Posts by lantau

    Ja, ich hätte das nochmal in den Text schreiben können. Sorry!


    Ich finde die 30,5cm Rollenbreite am besten. 30x24 ist mein meist verwendetes Format.


    Ausserdem kann man bequem 15x12 (für GF Negative) und 15x10 (KB Negative) schneiden. Einfach 10cm oder 12cm von der Rolle ziehen und schneiden. Danach halbieren.


    Einzig 24x18 wird schwierig. Eine Größe, die ich auch sehr schätze.

    In diesem Heißluftrockner wird sich das Papier aber auch mächtig aufrollen, oder? Ich fände ihn aber für meine Methode des Kaltpressens praktisch. Die Emulsion möglichst schnell trocken bekommen (also nach oben, nicht aufs Gitter) und dann pressen.


    Da meine DuKa bei der Verwandtschaft im Keller ist, wären die letzten beiden Abzüge des Tages also auf jeden Fall transportabel, bis ich aufgeräumt habe und heim fahre.

    Ende November habe ich Fuji DP-II bestellt. Ich schneide selbst von der Rolle. Die Verpackungseinheit besteht aus zwei Rollen und ich würde die zweite Rolle gerne zum Selbstkostenpreis weiterreichen. Rein rechnerisch sind knapp 350 Blatt (24x30,5) auf einer Rolle. Ich kann die Rolle leider nicht für den Käufer aufschneiden.


    Die Rollen wurden nicht vom Händler verschickt, sondern wurden direkt vom Fujifilm Lager in den Niederlanden versandt. Ich gehe also davon aus, daß das Papier sehr frisch ist. Leider druckt Fuji kein Produktionsdatum drauf, wie Kodak das tat. Die Rolle steht seit Lieferung im kühlen und trockenen Keller.


    Mit der anderen habe ich seitdem erfolgreich Abzüge gemacht. Ich arbeite mit einem beheizten Slotprozessor, Tetenal Monoline Entwickler (35°C) und Kodak Blix (38°C). Zur Schalenentwicklung bei Raumtemperatur kann ich leider nichts sagen.


    Preis: €99,75 + Versand.

    Eine ab Werk nicht vorgehärtete Emulsionsschicht bietet Vorteile nur einer Seite. Und zwar dem Hersteller. Es sinkt erheblich die Produktionskosten in Verbund mit Preissteigerung und macht es extrem anfällig, was wiederum die Verkaufszahlen steigen lässt.

    Summa summarum nur ein sehr lukratives Geschäft.

    Vorgehärtet sind sie doch alle. Die Frage ist wie sehr. Wenige Käufer werden heißtrocknen. Zu stark härten hat ja auch Nachteile. Aber vielleicht hat man, z.B. Ilford, mit modernen Härtungsverfahren ja einen gelungenen Spagat vollzogen? Oder muss Ilford womöglich länger gewaschen werden?


    Ich habe eigentlich keine Probleme mit der Härtung. Ich hänge an einer Ecke auf bis die Emulsion nicht mehr klebt, dann drei Tage pressen im Trockenbuch (bei mir ein Papierblock für Acrylmalen). Das Papier ist immer flach und ich sehe keine Abdrücke in der Emulsion. Natürlich habe ich den Block so gewählt, daß die Oberfläche keine scharfen Strukturen hat. Aber selbst einmal mit einem Block für Wassermalereien (Fehlkauf) habe ich keine Abdrücke gesehen. Der hat eine aggressivere Struktur.

    Nach der Härtung muss aber erneut gewaschen werden. Der Härter verändert die Struktur der Gelatine irreversibel. Auch nach dem Auswaschen des Härters bleibt die Härtung erhalten.

    Ja, sorry. Das war nicht deutlich formuliert. Es geht mir darum ohne zu Härten zu fixieren (idealerweise mit neutralem Fixierer) um effektiv waschen zu können. Die Härtung ist ja der einzige Grund warum Fixierer sauer waren und leider oft immer noch sind. Und der Grund warum das Waschen so ein Thema war (ist). Nach dem Härten muss nochmal gewaschen werden. Aber das ist dann nicht mehr so kritisch, weil der Fixierer ja schon draussen ist.


    Ich erinnere mich an einen alten Post von Adox irgendwo, in dem auf die Härtung eingegangen wurde. Ich denke es ging darum, daß die Härtung zurückgenommen wurde und die wenigen Heißtrockner Probleme bekamen. Es hieß wohl die Konkurrenz macht das auch und hat in den Ergebnissen dadurch einen leichten Vorteil. Ich kann mich nicht erinnern ob es die Gradation oder maximale Schwärze war, die unter der Härtung in der Fabrik ein kleines bisschen leidet. Mag gut sein, daß die nachträgliche Härtung vor dem Heißtrocknen das Problem nicht hat.


    Es scheint also normal, daß Papier vor der Heißtrockung extra gehärtet wird. Auf sehr alten Agfa Packungen, die ich noch rumliegen habe, meine ich den Hinweis auch gesehen zu haben: Nicht zur Heißtrocknung geeignet.


