Posts by Dierk

    beim Trennen des Films im Dunklen, wie oben beschrieben, klebten Negativ und Positivpapier vollkommen zusammen und ich musste sie auseinander ziehen.

    Bei beiden haben sich offensichtlich die Fotoschichten teilweise gelöst, was nach dem Entwickeln auch deutlich zu sehen und zu fühlen ist.

    Ich hatte zwei Versuche gemacht, bei dem einen hatte ich ganz normal die Entwicklung mit den Rollen des Filmhalters gemacht und anschließend noch versucht, die Chemie mit den Fingern zu verteilen. Bei dem zweiten Versuch hatte ich dann den Film ohne die Rollen wieder so aus dem Halter gezogen und auf den Tisch gelegt und die Chemie dann mit einem Lineal möglichst gleichmäßig heraus gedrückt und wieder mit den Fingern verteilt.


    Aber shit happens, wie Klaus sagt, es ging beides nicht


    ich habe Positiv und Negativ einfach mal bei Auflicht in den Scanner gelegt, das Negativ links ist natürlich spiegelverkehrt

    bei dem Positiv rechts ist unten sehr gut zu sehen, wie sich die Filmschicht gelöst und verschoben hat



    VG Dierk

    so sah einer der ersten Versuche aus, die Chemie hatte sich schlecht verteilt



    so sahen die Filme aus, die ich gestern benutzt habe, die Chemie fühlte sich noch weich an

    hat schon mal jemand auf verrostetem Film fotografiert? 8|



    VG Dierk

    gestern habe ich mich mir meine überlagerten (min. 2008) Polaroid P/N 55 mal wieder vorgenommen. Vor 2 Jahren hatte ich nach mindestens 5 (teuren) Versuchen heraus gefunden, wie ich das Problem lösen konnte. Normal steckt man den Film in den 4x5 Halter 545i wie in #7 zu sehen und für die Belichtung zieht man den Teil, der aus dem Halter schaut, heraus. Daran hängt alles außer dem Film. Der wird dadurch zum Belichten frei. Nach dem Belichten schiebt man die Hülle wieder hinein, nimmt den Halter aus der Kamera, legt den Hebel am 545i um auf Entwickeln, was dann die Rollen zusammen drückt, und zieht den ganzen Einsatz heraus. Dabei wird die Chemie aus der flachen Vorratstasche gedrückt und gleichmäßig über den Film verteilt.

    So sollte es gehen :)

    Bei diesen uralten Filmen klebt aber alles so zusammen, dass sich die Hülle nicht heraus ziehen ließ. Nachdem ich das herausgefunden hatte, habe ich im Dunklen die Hülle auseinander gezogen und dann wieder zusammengefügt in den Halter gesteckt. Das dann in die Kamera gesteckt - und es ließ sich heraus ziehen!

    Nach den ersten vollkommen unbrauchbaren Bildern, das erste Bild ist noch das Beste, war ich dann aber fast zufrieden. Das ließ sich dann aber natürlich nur zu Hause machen, das ganze draußen mit Wechselsack war mir dann doch zu viel.


    einer der ersten fast brauchbaren Versuche



    ein neuer Versuch, hier das erzeugte Positiv gescannt

    es ist sehr weich und nur als Kopie zu brauchen



    und ein Scann des Negativs bringt richtig gute Auflösung :)



    VG Dierk

    ..hatter jetzt schon ausgelöst?

    so wurde wahrscheinlich der Selfie erfunden :)


    ist mir mal mit der 6x17 (ausnahmsweise im Hochformat) passiert - das Motiv sollte bekannt sein, und irgendwie fand ich das Ergebnis gar nicht so schlecht ;)


    VG Dierk


    Ende April ist immer der Worldwide Pinhole Day (hier ist mehr dazu)

    da ich zu der Zeit bei meinen Freunden auf la Palma war, konnten wir mit analogen Bildern nicht teilnehmen und haben uns eine digitale Lösung gebastelt

    Alufolie auf eine Unterlage legen und mit einer möglichst feinen Nadel gaaanz vorsichtig ein winziges Loch stechen, ich habe die Ränder dann auch noch glatt gemacht, da sonst zu viel Streuung entsteht. Dann die Folie anbringen, ich hatte sie auf einen Adapter montiert, da sonst direkt auf der Kamera ein sehr starkes Weitwinkel entsteht, was ich nicht wollte.

