Posts by Guadarmar

    Wir sind hier, weil uns die klassische Technik Freude bereitet.

    Da hast du recht!
    Ist schon cool wenn man knapp 2m Bankrohr braucht, weil man unbedingt mit dem 360er APO Ronar
    Kleines auf 13x18 bannen will. Toll ist auch das man beim Belichten Einkaufen gehen kann und das Essen danach zuibereiten kann.
    Weil man das Bild ja unbedingt mit Tageslicht auf Papiernegativ machen will.

    Man denke doch mal an die ganzen Werbefotos für Uhren, Füller usw aus den 70-90ern.
    Da war nix mit KB und MF und 4x5, minimum 13x18 (Makro) und 8x10 war da für so etwas angesagt.
    Verstellungen bis zum... die Rollex soll ja in jeder Perspektive rund bleiben. Pola- und Diamaterial
    wurde nach Chargen eingemessen. Das waren die Hochzeiten der grossen Banken von Sinar und Linhof.
    Ich habe mal mit einem Fotografen gesprochen der Füller fotorafiert hat. Da bin ich umgefallen
    als er den Aufwand an Zeit, Material und Blitzleistung beschrieb. Die Fotografen im Studie hätten sicher
    das Kreisgrinsen im Gesicht wenn sie Digital gehabt hätten.
    Ich habe mal ne Füllerfeder auf 13x13 nur in SW aus Spass fotografiert.
    Das ist schon aufwendig.

    Bunt / Farbigkeit beschreibt das, was ich meine nicht richtig,
    darum bemühte ich ausnahmsweise einen Begriff aus der Welt der
    bewegten Bilder, um das was mir auffiel zubeschreiben.

    Colorgrading ist grob gesagt, in der Postproduktion beim Film, der Vorgang, wo die
    einzelnen Szenen farb- und helligkeitsmässig angepasst werden, damit der Film seinen
    gesammten Look erhält.

    Hier ist mir aufgefallen das egal zu welcher Tageszeit, an welchem Ort und bei welchem Sonnenstand aufgenommen,
    alle Aufnahmen sehen sehr gleich aus. USA sieht aus wie Frankreich usw, ohne BU und Autos wäre es mir nicht aufgefallen.
    Um die Tonalität in der Art anzupassen ist HDRI ein gängiges Mittel. So angeglichene Bildserien
    bieten auch den Vorteil, das sie bei der Präsentation relativ unanfällig gegenüber dem Umgebungslicht sind.

    Ich persönlich finde das Bildserien so sehr schnell tot wirken und mit dem
    angesprochenem Fotorealismus nicht ganz so viel zu tun haben.

    Jeder hat ja, zum Glück, seine eigne Sichtweise der Dinge.

    ich tue mich mit den Bildern etwas schwer.
    Alles schön grade, aufgeräumt und arrangiert, das gefällt mit gut.
    Aber mit dem HDRImässigen Colorgrading komme ich nicht mit.
    Es wirkt auf mich als ob das Leben entfernt wurde.
    Wenn es so sein soll, das es eine Art der Abstraktion sein soll, ok.

    In diesem Zusammenhang ist es doch mal spannend eine Umfrage zu starten welche Kameras hier im Forum überhaubt
    genutzt werden und wieviele Tage im Monat diese genutzt werden.

    Keine Ahnung wie das geht, eventuell kann einer der Admins soetwas in die Wege leiten.

    Wenn hier immer verglichen wird, muss man auch erwähnen wie spärlich die Intreprid in Gegensatz zu den
    andauerd zitierten "Luxuskameras" ausgestattet ist, dann finde ich den Preis auch nicht mehr so atracktiv.
    Ich denke da nur mal schnell an Toprail Focus, 2 Tiltachsen oder auch nur fokusierbare Auszüge nach vorn und hinten.
    Auf den ersten Blick sehen diese Feldkameras alle recht gleich aus, aber konstruktiv ist der Unterschied erst auf den
    2. oder auch 3. Blick zu erkennen.
    Wenn man alle paar Monate mal 1 1/2 Blatt belichtet oder genau weiss auf was man verzichtet, kann man
    man sicher mit einer Intrepid sehr gut leben.

    Da ich mich eh nicht nach "Vorbildern" richte, ist es mir wurscht was hip, in oder verpöhnt ist.
    Ich habe nur das Streben das das Bild in meinem Kopf auch zustande kommt.
    Ich habe jetzt ein 250er Imagon bestellt und harre der Dinge die da kommen und auf mich zu kommen.
    Da bin ich ja mal gespannt, das erste Objektiv, wo ich nicht weiss was mich erwartet.

    Ich bin neugirig!

