dann doch mehr mit anderen Formaten, dass ich selten laden muss. Falls doch, hilft ein Wechselsack, da man nicht immer komplett dunkle Orte erschaffen kann.


    Die Frage ist auch, wie umfangreich die GF-Ausrüstung ausfallen soll. Wenn man aus Platzgründen nur 4 Magazine Mitnehmen sollte, würde ich auf jeden Fall auch während der Reise laden. Dann macht es Sinn, wenn man nicht vor Ort entwickelt, extra leere Schachteln aufzubewahren, in die man die bereits belichteten Aufnahmen einsortiert. Da sollte man sich dann eine Methode erarbeiten, bei der man die nötigen Daten für die spätere Entwicklung berücksichtigen kann. Ich habe aus Pappe eine Art Register erstellt und kann auch in Dunkelheit erfühlen, was nun welcher Film ist und was nun N, N+1 usw. darstellen soll. Mehrere Packungen tun es auch.


    Unterwegs entwickeln, sofern man die Möglichkeit hat, ist natürlich interessant, da man die Filme sofort abarbeiten kann und nicht mehr so viel Arbeit mit nach Hause nimmt. Ebenfalls ergibt sich die Option, fehlerhafte Arbeiten ggf. noch wiederholen. Zuhause geht das nicht mehr. Ob man Zeit/Lust dazu hat, während der Reise zu entwickeln, hängt von mehreren Faktoren ab. Hat man nicht eigentlich etwas Besseres zu Tun oder möchte man die Zeit nicht lieber mit der Begleitung/generell Menschen verbringen, bzw. hat man Platz den ganzen Kram noch mitzunehmen. Ich hab das mal gemacht und sehe Voreile darin, hätte aber mit Sicherheit nicht immer Bock darauf.


    Filme sollten in der Regel am Flughafen keinen Schaden nehmen. Extra einpacken ist meines Wissens nach sogar kontraproduktiv, da die Strahlendosis dann noch mehr erhöht wird, um die jeweiligen unbekannten Dinge durchleuchten zu können. Mich würde ja mal interessieren, wie das am Flughafen mit dem Mitschleppen von Chemie für die Entwicklung aussieht!?

    Hey Peter, ich danke herzlich für die schnelle Rückmeldung!

    Natürlich ist das mit dem Entwickeln zum größten Teil eine Glaubensfrage. Jetzt unbedingt noch einen neuen Entwickler anschaffen möchte ich auch nicht. Es hätte ja sein können, dass jemand schon eine für mich umsetzbare Kombi eingetestet hat, die daraus resultierenden Werte wären sicherlich ein besserer Startwert für meine Tests auf Sicht, als die des Waschzettels. Das Eintesten für den eigenen Workflow ist aber natürlich optimal. Daher würde ich die Möglichkeit einen Densitometer auszuleihen mit Freude und einem großen Dankeschön annehmen.

    Ich schreibe dir!

    Hallo mal so in die Runde!



    Ich möchte hier mit einem Thema beginnen, welches sich in die Richtung einer persönlichen Beratung bzw. nach eurer Meinung richtet. Ebenfalls nutze ich die Gelegenheit mich nebenbei etwas vorzustellen, da ich mich hier bisher noch nicht gemeldet habe. Dies könnte ebenfalls helfen, mein Anliegen für Außenstehende besser beurteilbar zu machen.Bei Desinteresse bitte zur Kernfrage weiter unten springen.

    Insgesamt würde ich mich als Analog-Fotograf mit solidem technischem Verständnis und Hintergrundwissen bezeichnen, der sowohl gerne fein arbeitet als auch die Eigenschaften der filmbasierten Fotografie nutzt, um spezielle „Looks“ zu erzeugen.

    Wenn ich meine Filme eingetestet habe, dann kann man nicht von der technischen Genauigkeit sprechen, wie sie von einigen mit einem Densitometer praktiziert wird. Das ist eher auf längere Sicht durch Beobachtung und Geschmack entstanden. Hintergrundwissen lieferte die Ausbildung zum Fotografen, das aktuelle Fotografie-Studium (an der FH Dortmund), Bücher und eigene Experimente. Ich bin bisher technisch jedoch immer nur so weit gegangen, wie ich musste. Letztendlich zählt für mich immer das Bild(!).

    Nun möchte ich ein neues fotografisches Projekt beginnen, welches zuerst einmal in Form einer Semesterarbeit und später ggf. als Bachelorarbeit infrage kommen würde.

    Neben meiner üblichen Fotografie auf Kleinbild möchte ich auch mal wieder mit meiner Großformatkamera fotografieren. Erstmals konzeptionell. Dabei möchte ich möglichst genau nach Zonensystem arbeiten, um meine Motive ohne große Überraschungen auf Film bannen zu können. Die Aufnahmen sollen Räume/Orte, seriell, relativ verdichtet dokumentieren. Diese Arbeit baut auf ein aktuelles Buch-Projekt von mir auf.

    Auflösungstechnisch würde ich gerne mit dem Delta100 arbeiten. Damit habe ich auch schon besonders gute Erfahrungen gemacht. Allerdings mit FX-39, der mal trotz adäquater Lagerung mit Schutzgas, vorzeitig den Dienst quittierte. Aktuell nutze ich daher nur noch Rodinal, HC-110 und Spur Acurol-N.

    Den Delta100 kann ich mir momentan leider nicht leisten. Ich würde gerne locker fotografieren und auch mal ein paar Fotos mehr mitnehmen. Um eine sinnige Bildserie zu editieren, bedarf es doch meist mehr Material als angenommen. Als Student habe ich einfach nicht das Geld dafür. Auflösungstechnisch (Quelle: Photoklassik IV.2016), liegt der Adox CHS100II zwischen Delta 100 und Fomapan100/Fp4. Preislich ist der echt gut und ich finde Adox insgesamt sehr, sehr sympathisch.

    Ich habe ein paar Testaufnahmen nach Datenblatt belichtet und in Rodinal 1+50 entwickelt. Die eigentlich angegebenen 100ASA wurden dabei m.E. nach nicht erreicht. Damit habe ich ohnehin nicht gerechnet. Ebenfalls hätten die Lichter ruhig etwas dichter sein können. Die Angaben in dem sonst sehr gut dokumentiertem Datenblatt von Spur Acurol-N, führten wiederum zu Negativen, die viel zu hart waren. Die genannte Entwicklungszeit war schon zu lang und auch hier wurden die angegebenen 100ASA nicht erreicht. Sonst lagen die Empfindlichkeiten immer sehr nah an dem was ich wollte.

    Standardmäßig kippe ich meine Filme im Stearman Tank. Rotieren könnte ich auch, kommt aber eigentlich nur für C41 und E6 zum Einsatz.

    Kernfrage:
    Hat jemand den CHS100II schon eingetestet, hat die Möglichkeit dazu, oder kann mir ein Densitometer leihen, damit ich mein Material selbst eintesten kann?


    Ebenfalls bin ich auch für andere Gedankengänge empfänglich.

    Bis dahin wünsche ich auf jeden Fall ein schönes Wochenende und danke bereits im Voraus!