Posts by Black&White

    Bei mir würde das nicht helfen, weil durch Wegfeilen nur mehr Luft unten entstehen würde. Die Madenschraube, die den Block festsetzt, drückt ihn nach oben und mit weggefeilten Kanten noch weiter nach oben. Deshalb hilft das nicht.


    Ich weiß aber, was Du meinst. Als ich solche Anschläge zum Nachrüsten für die Master Technika gekauft habe, gingen die extrem stramm drauf, da hätte es geholfen, die Passung besser zu machen.


    Ich rufe Montag mal bei Linhof an und frage die, was man da machen kann. Bisher konnte mir hier leider niemand beantworten, ob hier die "Unendlichkeitsanschläge für besondere Montagesituation" die Lösung wären. Danke trotzdem für´s Nachgucken. Ich lasse Euch wissen, wie es ausgeht.

    Um das Trauen gehts ja nicht. Es ist nur so: Wenn ich die seitlichen Schrägen wegfeile, drücken die Madenschrauben den Block noch weiter nach oben, weil der Block noch weiter ausweichen kann. Ist klar, oder? Wenn ich die wegfeile, gewinne ich nichts dabei, weil der Block durch die Madenschraube immer noch nach oben gedrückt wird, nicht nach unten.


    Hast Du kein Smartphone?


    Sehen denn Deine Anschläge flacher aus? Soll ich meine nochmal genauer ablichten?

    Wahrscheinlich hast Du Recht. Schau mal das hier, da ist viel Luft nach unten.
    Und wenn die bei Dir noch anders aussehen, sind das bestimmt die Anschläge "für besondere Montagesituation".


    Ich sehe gerade folgendes: Die Teile werden beim Festziehen nach oben gedrückt. Wegfeilen der schrägen Kante wäre bei mir kontraproduktiv.
    Könntest Du mal ein Bild von Deiner Kamera machen zum Vergleich?


    Hast Du eigentlich ein gekuppeltes 58er?


    Ist ja interessant. Wie gesagt, eingeklappt habe ich sie schon.
    Schau doch mal das Bild an, das ich gemacht habe. Man sieht auch, dass der Deckel noch auf ist, weiter geht es nicht.
    Sieht das bei Dir anders aus? Sind Deine Anschläge vielleicht flacher gebaut?

    Moin zusammen,


    wollte eben für das 58mm Objektiv die "Unendlichkeitsanschläge" (originale Linhof Terminologie) in die 6x9 Technika montieren und justieren.
    Das klappte auch soweit. Doch als ich versuchte, den Frontdeckel zu schließen, ging das nicht, weil die neu hinzugekommenen Unendlich Anschläge nun gegen den Rahmen der Frontstandarte stoßen und verhindern, dass man den Deckel ganz zumachen kann.


    Wie macht Ihr das? Es gibt doch gekuppelte 58mm Objektive, die müssen die Anschläge auch drin haben.
    Oder sind das vielleicht die ominösen "Unendlichkeitsanschläge für besondere Montagesituation", wie sie in der Linhof Preisliste bezeichnet sind?


    Gerade gecheckt: Mit dem 65mm geht es auch nicht. Die Anschläge stoßen immer gegen die untere Querleiste des Rahmens, wo die Drücker zum Rausziehen oder Reinfahren der Frontstandarte dran sind.

    Moin Claus,


    ich habe zuhause einen betagten Leucht- und Montagetisch von mega Stahl, der ist dimmbar, motorisch höhenverstellbar und tonnenschwer. Wenn der steht, dann steht er. ;-)
    Man kann den auch anwinkeln und im Stehen dran arbeiten.
    Sowas kann man günstig gebraucht kaufen, viele wollen die Ungetüme loswerden.


    Aber ich denke, für den Zweck des Reproduzierens tut´s auch was kompakteres in LED Technik, das man einfach auf den Tisch legt. Die Leuchtfläche muss nur gleichmäßig und groß genug sein, aber dazu gibt es ja Tests und Reviews.


    Für mich ist die Methode des Reproduzierens deshalb gut, weil sie brauchbare Ergebnisse liefert, die schnell und einfach hinzukriegen sind und es mich zudem nichts kostet, Kamera, Tisch und Stativ waren schon vorhanden. Und es funktioniert für jedes Filmformat.


    Viele Grüße,
    Oliver

    Also ich sags mal so - die Kameratechnik entwickelt sich weiter. Meiner Meinung nach sind die heutigen hochwertigen Digitalkameras in der Lage, die hohe Filmdynamik aufzunehmen um beim RAW Konvertieren aus den Schatten und Lichtern noch Tonwerte rauszuzaubern. Mit einem Vergrößerungsobjektiv oder guten Macro gehen auch kaum Details verloren.
    Ich habe Vergleiche gemacht mit Sony A7 II mit Rodagon und Einstellschnecke und Minolta 5400 Scanner. Der an sich gute Minolta Scanner hat bei meinem Vergleich kein besseres Bild geliefert.


    Mit Kameramethode liegt das Negativ dabei auf dem Leuchttisch, die Kamera ist senkrecht nach unten darauf gerichtet. So reproduziere ich alle Formate von KB bis 4x5. Mittels Fokuslupe lässt sich gut scharfstellen. Wenn das Korn scharf dargestellt wird, gehe ich davon aus, dass keine Details verloren gehen. Die Methode ist an Geschwindigkeit wahrscheinlich nicht zu toppen. So habe ich hunderte von Glasplattennegativen aus der Erbmasse ruckzuck reproduziert.


