Posts by Kurt

    wie verhält es sich bei den Objektivstandarten

    Ich verstehe die Frage so, ob durch asymmetrisches Schwenken der Objektivstandarte gleichermaßen Vorteile zu erwarten sind, ok?

    Ich denke, dass das nicht so sein würde.

    Durch das Verschwenken der Bildstandarte reagiere ich ja darauf, dass unterschiedlich weit entfernte Bildteile unterschiedlich weit vom Objektiv scharf abgebildet werden. Bei einer symmetrischen Achse muss ich dann wieder neu fokussieren, weil ich zwar die Neigung der Bildebene korrigiert habe, aber sowohl der Fernpunkt als auch der Nahpunkt (oberhalb bzw. unterhalb der Achse) zunächst unscharf sind. Bei asymmetrischer Achse entfällt diese Neufokussierung, wenn ich einen der beiden Punkte von vorneherein auf dieser Achse fokussiere (beim Schwenken bleibt der scharf).

    Beim Schwenken der Objektivachse ist es aber wurscht, wo genau sich diese Achse befindet, es schwingt in jedem Fall die ganze Schärfeebene (sprich: die scharfe Bildebene) parallel zur Linse mit. Da bleibt zunächst mal nix scharf, sondern muss nachjustiert werden (Fokus, Rise/Fall).


    Nachtrag: Sehe gerade, dass Thure das schneller und wohl auch ausführlicher/exakter beantwortet hat; ich lasse es trotzdem mal stehen, man kann sich evtl. doch hier und da eine Rosine rauspicken

    (...isch abe garkaine ssinar, Signorina...)

    Dazu erinnere ich mich, kürzlich etwas über die Güte von Landkarten gehört/gelesen zu haben:

    die genauesten und wirklichkeitsgetreuesten sind Landkarten im Maßstab 1:1, und gleichzeitig absolut unbraucbar.

    Warum macht man ein Dunkeltuch an der Camera fest
    und lässt man das dann bei der Belichtung an der Camera?

    Kann man machen, muss man aber nicht!

    Ich lege das Tuch gerne etwas weiter nach vorne auf den Balgen (ein Grund wurde von Hugo schon genannt), und lasse es bei starker Sonne auch während der Belichtung (bzw. des Wartens auf den richtigen Moment zum Klick) dor liegen, weil es dann auch die Filmkassette vor evtl. Lichteinfall schützt. Ich stelle mir daher auch die Positionierung dieser Halterung etwas weiter nach innen versetzt vor (also nicht so dicht am Rand).

    Loxx/Tenax Schnellverschlüsse

    Waren mir bisher unbekannt.

    Könntest Du noch die genauen Daten der Verschlüsse mitteilen, die du verwendest (im www. finde ich spontan alle möglichen Größen/Materialien/Haltekräfte)?

    Die werden ja wohl auf der einen Seite eingeschraubt, in den Stoff dann eingehämmert/eingepresst?

    Zwei Fragen.
    - Warum hast du den Schärfenverlauf über die Blende gesteuert?
    - Hast du das Objektive geschiftet, wegen der dunklen Ecken?

    Schärfenverlauf : Tja, normalerweise gucke ich mir die Szenerie genauer an und lege die Schärfe (gerne auch mal quer/schräg) indem ich entsprechend die Standarten tilte/swinge, dann ggf. die erforderliche Schärfentiefe der so erzeugten Schärfeebene ermittle und entsprechend die Blende wähle. Hier wurde es allerdings von Minute zu Minute dunkler, sodass ich unter einem gewissen Zeitdruck einfach die offene Blende vom Fokussieren auf den "Rand der Scheibe" sowie die Parallelstellung der Standarten so ließ wie sie waren, und darauf vertraute, dass durch die offene Blende der Vordergrund blurry wird. Also eigentlich keine lange Überlegung, sondern "s'isch halt so worre"


    dunklen Ecken : Da die Aktion bereits in ziemlicher Dunkelheit stattfand, kann ich hier nur die vermutlich zutreffende Antwort geben: geschiftet, Ja, aber nicht absichtlich, weil gesehen habe ich nicht mehr sehr viel auf der Mattscheibe.

