Posts by MrHORO

    Vielen Dank!

    Das Ganze funktioniert ja im Wesentlichen über die zu entwickelnde Filmfläche.


    ...


    Bei mir sind es dann idR 6-7 Entwicklungsgänge in der mittelgroßen Paterson Dose mit 1 Liter Chemie und je entweder 2 Rollfilme, 6 Blatt 4x5", 6 Blatt 9x12cm oder 4 Blatt 13x18cm

    Alles klar, Danke! Ich bin ja auf die 4 Planfilme wegen der Fläche gekommen (aufgerundet), nur hat mein Hirn wohl gestern Abend nicht mehr mitgewollt und ich hab in meiner XLS Tipperei die Filmanzahl falsch berücksichtigt und mit der Anzahl Bilder/Film vermischt... das HomeOffice saugt mir wohl die Birne leer...


    Danke auch für die Erfahrungen mit der Anzahl an Entwicklungsgängen. Paterson + Mod54 kommt auch bei mir zum Einsatz, verwendest du dabei die von Tetenal empfohlenen Kipprhythmen?

    Lieber Ralph und Kollegen,

    Wie viele 4x5 Planfilme schafft ihr denn z.B. mit einem Tetenal C41 Kit mit 2,5l? Kann es ein, dass das Pro Liter nur 4 Negative sind, oder muss man nach der Entwicklung von z.B. 4 Negativen längere Zeiten verwenden?

    In den Anleitungen steht ja nur bis zu 120er Film was dabei...würde mich über eure Erfahrungswerte freuen!

    Vielen Dank

    Ronald

    Nur nicht zo geizig mit dem Zeug umgehen. Bei dem D-76 braucht man ca. 50ml unverdünte Lösung pro 4x5 Bogen.

    Danach ist der Entwickler erschöpft.

    also mit dem ID11 pro abgefülltem Liter Stammlösung 20 Blatt 4x5 entwickeln (ohne die Zeiten nach z.B. den ersten 10 Blatt zu verlängern?) und dann wegkippen?


    Schafft es eine bereits in Verwendung gewesen Stammlösung dann auch noch über die 6 Monate oder ist die dann früher futsch?


    LG Ronald

    Die Versandoptionen sind zwar wegen Corona aktuell sehr eingeschränkt, aber wenn Interesse besteht würde ich einfach mal Kontakt aufnehmen. Vielleicht zerlegt in 2-3 Paketen?


    Die österreichische Post bietet mit den online Paketmarken eine Möglichkeit bis zu 120cm Große Pakete zu versenden - das Gewicht ist dabei egal.

    So ein Versand nach Deutschland kostet dann 19€ pro Paket, auch wenn das Ding z.B. 28Kg wiegt.

    Hallo in die Runde,


    Suche ein 135mm Vergrößerungsobjektiv (m39, Rodenstock, Nikon, usw.) für den Einsatz an einem 4x5" Laborator 1000 und würde mich freuen, falls wer ein Objektiv übrig hat :-)
    Sollte es ein 150er sein, brauche ich einen Adapter dazu.


    Das aktuelle 135er ist leider hinüber...Fungus und defekte Beschichtung


    Danke und LG
    Ronald

    Mach doch mal einen Lichtest : im dunkelem Raum mit einer Minitaschenlampe von innen den ausgezogenen Balgen ausleuchten.

    Tatsächlich - bei Vollauszug sind kleine Löcher auf der Seite erkennbar. Hab mir extra die Starke LED Lampe geholt. Die werden gleich mal repariert.



    das ist die mangelhafte Agitation bei der Entwicklung.

    meinst du, dass es mit Dauerkipp dann besser wird? Die Agitation alle 30Sec ist ja normalerweise ausreichend, oder? Es sind ja von den 4 Negativen die ich an dem Tag belichtet und zusammen in einem Tank entwickelt habe, nur 2 fehlerhaft mit Schleier und die Anderen sind gut entwickelt.

    Hallo,


    ich habe letzte Woche eine Tour im Nebel (Ibmer Moor in Oberösterreich) mit meiner Toyo, meinem 180er Sironar und 4x Foma 100 gemacht. Nach dem Entwickeln der Negative sind mir bereits Schatten aufgefallen, welche heue beim Scannen deutlich zum Vorschein kamen.
    Entwickelt habe ich mit Rodinal 1+50, MOD54 und 20°, 1min Vorwässern, 1min. Stopp, 8min Fixierer.
    Kipp-Rhythmus: 30sec dauerkipp, dann alle 30sec 2xKippen


    Bisher kann ich mir die Schatten nicht erklären, und hoffe auf eure Erfahrung. Hoffentlich ist der Balgen nicht defekt :-(


    Im folgenden Foto sind neben den Schatten im Randbereich auch Streifen erkennbar, welche von der Belichtung her anders erscheinen. Könnte hier die Kassette schuld sein?


