Posts by Jona F

    Es geht um vier Objektive aus den Jahren 1928 bis 1947. Für die habe ich keine Adapterringe und werde auch keine bekommen.

    Warum nicht? Haben die kein gängiges Gewinde?


    Ich glaube, ich würde in diesem Fall nicht an die Frontstandarte selbst, sondern direkt ans Objektiv gehen. Also für jedes Objektiv einen individuellen Adapter drehen/drucken lassen (oder erstmal einen Prototypen aus Sperrholz bauen...). Vielleicht kannst Du die ja auch als "Einlege-Adapter" ausführen, sodass Du dir das Gewinde sparen kannst.

    Falls ein Gewinde gewünscht ist, könntest Du auch ein paar einfache Filteradapter aus der Bucht nehmen und modifizieren, das wäre vielleicht auch eine einfache Variante.


    Ich hoffe, meine Idee ist ansatzweise verständlich – vor meinem inneren Auge ist das Ding quasi schon fertig, aber es zu beschreiben ist immer so ne Sache :lol:

    Zu den von dir genannten Aero-Objektiven habe ich leider keine Infos. Aber...

    Gibt es andere (Aero-)Linsen, die ähnlich lichtstark sind? Ich suche weitere Suchbegriffe für Ebay. ;-)

    Es gibt in der Region noch ein f5.5 – 500mm Tele-Xenar. Das passt sogar in einen Compound V.

    Hat jemand so ein Ding und ich könnte mal vorbeikommen und es ansehen/testen?

    Das Tele-Xenar habe ich, kannst Du dir gerne mal anschauen. Portraits sind leider nicht meins, insofern habe ich keine Referenzen ;)

    Wiewo - war was undeutlich ??

    Sven hatte im Alte-Linde-Thread nach dem Catechol gefragt, daher hier ein Abzug, bei dem man die Wirkung etwas deutlicher sieht ;)


    Bist Du noch am Experimentieren mit dem Zweibad und Lith?

    Ja, bin ich. Ist ja ein Fass ohne Boden, daher hab ich mir erstmal Lith+Catechol als Startpunkt herausgepickt. Aber die Möglichkeiten sind schon toll...

    Zur Bildmitte: Ja, da hätte man wohl ohne weiteres 50% nachbelichten können...

    Mit dem zuletzt viel besprochenen 120mm Angulon.


    Linhof Technika 13x18

    Fomapan 100@64 asa

    Tanol 1+1+100, 10 min Rotation @ 20°C


    Print auf Fomatone MG

    Easylith 20+20+500

    Catechol 20+1000, Ammoniumchlorid


    So (oder so ähnlich) soll das mit dem Catechol eigentlich laufen: Die Schatten werden im Lith-Entwickler angelegt, die Lichter und Mitteltöne kommen im 2. Bad, im Catechol.


    Ich glaube, in diesem Print ist es einfach "nur da", ohne groß zur Bildwirkung beizutragen.


    An sich ist die Idee, einen Lith-Print knapper als üblich zu belichten, im Erst-Entwickler (Lith) zu entwickeln, und dann die nicht vorhandenen Lichter/schwachen Mitteltöne im Catechol "dranzuentwickeln". Die Bildwirkung ist dann dezenter als ein reiner Lithprint, die Farbigkeit bleibt aber recht deutlich erhalten.


    In diesem Fall war es allerdings so, dass ich anscheinend zu stark belichtet hatte, sodass der Abzug schon im Erstentwickler gut rauskam – insofern hat das zweite Bad nur einen Placebo-Effekt entfalten können ;)


    Ich lade parallel mal ein anderes Motiv/einen anderen Abzug hoch, an dem man die Wirkung deutlicher sehen kann.


    Gruß,

    Jona


    Fomatone MG

    1. Schale Easylith 20+20+500

    2. Schale Catechol 20+1000, plus ein paar Spritzer Ammoniumchlorid


    Gerade gemerkt: Nicht das identische Negativ zu oben, sondern minimal anderer Standpunkt...

    Bevor ich das angehen würde, würde ich erstmal nachmessen, ob die Schwankungen tatsächlich durch die Lichtmenge bedingt sind. Das sollte mit einem ausreichend feinen Belichtungsmesser ja problemlos möglich sein.


    Sollten sich da keine Schwankungen nachweisen lassen, muss es ja am Nassprozess liegen. Ausgelaugter Entwickler kann da eine Ursache sein. Umstellung auf Einmal-Ansatz oder – innerhalb gewisser Grenzen – Verlängerung der Entwicklungszeit kann da vielleicht Abhilfe schaffen.


    Sollte doch die Strom- bzw. Licht-Seite die Ursache sein, könntest Du auch eine Umstellung auf LED erwägen. Die gängigen Netzteile und Konstantstromquellen sollten die eigentlich ausreichend konstant versorgen. Erscheint mir auf den ersten Blick einfacher als die von dir skizzierte Variante...

