Posts by 1/f

    Hallo Micha,


    bei meiner Ideal 225 muß man die Streben am Gehäuse noch unten hinten drücken, dann klappt der Deckel noch ein Stück nach unten. Der Zeck des ober erwähnten Hebels erschließt sich mir an meinem Modell bisher noch nicht.

    Wenn ich Dir ein Foto (vom Mechanismus) machen soll, sag Bescheid.


    Boris

    Mal eine technische Frage. Wieso haben eigentlich die Reproobjektive (die ja meist für Maßstab 1:1 korrigiert sind) so perverse Miniblendenöffnungen, bis 64, 90, 128? Nach den üblichen Aussagen sollte das doch grober Unfug sein.

    Hmm, in der Literatur (z.B. Way beyond monochrome) findet sich für die Größe des ersten Beugungsmaximums einer punktförmigen Lichtquelle die Angabe 1,22*Wellenlänge*Blendenzahl. Für 650 nm (rot) ergibt das bei Blende 128 etwa 1/10 mm. Wenn man sein Repro gar nicht vergrößern will, reicht das aus, weil der Mensch ja nur so etwa 3/10 mm auflösen kann. Beiner einer 1:1-Abbildung (Bildweite=Gegenstandsweite=2*Brennweite) wäre die Schärfentiefe 8*Blendenzahl*Zerstreuungkreisdurchmesser, also mit obigem 1/10 mm etwa 10 cm.

    @christoph-morlinghaus: ja würd ich auch machen, denn der Aufwand ist ja wie gesagt überschaubar. Beruflich muss ich mir ja immer wieder die Lehrfilme der Berufsgenossenschaft zum Thema Asbest anschauen und die dort interviewten Kranken erzählen natürlich schon von anderen Faserkonzentrationen (Staubwolken beim Asbestzement flexen am Bau), als Dein Vergrößerer je verursachen kann. Also raus damit und dann keinen Kopf mehr machen :)

    Satt einölen und raus damit wird es wohl werden. Danke!!

    Nass machen reicht auch und dürfte weniger Sauerei sein.


    @Panik: Natürlich stirbt keiner an einmaligen Kontakt, und ist man erstmal jenseits der fünfzig, und das dürften hier doch einige sein, (ja auch ich), hat man statistisch keine Chance seinen Krebs noch zu erleben, wenn man jetzt erst anfängt Asbestfasern einzuatmen. Aber vielleicht steht die Maschine ja im trauten Heim und vielleicht kommen ja auch ab und an die Enkel zu Besuch. Schlussendlich ist es eine Kosten-Nutzen-Abwägung. Und die Kosten (=Gerät in gut wischbaren Arbeitsraum verfrachten, Pappe nassmachen, ausbauen und einrüsten, Gerät nass auswischen und evtl. Arbeitsraum durchwischen und Wischwasser völlig gestzeskonform in die Kanalisation schütten und bei ganzen Aktion evtl. eine Maske tragen) sind doch nicht wirklich hoch. Das komplizierteste dürfte noch sein die Pappe ordnungsgemäß loszuwerden (Anfragen beim Landratsamt). Im Gegensatz zu anderen Risikotätigkeiten, wie Motorradfahren oder Bergsteigen oder Gleitschirmfliegen (oder Rauchen), hat man doch beim Asbestfaserneinatmen irgendwie keinen Lustgewinn, kann man doch also getrost bleiben lassen.

    Zu 2:

    In diesem Thread wurde von norma und anderen ja bereits schön dargestellt, daß die physisch Größe der Blendenöffnung vor die erste Linsengruppe abgebildet werden muß (eben durch selbige) um ihre „optisch wirksame“ Größe zu erhalten. Denn hier schneidet sie als Eintrittspupille aus einem einfallenden Parallelstrahl den Teil aus, den Film belichtet. Nutzt Du nur das vordere Glied, ändert sich hier nichts. Die Blendenöffnung (in Längeneinheiten) bleibt gleich, die Blendenzahl ändert sich proportional zur Brennweite.

    Nutzt Du nur das hintere Glied, ist die Blende ja schon ganz vorne, und der optische Durchmesser ist gleich dem physischen (auch wieder in Längeneinheiten) und die Blendenzahl errechnet sich wieder mit der Brennweite.


    Hat jemand da eine Bezugsquelle?

    Leder für Bucheinbände müsste doch ganz gut auch für diesen Zweck gehen. Gibt es in diversen Onlineshops oder zum Beispiel hier. Gekauft habe ich noch keines; bin bloß auf der Suche nach Buchbinderzwirn drübergestolpert.

    Man muss sich halt folgendes vor Augen führen, die erwähnte Hedler 650 hat eine Lichtleistung von 750 Watt (entsprechend bei Halogen) pro Stunde.

    Studioblitze sind in Watt Sekunden angegeben.

    Ein 400 Ws Blitz hat also nominal die fast 200 fache Lichtmenge der Hedler Leuchte, oder mache ich hier einen Gedankenfehler?

    Jein. Zur Präzisierung. Ws (Wattsekunden = Joule) ist eine Energie; in Deiner Stromrechung ist die bezogene Enrgie in kWh = 1000Wx3600s angegeben. Watt (=J/s) ist eine Leistung, also Energie pro Zeit. Der Blitz gibt seine Energie E in der Zeit t ab (so eine bis ein paar tausendstel Sekunden) und nehmen wir mal an er tut das konstant über diese kurze Blitzzeit, dann hat er eine Leistung von E/t (also z.B. 400 Ws / 0,001s = 400.000 W = 400kW) Also bräuchtest Du einen 400kW-Strahler um auf 1/1000 s Belichtungszeit zu kommen.

