Posts by aksak_maboul

    Bei diesem Bild hat zumindest auch die GF-Kamera Ihre Berechtigung

    GF ist mehr als nur Verstellbarkeit. GF ist auch Konzentration auf das Einzelbild, und auch besonders viele Farbnuancen im Übergang von einer Farbe zur anderen. Sowie kornlose Vergrößerung. Wobei auch die Bilder von Poby verstellt sein können.


    Ich finde die Bilder von Poby besser, weil sie das wiederholte Sehen des Fotografen zeigen. Die Lichter an der Lok, das kennen wir vom eigenen Sehen, und den Nachbildern, dort allerdings negativ. Landhoffs Bild im Feiningerbuch ist, so sehr ich Feiningers Schreibe mag, tot. Den Etageneffekt gibt es bereits mit Facettenglas aus dem Baumarkt.

    Das Bild sagt mehr als 1000 Worte. Solange Kameras immer schräg im Winkel von 45° "wie spontan hingeworfen" fotografiert werden, solange herrscht eben keine Spontaneität, sondern die Erwartung an das Festhalten an einer tradierten Bildvorstellung.


    Martins andere Bilder finde ich aber immer toll und unbemüht, was sehr für ihn spricht.


    Nachtrag: für mich ist gar nichts spontan. Selbst mit KB nicht. Man nimmt sie ja mit, weil man Sorge hat, was zu verpassen. Oder weil man was um den Bauch herum braucht, als Schmuck oder Nuckelschnuller. Man hat dann die Appetenzvariable geschaltet, die man dann interessegeleitet füllt. Das ist ein programmierter Ablauf, in dem dem Gegeben eine Bedeutung eingefüllt wird, die aber klischeehaft oder "spontan", also mehr oder weniger situativ vorgegeben ist.


    Nochn Nachtrag: die Bilder entstehen vielleicht abends am Tisch. Sie werden anderntags nur aufgenommen.

    Wie kommst du auf die Idee das ich mit der 35er Menschen fotografiere?

    1. habe ich ewig lange Menschen fotografiert und keine Lust mehr.

    2. finde ich diese heimlichen Street Shooter Heros z.k!

    3. warum muss man mit einer 35er heimlich und unauffällig knipsen?

    4. habe ich einen Mund zum sprechen und keine Angst zu fragen

    Tu ich doch gar nicht! - Und ja, darum geht es: wenn man mit jemandem spricht, wird's bewusst und besser.

    Also, wenn ich mit der Rollei 35 rumlaufe und Leute fotografiere, werden die wohl kein Beiwerk sein, auch nicht unbedingt Teil bzw. Träger zeitgeschichtlicher Ereignisse oder Teilnehmende an Demonstrationen usw., sodann wird auch kein höheres (nachgewiesenes) Kunstinteresse bestehen und das Einverständnis wird ebenfalls nicht eingenommen worden sein.


    Vielmehr wird man nah rangehen, um das weitwinkelige Bild mit Einzelpersonen zu füllen, also in die Privatspäre eingreifen, vielleicht sogar in den privaten Bereich, indem ich durch ein Gitter oder durch ein Fenster fotografiere. Man will ja die Stellung des Fotografierten ("des Menschen an sich") innerhalb einer interessanten Situation zu zeigen (Schnappschuss, am dramatischsten, wenn den Leuten sogar noch was zustößt). Außerdem wird man mit dem Bild auch kommerzielle Zwecke verfolgen wollen, was ich bei Fachfotografen einfach mal voraussetze, und wenn es nur eine Veröffentlichung ist. Da die Personen identifiziert werden können, sind diese einer eventuellen Gefährdung/Bloßstellung bei Veröffentlichung ausgesetzt.


    Alles das stufen die von uns gewählten gesetzgebenden VolksvertreterInnen zurecht als justiziabel ein. Weshalb man im Bereich der Schnappschuss- und Personenfotografie ("Street") ja so gerne die fast unsichtbare Rollei 35 einsetzt. Wie auch hier im Thread schon erwähnt ...


