Posts by eagleEye72

    ...das Ausgangsmaterial. Holzsägeblatt für eine Bügelsäge.

    Die Zähne sind sehr hart, der Rücken nicht. Mit einer Standborhrmaschine und viel Druck geht es. Freihändig würde ich das Blatt gut an einem Tisch festmachen und mich oben auf die Maschine lehnen. Mit einem scharfen Bohrer und in einem Zug bohren geht. Den Rest habe ich dann mit einer stabilen Blechschere , Feilen und Schleifpapier erledigt. An sich lässt es sich sogar mit Bimetall sägeblättern für bügelsäge schneiden. Die Dünnen Ärmel trennscheiben wären auch eine Idee. Am Anfang waren mir die Federn auch zu kräftig, deswegen die abgerundeten Einschnitte :)

    uff uff.. :shock:;)

    die neueren Intrepids haben auch nen simplen Mechanismus. Unten ne kurze Feder und oben son kleines Teil das sich in den Mattscheibenrahmen einklickt.

    habe meine leider nimmer, sonst hätte ich das nachgebaut.

    Soweit ich mich erinnern kann, liegt das kleine Klötzchen in nem bestimmten Winkel an und wenn man die Filmkassette einschiebt , kippt das um 45 Grad oder so..


    ..vllcht kann mir das jemand hier kurz abfotografiern bei seiner Intrepid?





    einer der Gründe, weshalb ich bei meinen diversen Eigenbau-Rückteilen lieber Federstahldraht als Federstahlblech nehme. Den Federstahldraht gibt's z.B. auf eBay als Sortiment in unterschiedlichen stärken. Und wenn's dann zu stark oder zu schwach ist, dann geht man halt auf den nächst dickeren oder dünneren Draht, den man dann eh schon rumliegen hat.

    (und man muss kein Federstahlblech bohren ;-) )

    ja, deine Idee is auch ne Alternative..

    Bei meiner habe ich zwei FederstahlBleche an der Heckstandarte und zwei Pinörpel mit Führungskante am Mattscheibenhalter. Funktioniert ganz gut und ist recht einfach zu konstruieren. Federstahl gibt es als stumpfes Holzsägenblatt(Schittersäge). Das kann man auch noch gerade so mit HSS Bohren und mit der Blechschere oder mit dem Dremel Schneiden.Die Pinörpel aus Maschinen-Schrauben und Hülsen. Ich mach später mal ein Bild. Evtl ist das ja was.


    ja, zeich ma, gute Idee..so, die Richtung..is gar net einfach so dünnen Federstahl zu finden und der dann den richtigen Anpressdruck erzeugt.




    ne Alternative wäre die Befestigung mit Stahlstiften direkt in den Rahmen und dann die Feder..


    das is ne Aufnahme von gestern mit der Aristostigmat f9 80mm, abgeblendet auf f22.. leider unterbelichtet wie gesagt, aber man kann schon sehen wie der is finde ich. Verstelltechnisch an der 9x12 geht da nicht mehr so viel, aber ein interessantes Glas.



    der Ginkgo, ein lebendes Fossil..


    Ginkgo biloba


    Dieses Baums Blatt, der von Osten

    Meinem Garten anvertraut,

    Giebt geheimen Sinn zu kosten,

    Wie"s den Wissenden erbaut.


    Ist es ein lebendig Wesen,

    Das sich in sich selbst getrennt ?

    Sind es zwey, die sich erlesen,

    Daß man sie als eines kennt ?


    Solche Frage zu erwidern,

    Fand ich wohl den rechten Sinn;

    Fühlst du nicht an meinen Liedern,

    Daß ich eins und doppelt bin ?


    Johann Wolfgang von Goethe

    AD 1815 - gewidmet

    Marianne von Willemer


    sorry oT..

