Posts by Jona F

    Sensationell gut ist auch die uralte Hasselblad Schnellkupplung

    Das stimmt! Ich nutze sie auch gerne als integrierten Makro-"Einstellschlitten". Ist ja eh schon dran.


    Mich nervt im Alltag allerdings meine Konstruktion aus Stativkopf +Kupplungsplatte + Hasselblad-Schnellkupplung + Hassi. Gerne würde ich die Schnellkupplung direkt auf den Kopf pfropfen, scheue aber bisher die Bastelarbeit.

    erinnert mich an all die Verrückten aus Indonesien/ Vietnam etc, die alle auf diesen 'primitive technology'-Zug auf YouTube aufgesprungen sind..graben 5m tief in die Erde, holzen Hunderte von Bambus und Bäumen ab, bauen dann pseudo-Villen mit Rutschbahnen und swimming pools mitten im Urwald!! und lassen danach alles einfach verrotten um das nächste zu bauen.. nur um der YouTube-clicks willen.. || mittlerweile sieht das aus wie nachm Krieg dort.

    Ganz ehrlich? Wenn jeder von uns hier auf Soja aus tropischen Gefilden in seiner persönlichen Nahrungskette verzichten würde, könnten wir uns vermutlich jeder eine Pseudo-Villa mit Rutschbahn im Busch errichten, der Netto-Effekt wäre immernoch positiv :lol: Nicht das ich dieses Tun gutheißen würde, aber wer im Glashaus sitzt... Nur ist eben "Baum abhacken"+ "Rutschbahn bauen" für Klicks viel greifbarer als die Konsequenzen täglicher Konsumentscheidungen. Für die Masse der problematischen Landbedeckungsänderungen (z.B. Primärwald -> kein Primärwald) ist solcherlei Rumgebuddel doch vollkommen zu vernachlässigen.

    Irgendein Outdoor-Adventure-Papi baute mit seiner Brut einen Seitenarm, indem er das Wasser im Hauptfluss staute. Der reduzierte also das Wasser im Hauptfluss. So dass die Baumwurzeln nicht mehr rankommen. Zumal wegen der Hitze und Trockenheit. Wegen dieser bildeten sich im Seitenarm Algen, die nun abgestorben sind. Todeszone.

    Ich finde in dem Zusammenhang folgendes Gedankenspiel ganz interessant:


    Stell Dir mal vor, statt deines Outdoor-Adventure-Papis hätte ein Biber besagten Damm errichtet. Ich kenne jetzt das Biotop nicht, aber nur nach deinem Bild zu urteilen, erscheint mir ein solches Szenario zumindest nicht komplett aus der Luft gegriffen. Schon klar, der würde keine Steine, sondern Grünzeug verwenden...


    Das Ergebnis könnte aber ähnlich aussehen (Bäume im Stauwasser ersoffen / totgeknabbert / unter Trockenstress durch "Umleitung"). Würdest Du dich dann über den Biber aufregen, oder das gleiche Ergebnis als Resultat natürlicher Prozesse akzeptieren?


    Ich geh mal noch ein Stück weiter: Aus Sicht der Biodiversität hat die von Dir geknipste Ecke eine ökologische Wertsteigerung erfahren. Hier entsteht ein Haufen Totholz, attraktiv für viele viele Arten. Lichtbedürftige krautige Pflanzen jubeln auch, und grüne Bäume gibts drum rum immernoch genug.


    Warum schreibe ich das? Nicht, weil es nicht genug Umweltprobleme gibt, die einem völlig zurecht "den Blues" machen sollten. Sondern weil ich häufig den Eindruck (überhaupt nicht speziell bei Dir, sondern bei "den Leuten" ;) ) habe, das kleinere, greifbare Probleme vieeeeel zu hoch gewichtet werden. Die Konsequenzen vieler alltäglicher Gewohnheiten (Urlaub fliegen/Fleisch essen/Auto pendeln/180 fahren müssen...) wiegen viel schwerer als Papis Damm hier. Aber es ist für "die Leute" recht bequem, sich über so was aufzuregen.


    Und nur um das nochmal klarzustellen: Ich unterstütze weder den Dammbauer in seinem Tun, noch möchte ich Dich persönlich angehen. Nur weil schriftliche Kommunikation ja manchmal recht limitierend ist.

    Verkaufe oben genanntes Objektiv, da ich es auf absehbare Zeit nicht werde sinnvoll einsetzen können. Super Zustand in schwerer Klimsch-Fassung, leider ohne Flansch. Ich habe in das sehr massive Bajonett 3 Bohrungen mit Gewinde anbringen lassen, um es in einer Holzplatine zu kontern. Bilder reiche ich die Tage nach.


    Mechanisch und optisch in einem super Zustand. Leider ohne weiteres Zubehör a la Kiste, Einlegefilter oder Deckel.