    Man sollte sich schon vor Augen halten, dass das eigene subjektive Rechtsempfinden hier durchaus mit dem vieler anderer Subjekte kollidieren kann. Früher gab's eins auf die Fresse, ich wurde mit meinem Kumpel mal vor 30 Jahren von einem 5er BMW voller Zeitgenossen nahöstlicher Provenienz durch die Innenstadt von SB verfolgt - das war ein Adrenalinkick: am Ende bettelten die Bürschlein tatsächlich um Gnade - die man uns sogar gewährte ...


    Heute gibt es die DSGVO ...


    Was ich nicht mittragen kann, ist, wenn man den Handyknipsern die Schuld für diese Entwicklung gibt. Erstens gab es das schon vor den Handys, und da war das alles ebenfalls strafbar, und zweitens ist es auch für die Handybenutzer strafbar. Es ist im Endeffekt egal, ob man digital oder analog unterwegs ist. Wer analog unterwegs ist, hat halt das altbekannte Filmproblem. Stellt sich einer quer, ist schlimmstenfalls der ganze Film hinüber. Wohl dem, der es einsieht, sich aufs Schlichten und Integrieren versteht und mit den Leuten menschenwürdig zu reden ider ein Bier auszugeben im Stande ist.


    Aber: ist es das wert? Wenn ich mich darauf kaprizieren muss, auf der Straße Ereignisse und Menschen zu begaffen, um dann im Nachhinen den dezisiven Moment zu postulieren, der mir ja doch nur per Zufall zwischen zwei Filmstege gerutscht ist, dann ist das nicht viel. Oder um es positiv zu formulieren: GF verleiht unserem Dasein Bewußtheit im Vollzug.

    Da kann ich nur noch zynisch werden: Im Gegenteil, du solltest darauf achten, dass dich jemand beobachtet, ...

    Ganz ehrlich? Das macht meines Erachtens wirklich Sinn!


    Bei mir kommt es manchmal vor, dass man mich fragt, was ich da filme. Dann erkläre ich, dass ich fotografiere und lasse die Leute - wenn ich Zeit habe - auch mal auf die Mattscheibe schauen. Wenn die dann sagen: "Da steht ja alles Kopf!", füge ich hinzu, dass das sogar ganz gut ist, weil man dann vom Objekt wegkommt und die bildnerischen Strukturen bzw. die Komposition besser ins Auge fassen kann. Das entschärft vieles. Z.B. auch den baulichen Hintergrund des Grundstücks, dessen pittoreskes Gitter man ablichten möchte.


    So hatte ich unter der imposanten eisernen Kornhausbrücke in Bern mal ein Haus fotografiert, eben, unter der Brücke, eine schöne Villa. Bauwerke, die im Widerspruch standen. Weitwinkel. - Da kam die Hausbesitzerin raus. Erst war sie misstrauisch. Nach dem Durchsehen und Besprechen der Sache bot sie mir aber an, das Haus auch noch von vorne, ohne die Brücke, dafür aber mit der frisch renovierten Fassade abzulichten (was ich leider abschlagen musste, da ich zu dem Zeitpunkt - und immer noch - über keinerlei Farbfotografie-Know-How und auch keine zeitgemäße Digitalausrüstung verfügte, und ehrlich gesagt auch kein lichtbildnerisches Interesse aufbrachte, was sie verstand).


    Ein Kollege hier macht die Kamera (Norma, 8x10, Fomapan) zum Mittelpunkt seiner Portraitsitzungen im öffentlichen Raum bzw. in Beizen. Er ist außerordentlich sichtbar. Man redet bewusst über das Gerät, weil das vielfältige Bezugspunkte schafft. Die Leute werden in den Prozess integriert. Sie kommen von selbst näher, weil sie sich interessieren. - Läuft dagegen hier in Bern ein Zweierteam mit der Videokamera über den Bundesplatz, um Stimmen für die "Tagesschau" aufzunehmen, ducken sich die Leute weg.


    Insofern teile ich Ritchies Einschätzung, dass man sich ein einigermaßen integratives Konzept durchdenken sollte, bevor man als Fotograf sichtbar wird, voll und ganz, immer noch nicht wissend, wer genau sich weswegen aufregt.

