Posts by N2S3

    Ich möchte aus Platzgründen einen funktionierenden Flachbettscanner Topaz 2 abgeben incl altem Mac und der SW Linocolor. Ich verschenke das Ding an jemanden, der damit etwas anfangen kann. Scans dauern lange, der Mac ist natürlich auch etwas schwachbrüstig. Dafür ist die Qualität der Scans überwältigend gut.

    Problem: Der Scanner ist riesig und wiegt 150 KG, er steht im Moment im Dachgeschoss. Nach Vorführung müssen wir das Teil auseinander nehmen und die immer noch sehr schweren Teile transportieren. Das ist grundsätzlich kein Problem, dauert aber ein wenig. Außerdem muss das Transportauto möglichst groß sein, am besten ein Bus oder Kastenwagen.

    Möglicher Termin muss ein wenig im Voraus abgestimmt werden, das Ding steht in Köln Zündorf.

    Viele Grüße

    Gerhard

    Ich habe tatsächlich für meine 4x5 (Sinar) ein Baustativ, ein Nedo 210616 gekauft, für damals ca. 155€. Dazu eine dicke Aluplatte (NEDO-059220) zur Reduktion des Gewindes und fertig.

    Vorteil (gegenüber meinem Berlebach): Man kann es auf 2,03m ausziehen und ich kann bequem auf der Mattscheibe der Kamera arbeiten.

    Nachteil: echt schwer, ich bin mit Großformat aber in der Regel mit meinem Beach Trolley unterwegs, da lege ich es quer drauf und gut.

    Das ist ein Kurbelstativ, aber die Kurbel und die Stange sind extrem stabil und fest. Außerdem kann man nur 1 Segment pro Bein ausfahren, was die Stabilität erhöht. Da kommen sonst Baulaser drauf und es hält bombenfest. Eine Libelle erleichtetr das erstmalige Einrichten enorm.


    Grüße aus Köln

    Gerhard

    Bei denen aus Plastik heißt es aufpassen. Da steht (damit man die findet) gerne Sinar dabei, sie sind aber oft zu dick. Ich habe zwei hier rumliegen, die nichts taugen, weil man den Spannhebel dann nicht schließen kann.. Die aus Metall sind gut.

    Grüße aus Köln

    Gerhard

    Ja das Buch von Koch ist speziell für die Sinar. Im Prinzip vielleicht nicht Neues, aber die Einstellungen und auch das Vorgehen bei Tilt etc. sind anhand von Beispielen für diese Kameras beschrieben.

    Viele Grüße

    Gerhard

    Ich habe das Buch (habe eine Sinar X) und finde es sehr informativ und hilfreich. Ich bin aber auch Neuling in diesem Umfeld in 4x5 (nach Graflex und Intrepid erstmals mit Bankrohr tätig)

    Grüße aus Köln

    Gerhard

    Bei mir bleibt die Frage offen, warum man mehr als 15 EV erstrebenswert finden könnte. Weder Papier noch Bildschirme können das darstellen und man muss sich dann entscheiden, ob man in z.B. Lightroom die Zeichnung in den Lichtern oder in den Schatten betonen möchte. Das könnte man aber bei der Belichtung auch bereits berücksichtigen...

    Hasselblad spricht bei seinem 100MP-Sensor von 15 Blenden. Mir ist kein Sensor bekannt, der darüber liegen würde.

    Digitale Kinokameras von RED sollen bis zu 17 schaffen.

    Die technischen Grenzen kenne ich nicht...

    Grüße aus Köln

    Gerhard

    Also quadratisch ist nun mal schon eine Exponentialfunktion, der Exponent ist 2.

    Wenn man die Fläche ausleuchten kann, dann wäre ja auch eine größere Lichtstärke denkbar. Im Studio regelt man auch das Licht hoch, wenn Entfernungen oder andere Gründe das erfordern. Ist das bei dem hiesigen Gedankenexperiment denkbar?

    Grüße aus Köln

    Gerhard

    Es ist mE ein Mythos, dass ein richtiger Filmscanner wesentlich bessere Auflösungen erreicht. Ein Hasselblad Scanner zB hat mit wachsendem Filmformat eine sinkende Auflösung. Ich meine, bei KB wären es rund 6.300 ppi, bei 6x6 um die 3.000 und bei 4x5 ca. 2.000 ppi, nagelt mich nicht auf die genauen Werte fest.

    Das ist aber absolut überragend und reicht eigentlich immer aus. Der Epson hat bei KB eine schlechte Qualität, bei 6x6 ist es schon gut und bei GF kann er qualitativ mithalten.