    Wenn das Ilford Papier sich ohne Härtung so trocknen läßt verwenden sie vielleicht die moderne 3G (dritte Generation?) Härtung, die im Film Developing Cookbook erwähnt wird. Die Filme mit dieser Härtung (mindestens alle Farbfilme) lassen sich auch gut mit C41 RA Fixierern (enthält Thiocyanat, lässt Gelatine stark quellen) verarbeiten. Ich habe das aber auch schon mal mit selbst gemixtem Superfix und Adox Papier (vermutlich keine 3G Härtung) getestet und konnte keine offensichtlichen Schäden feststellen.

    Sagt nicht auch Adox, dass ihr Papier vor der Heisstrocknung gehärtet werden muss? Ich habe zwei Trockenpressen, die ich bis heute nie ausprobiert habe. Ich habe sogar den Härter von Mörsch gekauft, aber anderes war immer wichtiger...


    Mein Plan ist nach dem waschen zu härten. Ich benutze neutralen Fixierer und kurze Wässerungszeiten.

    Große Abzüge machen, die in keine Box mehr passen.

    Die müssen dann an die Wand, und schon zeigt sich der Sinn des Ganzen.


    Mein Beitrag zum Schönreden, ansonsten viel Spaß mit dem großen Format.


    Für vier Rahmen hatte ich noch Platz. Da kann ich immer mal wieder Abzüge durchrotieren. Aber die jetztigen hängen auch schon wieder ein paar Jahre. Wird Zeit...


    Auf große Abzüge bin ich nicht eingerichtet. 30x40 nimmt mein 11x14 Saunders Rahmen nicht mehr auf, glaube ich. Muss ich also Randlos auf dem Grundbrett arbeiten. Mein Nova Prozessor kanns grade noch.


    Ich habe sogar mal drei riesige (ich schätze 80x100) Entwicklungsschalen geschenkt bekommen. Und eine alte Posterrolle Ilford Multigrade mit 86cm x 3,5m. Aber ich glaube ich würde die drei gar nicht in der Duka auf dem Boden unterbekommen. Ist der Heizungskeller vom Bruder. ^^


    ach ja, Amiga..auch heute noch viele Retro-Liebhaber, die sind noch verrückter als die Fotografen, oder MacIntosh-Sammler..die geben horrende Summen aus, völlig unverständlich für Uneingeweihte.( 'wenn das meine Frau wüsste')

    Grüße

    Ich fürchte die alten Festplatten fahren nicht mehr hoch. Wäre schön mal wieder in den alten Emails zu stöbern. Hatte einen A3000 mit 68060 Beschleuniger und GraKa. Naja, ich habe ihn ja noch. Eingelagert.

    Danke für das Willkommen!


    Der Ruin war natürlich mit Humor gemeint, aber eine Prise Wahrheit steckt schon dahinter. Ich hatte zuvor schon ein- oder zweimal überlegt einzusteigen. Aber die Formaterweiterung zieht halt einen Rattenschwanz nach sich. Und genau das hat es auch getan. Aber ich konnte den Ruin vorerst abwenden und bin insbesondere glücklich mit meinem neuen Vergrösserer.


    Das Abziehen ist für mich schon auch mit das wichtigste am Hobby. Aber ich will eben meine frühere Erfahrung als reiner Knips-Konsument nicht vergessen. Im Vergleich zu den Drogerieabzügen von früher ist ein Display eine Verbesserung. Es ist eine andere Perspektive und vielleicht hilft es mir ironischerweise den selbstgemachten Abzug weiterhin als etwas besonderes, und besonders schönes, anzusehen.

    Hallo Mitglieder,


    ich bin eigentlich schon seit knapp zwei Jahren dabei, habe mich aber noch nicht zu Wort gemeldet. Also stelle ich mich mal vor und erzähle meinen Werdegang als Fotohobbyist. Ich sehe mich nicht als 'Fotograf'.


    Ich habe mit Fotografie eigentlich sehr spät angefangen. Obwohl Optik mich immer etwas interessierte, hatte mich die Fotografie nie eingefangen. War vielleicht auch ein teures Hobby, und ich war, und bin, ein Computer Geek. Das war schon teuer genug.


    Ich kann mich allerdings noch etwas an den Wow-Effekt erinnern, als ich durch den Sucher der SLR meiner damaligen Freundin blickte. Zum Ende des vorherigen Filmzeitalters hin. So gross und klar, das kannte ich von den schrecklichen Durchgucklöchern der Point 'n Shoots nicht. Selbst als Consumer habe ich erst sehr spät meine erste Knipse bekommen, eine Yashica APS Point 'n Shoot zu Weihnachten 1999. Habe damit dann in den letzten Studienmonaten in Deutschland und dann zwei Jahre in England als Postgrad Student damit Bilder gemacht. Habe die letzten beiden Wochenenden erste Farbabzüge von einem der alten APS Filme in der Duka gemacht. Sylvester und Neujahr 1999/2000. Iso 100 mit Blitz.


    Erst Digitalkameras hatten mich langsam ernsthaft zum Thema hingebracht. Ich war halt an aller Digitaltechnik interessiert und das war noch viel besser als ein Videodigitizer für PAL Videokameras zu Amiga Zeiten.