    +1!

    Mein persönlicher A....loch-Nachbar kopiert Zeitungsartikel, in denen was von Mittagsruhezeiten steht und verteilt sie anonym unsigniert in sämtliche umliegenden Nachbarbriefkästen.


    Da wird auch gerne schonmal das achsolaute Schnippen der Rosenschere in der Mittagszeit lautstark über den Zaun hinweg verurteilt.

    ... überleg mal, das Kopieren ist vielleicht gar nicht so schlecht. Angesprochen muss sich ja nur derjenige fühlen, den es betrifft. Sodann weiss man ja, woher es kommt - wozu noch signiten? Drittens könnte er ja auch anders von Privatjustiz bis öffentlichem Recht. Beides will man nicht. Viertens: mit dem unpersönlichen Verteilen lässt er den persönlichen Kommunikationskanal offen. Da kann er dann über den Zaun schreien.

    So habe ich es bis jetzt auch gesehen.

    Jetzt weiss ich, das es für die Justitz genügt,

    wenn eine Kamera auf einem Stativ steht und man

    dahinter steht und es jemanden stört, ein Verfahren

    einzuleiten und Beweise zu sichern.

    Hm, das hört sich aber zu einfach an.


    Da muss sich einer - aus dem ganzen Vorlauf zu schließen, Strafanzeige, Observierung, Durchsuchung - ja durchaus seit längerem schon aufgeregt haben, und zwar mit plausibler Begründung, sonst wäre die Polizei nicht tätig geworden.


    Er muss das dann auch auf sich persönlich bezogen und sich in irgendeiner Weise kompromittiert gefühlt haben. Das steht ja in diesem Paragraf 201a. Er muss also überzeugend geltend gemacht haben, dass das eben nicht irgendeine Camera Obscura war, die die Welt draußen unspezifisch abbildet, sondern ein Ding, von dem er sich abgezielt und verfolgt fühlte. Vielleicht wuchs er in der DDR auf, wo er vielleicht sogar bespitzelt wurde ... Eigentlich kämpft da jemand um ein Menschenrecht, wenn man so will. Das machen auch nicht sooo viele, heutzutage.


    Dass die Polizei nichts mit Planfilm und Planfilmkameras anfangen kann, sei ihr vergönnt: früher musste man dafür eine mehrjährige Ausbildung absolvieren, und die - imposante - Gerätschaften bekam man nicht nachgeschmissen wie heute, da jeder digital fotografiert. Das alles muss für die Polizei als Exekutive Neuland sein, das muss man verstehen.


    Für mich sieht das so aus, als werde das alles sehr umständlich und missverständlich. Sicher brauchst Du einen Anwalt, spätestens, wenn die Sache nicht bis Ende nächster Woche eingestellt worden sein sollte. Letztenendes werden Deine Negative dokumentieren, worin Dein fotografisches Interesse bestand.


    Nur blöd, dass niemand die Courage hatte, vor dem Einschalten der Polizei mit Dir persönlich zu reden und die Sache transparent zu machen.

    Sorry, das ist wirklich Wahnsinn, so was. Ich kann mit keine Polizisten vorstellen, die so blöd wären, es sei denn, man will Dich einschüchtern.


    Bist Du sicher, dass das keine Trickbetrüger sind, wie sie in SH grad des öfteren rumrennen und sich Zutritt zu fremden Wohnungen verschaffen, um die auszuräumen? Einer, der sein ganzes Zeug ins Fenster stellt, ist doch da das ideale Opfer.


    Geh doch mal auf die Wache und frag nach, dann kannst Du gleich zeigen, wie man mit den Sachen umgeht und wieviel das kostet - kein Untersuchungsbeamter
    möchte sinnlos Kosten verursachen.

    Ich bin da tatsächlich weniger heilig wie der Herr in Rom und kann ein leicht unscharfes Bild auch tolerieren wenn es Gänsehaut macht.

    Durchaus, da hast Du recht. Leider schaffe ich das gar nicht so oft, Unschärfe wirklich bewusst einzusetzen.