    Ich habe selbst ja einen Topaz 2 und habe ein 4x5 mit ca. 2.000 ppi eingescannt und auf 1,5 x 1,2m ausbelichten lassen. Super!

    Was sicherlich wichtig ist, der vom Scanner leistbare Dichteumfang ist durchaus verschieden. Da können Nikon, Hasselblad und auch die Linotype Scanner wesentlich mehr als man so gemeinhin denkt.

    Und Staub ist ein sensibles Thema: Sowohl die glaslosen Halter als auch die mit Glas ziehen den Staub an wie verrückt, egal welcher Scanner. Mein Topaz leider auch... Und da habe ich gar keine Halter, ich lege die Filme einfach aufs Glastablett auf, bei KB auch in nass, weil die rollen sich. MF und GF kann man einfach drauf legen, der Autofokus funktioniert perfekt.

    Grüße aus Köln

    Gerhard

    Das Problem ist, dass die Glasscheibe nicht in der Fokusebene für die bessere Auflösung liegt. Die liegt um einige Millimeter drüber, wo genau, muss bei jedem einzelnen Gerät ausprobiert werden. Ich denke auch, dass die Glasscheibe das optische Ergebnis gar nicht wesentlich verschlechtert, dass sich das lohnt.

    Grüße aus Köln

    Gerhard

    Ich knüpfe nochmal bei Kurt und der von ihm zitierten Formel an.

    Tatsächlich habe ich meinen programmierbaren Taschenrechner einmal mit dem simplen Programm gefüttert, damit ich mir die Formel selbst weder merken noch sie jedesmal komplett eintippen muss. Man lässt das Programm laufen und gibt nur noch die Auszugsdifferenz und den Abstand zwischen Fern- und Nahpunkt (auf der Mattscheibe gemessen) ein.

    Auch das fand ich aus verschiedenen Gründen umständlich, vor allem, weil ich immer wieder vergesse, wie man das Programm auf dem HP startet, der auch noch nach der umgekehrten polnischen Notation arbeitet.

    Nun, das smartphone habe ich sowieso dabei und habe drei Zellen in Numbers (eine Art Excel) vorgesehen; in je eine gebe ich die Auszugsdifferenz und den Abstand auf der Mattscheibe jeweils in mm an und die dritte Zelle rechnet den Winkel aus.

    Das dürfte wegen der grafischen Arbeit dann auch in der Praxis funktionieren...

    Die Formel zum rechnen in Numbers musste ich nur einmal vorkonstruieren und brauche ich mir nicht zu merken; ähnlich wie in Excel muss man einmal "bogenmass" einbauen damit ein Winkel rauskommt: 1÷TAN(BOGENMASS((B4÷B3)))

    Den Winkel stelle ich dann an der Sinar X einfach ein und es sollte stimmen...

    In der Praxis werde ich das jetzt mal häufiger probieren.

    Grüße aus Köln

    Gerhard

    Erfahrung mit dem Händler: Ich hatte meinen V800 dort gekauft. Alles bestens. Ich hatte ihn dann aber sehr bald weiter verkauft, weil ich mit dem Fokus unzufrieden war. Man muss sehr exakt einstellen (den Filmhalter in der Höhe), dass die Filmebene in der Fokusebene liegt. Dann soll er recht gut sein, zumal bei 4x5 natürlich.

    Ich habe mir dann einen steinalten Topaz 2 gekauft, der einen Autofokus hat und nebenbei selbstredend spitzenmäßig scannt.

    Viele Grüße aus Köln

    Gerhard

    Ich habe tatsächlich ein preiswertes Baustativ aus Alu, das sich auf ca. 2,3m ausfahren lässt. Das passt aber nicht in einen Rucksack und wiegt irgendwas um 7 KG. Es ist wirklich richtig stabil und für GF mein Favorit. Ich fahre den ganzen Krempel aber mit einem Beach Trolley durch die Gegend, wenn ich mit dem Auto in die Nähe gefahren bin.

    Kamera ist eine Sinar X mit Gedöns dazu im Koffer.

    Grüße

    Gerhard

    Mich stört sowohl bei Spiralen als auch Einzelhaltern, dass kleine Ritzen und Nuten vorhanden sind, in denen zum Teil der Film steckt. Hier hält sich Entwickler, Fixierer oder Netzmittel hartnäckiger. Ich wässere deshalb immer außerhalb der Spiralen/Halter und trockne auch außerhalb.

    Grüße

    Gerhard