Posts by Berthold Seidl

    So etwas gab es schon einmal (ca. 1860). Die Kamera war mit Porzellan ausgekleidet und diente als Entwicklerschale. Mittels eines Gummiballons wurden nach der Belichtung die Chemikalien eingefüllt und wieder abgesaugt und so das Bild nach der Aufnahme entwickelt. Ich glaube, dass es sich um Ferrotypien gehandelt hat, bin mir aber nicht mehr sicher.

    Von meiner Seite auch ein herzliches Willkommen!
    Ich bin übrigens aus Steyr - vielleicht klappt es einmal mit einem Zusammentreffen.


    Berthold


    Sinar F2, Shen Hao 45, Eigenbau 8x10 und einiges Gerümpel!

    Diese Wanderanhänger sind dafür gedacht, dass der Wanderer ein "Geschirr" trägt, an dem die Holme eingehängt werden. Der Anhänger hat also vorne zwei "Führungen". Im Gelände hat ein "Einradanhänger" den Vorteil, dass kein seitliches Kippmoment entsteht (zumindest weniger), wenn der Hänger über einen großen Stein hoppelt (drei relevante "Fixierungspunkte" - die Schubkarre im Garten hat auch nur ein Rad). Auf der Ebene oder auf Wegen sind m. E. 2 Räder sinnvoller.

    Ilford FP4 in FX 39 II (KB, MF, GF 4x5 und 8x10).
    Tri X in Diafine (KB u. MF)
    Fuji Acros in FX 39 II (MF. Sauteuer, aber manchmal muss es einfach sein!)
    Ich hab früher beinahe jede Kombination ausprobiert, bis ich jede Menge abgelaufene Filme und angebrochene Entwicklerflaschen hatte. Die Vereinfachung auf 3 Filme und 2 Entwickler hat alles sehr entspannt.
    (Ich bin auf dem Weg zumeinem Vorbild aus der Jugendzeit - eine Kamera, einj Film, ein Entwickler. Belichtungszeiten im Kopf, und nur tolle Bilder. Irgendwann hab ich ihn gefragt, wie er eine so hohe Qualität halten könne - er hat gemeint, die Bilder, die irgendwelche Mängel haben, zeigt er einfach nicht her...)

    Netzmittel?
    Ich hatte auch einmal Flecken auf den Negativen. Also Ursachenforschung: Neue Flasche Entwickler - nichts! Entwickler nicht mit Leitungswasser sondern mit Dest.Wasser ansetzen - nichts! Anderes Stoppbad verwenden - nichts........es war das Netzmittel - ist wohl einfach überlagert gewesen. Hätte ich auf der anderen Seite der Verarbeitungskette begonnen, hätte ich mir 3 Wochen Arbeit und 100€ erspart.....

    sind die +3 Deine derzeitige Fehlsichtikeit oder hast Du noch was draufgelegt?
    LG
    Markus

    Meine Fehlsichtigkeit ist - 1,5 links bzw. 2,0 rechts(in der Ferne, dazu kommen ca. +1 in der Nähe - man sollte nicht alt werden). Die +3 Brille ist also eine Lupe, die ich halt auf der Nase trage (und somit die Hände frei habe). Im Rucksack hab ich noch eine 7fach Lupe, die ich für kritische Situationen heraushole (Scheimpflug an einem finsteren Ort). Aber in 90% der Fälle komme ich mit der Lesebrille zurecht.

    Leider jedoch bekommt man von den Billigbrillen eine mittelschwere Augengrippe

    Ja, das stimmt, aber Einstellen tu ich max. 5 min., das ist auszuhalten.

    Ich hab mir eine +3 Lesebrille im Drogeriemarkt mitgenommen. So eine "Halbe", über die man drüberschauen kann. Sieht auch drumherum sehr intelligent aus (Alter, erfahrener Photograph, sicher Lehrbeauftragter an der Graphischen ;) ).
    Aber vor allem kann ich jetzt wieder sehr fein Scharfstellen. Mit der Gleitsichtbrille finde ich einfach nicht den richtigen Spot!
    LG
    Bert

    Hallo Jan!
    Ich habe an meinen Durst Laborator 1000 eine LED Beleuchtung von Intrepid adaptiert. Kostet rd. 200€, viel Geduld wegen der Lieferzeit und eine halbe Stunde in der Werkstatt. Gradationssteuerung über Filter (natürlich hätte mir Heiland Splitgrade besser gefallen, aber nicht alles will ich mir leisten).

    Ich verstehe überhaupt nicht, warum der Zeitaufwand für das Vergößern von der Negativgröße abhängig sein soll

    War er halt bei mir! Es hat einfach länger gedauert, 30 l Chemie vorzubereiten und wieder zu entsorgen. Das mit dem Putzen (Glasnegativbühne, incl. Negativ 6 Flächen) ist ja schon erwähnt worden. 50x60 Papier mit Magnetleisten festmachen, selbst das Einstellen des Homrich ist zeitaufwändiger (bis 4x5 macht man das im "Handumdrehen", der Homrich fährt mit Motoren, Langsamkeit = Genauigkeit).
    Worauf ich hinaus will: 8x10-Photographie ist (für mich) sehr emotional besetzt. Wenn man das will, soll man es machen. Aber es kann auch sein, dass man es ausprobiert und dann nicht mehr weiterverfolgt.