    Einziges Problem dabei: Staub. Man muss einen Abstand von Vorlage zum Leuchttisch haben, sonst kommt jedes Staubkorn, das unter dem Film auf der Scheibe liegt, mit drauf.

    Moin,


    ich hab mir jetzt nicht jedes Wort durchgelesen, aber der Einbau einer neuen Mattscheibe kann gerade bei einer Technika recht einfach selbst gemacht werden.


    Man braucht dazu keine speziellen Duístanzscheiben im Falle einer Abweichung, sondern muss nur die im Mattscheibenrahmen befindlichen Madenschrauben richtig einstellen.
    Mit diesen Madenschrauben lässt sich die Höhe der Mattscheibe an den vier Ecken austarieren.


    Aber die Höhe der Mattscheibe muss man messen, und zwar nicht mit dem Geodreieck, sondern einer Messuhr. Ziel ist dabei, an jedem Punkt der Mattscheibe den Abstand der Mattscheibe zur Auflagekante des umlaufenden Rahmens (das ist die Auflagefläche auch beim Filmhalter) konstant und korrekt zu halten.
    Ich habe das gemacht, als ich eine Yanke Scheibe eingebaut habe. Zum Vergleich hatte ich besagtes Maß an einem zweiten Mattscheibenrahmen gemessen, der noch nicht verbastelt und im Originalzustand war.


    Ein anderer Ansatz wäre, den Abstand an realen Filmhaltern zu messen, die mit Film bestückt sind. Denn mit den Filmhaltern muss sich natürlich derselbe Abstand ergeben. Nur halt nicht zur Mattscheibe, sondern zum Film. Was dann gleich den Vorteil hätte, dass der Filmhalter miteinbezogen ist in die Fehlerkette. Aber da müsste man dann über mehrere Halter mitteln. Da würde ich eher dem von Linhof eingestellten Wert vertrauen, statt den Haltern.


    Ich würde dann einen Film einlegen und dann den Abstand messen und auf die Mattscheibe übertragen. Wenn alles nach Spek ist, sollte sich das gleiche Maß ergeben, wie ursprünglich auf der Mattscheibe.


    Eine Überprüfung des Ergebnisses kann man mit einem intakten zweiten Mattscheibenrahmen machen. Darauf scharfstellen an verschiedenen Stellen und dann auf den neu eingestellten Rahmen wechseln und gucken, ob die maxmale Schärfe immer noch genau da liegt.


    Zum Abschluss: Man sollte schon wissen, was man tut, bevor man selbst die Einstellung vergeigt. ;-)

    Moin,


    für die Nachwelt: Das kann man selbst einstellen. Unter der Belederung tritt ein Loch mit einer Einstellschraube zutage. Und meiner Meinung nach kann man da ruhig dran drehen, wenn es offentsichtlich sowieso schon verstellt ist. Vor dem Drehen würde ich aber mehrere Steuerkurven testen, um sicherzugehen, dass es nicht nur an der einen Kurve liegt. Bei unendlich und ganz reingefahrenem, am Anschlag befindlichen Laufboden, muss es zur Deckung kommen, unabhängig davon, ob ein Objektiv eingesetzt ist oder nicht (ist ja klar, oder?).

    2013 erster Beitrag, ich antworte mal drauf :D
    Für die, die heute wieder das Problem kriegen.


    Die Federn sind so stark, dass sie lebensgefährlich sind. Lasst die Finger davon, wenn Ihr nicht wisst, wie es geht.
    Ich habe auch schon böse Erfahrungen damit gemacht und bin froh, dass nicht viel passiert íst.


    Mein Rat: Bei ebay gibts immer wieder mal komplette Säulen ohne Kopf für wenig Geld. Die kaufen und das Problem ist erledigt.

    Als weitere Alternative, mit der ich mich wahrscheinlich gleich in die Nesseln setze, wäre der Entwicklungstank Combiplan zu nennen.
    Bestücken der Filme ist sehr einfach und mit Rodinal bleibt der Preis der Chemie auch im Rahmen.


    Ich arbeite damit aber anders, als die meisten es sicherlich tun. Ich habe vier Stück davon (mal günstig übernommen) und fülle die vor. In die erste leere kommen die Filme rein. Da fülle ich dann Wasser zum Vorwässern rein. Dann Licht aus, Deckel ab und den Filmeinsatz von der ersten in die zweite Dose umladen, die schon mit Entwickler gefüllt ist. Und so weiter...


    Der Nachteil der Combiplan ist nämlich gerade das Ein-und Ausfüllen der Chemie, das dauert ewig über dieses Tröpfelloch. Ich lasse die Stopfen immer drauf und wechsele nur den Tank von einem Bad zum anderen. So sind für mich sämtliche Nachteile eliminiert. Geht schnell und ist für jeden sehr einfach zu handhaben.


    Mit den Jobo 2509N konnte ich mich nie richtig anfreunden, obwohl ich sonst immer in Jobo Dosen Kleinbild und Mittelformat entwickele. Da braucht man das Einspulgerät.

    Keine Ahnung, ob das die letzte Version des Einstellgeräts war. Ich meine ja. Die 6x9 hatten die doch beide, oder? Es war jedenfalls eins mit der kleinen Platine.
    Alles war sehr leichtgängig. Ich glaube, das war einfach nur sehr stark gebraucht, hatte es nicht neu gekauft und es liegt schon einige Jahre zurück.


    Die Schneider Einstellschnecken kriegt man für um die 400,-, Linhofplatinen sind kein Problem und die Montage auch nicht.

    Moin Uwe,


    großartig, und danke!
    Der überwiegende Teil der Mitglieder hier scheint ja mehr aus dem Süden zu kommen, oder?


    Viele Grüße, Oliver