    Ich arbeite da aktuell an einem ganz ähnlichem Projekt. Ein Wetplate Bruder hatte mir eine nicht komplette und teildefekte Vageeswari 13x18 vermacht. Ein passendes Objektiv mit Flansch hatte ich noch im Fundus, da passten sogar die Bohrlöcher vom Flansch perfekt:)


    Der Plan: anpassen eines internationalen Sinar Norma 5x7“ Rückteils.

    wow, auch ne geile Kamera, sieht ähnlich aus..die is auch so leicht, oder? Meine wiegt 2,3 kg.

    Ich lass gar ein Rückteil machen von nem Kumpel, ein int. Rückteil aus Holz wäre ne Option zum Dranmontieren, aber da find ich nix..

    Dieser Dreiecksstern ist nicht original. Da, wo der drinhängt, wurden "früher" die Stativbeine einzeln eingehängt. Also eigentlich 3 1-Beine, die am Kameraboden vereinigt wurden. Einen weiteren Kopf gab es nicht, die Kamera wurde durch die Länge der Beine ins Wasser gebracht, drehen konnte man sie durch den Ring noch.

    also die Spinne is original, die is fest montiert und kann gar nicht abmontiert werden von ihrem Kranz. Man kann zwar den grossen Haltering abschrauben, dann fällt die Spinne raus, die passt aber exakt rein.


    aber ich habe bei anderen Kameras gesehn, dass die da unten 6 Schrauben hatten, kann sein, dass die das mit den Beinen hab(tt)en.


    aber interessant, dein Tipp..

    also interessanterweise hat sich die verlängerte Entwicklung verschieden auf die Negative ausgewirkt..ich finde der Fomapan ist ein sehr gutmütiger Film ( abgesehn beim Schwarzschildeffekt). Die Spanne ging bei den vier Fotos von ziemlich unterbelichtet bis eigenlich ganz ok.

    Klar, mit Lightroom is dann noch viel möglich, und der alte Epson 4990 is ein sehr guter Scanner, da geht also immer was.


    hier mal zwei ( kleine) screenshots von zwei Negativen, jeweils vom original TIFF linke Seite und dann rechts davon das herausgearbeitete jpg.


      



    bei drei der Filme wollte ich den alten, winzigen Aristostigmaten ohne Verschluss testen an der 9x12 Ica..schon witzig, Kappe ab, kurz warten, Kappe wieder druff..
    Ein Schärfewunder isser nicht, aber eins is sogar ganz ok geworden.


    so, hab einfach mal die EZ verdoppelt..schaun auf den ersten Blick ganz ok aus, mal sehn, wies in 3 Std eingescannt rüberkommt..

    mir gings ja vor allem darum ob der Aristostigmat das Format abdeckt.

    Hab grad 4 Filme Fomapan 100 geschossen und dann gemerkt, dass im der Photometer Belichtungs-App noch ASA 400 eingestellt waren ^^ ..dann ging das Handy aus und ich musste einfach schätzen.. waren Aufnahmen mit einem Aristostigmat ohne Verschluss, also eher Versuchsaufnahmen.

    langt es wenn ich bei 1l 1+50 Adox Adonal die normale Entwicklungszeit von 8 Min auf 10 Min erhöhe?


    Datenblatt sagt:

    ""FOMAPAN 100 Classic has a nominal speed rating of ISO 100/21o, but due to its wide exposure latitude the film gives good results even when overexposed by 1 EV (exposure value) (as ISO 50/18o) or underexposed by 2 EV (as ISO 400/27o) without any change inprocessing, i.e. without lengthening the development time or increasing the temperature of the developer used."

    Das ist eine sehr hübsche Kamera geworden!

    Was für eine Funktion hat eigentlch der Kranz am Boden?

    MfG

    Michi


    danke..

    ja,der Kranz ( heisst Spinne) ist innen drehbar..ich vermute man hat damals die Kamera so auf das Stativ geschraubt und konnte es etwas in der horizontalen justieren und fixieren, wahrschlich gab es damals noch keine Stative mit Drehkopf.

    Grüezi und willkommen..

    die C330 als 'Kleine' unterwegs und 'Immer-Drauf' sozusagen .. :thumbup: