Posts by N2S3

    Schon mal Sorry für die wahrscheinlich banale Fragestellung!


    Es geht mir um das Verstehen, was hier genau passiert. (Beim Entwickeln gab es auch ein paar Fehler, wie man an den Spuren und am Staub sehen kann; darum geht es mir aber nicht)


    Beim Fotografieren höherer Objekte verstelle ich die Frontstandarte nach oben. Im Beispielsfoto aus dem Düsseldorfer Medienhafen sieht man die extreme Vignettierung oben.

    Ich habe also nach Aufbau meines Equipments verschoben, damit weniger „Vordergrund“ und mehr „Turm“ auf’s Bild kommt. Die Abbildung endete dann so wie hier zu sehen mit deutlichen Vignetten links und rechts oben.

    Nun ist auf der Mattscheibe bzw. auf dem Film die Turmspitze unten, weil das Bild „auf dem Kopf“ steht. Ich verschiebe das Objektiv nach oben, um „unten“ auf dem Film mehr drauf zu bekommen. Wie kann es sein, dass genau dort dann die Vignettierung passiert?


    Ich selbst erkläre es mir so:

    Mit dem Objektiv verschiebt man den Leuchtkreis gegenüber der feststehenden Filmfläche. Der Leuchtkreis ist begrenzt und irgendwann reicht der Kreis eben nicht mehr aus, um die Fläche ganz auszuleuchten.

    Weil ich nach oben schiebe, verlässt die Kreisfläche dann unten (im Bild nachher eben oben) irgendwann den Bereich des Films. Ist das laienhaft einigermaßen korrekt?


    Beim Einrichten hatte ich da nicht wirklich drauf geachtet. Das muss ich also unbedingt in Zukunft machen.

    Ich erwarte dabei die folgende Schwierigkeit: Bei stärkerem Abblenden ist der Leuchtkreis größer als bei Offenblende. Bei kleiner Blende kann man aber fast nichts mehr auf der Mattscheibe sehen...

    So bleibt nur, bei Offenblende darauf zu achten und möglichst schon zu reagieren.


    Benutzt wurde im Medienhafen auf der Intrepid ein 135mm W-Fujinon mit immerhin 5.6 als größter Blende. Der Leuchtkreis sollte nach den Unterlagen etwa 206mm sein.

    Das ist natürlich eher wenig. Wie er bei kleinerer Blende wächst, das konnte ich der Broschüre nicht entnehmen.

    Die von mir benutzte Blende war klein, wahrscheinlich 45, genau weiß ich es nicht mehr.


    Kann es sein, dass ein Weitwinkel stärker zum Vignettieren neigt als zB ein 180mm? Mein Nikkor 180mm habe ich so nämlich noch nicht wahrgenommen, obwohl ich da auch schon, für Bäume etwa, stark nach oben verschoben habe.

    Aber aus welchen optischen Gründen sollte das so sein?

    Das Nikkor hat allerdings auch mit 208mm bei f 5.6 und sogar 253mm bei f 22 einen deutlich größeren Bildkreis, ich erkläre es mir damit. Liege ich hier richtig oder gibt es bei WW Gründe, die Verstellwege weniger ausnutzen zu können?


    Grüße aus dem Rheinland

    Gerhard


    Ich denke, das ist der Sensenmann auf dem Melatenfriedhof. Ich habe die Sense allerdings anders in Erinnerung, in senkrechter Haltung.

    Bei meinem letzten Besuch war sie ganz verschwunden.

    Ich habe am Anfang Basisfehler versucht zu eliminieren:

    • Den Verschluss spannen, damit dies nach Fokussierung nicht notwendig ist und die Schärfe beeinträchtigt.
    • Nach dem Bildaufbau wirklich abblenden und dann das Objektiv schließen (anfangs öfter vergessen mit fatalen Folgen für den Film...)
    • Sorgfältig die Kassette einschieben (bei der Intrepid muss man da vorsichtig zu werke gehen...)
    • Alle Kassetten befinden sich jeweils in einem Zipper-Beutel mit einem laminierten Zettel, welcher Film da drin ist (ich habe mich bei SW auf TMax und Adox CHS 100 II beschränkt; Foma ist mir zu unzuverlässig in den Ergebnissen; ich entwickele diese nach den Daten aus der App zum Entwickeln, der Nam eist mir gerade entfallen, DevChart oder so)
    • Selbstredend den Schieber umgedreht wieder einsetzen.
    • Bei nachfolgenden Aufnahmen nach-fokussieren... und die o.g. Reihenfolge exakt einhalten


    Und für die Brennweiten (ich habe nur 3 verschiedene, 180mm, 135mm und 90mm) nutze ich ebenfalls eine App.