    Vermutlich ist mir beim Auseinanderfalten der Kamera die Frontstandarte unbemerkt etwas zu hoch gerutscht, sodass bei diesem Objektiv mit seinem eigentlich für 9x12 passenden Bildkreis sich gleich diese Ecken verdünnisierten (was mir hier aber gut gefällt). Normalerweise nehme ich dieses Objektiv nur für Nahaufnahmen, da wird der Bildkreis ja größer, und der Balgenauszug hält sich in Grenzen.


    Bevor sich nun bei einigen die Nackenhaare sträubem ob dieses un-GF-mäßigen Gemurkses benenne ich selbiges als "aleatorische Bildgestaltung", ok?

    Das nicht, sondern (Angulon 6,8/90mm, Tachihara 4x5, HP5+) mit weit offener Blende auf unendlich fokussiert, damit der Vordergrund möglichst unscharf wird; ich wollte ja den Blick auf den Rand der Scheibe lenken! Und dann mal nicht auf die Schatten belichtet (d.h. den dunklen Vordergrund) sondern den grauen Himmel über mir auf Zone 6 gelegt und klick.

    Ja ok, dann erscheint mir der Vorschlag von Renate am einfachsten und wirksamsten zu sein:

    "... Schaumgummimatten vor die Glasscheibe zu klemmen und zusätzlich noch einen Vorhang, der den Rest des Lichtes abdeckt. Der Vorhang muss dann nicht perfekt lichtdicht sein."

    Wir hatten in der Firma solche Schaumstoffmatten als Schutz auf den Euro-Paletten, die ca. 10 cm dick waren; sowas sollte ausreichend stabil sein, um es in die Fensteröffnungen klemmen zu können (und lichtdicht genug); dann noch evtl. zur allerletzten Sicherheit den von Leon vorgeschlagenen TOLKO-Stoff (evtl. doppelt gelegt) davor hängen (an langer Stange befestigt, auf zwei Haken oben links und rechts aufgelegt); das hast Du in 2 Minuten an- und abgebaut (also sehr temporär-affin).

    (Mit dem Tolko-Stoff habe ich gute Erfahrungen hinsichtlich Lichtdichtigkeit gemacht)

    Ich würde einen großen kasten.davor hängen, der das.gesamte Fenster umschließt. Ich würde eine Tür in den Kasten bauen, um an die Fenster zu gelangen, um sie aufzumachen oder den Rolladen zu schließen. In den Kasten würde ich Ventilatoren einbauen. Wenn die Sonne draufscheint, wird es heiß, und die Duka will entlüftet werden (Stop, Fix, Toner etc.).

    Genauso habe ich das bei mir gemacht, und es funktioniert! (Der Punkt "Entlüftung" ist ganz wesentlich)

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    ist/wäre evtl. hilfreich/gewesen?

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    Hier sind vermutlich die dead-lines für die Buchung verwechselt, oder?

    Wie häufig kommt man denn in diese Verlegenheit? Und in den paar Fällen kann man die Aufsetzlupe, die man ja eh hat, einfach rumdrehen und von der anderen Seite durchgucken, da hat man dann die volle Flexibilität, in jede Richtung, in jedem Winkel, bis in jede alleräußerste Ecke. Mit einer Hand festhalten muss man die Lupe ja sowieso.

    eine gewisse Mindestfläche. Da sehe ich bei "Nasen" schwarz.

    Genau! Ich hatte sowas ähnliches bei einer LED-Lampe. Da brachen die angeklebten Nasen trotz Einsatz von Schwanheimer-Industriekleber (mit dem ich sonst beste Erfahrungen gemacht habe) nach kurzer Zeit wieder ab.

    Mir wäre das Risiko bei einer Entwicklerdose viel zu hoch, den Film zu versauen.

    Ich habe gerade mal bei meiner (seit langer Zeit unbenutzten) kleinen Jobo-Dose den Deckel angeguckt; war mir gar nicht bewusst, dass der aus zwei Teilen besteht. Eigentlich können die beiden Teile doch dauerhaft verbunden bleiben; ich jedenfalls habe die in über. 20 Jahren nie auseinander genommen. Will sagen: statt der Nasen würde ich die beiden Deckelteile insgesamt auf einer erheblich größeren Fläche miteinander verkleben, evtl. mit zusätzlichem Materialeinsatz. Man muss m.E. dabei nur berücksichtrigen, dass man die Abfluss-Schlitze nicht verschließt.