Posts by Brasslens

    Hallo zusammen,


    Gibt es aktuell irgendwelche Fachzeitschriften zum Thema Grossformatfotografie?


    Ich beschäftige mich ja erst seit sehr kurzer Zeit mit dem Thema Grossformat und da taucht bei mir die obige Frage auf.
    Ich denke sowohl an Publikumszeitschriften oder auch an Fachpublikationen.

    Völlig ungeeignet ist das Objektiv aber an der a6000 für Macros, sofern man, wie ich gestern ein wenig die Modelle einer Spur N-Anlage fotografieren will. Dazu ist die brennweite einfach zu groß.
    Das mit der Auflösung, der generellen Detailauflösung und auch einem schönen Verlauf der Schärfe bekomme ich gut hin. Auch die Unschärfe gefällt mir.
    Aber die Perspektive geht ja gar nicht. Da ist ja gar keine perspektivische Verkleinerung nach hinten zu erkennnen und damit wirken die Wagen nach hinten hin geradezu größer werdend.
    Der Aufnahmeabstand zwischen Objektiv und Objekt war jeweils ca 1 Meter.


    Was mir auch noch nie bei einem Objektiv so aufgefallen ist, ist die tatsache, wie stark sich die Fokusebene nach hinten verschiebt, wenn ich abblende.
    Wie gewöhnlich habe ich bei Offenblende fokussiert und dann eine Blendenreihe aufgenommen. Je weiter ich die Blende dabei schließe, desto weiter verschiebt sich die fokusebene. Bei den Modellen der Eisenbahn konnte ich das besonders gut sehen.


    Ja, so eine schöne Kamera habe ich noch nicht gefunden.
    Ehrlich gesagt, habe ich mich auch noch nie näher mit dem Thema Grossformatfotografie beschäftigt.
    Immerhin bin ich schon mal bei einem Objektiv angekommen.

    Macro kann es auch.
    Nach einfügen eines M42 Zwischenringsatzes in den Aufbau konnte ich die Naheinstellgrenze etwa auf 60 cm verringern. Der Ausschnitt mit dem Zollstock zeigt das kleinstmögliche Bild, was ich so aufnehmen kann.
    Die Aufnahmen entstanden mit einer kleinen LED-Leuchte, nicht mit Blitz. Das werde ich auch noch versuchen, denn ich glaube, mehr Licht würde dem Kontrast der Bilder gut tun.


    shift und so?
    Ich wollte euch mit dem Foto auch zeigen, das ich wohl weiß, dass das Objektiv so etwas unterfordert ist oder von mir nicht bestimmungsgemäß eingesetzt wird.
    Oder überfordert - da sich die 24 Millonen APS-C-Pixelchen ja auf diesen kleinen Bildkreisbereich konzentrieren, wo sich sicher bei Film nur ein paar Silberkristalle um Belichtung bittend tummeln würden. :)

    Um mir das Verhältnis zum Bildkreis des Dagor (Teller) zu meinem APS-C Sensor (Keks) zu visualisieren habe ich dieses Bild gemacht.


    Nach einer Tabelle von 1915 über die Dagor-Objektive soll das 9einhalb (240mm) Dagor bei Blende 64 einen Bereich von 10 x12 Inch = 25,4 x 30,5 cm scharf abbilden können.
    Der abgebildete Teller hat 26 cm Durchmesser, die Waffel 15 x 23 mm


    Knapp ausreichend die Möglichkeit des Objektives.


    Heute habe ich mit der inzwischen verbesserten Version des Adapters wieder ein paar Fotos gemacht.



    Nun hängt da nix mehr :thumbsup:


    Leider wehte es ziemlich und nicht mal die Blümchen hielten still. Sicher ist es auch sinnvoll den gesamten Aufbau auch noch auf eine Macroeistellschiene zu montieren, da das Fokussieren trotz 10-fach-Lupe der Kamera echt schwierig ist. Teilweise hab ich erst am Rechner gesehen, dass ich mit der Schärfe daneben lag.


    Dass mein überraschend schweres Dagor den provisorischen Adapter etwas nach unten zieht, habe ich nach der ERST!-Montage auch gesehen, als ich
    die Fotos davon machte.



    Inzwischen habe ich einige Verbesserungen -nach den ersten Aufnahmen aber auch dank Eurer Anmerkungen - daran vorgenommen:



    1. Das Papprohr wurde einige Zentimeter gekürzt, so dass ich mit eingefahrenem Balgen etwas über die Unendlichkeitseinstellung hinauskomme.



    Damit habe ich inzwischen weitere Aufnahmen gemacht.
    Ich will ja erst einmal sehen, wozu ich das Objektiv nutzen kann: Landschaft oder Blümchen?
    Welche Kameraeinstellungen sind die besten? Langsam mal rantesten... Naheinstellgrenze liegt bei meiner APS-C Kamera bei ca 2,5 Metern!