    Und ich bin eben auch noch Anfänger, habe vielleicht bisher 50 4x5 aufnahmen gemacht...

    Langsam will ich mich mal an Farbe (Fuji Dia und Portra 160) herantrauen, die ich dann aber nicht selbst entwickeln werde. Das Kit ist mir dafür zu teuer und ich werde es vermutlich nicht rechtzeitig aufbrauchen können.

    Ich habe eine Libelle, die aber einen planen Untergrund wünscht.

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    Meine 4x5 richte ich erst auf dem Stativ damit aus (auf dem Kamera-Metallboden, auf dem die Standarten angeschraubt sind), bevor ich die Wasserwaagen der Standarten anschaue.

    Ich besitze eine Mk4 und kann nichts Schlechtes berichten.

    Sie ist natürlich weniger wertig verarbeitet als denkbar, aber sie macht genau was sie soll.

    500 EUR habe ich dafür lange nicht bezahlt, obwohl ich sie ladenneu gekauft habe.


    Mich freut, dass sie wirklich leicht ist.

    Die Wasserwaagen sind völlig in Ordnung, ich nivelliere vorher mit einer Rundwasserwaage auf der Metallplatte, richte dann die Standarten aus und alles passt sehr gut.

    Die vordere Standarte richte ich gegen den Holzboden an selbst gezeichneten Linien aus und auch das klappt bestens.

    Die Hetze, nur die eigene Meinung zählt und alle Anderen sind irgendeine Minderheit, die kann ich nicht nachvollziehen.

    Wenn ich Lust auf eine bessere Kamera habe, dann kaufe ich mir eine; aber ich bin momentan vollkommen zufrieden.


    Eine Mk 5 kommt mir nun etwas plastikhaft vor, das Holz der Mk 4 finde ich tatsächlich recht gut und eine Verbesserung sehe ich nicht.


    My 2 cts

    Gerhard

    Das mit den Olympus klingt doch schon genau richtig. Für die alten Nikons gab es die Fernbedienung MC-10, die man aber umbauen müsste. Außerdem gab es ein MC-4 genanntes Kabel, das mit Selbstbaulösungen auslösen konnte, hier wäre dann eine Lichtschranke oder Ähnliches geeignet.

    Das Zubehör kann man hier sehen: http://www.digitalb2.de/nikon/systemcd/htm/08/0802ka_d.htm

    Die Olympus-Variante scheint im Prinzip ähnlich zu funktionieren.

    Man braucht auf jeden Fall eine Motorkamera, um wieder zu spannen. Also zB eine Nikon F2 mit dem MD2 und einem elektrischen Kabelauslöser. Diesen müsste man dann irgendwie umbauen.

    Wahrscheinlich ist das nicht so schwierig. Solches Zubehör wird aber teuer gehandelt, ein Umbau zerstört die originale Funktion und wenn es nichts wird, dann versenkt man einiges Geld.

    Nun, vielleicht fällt den Elektronikern hier noch ein Ansatz ein.

    Ich wollte gar nicht so ein Riesenfass aufmachen. Karl hatte mir u.a. wegen der 16-Bit Abtastung Newcolor empfohlen und für das OS und diese Software eben einen Dual G4 mit mindestens 2x1 Ghz empfohlen. Die Scansoftware Newcolor habe ich, das OS nicht und einen G4 dieser Leistung eben auch nicht. Emulation klang erst mal wie eine Alternative, aber die Hardware dürfte problematisch sein.

    Mein System mit Linocolor funktioniert prima, insoweit ist Hybrid für mich noch lange nicht tot. Irgendwann läuft mir auch mal ein G4 mit zB 2x1,25 GHz zu...

    Könnte man mit UTM ein 10.2.8 laufen lassen?

    Ich habe einen Topaz 2, den ich mit einem G4 steuere und Linocolor. Diese SW ist ein 8-Bit-Scanprogramm.

