Posts by Berthold Seidl

    Jeder Film hat in jedem Entwickler eine andere Empfindlichkeit. Belichte ein durchschnittliches Motiv auf 100, 125 und 160 ASA und schau, was das mit Schatten und Lichtern anstellt. Wähle dann die Empfindlichkeit, die deine Schatten deiner Meinung nach optimal darstellt und passe eventuell die Entwicklung so an, dass deine Lichter gut kommen. Usw. , es hört nicht auf😀

    nur zur Klärung für mich: Handelt es sich um die "Chromatische Fokusverschiebung" bzw. "Chromatische Aberation" , besonders um den "Farblängsfehler", der bei allen Einlinsern auftritt?

    Abhilfe: Abblenden, Fokuskorrektur, Filtern(nur blaues Licht durchlassen), orthochromatisches Filmmaterial,....

    LG

    Ich bin taktil eingeschränkt und habe mir eine Fühlerlehre besorgt. Mit dem 0.1 mm Blatt fahre ich hinter den Film und kann ihn mühelos herausziehen. Kratzer gab es bis jetzt keine, aber ich brauche auch nur 3mm der Fühlerlehre.

    Meine persönliche Vorgehensweise ist so unterschiedlich wie die Kamera, die ich gerade benutze. Mit der Sinar F2 - Winkelmesstrommet, was sonst. Mit der 4x5 Shenhao und der Selbstbau 8x10 - herumprobieren, aber: die Shenhao hat eine hilfreiche Eigenheit: die Frontstandarte hat beim Tilten Spiel. Fixiere ich die Standards "hinten", dann sind die Standarten parallel, fixiere ich "vorne", dann stimmt bei einer Kamerahöhe von ca. 170cm der Scheimpflug für das meistverwendete 150mm Objektiv von nah unendlich. Was in der Landschaft fein ist.

    Und bei der 8x10 verwende ich manchmal ein Lot. Wieder vor allem in der Landschaft.

    Ich möchte meinen Post teilweise zurückziehen.

    "Eine Schraubverlängerung würde hauptsächlich auf Druck belastet werden. Zug kommt kaum vor, da würde das Stativ einfach kippen. "Knickbelastung", die zum Brechen der Verbindung führt, ist mir noch nicht untergekommen. Fazit: Ausprobieren! Berichten! Beim ersten Test muss ja nicht die teuerste Kamera auf das Stativ" natürlich Schwachsinn(Stahlbetonwürfel mit 1m Seitenlänge ist besser, da knickt nichts ein😀)

    Was ich nicht zurückziehe: Die Firma Ries-Tripods USA bietet die Schraubverlängerung serienmässig an: Beim Modell J600 Backpacker schon in der Grundausführung.

    Eine Schraubverlängerung würde hauptsächlich auf Druck belastet werden. Zug kommt kaum vor, da würde das Stativ einfach kippen. "Knickbelastung", die zum Brechen der Verbindung führt, ist mir noch nie untergekommen . Die Firma Ries-Tripods Usa bietet die Schraubverlängerung serienmässig an. Fazit: Ausprobieren! Berichten! Beim ersten Test muss ja nicht die teuerste Kamera auf das Stativ

    Vorerst einmal: Wunderschönes Bild!

    Und dann möchte ich die Erfahrungen von martinf5 bestätigen. Ich hatte lange Zeit im GF mit einer hölzernen Shenhao fotografiert. Dann, weil die Laufbodenkamera ja viel zu instabil ist und unpräzise und überhaupt, wurde eine Sinar F2 angeschafft. Und in den letzten Jahren packe ich immer öfter wieder die Shenhao ein, 6 Planfilmhalter, den Belichtungsmesser, ein Fuji 150mm und ein leicht(er)es Stativ und freue mich über ein entspanntes und auch rascheres fotografieren im GF (und im MF ist es die Rolleiflex statt der Hasselblad).

    Ich habe einmal "Fokusfalle" gegxxgelt. Erstes Ergebnis, unter "Fotohits, Praxis"

    "Falle für alle?

    Mithilfe eines Klebestreifens kann man - zumindest der Theorie nach - jede Kamera mit Wechselobjektiv so manipulieren, dass sie eine Fokusfalle erlaubt. Das Objektiv muss nur einen AF-Schalter im Gegensatz zu rein manuell bedienbaren Linsenkonstruktionen besitzen. Es sollte jedem bewusst sein, dass er solche Manipulationen auf eigene Gefahr durchführt. Beispielsweise können Kleberrückstände zurückbleiben oder man beschädigt die Elektronik. Bestenfalls kommt man also wie folgt zum Ziel:

    1. Das Objektiv abnehmen und den AF-Kontakt mit dem Klebestreifen abdecken
    2. Das Objektiv ansetzen und den Schalter auf Autofokus (AF) setzen
    3. Die gewünschte Bildregion anvisieren und scharfstellen.
    4. Den Auslöser dauerhaft drücken oder per Kabelauslöser fixieren.

    Kommt eine Tier oder Gegenstand ins Bildfeld, löst die Kamera automatisch aus."

    Das könnte auch mit Analogkameras funktionieren

    Wenn es aber Papier ist, wie SC schreibt, dann ist alles falsch das Fett, Öl oder Lösungsmittel enthält. Typischerweise besteht der Balgen aus mattem Papier innen, einem gazeartigen Baumwollgewebe als Verstärkung und einem Glanzpapier außen. Eventuell kann man den Balgen außen mit Kernseife reinigen, aber gaaaanz vorsichtig. Konservieren kann man Papier nur durch die Lagerbedingungen: unter 50% relative Luftfeuchte und unter 20°C. Wobei die Luftfeuchte wichtiger ist als die Temperatur.

    Sollte bei der Kamera die Funktion wichtiger sein als der Erhaltungszustand, dann würde ich, wenn es so weit ist, einen neuen Balgen empfehlen(von den üblichen Verdächtigen:Camera bellows, Chinesen.....)

    LG Berthold

    Urs Bernhard entwickelt so seine Negative - zumindest auf Reisen!

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