    Ich danke Euch allen für euer Feedback. Momentan habe ich mir selbst das Verito als "Immerdrauf" vorgegeben, um die gestalterischen Möglichkeiten dieses Objektivs besser kennenzulernen...

    die scheinbare Konzentration auf dieses Baumungetüm, das genau so unwirklich erscheint wie die gesamte Atmosphäre.

    Zum "Ungetüm" passt der Name der Örtlichkeit in alten Flurkarten – "An der schwarzen Eiche". Nicht bekannt ist mir, ob früher anstelle der Linde eine Eiche stand – oder der Vermesser zu bequem war, bis an den Baum heran zu gehen.


    Ich reiche am Wochenende mal noch einen Lith-Print nach, der in der Stimmung gänzlich anders geraten ist.


    Vielen Dank!

    dann können wir ja ne Geburtstagsfeier planen!
    Wie du hast auch soche Verlängerung drann?

    Ich bringe noch Gäste mit, mein Xenar und mein Tele-Xenar kommen aus ähnlichen Jahrgängen.

    Ich hielt das für einen älteren Linhof-Drahtauslöser, meiner hat auch eine solche leicht gelbliche Plastik-Ummantelung.


    Zum Thema:

    Ich habe sowohl das 120er Angulon als auch das 121er Super-Angulon zur Verfügung und muss sagen, dass ich bei meiner Verwendung (13x18, meist nur mäßige Verstellungen, keine riesigen Vergrößerungsmaßstäbe) keine erheblichen Unterschiede zwischen beiden bemerkt habe – moderate Abblendung vorausgesetzt. Streulicht wurde schon genannt, betrifft aber beide Objektive mehr oder weniger gleich.

    Das Super-Angulon schleppe ich eigentlich nur zielgerichtet mit, wenn ich starke Verstellungen erwarte – ansonsten freue ich mich, wie andere hier ja auch, über die kompakten Abmessungen des Vorgängers...

    Irgendwie bleibe ich immer an solitären Bäumen hängen.


    In der Entstehung war das Bild deutlich hektischer als es jetzt aussieht – der Dunst war einen Moment später schon verflogen, ich musste mich ranhalten...



    Technika 13x18

    Wollensak Verito 6.5" f6@f6

    Fomapan 100@64 asa

    Moersch Tanol, 1+1+100, Rotation

    Wenn dir deine Nachrichten unter "Konversationen" angezeigt werden, kann sie der/die andere auch sehen. Du kannst sogar ablesen, ob er/sie schon gelesen hat.


    Wenn Du trotzdem keine Antwort bekommst, liegt es entweder an der Schreibfaulheit deines Gegenübers oder am Inhalt deiner Nachricht :lol:

    Cambo ist halt auch ein im Sinar/Linhof/Plaubel-Land recht unverbreitetes System, weswegen sich die Nachfrage in Grenzen hält. Das hat wohlgemerkt nichts mit gut/schlecht zu tun, sondern ist einfach nur der historischen Marktsituation geschuldet: In D waren die weit überwiegende Mehrheit der verkauften Systeme auf optischer Bank von den genannten Herstellern, dementsprechend dominieren die heute den Gebrauchtmarkt.


    Ich glaube, ich habe auch noch irgendwo eine aus einem Beifang rumliegen, die ich nie mehr losgeworden bin... Jetzt behalte ich sie halt, falls ich mal ein Stück Alu für irgendeine Bastelei brauche.

    Schön auch wie die Weide ruhig hält, wo es doch meist an sochen Stromschnellen etwas zugig ist...

    Die Temperatur spielt - innerhalb "normaler" häuslicher Temperaturen - keine Rolle. Wichtig ist eine nicht zu hohe Luftfeuchte (z.B. kein feuchter Keller) und etwas Zirkulation. Komplett luftdichte Boxen, Lederköcher o.ä. begünstigen Pilzentwicklung.


    Bei mir liegen die einfach in einem Holzkommode, oder auch mal längere Zeit in Fotorucksack bzw. -tasche. In gemäßigten Klimaten muss man sich über die Lagerung außer den oben genannten Punkten keine großen Gedanken machen, in den Tropen sieht das z.B. ganz anders aus. Die ersten, die das im großen Stil gemerkt haben, waren übrigens die Amis beim Bau des Panamakanals - denen ist so viel Equipment weggeschimmelt, dass sie sogar mit radioaktiven Lacken im inneren der Optiken experimentiert haben, um die Schimmelbildung zu unterdrücken.

    Vielen Dank fürs Feedback und die botanischen Hinweise... Ich denke, ich werde den Weichzeichnungskraut noch öfter nachspüren!