    Es gibt dann ja auch noch die Ausschnittvergrößerung ... Manchmal überzeugt ein Gesamtbild nicht, weil es zu ambitioniert oder zu weitläufig, also zu wenig konzentriert daherkommt. Und doch stecken dann manchmal drei komplette
    MF-Negative darin, die man herausholen kann. Oder man schneidet an allen Seiten einfach 15% des Bildrandes weg ... Dann ist man ja eigentlich froh, hat man noch Gestaltungsreserve.

    Ich weiss nicht, ich glaube, verwackelt werden KB und GF gleichermaßen, nur benutzt man im GF größere Brennweiten, wofür man aber ungleich geringer vergrößert, was ich ja immer bei der schwachen LED-Funzel im Laborator so bewundere, die für 50x60 von GF ausreicht, für 50x60 von KB oder MF jedoch nicht ...

    mit einer FM2 und 35mm Objektiv zu verwackeln ist fast schon große Kunst :)

    Mit Verlaub, nein!


    Natürlich, wenn man auf 1600 ASA gepushten TRIX auf 9x12 vergrößert, fällt die Unschärfe nicht auf, und wenn, dann symbolisiert das "Authentizität". Aber: man will seine Bilder ja auch mal auf 30x40 oder größer sehen.


    Natürlich, sagen manche, kann man ja auch feinere Filme nehmen. Aber: mit einem FP4+, der effektiv vielleicht 32-64 ASA je Entwickler schafft und durch ein dunkleres Gelbfilter belichtet wird, der 1,6 Blenden Licht schluckt, kann es durchaus happig werden. Nicht umsonst sagt man doppelter Brennweitenwert als Verschlusszeit, das wäre hier 1/70s, also 1/125s. Weshalb bei solchen Kameras die 1/125s immer ausgeleiert ist.


    Natürlich, werden manche sagen (frei nach dem Kleinen Bonaparte), kann man ja mehr Bilder machen. Das erste wird sicher verwackelt sein, aber dann ... - Aber meiner bescheidenen Erfahrung nach sind auch die beiden weiteren Bilder verwackelt, wenn das erste schon daneben ist. "Insanity is doing the same thing over and over again, but expecting different results", (Rita Mae Brown).


    Natürlich, werden manche sagen, man kann ja die Blende öffnen, um zu kürzeren Belichtungszeiten zu kommen, sagt der Kleine Bonaparte weiter. - Aber, wirft er sofort ein, damit beraubt man sich der Tiefenschärfe, zu der manche, und er will nicht mit der Nase auf sie zeigen, "Schärfentiefe" sagen. Was aber bringt mir ein verwacklungsscharfes Bild ohne Tiefenschärfe?


    Bei mir fing das mit dem Stativ, und letztenendes mit der Mamiya RB und dann, wegen des Gewichts und der Packmaße, mit der Technika so an, dass ich in den Bergen wandern war. Mit der FM2 und dem 35er mit Gelbfiler, und TMX und FP4+, vorher sogar KB25 von Efke. 800 Höhenmeter, Puls auf 120, und zwischendurch immer wieder Fotos gemacht, Aufstieg, Abstieg. Die vielen Filme, die entwickelte ich dann immer einmal im Monat, in den großen Patersondosen, später in Kanalrohren. Und dann ab ins Archiv, für den Winter, äh den (über)nächsten Winter, denn ich hatte mir Schneeschuhe angeschafft, und was gibt es Herrlicheres als Schneeschuhwandern im Gebirge?


    Nach drei, vier Jahren sichtete ich dann die ganzen Negative und stellte fest, dass das meiste meinen Schärfeansprüchen nicht genügte. Entweder erreichte ich nicht Blende 5,6, die ich tiefenschärfen- und abbildungsmäßig gebraucht hätte, oder die Bilder waren verwackelt. Ich versuchte, das Problem mit einem Micro-Nikkor 2.8/55 zu lösen, aber es dauerte hier ebenfalls zwei Jahre, bis ich merkte, dass die tollen Schärfewerte nur mit Stativ (und Backsteinmauern) realisiert wurden. Und mit hochgeklapptem Spiegel.