    Ein weiteres Bild mit längerem Balgenauszug - hier sind die Schatten bzw. dann die hellen Bereiche viel schlimmer:


    Beide Negative sind aus 2 unterschiedlichen Kassetten. Es ist auch nicht alles Schief gegangen bei dem Ausflug wie folgendes Bild zeigt:


    Vielen Dank für eure Einschätzungen, Tipps und Rat!
    Schöne Grüße aus dem Lockdown


    Ronald

    Ich hatte ein ähnliches Problem mit alten Kassetten - seitlich starker Partikeleintrag. Bei einer Kassette kamen die Partikel von der Beschichtung der Rückwand/Trennwand und habe sich seitlich gesammelt. Diese Kassette wanderte in die Rundablage.
    Nach einer gründlichen Reinigung mit Anti-Statik Tüchern, Pinsel, Blasebalg hab ich die Flusen beseitigen können.


    Zum einlegen nehme ich immer (kein Puder!) Nitril-Handschuhe, mit denen habe ich ein besseres Gefühl in den Fingerspitze.


    LG Ronald

    Hallo in die Runde!


    Nach all den Infos und Diskussionen bin ich nun komplett verunsichert.
    Ich bin/war dabei mir einen 4x5 Vergrößerer anzuschaffen (Durst Laborator 1000 mit 2x 180mm Kondensor und Rodagon 135mm), da das Ding aber mit 250W Opallampen läuft bin ich jetzt unsicher ob ich den Laborator überhaupt abholen sollte.


    Verwenden würde ich den Laborator 1000 wohl nur für 4x5, für MF habe ich schon einen Kaiser im Einsatz. Wenn dann aber die Lichtquellen alle werden ... :-(


    Es gibt ja gerade reichlich Diskussionen zu Lichtquellen, LED Umbauten usw. nur werde ich aus der Vielzahl der Optionen nicht mehr schlau. Ich auch bereits kurz davor den Vergrößerer einfach zu schnappen und auf gut Glück mit z.B. Philips 23W LED 200W 9,5cm Durchmesser zu betreiben bzw. zu versuchen...


    naja, wie bereits beschrieben bin ich mächtig unsicher geworden und für jeden Rat dankbar!

    ich hab einen gebrauchten Epson Fluid Mount in der Bucht geschossen und scanne seither alle meine Rollfilme und 4x5 damit. Als fluid verwende ich Tetenal Filmreiniger (einfach abdunsten lassen nach dem Scan - gut lüften). Anstatt der oberen zweiten Glasplatte verwende ich günstige Overhead Folien die ich Zuschneide und nach 2-3 Scans entsorge.


    Mit den Ergebnissen bin ich ganz zufrieden. Vor allem das leidige Staubthema hat mich mit den orig. Epson haltern von meinem V800 fast wahnsinnig gemacht - trotz antistatischer Tücher, Blasebalg, Kamelhaar usw...Nass kein Problem mehr.


    Die Zeit für das „montieren“ und Luft ausstreifen dauert meiner Meinung nicht länger als der Kampf gegen den Staub beim einlegen in die Epson Halter, die Qualität/Auflösung ist meiner auch besser.

    Die Schlieren geben dem Bild von der Sache her einen verwunschenen Charakter.
    Eine ähnlich weiche Anmutung im Bild 1 ergäbe für mich ein Traumbild; so gibts von mir leider einen Punkt Abzug wegen unnötiger Schärfe :D

    Vielen Dank für die neue Sichtweise! Bisher habe ich den Schleier mehr als Makel gesehen, da ich eine andere Vorstellung des Bildes im Kopf habe/hatte. Es darf ruhig weich sein, es darf auch ein Schleier im Bild sein... Ich habe mich selber wohl dabei erwischt ein Bild zu suchen, das technisch gut umgesetzt und ohne Makel ist, aber nichts mehr ausdrückt.


    Danke für den Impuls wieder zu reflektieren warum ich eigentlich mit der Analog Fotografiere begonnen habe und warum ich es sehr genieße...