    PS: gut darauf achten, dass nicht schon feine Löcher in der Folie sind, sonst bekommst du den Effekt wie in den nächsten Bildern :)



    VG Dierk

    das freut mich sehr, Fritz

    ich hatte schon ein schlechtes Gewissen, dass ich mich hier so breit gemacht hatte.

    Dann habe ich doch noch etwas für dich

    übrigens: wenn man wissen möchte, ob der Sensor verschmutzt ist, nimm ein Pinnhole, da sieht man Flecken wie auf keinem anderen Bild - und da stören sie ja auch nicht :)


    wieder die Kanareninsel La Palma

    aus 2 Reihen je 5 Aufnahmen gestitcht, ich habe mal die Ränder nicht beschnitten und die Farben sind auch etwas heftig geworden

    links ging ich etwas sehr weit in die Sonne, daher die Flares



    VG Dierk

    auch mit einer Kamera im APS-C Format (hier die Sony NEX-6) lässt sich eine gute Auflösung erzielen.

    Mit der Nikon Pinhole Kappe aus 5 Aufnahmen ISO 400, 2 Sek. Belichtung im Hochformat gestitcht (50 MPixel)



    VG Dierk

    Zero45 75B pinhole und dem Hasselblad Mittelformat CFV II 50C

    stitch aus 4 Bildern in Hochformat, geschwenkt um den Nodalpunkt = Lage des Pinholes (na klar, wo sonst :) )

    Größe etwa 90 MPixel (also schon Großformat?)

    überlagert mit einer Struktur



    VG Dierk

    ein paar Beispiele hab ich noch, jetzt aber in digital! :)


    eine Nikon Pinhole Kappe mit Adapter an einer Sony (wenn bei dem Thema im GF Forum so etwas kein Frevel ist :) )

    wenn ich es nicht verraten würde, ginge es sicher auch als Großbild durch?

    Licht von einer Softbox, auf die ich ein Grid montiert habe, damit es wie ein Sprossenfenster aussieht.



    VG Dierk

    richtig, die Libelle im Sucher ist aber sehr empfindlich und wackelt permanent, ich versuche einfach sie einigermaßen in der Mitte zu halten


    das Shiften ist natürlich nicht zu sehen, dazu muss ich wohl Erfahrung sammeln. Hier und bei den anderen Bildern bin ich aber schon ganz zufrieden.

    Über die Mattscheibe ist es bei 6x12 auch nicht einfach, die Marken sind fast nicht zu erkennen. Ich habe mir jetzt welche aus schwarzem Isolierband drauf geklebt und muss das mal ausprobieren. Auch der Test mit f/5.6 ging sehr daneben. Gibt also noch viel zum Experimentieren :)

    VG Dierk

    ganz frisch von heute der erste Versuch, mit der Cambo aus der Hand zu fotografieren :)

    mit dem 80mm und wie schon beschrieben mit dem Sucher der Hasselblad 903 SWC, scheint super zu funktionieren! Shift +10 kann ich natürlich dann nur schätzen.

    Rollei Superpan 200 in SPUR Acurol-N, 20°, 15 Min. mit Vorwässern



    VG Dierk

    und meine dritte im Pinhole-Bunde


    die 4x5" Zero 45 75B Pinhole,

    hier alles in einem Bild

    Bild 1 die 3 Rahmen von je 25mm, wenn nur der 1. benutzt wird, hat man also 25mm "Brennweite". Hab ich einmal versucht, sieht grausig aus. Ich nehme immer alle Rahmen und habe dann 75mm, das ist für 4x5 ein gutes Weitwinkel.

    Bild 2 der high tech Verschluss, hier ist unbedingt ein Hut zu empfehlen, damit es beim Verschluss öffnen nicht wackelt :)

    in Bild 3 und 4 zu sehen: da vorne kein Filter möglich ist, habe ich innen einen Step Down Ring eingeklebt und kann damit Filter benutzen. Da keine Linsen im Wege sind gibt es auch mit dem Filter an dieser Stelle kein Problem

    es geht high tech weiter, die "Montage" erfolgt mit den mitgelieferten Gummibändern :)



    VG Dierk