Posts by aksak_maboul

    Was gibt es da im mittleren Preissegment?


    Da bist Du schnell bei ganz viel Geld. Vor allem im Bereich "Schnellkupplungen". Mit einer langen Arca-Swiss-Platte lässt es sich auch nicht gut vor- und zurückjustieren, gerade mit einer 5 kg Kamera. Manchmal hat die Arca-Platte keine Sicherung oder ein leicht herstellerspezifische Abmaß - der Tod Deines Fotoapparates lauert im unbedachten Augenblick ...


    Ich habe aber ganz gute Erfahrungen gemacht mit der fetten Makroschiene von Manfrotto, https://www.manfrotto.com/de-de/makro-einstellschlitten-454/


    Mit der lassen sich 8 kg butterzart hin und her schieben. Mit Gewindeführung aus Messing. Das Stabilitätswunder. Da ist aber nichts mit Schnellwechseln. Dafür kostet dieses Wunderteil aus Ganzmetall nur 109 Euronen neu. Eine Arca-Swiss-Platte im Original ist vielleicht gar nicht billiger. Man könnte sich einfach zwei kaufen ...


    Man kann noch ein Loch in die Makroschiene bohren, für eine zweite Stativaufnahme von Sinar. Oder um mit zusätzlichen Schrauben die Kamera zu fixieren.

    Schwieriges Bild, meiner Meinung nach. Wechselt zwischen abstraktem Allover und räumlichem Zulassen am Bildort.


    Das erste kommt durch die formale Verfremdung, durch den Schnee, der etwas heller hätte ausfallen können - aber dann, mit mehr Weiß vor kontrastierendem Dunkel hätte der Schnee gestrahlt, und da weiss ich nicht, ob Du das wolltest, denn Du machst zur Zeit einige ja auch zurückhaltende Bilder im ambivalenten Licht.


    Das zweite kommt von den flankierenden Bäumen an der Seite. Die schaffen eine gewisse Bildtiefe, die jedoch durch den Felsen und das og. Allover in Frage gestellt wird. Bei den Bildern aus anderen Jahreszeiten lassen die Flanken das ruhige Betrachten zu. Hier drängen dem Betrachter die dicken wulstigen schneeprotzenden Äste entgegen.


    Im zweiten Bild hast Du die Situation geklärt. In Richtung eins. Dann würde ich auch das Weiß noch etwas hervorblitzen lassen.

    Erstmal vielen Dank an alle für die umfangreiche Hilfe.
    Wenn dann alles so funktioniert, wie ich es mir vorstelle, sollten die ersten Ergebnisse am Wochenende oder nächste Woche hier zu sehen sein. :)

    Grüße, Thomas.

    Respice finem! Die Frage, wie Du arbeitest, ist immer auch eine Frage, woraus Deine Bilder sind, die Du an die Wand hängst oder ins Album klebst, sprich ob Du die selber vergrößert oder aber digitalisiert, um sie ausbelichten zu lassen.


    Das zeigt sich z.B. in der Menge. Wenn Du alles selber vergrößert, wirst Du vermutlich weniger Bilder machen als wenn Du nachher digital weiterarbeitest.


    Im ersteren Fall kannst Du Dir dann auch einen preislich anspruchsvolleren Film leisten, der sich im Prozess robuster verhält. Wenn der dann auch noch eine systematischere Kontraststeuerung zulässt, ohne im Langzeitenbereich erratisch zu werden, zahlt sich dass im Rotlichtbezirk aus, wo man ja immer noch auf Foma zurückgreifen kann, wenn man will.


    Anders wird ein Schuh daraus: am Compi lassen sich alle Kontrastwerte individuell und sehr differenziert in Ruhe feinsteuern (und rückgängig machen). Stempeln gehört zum Prozess. Man wird wohl eher reichlich belichten und die Entwicklung ausgleichend halten, um starke Kontraste erst im Nachhinein auszuentwickeln, per Mausklick. Da wäre dann der Foma vielleicht sinnvoller. Auch die Blitzerei kommt m.E. gut mit Fomapan.


    Aber das sind ja auch nur private Faustregeln meinerseits.

    Das wäre super.

    Vielleicht komme ich mit dem Teil klar. 🙃

    So langsam möchte ich doch mal loslegen!


    P.S. Mit Fomapan 100 anfangen oder gleich was Richtiges? Delta100 oder FP4?

