Posts by Leon

    Moin Zusammen,


    im Gespräch mit dem Anwalt einer von einer dieser Aufforderungen (nicht Abmahnung!) betroffenen Organisation, die ich im Datenschutz berate, brachte dieser zum Ausdruck, daß es sehr wahrcheinlich ist, dass hier die Rechtsmissbräuchlichkeit nachgewiesen werden kann und der Ärger zwar groß, aber das Risiko überschaubar ist.

    In diesem Fall hat er eine Unterlassungserklärung nach Änderung der Konfiguration abgegeben und wegen der Forderung von 100 EUR Schadensersatz lässt er es auf einen Prozess ankommen.


    Bei Abmahnungen ist das Ganze aber ungleich komplizierter!


    Sonst stimmten seine Aussagen im Wesentlichen mit den Aussagen bei Heise überein:

    "Es spricht bereits einiges dafür, dass die Anwaltsschreiben rechtsmissbräuchlich sind, da die angeblichen Betroffenen die Websites vorsätzlich angesteuert haben dürften. Trotzdem sollten zumindest juristische Laien in diesen Fällen vorsichtshalber einen IT-Anwalt ins Boot holen.

    Weniger riskant ist dagegen die Abwehr von Aufforderungsschreiben, die nicht von einem Anwalt kommen. Denn nach derzeitigem Stand ist es eher unwahrscheinlich, dass die Mehrheit der Gerichte den Ansichten des LG München hinsichtlich der Zahlung einer Geldentschädigung folgen. Es spricht daher einiges dafür, dass man derartige Schreiben ignorieren darf. Allerdings sollte jeder Website-Betreiber auf die lokal gehostete Version von Google Fonts umsteigen."


    Neben Google Fonts gibt es noch eine zweite "Unrechtmäßigkeit", die häufig ist und uns noch Handlungsdruck droht: Der Einsatz von Google-Analytics ist nach Meinung einiger Aufsichten rechtmäßig nicht möglich.

    Die frz. Aufsicht (CNIL) hat hier bereits ernst gemacht und die ersten "Verarbeitungs-Untersagungen" ausgesprochen.


    Wenn Ihr also Eure Webseiten sowieso anfasst, überlegt noch einmal, ob es wirklich erforderlich ist, zu tracken und dabei Google-Analytics einzusetzen und erstezt im Zweifel durch eine datenschutzkonformere Lösung.

    Moin,


    ich habe die Voigtländer VAG, modifiziert wie in der Bastelecke beschrieben, auf demMotorrad mit nach Norwegen genommen.

    Dort dann etwa 10 FomaPan 400 Rollfilme FREIHAND verknipst.

    Belichtet wir ISO 200, alles mit Gelbfilter. Leider bei allen Bildern eine kleine Vignette von der Sonnenblende.

    Entwickelt rotierend in XTOL 3:2 (600 ml Stock plus 400 ml Wasser) zu je vier Filmen in 25er Drum, 22°C 7:45 min


    Mit Handy abfotografiert, invertiert und Histogramm gestreckt.


    Würde ich wieder so machen. :)











    Richtig gesehen: Vorderradschwinge meiner EML-XS1100. Meine Liebste hat auch noch eine. Die sind für den Winter.

    Im Sommer, wenn es weit geht und sparsam sein soll: zweimal XJ900F (58L) mit kleineren Modifikationen.

    Im Gespann hätte ich mir keine Gedanken um Grösse oder Gewicht der Kamera gemacht und einfach die Technika mitgenommen.

    Es wird!


    Zuerst die Sache mit der RF-Kassette, die "Alte", wo das zweite Tuch innen fehlte und auch das letzte Bild abgeschnitten war:


    Man auchte auf die Drehrichtung der Kurbel und den resultierenden Effekt, dass der belichtete Film innen aussen hat.


    Die eingepasste neuere RF-Kassette:


    Hier gibt es ein Schauglas für 4,5x6 und eines für 6x6; also die ungeraden Ziffern der 4,5er- Serie nehmen und das erste nicht zu knapp weiterdrehen.


