Posts by jschrader

    Zurück zum Thema mit einem kleinen Zwischenbericht (es bleibt spannend ;) )

    Hab gestern zwei einwandfreie Filme entwickelt.
    (Fast) gleiche Methode wie vor, aber andere Kassette (wir erinnern uns).

    Ich hatte mich erinnert, daß meine allerersten Filme auch einwandfrei waren, die hatte ich aber jeweils als einzelne Blätter in der Dose entwickelt, weil mir die Röhrchen gefehlt haben, die die Blätter in Position halten wenn zwei Filme in der Dose sind.

    Als nächstes erfährt dann mal ein Film aus der verdächtigen Kassettenseite die Einzelbehandlung.

    hab 2x3 minuten vorgewässert. und nur sehr wenige richtungswechsel.

    in der dose sind sehr schmale rippe und die halter röhrchen.

    außerdem hab ich von außen verdickungen aufegeklebt, damit die dose schaukelt.

    ich würde nur zu gerne die entwicklung als ursache annehmen, aber mit einem einwandfreien film ohne jede schliere kann ich mir das beim besten willen nicht einreden.

    Ein Schritt vorwärts und zwei zurück :-)
    Das aktuelle Ergebnis gibt wenig Grund zur Freude.
    Die Theorie mit der undichten Kassette ist m.E. hinfällig.
    Gleiches Szenario wie zuletzt, mit dem Unterschied, daß jetzt die Kamera komplett unter dem Dunkeltuch war und der Schieber nur kurz zum Umdrehen raus war.
    Sonne war eh keine.
    Ich hab die Kassette auch noch mal gründlich abgeschirmt und beleuchtet, da kann ich nichts verdächtiges entdecken.
    Tank kann auch ausgeschlsosen werden, da das zweite Blatt das mit entwickelt wurde, wieder einwandfrei ist.
    Bleibt m.E. nur noch der Balgen, der definitiv Löcher hat. Blöd nur, daß auch hier das andere Blatt völlig ok ist.
    Es war allerdings der Standort ein anderer sowieo das andere Blatt im Hochformat, wie beim letzten mal.
    Ich werd jetzt mal eine andere Kassette ausprobieren und ein paar Haare raufen.


    Lampentest war negativ, werd ich aber noch mal optimieren.


    Papier in geschlossener Kassette eine gefühlte Stunde in praller Sonne, ken Befund.


    Kassette in Kamera schieber raus, nix abgedeckt. Eine gefühlte 1/4 Stunde lang.

    Deutliche Schwärzung am Rand wie gehabt und auch auf dem Blatt eine Schattierung.


    Wiederholung mit Schieber in der Kassette gelassen und Kamera abgedeckt ergab nur eine leichte Tonung an einer kleinen Stelle an der Seite der Schieberöffnung.


    Damit kann ich erst mal leben und werde so noch mal Film belichten.


    Ich habe auch den Balgen ein wenig in Verdacht, blöd nur, dass die problematische Stelle dann am Boden sein müsste wo sowieso kaum Licht hin kommt. Und das müsste ja dann auch auf den anderen Kassetten zu sehen sein.


    Es ist also noch nicht ganz gelöst^^

    Stay tuned.

    Danke, verstanden.


    Bei der zweiten Entwicklung hatte ich den Entwickler von Klaus Wehner. Der ist das mit den 7 ml. Das mit dem FX39 werde ich mir gerne merken.


    Aber wenn ich zu wenig Entwickler nehme, sollte das mangelhafte Ergebnis doch an beiden Blättern zu sehen sein und nicht eins perfekt werden und eins mit festen Streifen?

    Ich habe einen Teil"erfolg?" zu vermelden.

    Teil und Fragezeichen deswegen, weil von den beiden Filmen in der Dose einer zu 100% streifenfrei ist, der andere wieder Streifen hat.
    Deswegen ist auch nicht sicher, ob es ein Erfolg auf Grund der getroffenen Maßnahmen ist. Ich habe 2 x 3 Minuten vogewässert und auch zwei "Polster" auf die Dose geklebt.

    Für mich völlig schleierhaft warum auf einem Blatt Streifen sind, auf dem anderen nicht. Auch die Art sieht nicht so richtig nach Strömung aus.
    Beide Aufnahmen wurden am gleich Ort vom gleichen Motiv belichtet. Einmal quer und einmal hoch mit Filter.

    Ich habe jetzt auch Kamera und Kassette auf Lichteinfall untersucht, kann aber nichts finden.
    Am ehesten noch fällt Licht durch die Einfüllöffnung in die Dose, denn wenn ich mit einer Starken Taschenlampe da drauf Leuchte, kann ich das an den Austrittsöffnungen sehen. Allerdings sollten dann auch beide Filme betoffen sein und auch eher von der Schmalseite ausgehen, weil die der Öffnung am nächsten liegt.

    Wem fällt noch was ein?

    Zur Verdeutlichung die Gradationskurve voll runter gezogen, und auch nur auf den ungeputzten Scanner gelegt.
    Die Streifen sind schon mit bloßem Auge im Negativ erkennbar.

    Stimmt ihr mir zu, daß es wohl ein Fehler in der Entwicklung sein muß?
    Aber wie kann ich das vermeiden?
    Danke schon mal für eure Mühe!

    Das hier ist ein Fomapan 200 (Kontrast zur besseren Sichtbarkeit verstärkt) auf einem Comod in einer Jobo 45xx (2 Blatt an der Wand) mit 300 ml FX39II 1+9 entwickelt.
    Das sind 30 ml Entwickler für 2 Filme.
    Die breiten Streifen laufen von der langen Seite des Films in Drehrichtung der Dose.
    Die Drehrichtung wurde manuell ein paar mal während der Entwicklungszeit (10 Minunten) gewechselt.

    dann geht es eigentlich nur mit focus stacking. irgendwann ist halt ende gelände.


    ich kenne jemanden der fotografiert auf diese weise uhrwerke in extremer auflösung.


    dabei wird die schärfeebene computergesteuert auf millimeterbruchteile ausgerichtet und für die nötige tiefe wird gestackt.

    Als Übung meinetwegen, aber ein gewisser Schärfeverlauf macht so ein Motiv ja auch natürlich.

    Ich würd bei sowas eher drauf achten, dass vorn kein Rot reflektiert (sieht man besonders in den Stufen) und der zweite Scheinwerfer ebenfalls ein bisschen Licht bekommt.

    Das einzige was die Scale-Optik dann noch stört ist die Rauheit der Oberfläche aber dafür kannst du ja nix ;-)