    2. Unter dem Papprohr befindet sich nun eine abstützende "Gleitkufe", so dass es nicht mehr nach vorne abkippen kann.
    3. Das Objektiv hat einen Blumentopf als Streulichtblende erhalten.



    Punkt 2 und 3 sind noch nicht getestet: Es regnet.



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    Und danke, dass ihr so um die artgerechte Haltung eines Dagor besorgt seit.



    Es war eine Art Rettungsaktion.
    Auf der Suche nach Altglas (ich schaue meist nach Spiegelreflexobjektiven der 50er bis 80er Jahre).
    Beim Antikhändler lag dann dieses Objektiv.
    Was soll ich damit?
    Goerz Berlin? - nie gehört.
    Dagor? Sagt mir nichts?
    Dafür gibt es bestimmt nicht mal einen Adapter zu kaufen.
    Was tun?
    Liegen lassen und ganz ohne Objektiv wegfahren oder bei vertretbarem
    Preis einfach mal mitnehmen und später dann im Internet schauen, was ich
    da eigentlich habe.
    Und ob es vielleicht nicht doch irgendwie zu gebrauchen ist.



    Ihr wisst, wie ich mich aus reiner Neugier dann letztlich entschieden habe.



    Nebenbei erstaunte mich bei meinen Recherchen die Erkenntnis, dass Dagor-Objektive in einer Preisspanne von etwa 150 bis 6.000 Euro im Internet angeboten werden und dass ich dann noch eine Variante erstanden habe, über die es anscheinend keinerlei Dokumentation im Internet gibt, lässt das Objektiv interessant erscheinen.



    Nein, ich habe leider keine Grossformatkamera.
    Ich kann nur an meiner kleinen a6000 spielerisch herausfinden, ob das ein funktionsfähiges Objektiv ist, womit man Bilder machen kann.


    Ja und ich weiß, dass ich vom Bildkreis dieses Objektives nur einen winzigen Ausschnitt nutzen kann:
    Ich habe nur die Angaben aus einem US-Katalog für 240 mm ( 9einhalb Inch) und nur für die 6.8er Serienversion: bei Offenblende scharf 6einhalb x 8einhalb Inch, bei Blende 64: 10 x12 Inch.


    Irgendjemand meinte, ob es denn eigentlich ein richtiges Objektiv sei oder nur ein Dummy mit gewölbtem Glas.
    Also ich kann sagen, es ist echt. Auch die 14-Lamellen-Blende.
    Das wird sicher kein häufig genutztes Objektiv bei mir werden.



    Vielleicht kann ich es ja irgendwann in eine artgerechte Haltung überführen und es an jemanden weitergeben, der einen objektivschutzgerechten Kamerakorpus als zuhause für das Objektiv vorweisen kann.


    Hallo zusammen,
    ich habe mein Dagor 240mm f5.5 Serie IIIA jetzt mal provisorisch an meiner (leider kein Grossformat) Sony a6000 adaptiert, um einfach erst einmal zu sehen, ob ich damit fotografieren kann.
    Ja, es geht, aber es ist extrem schwer zu fokussieren. Und bei den ersten Aufnahmen bekomme ich auch noch keine Schärfe hin. Ob es an den Verhältnissen heute liegt, oder an den mutmaßlichen Fehlern in der Verkittung der Linsen, die das Bild weich und unscharf machen, kann ich noch nicht sagen. hier hilft nur, weiter zu testen.
    Übrigens ist das Papprohr auf den Fotos noch zu lang, ich musste es inzwischen um einige Zentimeter kürzen. Scharf wird ein Bild in dieser Zusammenstellung bei ca 250mm von Hinterkante des Objektives bis zum Sensor.


    Das ist das besagte 10 linsige Doppel Anastigmat welches nur sehr kurz gebaut wurde, es war einfach viel zu teuer um einen kommerziellen Nutzen für Goerz zu haben. Diese Objektive hatten aber nicht den Namen "Dagor" in der Gravur, der wurde erst später für die Sechslinser eingeführt.

    @ Norma und Clickma:
    Danke für Eure Antworten.
    Das mit dem von mir fälschlicherweise so benanntem Dagor war mein Fehler, ich habe die Linsen zwischen den Linsen nicht gesehen und vor ein paar Tagen noch nicht gewusst, dass ein Dopp.-Anastigmat nicht automatisch auch immer ein DAGOR ist.


    Und je mehr Antworten mit negativen Fundergebnissen ich bekomme, desto sicherer kann ich ja werden, dass dieses Objektiv vielleicht doch kein Serienteil ist, sondern nur ein Einzel- oder Kleinserienstück.
    Interessant, dass Du alte Bücher erwähnst. Manchmal ist in Büchern noch etwas zu finden, was noch nicht den Weg ins Internet gefunden hat.


