Posts by Berthold Seidl

    Vorerst einmal: Wunderschönes Bild!

    Und dann möchte ich die Erfahrungen von martinf5 bestätigen. Ich hatte lange Zeit im GF mit einer hölzernen Shenhao fotografiert. Dann, weil die Laufbodenkamera ja viel zu instabil ist und unpräzise und überhaupt, wurde eine Sinar F2 angeschafft. Und in den letzten Jahren packe ich immer öfter wieder die Shenhao ein, 6 Planfilmhalter, den Belichtungsmesser, ein Fuji 150mm und ein leicht(er)es Stativ und freue mich über ein entspanntes und auch rascheres fotografieren im GF (und im MF ist es die Rolleiflex statt der Hasselblad).

    20th Century camera produziert eine Spirale, die in Jobo und Paterson Tanks passt. Da gehen zumindest 4 Planfilme rein.

    QL1318-JP 13X18 Quick Load 4 Sheet Film Reel for Jobo and Paterson Tanks

    Liebe Grüße und viel Freude beim Entwickeln!

    Ich habe einmal "Fokusfalle" gegxxgelt. Erstes Ergebnis, unter "Fotohits, Praxis"

    "Falle für alle?

    Mithilfe eines Klebestreifens kann man - zumindest der Theorie nach - jede Kamera mit Wechselobjektiv so manipulieren, dass sie eine Fokusfalle erlaubt. Das Objektiv muss nur einen AF-Schalter im Gegensatz zu rein manuell bedienbaren Linsenkonstruktionen besitzen. Es sollte jedem bewusst sein, dass er solche Manipulationen auf eigene Gefahr durchführt. Beispielsweise können Kleberrückstände zurückbleiben oder man beschädigt die Elektronik. Bestenfalls kommt man also wie folgt zum Ziel:

    1. Das Objektiv abnehmen und den AF-Kontakt mit dem Klebestreifen abdecken
    2. Das Objektiv ansetzen und den Schalter auf Autofokus (AF) setzen
    3. Die gewünschte Bildregion anvisieren und scharfstellen.
    4. Den Auslöser dauerhaft drücken oder per Kabelauslöser fixieren.

    Kommt eine Tier oder Gegenstand ins Bildfeld, löst die Kamera automatisch aus."


    Das könnte auch mit Analogkameras funktionieren

    Wenn es aber Papier ist, wie SC schreibt, dann ist alles falsch das Fett, Öl oder Lösungsmittel enthält. Typischerweise besteht der Balgen aus mattem Papier innen, einem gazeartigen Baumwollgewebe als Verstärkung und einem Glanzpapier außen. Eventuell kann man den Balgen außen mit Kernseife reinigen, aber gaaaanz vorsichtig. Konservieren kann man Papier nur durch die Lagerbedingungen: unter 50% relative Luftfeuchte und unter 20°C. Wobei die Luftfeuchte wichtiger ist als die Temperatur.

    Sollte bei der Kamera die Funktion wichtiger sein als der Erhaltungszustand, dann würde ich, wenn es so weit ist, einen neuen Balgen empfehlen(von den üblichen Verdächtigen:Camera bellows, Chinesen.....)

    LG Berthold

    Urs Bernhard entwickelt so seine Negative - zumindest auf Reisen!

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    Als Schneidunterlage ebenfalls Graupappe nehmen! Die sogenannten "selbstheilenden" Unterlagen lassen den Schnitt verlaufen, wenn man zufällig auf einen alten Schnitt kommt. Und: das Messer oft (!!!) wechseln. Schon nach 2-3 Passepartouts! Ist viel billiger als ein Bogen archivfesten Passepartoutkartons, bei dem man die letzte Ecke verschnitten hat. Ich spreche aus Erfahrung!

    Ich benutze das Logan Team Cutter Set. Also nur das Lineal und den 45° Passepartoutschneider. Wenn man kein Problem mit Anzeichnen auf der Rückseite des Kartons hat, etwas übt (mit gewöhnlicher Graupappe) und Rechtshänder ist, sollte es reichen. Mir genügt es.

    zum Luftvolumen im Wechselsack: ich stelle im Sommer einen umgedrehten Karton (der größte,der gerade noch hineinpasst) in den Wechselsack (bei den Armlöchern/Manschetten ausgeschnitten).

    Sonst: Film "von oben reinfallen lassen". Mir ist klar, dass das im Wechselsack schwierig ist.

    Sind alle Lampen ok? Bei meinem Homrich hat es gebrummt, wenn eine Lampe aus war, quasi als Alarm. Ich hatte einen SW-Kopf mit 6 Stück 250W - 110V Lampen drinnen. Die Lampen hat mir ein Musikfachgeschäft nachbestellt, Stichwort Bühnenbeleuchtung.

    Aus diesem Grund habe ich mir eine 6x12 Malefic besorgt und mit einem 65mm Grandagon ausgestattet. Aus der Hand oder mit dem spinnenbeinigen Gitzo-Reisestativ nimmt die keiner ernst. Sie bietet aber zumindest MF Bildqualität (und im Hochformat, ausgehend vom 6x6 Format, 3 cm. "Shift" nach oben oder unten!!!).

    In meinem ersten Urlaub mit 4x5 Kamera vor mehr als 30 Jahren stand ich vor der Kathedrale in Aquilea und baute Stativ und Kamera auf, als mir ein Herr mit energischer Stimme und raumgreifenden Gesten zu erklären begann, dass hier das Fotografieren verboten sei. Ich versuchte ihn zu beruhigen, was mir nicht gelang. Es wurde der Disput immer heftiger. Als ich dann sagte, ich werde jetzt in das nächste Geschäft gehen und die Polizei rufen, war er plötzlich verschwunden. Drei ältere Damen, die das ganze beobachtet hatten(mit offensichtlichem Vergnügen), erklärten mir dann, dass der Betreffende ein Andenken/Postkartengeschäft betreibe und wohl um seinen Gewinn Angst habe.

    Laut Wikipedia: "In Zusammenarbeit mit der „Emil Busch A. G. Optische Industrie“ entwickelte Nicola Perscheid ein spezielles Portraitobjektiv, Busch-Nicola-Perscheid-Objektiv oder auch kürzer Busch-Perscheid-Objektiv genannt. Dieses ist als Aplanat aus zwei identischen und symmetrisch angeordneten Achromaten mit zwischen diesen mittig angeordneter Blende aufgebaut.[10] Über die Blendeneinstellung kann beim Busch-Perscheid-Objektiv der Grad der Weichzeichnung kontrolliert werden. Es kam 1921 auf den Markt und wurde in den folgenden Jahren häufig für Porträtaufnahmen genutzt, obwohl seit Ende des Ersten Weltkrieges der pictorialistische Fotografiestil aus der Mode kam und an seine Stelle der Realismus in Form der Straight photography bzw. der Neuen Sachlichkeit trat.