    75mm Grandagon, Foma 100, Nisi ND6 + Polfilter, Rodinal 16°C 1:50, V800


    Leider sind mir beim Entwickeln auf jeder Seite des MOD54 2 Planfilme verrutscht und zusammengeklebt, was wohl die schlieren im 2 Bild sind. Schade :-(



    Ja das wäre interessant gewesen.
    Die Schicht sieht weiß bis - silberfarbig aus, teilweise dunkel, und fühlt sich leicht rau an. Es sind keine starken Flüssigkeitsverläufe oder ähnliches zu sehen - es wurde alles halbwegs gleichmäßig aufgetragen.
    Vielleicht hilft das einzugrenzen wie die Platten erstellt wurden?

    Hallo Ritchie,


    Ach, leider habe ich das jetzt zu spät gelesen - die Platten habe ich heute Morgen übergeben. Auf der Hülle steht "Blick Richtung Gsollsattel mit Bank im ..." weiter leider nicht mehr richtig zu entziffern (Bleistift). Belichtungszeiten usw. wurden nicht ausgefüllt.


    Übrigens wurde nun durch diverse Gebäudebauten das älteste Foto auf 1898 datiert :-)

    Hallo in die Runde!


    Vor gut einer Woche habe ich von meinem Onkel 6 Stück etwa 100 Jahre alte Fotoplatten/Glasnegative im Format 13x18 bekommen, welche meinen Heimatort zeigen. Er hat die Platten vor mehr als 20 Jahren auf einem Flohmarkt gefunden und für etwa 50€ (660 Schilling) gekauft, wusste jedoch jetzt nichts mehr damit anzufangen. 5 der Aufnahmen wurden vom gleichen Punkt aus gemacht und zeigen die Entwicklung des Ortes über mehrere Jahre - wunderbar so etwas zu sehen.


    Die Fotoplatten habe ich auf der Glasseite vorsichtig von Staub und Verschmutzungen befreit. Mit einer Rasierklinge festsitzenden Dreck entfernt und mit Glasreiniger den Schleier gereinigt. Vorher erfolgte natürlich ein Test auf einem kleinen Fleck :-)
    Die Emulsionsseite habe ich abgeblasen und nur mit einem feinen Pinsel gereinigt, damit keine weiteren Beschädigungen und Kratzer entstehen. Ich traute mich nicht, hier mit z.B. Filmreiniger auch nur etwas zu versuchen. Dann also ab in meinen V800, gescannt, geschärft in PS und fertig. Die Qualität der Aufnahmen hat mich überrascht - trotz der offensichtlich schlechten Lagerung und des Alters sind viele Details zu erkennen.


    Eine Übergabe an den lokalen Kulturverein bzw. an ein Archiv erfolgt die nächsten Tage. Die Vorankündigung dazu hat bereits zu großer Freude geführt, solche Aufnahmen sind wohl sehr selten. Anhand diverser Gebäude und Baustellen, werden wir dann das genaue alter der Aufnahmen ermitteln. Das sollte gut funktionieren, ist doch auf 2 Aufnahmen die Baustelle für das erste Amtsgebäude/Gemeindeamt zu sehen bzw. diverse Zu- und Umbauten im Sensenwerk Redtenbacher/Geyerhammer. Eventuell erstelle ich noch Kontaktkopien der Negative, mal sehen.


    Es war schönes Schlechtwetterprogramm und die Aufnahmen aus dem eigenen Wohnort vor so langer Zeit haben mich einfach begeistert!


    LG Ronald



    Bilder dazu gibt es auch:



    Danke für eure Einschätzungen - ich verstehe, dass es nicht einfach ist Planfilm zu versenden. Das mit den leeren Verpackungen scheint mir wohl die "beste" Lösung zu sein dafür.


    evtl. findest du in Wien oder Umgebung ein Labor, das 4x5 entwickelt. Wäre dann evtl. eine Option die Filme dann persönlich abzugeben.

    Naja, das ist genau das Thema, warum ich an versenden denke - die Anreise zu zwei Laboren mit denen ich bereits für Mittelformat gute Erfahrungen gemacht habe dauert 2,5h...



    Daher lohnt es sich m.M.n. eher selbst zu entwickeln.

    Da werde ich mich Mittelfristig auch hinbewegen. Aktuell habe ich noch zu viel "Respekt" vor C41 oder gar E6 - wenn ich den Umgang mit Farb- und Diafilm auf 4x5" halbwegs beherrsche, werde ich auch mit der Entwicklung beginnen. Das braucht aber sicher noch etwas Zeit...