    Laut ihm hier verwendbar bis 20x24" - damit wäre man also für so ziemlich alle Kameras gewappnet, die einem im Fotografenleben noch zufliegen. Oder halt als lange Brennweite an 8x10 und kleiner.


    Ich hätte gerne 180 Euro dafür. Versand natürlich gegen Kostenübernahme möglich.



    Beste Grüße,

    Jona

    Wenn Du oben noch ne Nabenschaltung montierst, kannst Du je nach Situation die Übersetzung anpassen... Hohe Übersetzung bei niedrigen Vergrößerungsmaßstäben, wo man beim Scharfstellen mehr Strecke macht :P

    Sozusagen eine Kontaktkopie einer Kontaktkopie... Ich weiß garnicht, warum Du das unter "Bilder anderer Formate" eingeordnet hast, das ist doch quasi reinstes, prototypisches Großformat - nicht mal eine störende Kamera zwischen Motiv und Planfilm!

    Stimmt! Konstruktionsbedingt ziemlich limitiert in den Verstellmöglichkeiten, aber für den Rucksack eigentlich optimal. Ich hab auch noch eine Verlängerungsschiene, damit packt die dann einen Auszug von 600mm+... Ist von der Präzision her keine Technika, dafür aber auch nur halb so schwer ;)

    Danke euch!

    ich hätte die beiden Bäume noch reingenommen, durch Querformat, aber das ist Geschmackssache. Sehr schöne Ausarbeitung! Mehr!

    Ich wollte gerne das Altgras im Vordergrund haben und die Mühle mit den Bäumen "einrahmen"... Mehr ist in Arbeit, allerdings nicht im GF ;)

    Was ist das für eine interessante Kamera?

    US-amerikanisch. Meine ist eigentlich fürs Full-plate-Format und hat ein Reduzierrückteil. Trotzdem wahnsinnig leicht...

    Klipp-klapp macht hier schon lange nichts mehr. Ich vermute, dass sie aufgrund unmittelbarer Nähe zur ehem. innerdeutschen Grenze brach gefallen ist. Oder viel mehr brach gefallen wurde. Jedenfalls kann man sie angeblich kaufen, falls noch jemand ein Projekt sucht ;)



    Improved Seneca View 13x18 - Uralt-Xenar 21cm - Fomapan 100@64 asa - Tanol 1+1+100

    Zweibad-Lith + Siena auf Fomatone MG, schwache Selentonung

    Ich hab auf Anregung hin nochmal anders geschnippelt und auch entwicklungstechnisch rumgespielt:



    Ziel war, die Schwere im oberen Bildteil loszuwerden, ebenso wie den von allzu dominanten Stein. Ein bisschen leichter-sommerlicher darfs auch aussehen.

    Ich werde meinem Bekannten mal einen möglichen Verkaufserlös von ca. 500 € vorschlagen.

    Wenn ich damit total falsch liege gebt bitte Laut.

    Na dann - WAU WAU!! :P


    500 sind in meinen Augen - und allein aufs Objektiv bezogen - deutlich zu wenig, Nebel hin oder her...

    Das dürfte eine von Herbst und Firl aus Görlitz sein, sowas habe ich hier auch stehen, allerdings etwas jünger.


    Hier ein ähnliches Modell:

    eine Globus 18x24 Holzkamera aus Görlitz, A.C Ernemann für Herbst und Firl, Anfang 20. Jhdt.
    Diese Kamera ist von Russen als Beute nach WW II. nach Sibirien verschleppt worden. Ein Düsseldorfer Fotografenmeister hat sie dort während einer Reise…
    www.catawiki.com


    Das mit dem Preis für das Heliar ist so eine Sache: Ja, manche sind bereit, sehr viel Geld hinzulegen - allerdings muss man die auch finden. Der Markt für sowas ist wirklich sehr klein, insofern ist es viel schwieriger eine Hausnummer zu nennen, als bei 08-15-Optiken bzw. "Massenware" a la Symmar und Co. Ich habe hier im Forum ein sehr schönes 300er Heliar (allerdings im Verschluss) für 800 verkauft - das von dir gezeigte ist noch mal deutlich seltener und sollte auf jeden Fall drüber liegen.

    Dieses "Problem" der sich ansammelnden Portrait-Objektive für 8x10 kommt mir sehr bekannt vor - bei mir kommt erschwerend hinzu, dass ich nicht nur keine Portraits mache, sondern auch keine 8x10 besitze...


    Ist die Messing-Fassung von Dir im Zuge der "Verpflanzung" gedreht worden, oder ist die Teil des originalen Korpus gewesen? Die sieht nämlich sehr stilecht aus und passt ganz hervorragend zum Compound... Sehr schick!

    Die Rechner und Speichermedien sowie Negative, unentwickelte und

    entwickelte verbleiben zur weiteren Untersuchung bei der Staatsanwaltschaft.