    Karl Hudson hat mir Newcolor und das 10.2.8 OS empfohlen. Mein G4 ist aber zu lahm dafür und ich wüßte auch nicht, wo genau ich das OS bekommen könnte.

    Mein aktueller Rechner ist ein MacBook Pro von 2016 mit etwa RAM (16 GB) und 2,9 GHz Quad Core I7.


    Wäre ja cool, wenn ich das hinbekäme!


    Grüße aus Köln

    Gerhard


    PS: Ich merke gerade, dass ich natürlich keine SCSI-Karte für das Macbook habe. Das dürfte ein Problem sein...

    Ich habe bei Manfrotto das gleiche Problem und bin schon lange auf einen Getriebenerer eines anderen Herstellers umgestiegen. Da gehen die Platten butterweich raus und rein. Mein Sirui-Kopf ist mit einer Arca-swiss ähnlichen Platte ebenfalls total einfach zu bedienen.

    Sensationell gut ist auch die uralte Hasselblad Schnellkupplung. Was Manfrotto da baut, kommt mir hingegen wenig geschmeidig vor...

    Eine pauschale Unterscheidung digital oder analog dürfte wohl nicht haltbar sein. Meine Hasselblad kann beides und bei digital werden keinerlei Daten mit erfasst außer dem Datum, da das digitale Rückteil weder ein Gps hat noch die Kameradaten aufzeichnen kann.

    Tipps dazu:

    Fotorecht bei Sportveranstaltungen - die Rechte "im" Foto - Rechtsanwalt Dr. Peter F. Reinke, Urheberrecht, München
    Fotografen, die Sportler bei Sportveranstaltungen (Wettkämpfen) ablichten, kommen in aller Regel mit den folgenden Aspekten des Bildrechts in Berührung.…
    prlaw.de

    Fotos auf Veranstaltungen / Events und der Datenschutz
    Anleitung zum Umgang mit der Planung von Veranstaltungen hinsichtlich der Anfertigung und Veröffentlichung von Fotos.
    www.dr-datenschutz.de


    Hier sind recht differenzierte Hinweise zu finden

    Bei Personen ist es ziemlich schwierig, denn diese können ohne Angabe von Gründen eine Zustimmung zur Veröffentlichung wieder zurückziehen.

    Ein Vertrag macht dann viel Sinn!

    Ich hatte kürzlich wegen einer geplanten Veröffentlichung das Thema auf dem Zettel. Der Kölner Zoo, die Deutsche Bahn im Bahnhof oder die KVB (Kölner Verkehrs Betriebe) lassen private Fotos explizit zu. Jede Veröffentlichung bedarf der Zustimmung, die zuweilen etwas kostet.

    Und ja, es wird im Internet kontrolliert, und das kann zu Unterlassungsverfügungen und anderem Ungemach führen.

    Mit den 3 genannten Institutionen wird man nur schwer einen Vertrag nach eigenen Bedingungen abschließen, die diktieren qua Hausrecht die Regeln.

    Aber für private Zwecke sind der Zoo, der Bahn und natürlich die zum Teil atemberaubenden U-Bahnhöfe völlig legal. Ein Forum dürfte wie die sozialen Netzwerke schon als Veröffentlichung gelten...

    Dann müsste es eine speed graphic sein, die anderen haben keinen Schlitzverschluss.

    Den braucht man meines Erachtens auch nicht, dann funktioniert sie einfach mit dem Zentralverschluss der Optik.


    Ich hatte vor einigen Jahren eine aus USA gekauft was völlig problemlos war (Postgebühren und Einfuhrabgaben beachten!). Inzwischen wegen der doch sehr eingeschränkten Verstellmöglichkeiten verkauft. Die Mattscheibe war recht dunkel, auch mit dem Metallkasten drum herum war ein Dunkeltuch nötig. Wegen des Metallkastens braucht es auch eine lange Lupe.

    Mit dem Sucher habe ich nicht gearbeitet, jedes Objektiv benötigt eine passende Kurve, damit das halbwegs passt. Dennoch war das Einstellen über einen Sucher damals für eine Pressekamera extrem nützlich.

    Also ich kenne den Prospekt von Linhof, da machen die genau das: Eine Linhof auf einen Kugelkopf aus dem eigenen Haus setzen.

    Was für Deppen!


    Oder Tobias D Kern, der hat eine 8x10 auf einem Kugelkopf...