Posts by geo

    Na gut. Für Kipp und womöglich auch für Lift Entwicklung ist das schon fast geklärt worden. Tank mit Wasser bis zum oberen Rand der Spule auffüllen und danach mit einem Meßbecher auszulesen was man da reingekippt hat, halte ich da wirklich für aufwendig.

    Jetz zur Rotation:

    Man hat eine Formel, man hat einen Zylinder, mit einem Lineal (vorausgesetzt man hat eins) wird man womöglich auch das Stich maß auslesen können und mit einem Taschenmesser (wenn der nicht voll in das Volumen integriert) ist…… Jetz höre ich lieber auf.

    Wie wären denn da die Belichtungsempfehlungen bei einer digitaler Aufzeichnung?

    Sorry. Da ist aus irgendeinem Grund mein Kommentar verschwunden.

    Also noch mal:

    Bei starken global Kontrast etwas knapper belichten. Die Tiefen sind so gut wie immer im RAW raus zu holen die verlorenen Lichter selten.

    Hallo Jockel.

    1. Die Schichtseite gehört selbstverständlich nach innen.

    2. Alle Kanten in diesem Teil (Die an dem Film Reiben) sind feinem naß Schleifpapier abgeschliffen.

    3. Alle Teile sind als voll Körper gedruckt worden damit keine Hohlkörper entstehen Die sich mit der Flüssigkeit vollsaugen können.

    4. Der obere Deckel ist weniger als „Stabilisierung“ für den Film gedacht (der Film sitzt auch so fest in den Öffnungen) sondern vielmehr als „Mischer“ für maximale Agitation bei der Kipp, oder Lift Entwicklung.

    Ich habe es jetzt nicht genau im Kopf was ich da an Flüssigkeit gemessen (das kann ich am Abend sagen) habe (das kann man auch so mit der Formel für einen Zylinder ausrechnen), aber ich habe es für die Rotation so gerechnet das die Flüssigkeit im horizontalen Zustand knapp unter der Achse liegt. Auf jeden Fall über einen Liter (das kommt auch auf die Größe der Trommel an) ist es schon. Wenn man sich bedenkt es sind 6 4x5 Filme in so einem „Faß“ und ein Paar Hundert ml Flüssigkeit. Hmmm. Dazu habe ich mich schon öfter hier geäußert.

    Ich persönlich entwickle meine Filme im Kipp oder Lift verfahren auch wenn der Tank dafür 3 Liter brauchen wird.

    Falls es ein größeres Projekt sein sollte, dann wird wahrscheinlich kein Weg an einer Bank Kamera vorbei führen. Ich habe mir für diese Zwecke (aus reiner Neugier) vor kurzem aus Japan eine Toyo View 45 G (komplett Ausrüstung) zukommen lassen. Das Potential dieser Kamera ist nicht nur theoretisch sondern ach praktisch unerschöpflich. Bei der geht es mit einen WW Balgen und versenkten Platinen Adapter (Linhof, Horseman, Graflex….) ohne große „verrenk Aktionen“ praktisch ab null mm Objektiv Brennweite und bis ins Endlose (mit Verlängerung Röhren). Dabei alles perfekt verarbeitet, nichts rüttelt oder schüttelt, Skalen null Rastungen, Libellen, perfekter Lauf…, alles was man sich von einem perfekten Werkzeug wünschen kann.

    Die schwach entwickelten Stellen waren am oberen Ende. Aufgrund seines Dralls liegt der Film mit der Rückseite an den Spiralen an. Schichtseitige Kapillarwirkung sollte daher eher unwahrscheinlich sein. Die längs des Film ungleiche Breite der Streifen passt zu den "Griffmulden" der Spiralen. Deshalb vermute ich ungenügende Agitation ...

    Welche spezielle Fehlerkomponente besonders viel zum Unheil beigetragen haben könnte, weiß ich nicht. Aber wie gesagt - das Problem tritt nach Änderung der Vorgehensweise nicht mehr auf. Damit ist mein Forscherdrang fürs praktische Leben befriedigt.

    Ich glaube das AndreasJB den Ablauf am besten beschreiben kann was in so einem Fall (wenn es eng und kaum Bewegung in der Chemie) passiert.

    Zum „Geiz ist Geil“:

    1.Mann ist zu faul den Film in der Schale zu entwickeln. 2. Man ist nicht bereit Geld für einen Drum Expert oder einen teureren aber passenden Trommel Einsatz auszugeben. Klar. Fall zwei mit dem Preis und Chemie Verbrauch ist nichts für schwache Nerven und Geldbeutel. Die Priorität hat momentan die max. Menge von dem Film mit dem man den Tank vollstopfen kann und die Tropfen Zahl an dem Entwickler denn man dazu brauchen wird. Ja das ist ziemlich krass und arrogant. Macht aber nichts. Ungleich entwickelte oder frei in der Trommel/Tank liegende und womöglich verkratzte Filme, werden wieder Freude in die „Bude“ bringen. Auch hier; jedem seins.

    Blasenlos ist noch kein Kriterium. Da gibt es noch ein Oxidationsprozess. 1. Und je größer die Fläche desto mehr „Oxid“ an der Oberfläche. 2. Je kleiner der Raum, desto höher ist die Konzentration von dem „Oxid“.

    Tja. Wie es aussieht; da kann man so noch so oft schreiben das die „niedlichen“ Spiral- spulen oder sonnstiege dubiose Tank Einsätze mit nur ein Paar Millimeter Abstand zwischen dem Film, alles für die Katz ist. Ändern wird sich da nichts. Und es wird auch so weiterlaufen. Denn jeder, der zuvor schon sein Lehrgeld in diesem Bereich bezahlt hat, ist mit Sicherheit zu blöde gewesen das richtig zu machen.

    „Geiz ist Geil“

    Naja, der Kompass gibt die Himmelsrichtung an. Zusammen mit einer Karte kann man da gut was erkennen, wenn es um Topografie geht. Der Höhenstand der Sonne über dem Horizont wäre aber ein Plus, das mein Recta nicht anzeigt. Dafür konnte ich den Recta an der Mattscheibe als Inklinometer einsetzen, als ich die Wasserwaage vergaß. Insofern: ja, ein guter Kompass ist für GF sinnvoll. Wenn's nur drum geht, die Karte richtig zu halten

    Hmmm. Eine Land Karte habe ich bis jetzt irgendwie nicht vermiest. In den meisten Fällen stehe ich ja schon vor dem Objekt. Alles was man dazu braucht ist meiner Meinung nach ist ein Kompaß, eine Uhr und eine Info wann die Sonne auf diesem Breites Grad auf und unter geht. Und eine Zeit Umstellung (Sommer/Winter) haben wir ja auch noch.