    Diese Rechnung ist zwar korrekt. Aber nicht unbedingt hilfreich, weil sehr oft braucht man ja die kurze Blitzbelichtungszeit gar nicht.

    Also nehmen wir an Dein Bild ist mit einem Blitz der Energie E gut ausgeleuchtet und Du hättest gerne eine Belichtungszeit t, dann braucht die Dauerleuchte eine Leistung P = E/t. Oder anderstherum aufgelöst ergibt sich bei gegebener Leuchte eine Belichtungszeit E/P.

    Also im Beispiel E=400 Ws, P=750W t=400Ws/750W also etwa eine halbe Sekunde.


    PS: Natürlich kann diese Überlegung Fehler enthalten

    PPS: Mich würde auch interessieren über all diese Leistungs- und Enirgieangaben sich auch das abgestrahlte Licht beziehen oder auf die reingesteckte elektrische Leistung.

    Hallo Markus,


    ich habe mit eine würfelförmige Kiste aus Sperrholz gebaut. Knatenlänge so um die 60 cm, innen mattschwarz gestrichen, Deckel mit Falz, und an zwei Seiten übers Eck zwei Ärmel aus Verdunkelungsstoff mit Gummibündchen als Eingriff befestigt. Bei Interesse kann ich am Wochenende Bilder davon machen.


    Grüße

    Boris

    Das runde Bankrohr mit nur einer Nut:


    Und damit kann man zwei Rohre mit zwei Haltern hintereinander montieren:

    Was kann ich damit anfangen?

    Das was Du schon getan hast. Umformen, sodass die Größen die Du kennst, diejenigen ergeben die Du wissen willst. Du könntest auch noch verwenden "Abbbildungsmassstab = G:B". Oder feststellen wenn G<F dann 1/G > 1/F und daraus folgt falls F>0 (was es ja bei Objektiven ist), dann B<0 also kein reeeles Bild auf dem Film. Also bei Makroaufnahmen nicht näher ran als die Brennweite. Oder für B=F folgt G=00 (unendlich). Oder B=2F draus folgt G=2f daraus folgt B:G=1. Also Bild- und Gegenstansweite gleich doppelter Brennweite ergibt 1:1 Abbildung.

    Also langer rede kurzer Sinn, die Formel ist der leich zu merkende Ausgangspunkt für einige Überlegungen. Du kannst natürlich auch Ausganspunktpunkt und Umformungen vergessen und Dir nur das Ergebnis das Dich interessiert merken)

    Hallo Schwarzweißseher,


    ja da kann ich Dir was dazu sagen. Zum Scharfstellen stellt man Bild- und Gegenstandsweite nach dem bekannten 1/f = 1/g + 1/b. Die Weiten sind prinzipiell immer von den sogannten Hauptebenen (objektseitige und bildseitige) zu messen. Für symmetrische, dünne Einzellinsen fallen die Hauptebenen mit der Symmetrieebene zusammen. Für dicke Linsen und Linsenkombinationen tun sie das nicht. Bei symmetrischen Objektiven mit zwei Gruppen (z.B. Tessar) liegen die Hauptebenen aber in der Nähe der Symmetrieebene (zumindest um den nötigen Auszug grob auzuschätzen sollte funktionieren). Baut man ein Objektiv unsymmetrisch kann man die bildseitige Hauptebene nach vorne - Richtung Objekt - verschieben. damit liegt die Bildweite teilweise im oder vor dem Objektiv und die ganze Kamerakonstruktion wird kürzer. Braucht man vorallem bei Kleinbild. Die Novoflexschnellschußobjektive aber zum Beispiel sind einfach nur einzelne Achromaten und ein 600er ist wirlich stolze 60 cm lang. Das umgekehrte geht natürlich auch. Bei KB-Spiegelreflex-Weitwinkel-Objektiven schiebt man die Hauptebene Richtung Kamera, weil man ja noch Platz für den Spiegel braucht. Schönes Gegenbeispiel ist das Jupiter-12 für Zorki-RF-Kameras. das ragt bis kurz vor den Verschluß ins Gehäuse, da ist ja auch kein Spiegel im Weg. Konstruktiv funktioniert das beim Tele mit einer Barlow-Linse (->Google). Die Frontgruppe hat eine kürzere Brennweite als die Gewünschte, die hintere Gruppe (=Barlow-Linse) ist eine Zerstreuungslinse (negative Brennweite). Das Umgekehrte (für Weitwinkel) nenn man glaube ich Retrofokuskonstruktion und die Verhältnissse sind umgekehrt. Die Frontgruppe ist negativ und die hintere Gruppe hat eine kürzere Brennweite als die gewünschte Gesamtbrennweite.


    Grüße

    Boris


    PS: Bei Fragen, einfach fragen, denn dumme Fragen gibts nicht

    Also, ich bin jetzt angefixt und möchte Farbe machen, egal, wie ich das Dia dann später geprintet kriege.

    Bitte klärt mich auf. Ich dachte bisher immer der einzige Vorteil von Dia sei, daß man es projizieren kann und Abzüge gingen vom Negativ viel besser. Irrte ich hier jahrzehntelang?