    Das Filtergewinde-Adapter von 40,5 auf 49 ist gekommen, damit passt dann auch die Sonnenblende (die nicht vignettiert :-)), der UV- und der Polfilter, zur Not auch das Cokin P-System mit gelb / organge / rot, da sind aber noch 49er Filter in billig im Zulauf.

    Ich finde: Macht was her!


     


    Bisher verschwiegen, aber ein wenig das Geheimnis der scharfen Testbilder:



    Diesen genutzt, um die Entfernungseinstellungen zu justieren, daher gut reproduzierbar.


    Beli: "Lightmeter-Tools"-APP auf Android, diese erlaubt Spotmessung auf einem Punkt im Kamera-Bild, hier ermittle ich in der Regel den Mittelwert.

    Abgleich mit dem Pentax-Spotmeter ergibt +/- 0,5 Blenden (mal so, und mal so), ist also zuverlässig.


    Als Testfilm einen Fomapan 400 genommen.

    Ich hatte für mich den Fomapan 200 so eingestestet, dass er bei Objektkontrasten über ca. 5,5 bis 6 Blenden im Negativ einen gemessenen Kontrast von 1:12 machte. Das entspräche einem Gamma von etwa 0,7. Ich habe aus meinen Zeiten (X-Tol 1+1, 22°C; Rotation) und den Zeiten aus den Datenblättern (X-TOL-Stock, 20°, 30 sek, Kipp) für Gamma 0,7 einen Faktor gebildet (0,73) und diesen auf die Zeiten für den FOMAPAN 400 für Gamma 0,7 angewendet.

    Im Ergebnis sind die Negative bei etwa 1:10 rausgekommen. (Wobei mir aber auch dei Temperatur um etwa 0,5 bis 0,8° abgesackt war...); Für den 100er hatte das auch schon geklappt.

    Also ist der Testfilm etwas "zart", da es auch teilweise bewöölkt war und ich würde teilweise zu Gradation 3 (Ilford / Foma) greifen müssen, wenn ich es abziehen wollte.

    (Dunkle Streifen durch Neon-Flackern, bei einem Bild den Schieber nicht gezogen)


    Hier mal die Bilder, alle mit F8 bis 11 und bei Freihand mit 1/100sec, wenn Dunkler bis zu 1/10 sec.




    (Mein Lieblingsbild aus dieser Serie...)


    Die Kassette und Kamera ist lichtdicht.

    Im Ergebnis sind die Bilder, die Freihand gemacht wurden, nicht wirklich scharf (also nicht für 10fache Vergrösserung geeignet), die anderen schon.

    Die Entfernungsjustierung stimmt.


    Ich galube ich habe eine Reise-6x9 bis 9x12. :)

    Jetzt suche ich für das Geraffel mal eine Tasche.

    Wenn da noch Platz ist, dann nehme ich auch Kassetten mit.

    Sonst warte ich auf Impex, dass die 10x400er Foma versendet werden.


    Das hat sich gelohnt. Jetzt muss ich es im Urlaub nur noch hinbekommen auch mal anzuhalten....

    ... Ach die sind mir mal so als Bündel zugefallen.


    Die Transplantation der Rada RF-Kassette von einem 10x15 auf einen 9x12 Halter hat mit viel Fluchen geklappt.

    Mir ging es um das modernere Objektiv, die Grösse und das Gewicht.

    Daher 6x9 und nicht Kassette.

    Daher das 100er Objektiv.

    Das.muss für ein "Spontanbild" geeignet sein.

    Nach Ritchies Äusserung denke ich jetzt dich darüber nach Kassetten und Wechselsack zusätzlich mitzunehmen, zumal das 100er den 140er Bildkreis abdeckt. 9x12er Filme liegen hier auch noch, ein Rest....


    Mal sehen, habe gerade eine schöne 10x15er RF Kassette gefunden, die ich dann wohl auf 9x12 umarbeiten muss.