    Wie ich schon sagte ich bin kein Bergler und bekomme noch nicht mal
    einen steilen Pfad vernünftig hin ;) .
    Den Horizont an der Küste kann ich einfach dahin stellen wo es mir gefällt,
    ohne mir über Grössenverhältnisse gross nachzudenken. Da ist ja meistens nichts.
    Obwohl in realen Bergen, wird eben diese Horizontlinie auch eigendlich immer von
    genau diesen Bergen verdeckt und man sieht sie nicht, also im wahren Leben auch egal.

    Schönes Bsp. zu den Verstellungen.

    Ich habe mich jetzt mal durch das WWW gekämpft und festgestellt das bei den meisten Bildern die
    Eigenheilten dieser Objektive tatsächlich überzogen als Effekt eingesetzt werden. Auch werden
    vorwiegend sinnfreie Stills und Pflanzen zur präsentation des Effekts gezeigt. Aber es gibt auch
    wunderbare Aufnahmen wo die Eigenschaften wunderbar subtil eingesetzt die Bildwirkung unterstützen.
    Bei diesen Bildern sehe ich auch keine Abnutzung.
    Ich bin zu dem Schluss gekommen das meine Bildvorstellung sich mit solch einem Objektiv umsetzen lässt,
    aber es eine Menge Übung braucht das auch so hinzubekommen.

    Zum Thema Bildkreis des 200er Imagon spricht Rodenstock überall, je nach Zeit, von bis zu 9x12 oder 4x5.

    @Aksak
    Es freud mich das du auch schon Winterbilder im Kopf hast. Ich sage da nur, Gedanken mahlen Bilder.

    Mach mal, Mach mal, Mach mal! Die Lust kommt beim....!
    Es freud mich das ich es wohl hinbekommen habe das Reiseziel zu verbalisieren und auch die Gedanken an das Fujinon.
    Es wird sicher ne Menge Mist entstehen bis ich zu den angestrebten Ergebnissen komme.

    Danke.
    Ja ich weiss, ich will mal wieder merkwürdige Sachen die in meinem Kopf rumspuken umsetzen.
    Das ist ja grad der Reitz für mich. Bei meinen sommerlichen Küstenbildern habe ich mich mit dem Licht und allem auch abgemurkst
    bis sie so sind, wie sie in meinem Kopf waren.
    Jetzt kommt Herbst/Winter, wenn ich aus dem Fenster schaue sehe ich schon die Verränderung stattfinden.

    Die meisten Weichzeichner Aufnahmen finden ja im Nahbereich statt, ich will aber weit mit Vordergrund.
    Auch soll Nebel usw nicht der Hauptdarsteller werden, das ist und bleibt die Gegend.

    Sicher geht das 200er Imagon im Nahbereich vom Bildkreis her. Aber in Richtung weitweg?
    Hast du mit deinem 200er Imagon mal ein wald und Wiesenbild gemacht?
    Bei den zu erwartenen Sichtverhältnissen brauche ich sicher auch nicht eine Schärfe bis an den Horizont,
    wie er bei Sommerbildern zum Vergrössern nötig ist.
    Das beschreibt glaube ich den Spagat den ich suche.
    Wird wohl genau so eine Arie wie die Sache mit dem Vollmod.

    Noch bin ich mit meiner Fittness beschäftigt, aber sobald ich die Cam wieder an den Strand bekomme
    solls losgehen. Das soll ja schlieslich funktioniern wenn Licht, Wetter und Natur anwesend sind!

    norma
    Tele Xenar und Tele Arton habe ich im Bestand und ich nutze beide regelmässig sehr gern.
    Das Arton 270 + Softar + Longar 2.5 funktioniert im Nahbereich schon ganz gut ist aber zu lang. Landschaft ist der Plan.
    Vielen Dank für dein Angebot zum Testen, da ich grad der Intensivstation entronnen bin hält es sich mit der realen Fotografie
    erstmal in Grenzen.

    Hei Sluft
    Sehr schöne Bilder gefallen mir gut, ist aber nicht das worauf ich abziele.
    Ich möchte diese für richtiges Weichzeichnen Überstrahlen der Lichter, nicht eine märchenhafte Anmutung die durch
    Unschärfe erzeugt wird.

    Clickma
    Ich kenne die verschiedenen Ausführungen im LFPF.

    RalphGiesa
    Ich habe die BDA zu den SFs gelesen

    Danke für alle Gedanken.


    Ein 200er Imagon wäre sicher die optimale Lösung, aber der Bildkreis...?

    Längere Brennweiten scheiden schon wegen der Schärfentiefe und Bildwinkel aus.
    Ziel ist es die Weichzeichnung ganz subtil auf die Spitzlichter (Wellen, Schilf usw) anzuwenden,
    ohne dabei den Schärfeneindruck zu verlieren.

    ja ich weiss es ist blöd über nicht gemachte Bilder zu sprechen.