    Drum legte ich mir die RB67 zu, mit Stativ, und weil mir deren Linsen definitiv zu schwer wurden, GF-Kameras (Linhof, Horseman) mit leichteren Linsen, aber mit Stativ. Und ja, weniger ist mehr. Ich werfe viel weniger weg. Und ich finde die Zeit, das, was mir wichtig ist, zu vergrößern.


    Letzte Woche war ich mit der Canon Powershot G12 unterwegs, um Motive zu sammeln. Tatsächlich kann ich von 200 Belichtungen vielleicht gerade mal 5 gebrauchen, der Rest ist - verwackelt. Dabei bin ich nicht einmal tatterig. Ich bin nur ehrlich zu mir selber. Die 10MP der G12 sollten eigentlich für 20x30cm bei 300dpi reichen. Bei 20x30cm sieht man wirklich ganz gut, wo etwas verwackelt ist, und es ist einfach nur deprimierend.


    Zuguterletzt gebe ich noch eine Wahnsinnserkenntnis zum Besten - bei mir dauert sowas immer ein wenig länger: vieles, was ich mit Zufriedenheit aus 4x5-Negativen auf 20x25 vergrößere, wird den Ansprüchen einer 50x60 Vergrößerung nicht mehr gerecht. Das merke ich leider erst jetzt, wo ich mal wieder so viele Bilder aufgenommen, aber nur bis 20x30 oder 30x40 vergrößert habe.


    So verfestigt sich in mir die Auffassung, dass im Endeffekt alles immer vom Ende her zu betrachten ist, vom fertigen Bild an der Wand, in seiner schieren Größe, und dass dieses Endziel alle einzusetzenden Hilfsmittel und Techniken von vornherein festlegt.

    Presse hin Presse her, der Preis ist sicher nie ein Argument für eine gewerblich genutzte Camera.
    Sicher ist doch mal das die Technika für das Fotografieren aus der Hand ausgelet war,
    oder meinst du, das die in München den Aufwand für den Betrieb ohne Stativ aus Langerweile
    betrieben haben.

    Wäre der Preis nicht entscheidend wären nie so viele Graflexen, Nikons, Mamiya TLR oder RB67 verkauft worden. Das waren im Vergleich zu Linhofs, Rolleiflexen, Hasselblads, Leicas ausgesprochene Billigkameras.


    Was das Stativ angeht: Linhof baute sogar extra Stative aller Art für ihre Kameras, bewarb diese sogar eindringlich. Ich finde Messsucher und Stativ schließen sich überhaupt nicht aus.


    Der Messsucher ist vor allem dann wichtig für mich, wenn es schnell gehen muss, wenn die Rollex eingelegt ist oder der Grafmatic, wennn eine Mattscheibe also gar nicht zur Verfügung steht. Bei Bildnissen. Alternativ würde man vielleicht einen Wechselschlitten benutzen.


    Ich käme ohne Blitz jedoch niemals auf die Idee, auf ein Stativ zu verzichten: das Filmmaterial, die Offenblende, die Brennweite gäben keine ausreichend kurzen Belichtungszeiten her.


    Schon mit der FM2 von Nikon habe ich mit FP4+ und Filter an einem 35mm-Objektiv manchmal Probleme, nicht zu verwackeln bei 5,6 ... Für ein 135er mit 5,6 bräuchte ich (wie die meisten auch) 1/250s ... Da hätte ich dann gar keine Tiefenschärfe. Oder ich müsste einen 1600ASA-Film einlegen.

    Im Presseeinsatz war bestimmt noch ein Blitz dabei. Da hat man dann fest eingestellt (Schärfentiefentabelle) und fertig. Von Weegee gab es mal ein Buch dazu, mit Graflexkameras.


    Neue, wir hatten eine richtige Institutsfotografin, die hat alle Exkursionen und Ausgrabungen sowie aktuelle Kunst abgelichtet, ebenso mit einer Leica / Reprogerät Dias angefertigt, den ganzen Tag.


    Guadarmar hast Du mal eine Leuchte oben in den Messsucher reingehalten, zum Laserbeamen nachts?