    Einen alten Teleskop Winkelspiegel habe ich auch gefunden, so dass ich den sogenannten "Brilliantsucher" reaktivieren könnte.... was zu basteln.


    Irgendwie ganz schön aufwendig.

    Wäre vielleicht einfacher gewesen einen 6x9 Falter auf das Objektiv umzurüsten.

    Hatte nur keinen und die VAG war fertig.

    Der Urlaub rückt näher. Geplant mal wieder mit dem Motorrad und Zelt irgendwo in Europa zu gucken, kochen, trinken und fahren.

    Beim lezten Mal hatte ich als analoge Kamera die Rollei 35 mitgenommen (ungetestet) und richtig Schiffbruch wegen alten Film oder Fehler in den Zeiten erlitten.. wobei mir einfällt, dass ich mir das noch einmal anschauen sollte.


    Egal, diesmal wollte ich eine MF mitnehmen, am liebsten 6x9.

    Da wäre die Baby-Technika, die Kiew, eine Seagull und diverse Alt-Geräte 9*12 , wie Voigtländer VAG, Bergheil oder iene AGFA Standard.

    Für die Alten noch ein altes RADA Rollex....

    Die KIEW und die Technika sind schwer und zu aufwendig....

    ...

    Idee: Wie wäre es, wenn ich ein gutes Symmar 5,6/100 an die alte VAG im schlechten Erhaltungszustand schraube?

    Dann den FOMAPAN 400 als 120er , der gerade in XTOL 1+1 brauchbare Ergebnisse zeigt und nicht so mega-handlings-empfindlich wie der 200er ist...

    Das müsste dann ziemlich klein sein, als BeLi kann man das Handy nehmen, Drahtauslöser, so ein Klappstativ (kann sonst nix, aber der Falter ist ja schon leichter als eine Spiegelreflex) und ein paar Filter.

    Etwas Verstellung (ca. 25mm Hoch /runter, links/rechts) kann sie auch. Müsste reichen.

    Geprüft, ob sich die Kamera mit dem Symmar noch schliessen lässt: So eben gerade, nur ohne Filter, besser nicht mit Mattscheibe.



    Dazu musste ich zwei Ringe herstellen, Innen durchmesser 32mm für das Symmar und Aussen etwa 48 für die Klemmung an der Standarte.

    Dann Unendlichpunkt bestimmen und die Entfernungsskala anpassen.



    So ganz grob, reicht zum Testen und für einen Urlaub....


    Der Laufboden ragt bei 6x9 nicht ins Bild... für 9x12 beim 100er müsste ich nochmal testen. (mir sind die Kassetten eh zu schwer für den Urlaub.)


    Dann nochmal geprüft, ob die Zeiten beim alten Compur noch stimmen, tun sie...: (1 sec. passt auch, passte nicht mehr auf den Screenshot.)



    (Messung mit dem Photoplug, Korrekturen in 1/3 f)


    Dann mal einen 100er Foma rein und ein paar Testbilder gemacht, dabei die Kamera in die pralle Sone gesetzt, Bilder ohne Kompendium oder Sonnenblende, Mittags-Sonne gezielt auf Schlitz für Schieber fallen lassen,...






    Man sieht, es gibt noch Undichtigkeiten .... :)


    Also erstmal einen SteUp-Ring bestellt, so dass wir eine Sonnenblende und den Filterhalter bzw. Polfilter dran kriegen.

    Dann werden wir ein paar Samtpolster noch erneuern.

    ...und dann gibt es noch einen neuen Testfilm.


    Im Moment bin ich guter Hoffnung nach fast 100 Jahren einen "Alten Falter" im Urlaub als "Schmalspur - Analog-Equipment" erfolgreich einsetzen zu können.


    Ich berichte, was der zweite Testfilm ergibt.

    Eine digitale Aufnahme unterliegt ggf. - je nachdem wie die Speicherung, Beschlagwortung, Inhalte der EXIF-Daten , etc. aussehen - den Vorgaben des Datenschutzes.


    Eine analoge Aufnahme nur, wenn sie entsprechend verwaltet und mit weiteren Informationen verknüpft wird.