    Also weiterhin keine Fundstelle über Dagor- Objektive mit Ausgangsblende 5.5 bekannt und auch kein einziger Fund einer SerieIIIA.


    Zur Zeit bastel ich gerade an einer provisorischen Adapterlösung zur Nutzung des Objektives an meiner APS-C- Kamera um mal ein paar Fotos mit dem Objektiv machen zu können.
    Ich bin nämlich kein Grossformatfotograf, sondern stöbere gerne nach alten Spiegelreflexoptiken aus den 30ern bis Ende 80er.
    Dabei fand ich dieses mir völlig unbekannte Dagor. Konnte es aber nicht liegen lassen, da es doch zu interessant aussah. Auch wenn ich mir keine Nutzung vorstellen konnte.


    Nein, ich sammel keine Objektive. Die sammeln sich bei mir!

    Mein Objektiv scheint es nicht zu geben.


    Ich habe inzwischen weiter versucht, an Informationen zu kommen.
    Dabei bin ich auch auf den Goertz-Katalog für den US-Markt aus dem Jahre 1915 gestoßen.
    Auch hier wie in allen anderen Listen über Goertz-Dagor Objektive gibt es weder eine Serie IIIA noch ein Dagor 240mm mit f5.5. Alle nur in f6.8 oder f7.7.
    Also doch was einmaliges?


    Könnt Ihr mir noch Suchquellen oder Links zu Goertz Linsen geben?


    VG Brasslens

    Hallo Norma,
    vielen Dank für Deine sehr ausführliche Antwort.


    Ich bin kein Großformatfotograf, sondern fotografiere rein hobbymäßig mit Altglas - meist alte Spiegelreflexobjektive aus den 50ern bis Ende 80er Jahre an einer Systemkamera.


    Auf der Suche nach solchen Objektiven fand ich dieses bei einem Antikhändler.
    Ich konnte es nicht liegen lassen, obwohl ich keine Ahnung hatte, was genau das für ein Objektiv ist, und ob ich es für meine Fotografie werde nutzen können.
    Klar, dass es für eine alte Holz-Plattenkamera gedacht war, aber mit dieser Art der Fototechnik habe ich mich bisher nicht beschäftigt.
    Nun möchte ich erst einmal Informationen dazu erlangen um dann zu sehen, ob ich es überhaupt sinnvoll an meiner Kamera adaptieren kann oder doch an einen Sammler weiterverkaufe.
    Ich habe im Net gesehen, was zum Teil für schrottige Objektive (verbeult, zerstörte Blende...) zu teilweise horrenden Preisen angeboten werden.


    Was mich wundert, ist die hohe Seriennummer, wo du doch vermutest, es könnte ein Prototyp sein. Wurden denn Seriennummern damals über verschiedene Objektivausführungen fortlaufend vergeben, auch wenn es gar keine eigene Serie genau dieses Objektives gibt?
    Und was meinst du mit der Blendenskala für den amerikanischen Markt?


    Und da ich nun auch noch Hinweise zu einem Boris J. und Lens Vademecum in deiner Antwort gelesen habe, werde ich mal versuchen herauszufinden, was Du damit andeutest.
    Wie geschrieben, alte Messinglinsen sind mir bisher noch nicht untergekommen und deshalb auch von der Informationsseite Neuland.


    VG Brasslens

    Hallo zusammen,


    ich besitze ein C.P. Goertz Dagor, zu dem ich Informationen suche und speziell zu dieser Objektivausführung im Internet bisher nicht finden kann.


    Hier mal die Daten:


    C.P. Goertz Berlin
    Dopp. Agnastigmat
    Serie III A
    Dagor
    SN 252270
    F = 240 mm
    f. 5.5
    Blende 5.5 - 64
    14 Blendenlamellen


    Bei dem Objektiv handelt es sich offensichtlich um ein Ausstellungsstück oder Vorführmuster, dass vermutlich nie zur Fotografie benutzt wurde.
    Das Objektiv ist auf eine 8-eckige Holzplatte aufgeschraubt und trägt die Gravur "Unverkäuflich"
    Das Objektiv ist unbeschädigt, hat aber einige Alterungsspuren. Die Blende geht geschmeidig und ist meiner Meinung nach auch völlig ölfrei.
    Leider sind in beiden Linsengruppen zwischen den Einzellinsen feine Plizfäden zu sehen.


    Zu einem Dagor mit f 5.5 bin ich im Internet bisher an keiner Stelle fündig geworden. 240 mm mit anderen Ausgangsblenden werden schon erwähnt.


    Mich würde interessieren, von wann dieses Objektiv sein könnte (Seriennummer ist ja 252270).
    Gibt es irgendwo eine Liste oder Webseite, wo diese Linse aufgeführt sein könnte?
    Und ob es grundsätzlich möglich wäre, den Pilz zu entfernen.
    der würde jemand, der es wirklich benutzen möchte auch so einsetzen können?


    Vielen Dank für Eure Informationen.


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