    Der MOD54 ist gut und passt in ein bestehendes System, das auch höhere Verdünnungen (R09 1+100) zulässt. Manchmal kriegt man auf der Rückseite des Filmes ein paar Kratzer, aber nur dort, wo der Film gehalten word, und nur am Rand, der selten mitvergrößert wird - und wenn, will man ja Aura, also Kratzer, die man meist nicht sieht, weil der Vergrößerer auf die Schichtseite fokussiert, nicht auf die Rückseite. Mod54 ist also eine sehr gute Wahl.


    Foma100 ist auch gut, solange man sauber arbeitet und die Schicht in Ruhe lässt. Er eignet sich wegen seines Schwarzschildverhaltens gut für Motive, die dunkel rauskommen sollen, mit viel Silber im Positiv. Ich nehme dafür R09 1+100 und mache meist einfach nur eine Lichtmessung.


    FP4+ ist sinnvoll, wenn es um ein breites Austesten von N-2 bis N+2 geht. Der Film liefert über diese breite vergleichbare Ergebnisse, mit vergleichbar sich ändernden Dichten, so meine Erfahrung in HC110 H.


    Aber andere kommen zu anderen Befunden ...

    Schmecke zur Zeit nichts, rieche auch nichts, seltsam, wie kommt's? Aber Schoggi soll helfen, heißt's ... Dafür habe ich im Unbedacht mein Sironar hingeschmissen, auf die Hinterlinse. Da wäre so ein Trösterli ganz gut ...

    Das wäre doch ein toller Grund für den Einstieg ins blaue Bosch-12V-Akku-System. Die haben eine Akkuschleifhexe. Kaufte mir damals die Akkukreissäge, mit der die Kinder so gerne rummachen, weil Sie so leicht und handlich ist. Die hätten sogar eine Oberfräse im Programm, mit der man Nuten und Federn kann, für Laufböden, Rückteile, usw.


    Müssen es Metallbänder sein? Gingen auch Latten aus dem Lattenrost? Die sind doch auch gebogen, und auf die Dimensionen hin weniger schwabbelig.

    Danke für den link, der ist gut.


    Jetzt, da Du Dein Vorhaben geschildert hast, wird mir einiges klarer. ich sehr nur ein Problem, wie Ritchie: Plexiglas drückt nicht starr bzw. fest genug an, ebenso Klammern,
    weshalb man echtes Glas und breite Bandfedern bräuchte.


    Da muss bei dieser Größe des Rahmens aber das Glas dick und stark sein, sonst bricht es.


    Die Bandfedern gäbe es im Baumarkt. Dort hat es Bandleisten, aus Alu oder Stahl. Die müsste man eigentlich gut hinten in einen Alurahmen einspannen können. Ich würde statt der Federn aber doch nochmal über eine dickere Sperrholzplatten nachdenken, über die man den Rahmen drüberstülpt.


    Sperrholz und Glas hat es da auch - vielleicht sogar den Rahmen selbst?


    Vorgestern sah ich im Bauhaus, wo ich mir schwarze Schultafelfolie zum neuerlichen Verdunkeln der Duka besorgte, auch grüne Billardfolie zum Aufkleben, Textilgewebe auf Kunstoff, einseitig klebend.

    Hallo,


    ich selber suche schon seit einiger Zeit nach einem Vergrößerungsrahmen für 40x50 oder größer ... Das geht alles ins Geld.


    Selber herstellen klingt gut, kostet aber auch, zumal die Werkzeuge ... Und finde mal eine gerade Holzplatte!


    Wie wäre es mit einem einfachen, käuflichen, schwarzen Bilderrahmen aus gebürstetem Alu, der auf einer Grundplatte aus Holz aufliegt und diese seitlich umschließt? DIe Platte, Sperrholz, wäre idealerweise etwas dicker als der Rahmen, damit man den anheben kann. Für Negative auf Glas bräuchtest Du noch nicht einmal ein Deckglas.

    Mach doch selber ne Ausstellung. Miete Dir ein altes Ladenlokal, zeige Deine Bilder. Engagiere noch einen, den Du entlöhnst, und der einen Text schreibt und jemanden kennt, der Aufsicht macht. Lade ein paar Musiker ein. Schmeiss ein paar Flugblätter für ne große Sause raus, dorthin, wo die Leute sitzen, die Du gerne bei Dir hättest. Alles legitim, wenn man seine Sachen zeigen will. Geht in Richtung Off Space. - Was suchst Du höhere Weihen bei Fremden, anstatt selber einfach loszulegen?

    Quentin Lënw:


    WHYSO
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    Der macht zu den Kratzern noch verschmierte Glasscheiben vor den Kopf.