    Es wird überlegt ob man das entwickeln lässt und mir dann wohl die Filme ersetzen muss.

    So besch***en die ganze Aktion ohne jede Frage ist (und mein folgendes Gedankenspiel soll das in keiner Weise relativieren!!):

    Die Vorstellung, dass die jetzt vor einem Haufen Filmmaterial sitzen und das irgendwie aufwendig bei einem Dienstleister entwickeln lassen müssen, hat durchaus eine gewisse Komik... Ich stell mir gerade vor, wie sich jemand auf diese Weise durch meine unentwickelten Filme arbeiten muss und ihm/ihr nach dem zehnten Rollfilm, der jahrelang in irgendeinem Schubfach lag, langsam dämmert, dass da außer Bäumen, Feldern und maroden Buden nichts mehr kommt :lol:

    denn ich hatte mir Schneeschuhe angeschafft, und was gibt es Herrlicheres als Schneeschuhwandern im Gebirge?

    Findest Du? Ich finde die Dinger schrecklich... Sie vereinen die Nachteile des Skifahrens mit denen des Gehens. Ohne Quatsch, mit Schneeschuhen an den Füßen bin ich innerhalb von Minuten genervt und frustriert. Dieses ständige sich-selbst-auf-die-Füße-steigen, dazu das Geklapper... Nichts für mich. Aber interessant, wie da die Wahrnehmungen auseinandergehen :lol:


    Beim Rest stimme ich dir zu. Interessant ist auch, was bei der Freihand-Verwendung die Lage und Ausführung des Auslösers für einen Einfluss hat. Mit der Rolleiflex (Druck 180° entgegen der Aufnahmerichtung) oder einer alten Praktika, die ich früher mal hatte (Druckrichtung 45°) liege ich deutlich ruhiger als bei den üblichen 90° bei vielen SLRs. Toll ist auch der Abzug Auslöser an der Olympus XA: Ein Folienschalter ohne jeden erkennbaren Druckpunkt, einfach Finger drauf und irgendwann machts "klick". Hilft sehr, finde ich.


    Aber letztlich geht nichts übers Stativ, wenns einmal da steht, wo es hin soll...

    Disclaimer: Es folgen laienhafte Beschreibungen optischer Phänomene, bei denen ich möglicherweise hier und da falsche Begriffe verwende.


    Der beschriebene Test a la "durch die Ecken schauen" dient meines Wissens nach zum Prüfen auf Vignettierung, das ist nicht notwendigerweise identisch mit "einwandfreier Abbildung". Vignettierung liegt in dem Augenblick vor, in dem die "Austrittspupille" des Objektivs beschnitten wird - etwa durch die Fassung, oder einfach weil die Linsen "zu Ende" sind. Man kann das ganz gut nachvollziehen, wenn man einfach mal ein Objektiv ungefähr auf Auszugslänge vors Auge hält: Anfänglich ist die Austrittspupille rund (bei geradem Durchblick), wenn man anfängt das Objektiv zu kippen, wird die Austrittspupille erst eliptisch, dann "linsenförmig" und ist irgendwann ganz weg. Man merkt, dass das ganze nur vom Neigungswinkel, und nicht vom Abstand Auge-Objektiv abhängt.


    Wenn dein Objektiv nun an der Kamera so verstellt ist, dass es mit der vollen, kreisrunden "Austrittspupille" zeichnen kann - auch in den Negativ-Ecken, wo naturgemäß die extremsten Winkel vorliegen - liegt keine Vignettierung vor. Meistens ist aber die Pupille von den Ecken aus betrachtet nicht kreisrund, sondern wie von dir beobachtet, eher elliptisch, oder sogar scharf abgeschnitten. Dann kann man z.B. die Blende so weit schließen, bis nicht mehr die Fassung oder das "Ende der Linsen" die Pupille limitieren, sondern die Blendenlamellen - der ausgeleuchtete Bildkreis wächst durch abblenden, die Vignettierung wird reduziert. "Kreisrund" ist die beobachtbare Pupille nach dem Abblenden meist immer noch nicht, aber zumindest in ihrer "Querschnittsfläche" vergleichbar mit dem Kreis, den man bei zentrischer Betrachtung sieht. Probier das ruhig mal ohne Kamera, einfach per "Durchgucken" aus - idealerweise mal mit einem alten Normal- und einem modernen Weitwinkel-Objektiv, da werden die Unterschiede in den Konstruktionen sehr deutlich.


    Auch bei deinem Symmar sollte die durch die Ecken sichtbare Vignettierung zurückgehen, wenn Du über f5.6 hinaus abblendest - die Offenblenden waren ohnehin nicht zum Fotografieren vorgesehen, auch die Bildkreis-Angaben beziehen sich, meine ich, immer auf f22.