    Wie gesagt: Datenschutz, nicht Persönlichkeitsrechte, da ist es wirklich egal.

    *räusper*


    Die Regelungen zum Datenschutz unterscheiden normal NICHT zwischen "automatischer" oder "nicht automatischer" Verarbeitung.

    Sie sind sie GRUNDSÄTZLICH nur anwendbar, wenn die Verarbeitung in einem "Dateisystem" erfolgt. Das bedeutet auch bei analogen Daten, wenn sie so organisiert sind, dass Daten systematisch gefunden werden können (Telefonbuch, aber nicht Schachtel mit ungeordneten Visitenkarten)


    Damit ist der Datenschutz bei der analogen Fotografie ziemlich raus.

    Bei digitaler Fotografie wird es dann aber richtig witzig. (Gehe ich mal nicht darauf ein.)


    Dann bleiben noch die zu beachtenden Persönlichkeitsrechte.

    Für den Fall der Veröffentlichung ist im KUG 22 und 23 nebst zugehörigen Urteilen eigentlich alles abschließend geregelt.

    Daraus leitet sich dann auch für die Aufnahme ab, wann die Persönlichkeitsrechte der Abgebildeten zur Erforderlichkeit einer Einwilligung oder Vereinbarung führen.

    Da bin ich dann für Dich erleichtert.


    Wie schon beschrieben: Bei der EDV werden forensische Kopien gemacht, die kein Byte auf der Platte ändern, Du siehst es also nicht. (Ich könnte sowas.)


    Hat sich denn inzwischen bestätigt, dass Du von Menschen Deiner Nachbarschaft als "Spanner" denunziert wurdest?

    Mich würde immer noch interessieren, wie hier die Verhältnismässigkeit begründet wurde und wie hoch die Unkenntnis der Behörden an unserem Tun und Material damit zu tun hat.

    Moin,

    ich habe nur kurz Mittag und daher die vorherigen Beiträge nur überflogen und heute keine Zeit, das weit auszuwalzen.

    Viel Richtiges wurde bereits gesagt und es gibt verschiedene Gesetze, die da greifen.


    1. DSGVO: Bei der Datenerhebung, also Aufnahme und Speicherung und weiteren Verwendung.

    Demnach ist die Anfertigung und Verwendung von Aufnahmen mit Personenbezug verboten, es sei denn es gibt einen Vertrag, eine Einiwlligung oder ein Gesetz. (Wo dann alles geregelt sein sollte.)

    ABER:

    Hier gibt es in der DSGVO in Art. 2 (2) lit. c eine GeltungsAUSNAHME: "... durch natürliche Personen zur Ausübung ausschließlich persönlicher oder familiärer Tätigkeiten," ... womit die "Private Nutzung" im Gesetz beschrieben ist.

    Also erlaubt, wenn ich es für mich mache.

    (Hinweis: DIe DSGVO ist als EU-Verordnung VORRANGIG zu deutschem Recht!)


    2. KUG: Dem können jetzt die Persönlichkeitsrechte der Aufgenommenen entegenstehen.

    Für eine Veröffentlichung ist dies im Kunst Urheber Gesetz geregelt. (KUG §22 - Erfordernis der Einwilligung.)

    Daher ist dann ein Model-Release immer eine Einwilligung nach KUG §22 und Vertrag / Einwilligung i.S.d. DSGVO.


    Was dann noch bleibt sind die Persönlichkeitsrechte, wenn man nicht veröffenlticht und hier wird in der Regel das Gericht bemüht.


    Hoffe dies hilft ein wenig beim Verständnis.

    Mit welchem Entwickler hast Du es denn probiert und keinen Kontrast erhalten?

    Die oben gezeigten Aufnahmen zeigen die Schwächen des Film leider auch, die Schatten sind zugelaufen und es ist kein richtiges Weiß vorhanden.

    ... würde mich reizen, noch knapper zu belichten und die Entwicklung zu verlängern...


    Oder meinst Du mit zugelaufene Schatten: keine Zeichnung?