    2013 endlich der richtige Einstieg ins Hobby generell, mit einer digitalen Olympus Pen E-PL3 und auf der digitalen Seite bin ich auch weiter eifriger Fan des mFT Systems.


    Über ein Minolta Objektiv an der Digitalkamera und dann Ende 2015 passende Minolta Filmkameras dazu bin ich schließlich wieder beim Film angekommen. Zuerst auch etwas mit der nostalgisch-romantischen Einstellung, die in den sozialen Medien verbreitet ist. Habe auch gleich zu Anfang beschlossen neben der eigenen Filmentwicklung auch Abzüge machen zu wollen. Erstes Licht ging erst ein dreiviertel Jahr später, im August 2016 durch den Vergrösserer.


    Dazu muß ich noch etwas paradoxes und bestimmt kontroverses sagen: Was Abzüge angeht bin ich etwas schizophren. Als ehemaliger Otto-Normal-Knipser, fand ich das tolle an Digital, daß wir die verdammten Abzüge endlich losgeworden waren. Noch dazu konnte ich mit der ersten digi Knipse während meiner Jahre in den USA Bilder sofort nach Hause an die Familie schicken. Heute habe ich Bilder auf meinem Tablet und kann sie jederzeit ansehen und studieren. Z.B. im Zug zur Arbeit. Auch die digitalisierten Filmbilder.


    Aber so nutzlos Prints irgendwie sind, sie verschwinden ja bald in einer Box, es ist toll sie von den eigenen Filmen selbst herzustellen und anzusehen. Ausserdem hat man als Normalbürger früher kein Schwarz-Weiss gemacht. Das macht schon was her. Und nach einer ersten Runde vor zwei Jahren habe ich jetzt endlich wieder mit Farbe angefangen. Ich bin halt kein Künstler, sonder eher ein Geek, den der Prozess fesselt.


    Der Hauptgrund für Abzüge ist meine Meinung, daß man optische Abzüge machen muß wenn wirklich vollständig sehen will was auf einem Film Bild ist und welche Qualität es hat. Ausser vielleicht man hat ein sehr gutes System zur Digitalisierung. Z.B. einen Trommelscanner und dazu eine Laserbelichtungsanlage für Fotopapier. Ich mache das mit Kaiser Copy Stand und Digikamera. Das gibt schon gute Ergebnisse. Aber der Vergrößerer ist halt die 'einfachste' Lösung für volle Qualität.


    Fotografen, die damit aufgewachsen sind und vielleicht auch kommerzielle Verwertung im Auge haben lieben Abzüge natürlich. Die kann man nach dem gleichen Prinzip verkaufen wie Brezen.


    Ausserdem liebe ich Diafilm in allen Formaten.


    Monate nach dem Minolta KB System habe ich dann noch auf MF erweitert. Eine Rolleiflex SLX. Jetzt habe ich zwei davon, mit Zubehör und einem Set Objektive, und eine tolle Rolleicord Vb.


    Kurz vor Weihnachten 2019 dann, inspiriert durch die Intrepid Kameras, habe ich mich durchgerungen doch noch den Schritt zum Großformat zu machen. Es wurde dann aber keine Intrepid, sondern eine Sinar F2. Habe ein Set ohne Objektive gekauft und Linsen und Zubehör dazu zusammengetragen. Mit Normal- und Weitwinkelbalgen. 75mm Nikkor, 150mm Fujinon und Single Coated 240mm Apo-Ronar in einem Compur Verschluß, der Fabrikneu aussah, und eigentlich immer noch so aussieht. Dazu volles Kompendium, mit den Rollos vorne.


    Leider war mein Manfrotto damit überfordert und dazu der Sinar Fuß zu groß für fast jeden Kopf, den man so sieht. Selbst wenn das Stativ an sich vielleicht könnte. Also noch mehr Geld investiert und ein Berlebach Report mit entsprechendem Berlebach Kopf gekauft. Soviel zum Thema günstig mit einer Intrepid ins GF reinschnuppern... :roll:


    Ende 2019 kam ich dann auch hier ins Forum um Infos zu sammeln. Wollte mich damals schon fast melden um an dem letzen GF-Stammtisch in München teilzunehmen, bevor dan Covid 19 um die Ecke kam.


    Über Diskussionen im Forum habe ich noch einen passenden Rucksack gefunden, und damit ist die Sinar voll feldtauglich. Naja, meistens nicht so weit weg vom Auto. Aber ich hab mal mit einer 8km Runde getestet. Das war schon ok, zumindest in der Ebene. :)


    Anfang des Jahres kam dann noch ein Kienzle 4x5 Vergrößerer in die Duka um den LPL 7700 zu ersetzen. Die Preise für gebrauchte haben so angezogen, daß ich es für besser hielt neu zu kaufen. Es ist ja schwer vorher zu wissen was mit einem Gebrauchten wirklich los ist. Und dazu die fehlende/schwierige Versorgung mit Ersatzteilen wenn etwas nicht stimmt.


    Also, Großformat. Mein finanzieller Ruin! Und Glückwunsch an die, die es bis hier her geschafft haben.