Posts by Kurt

    Darf ich dann abschließend noch fragen, warum Du selber eigentlich noch fotografierst,

    Aber klar doch!

    (Schon Konfuzius soll ja gesagt haben: Wer fragt, ist ein Narr für eine Minute. Wer nicht fragt, ist ein Narr sein Leben lang)

    Vom Gesichtspunkt der maximalen Umspülung sind die Nylonfäden sicher gut geeignet; ich hätte jetzt ein wenig Bedenken wegen der Ausrichtung der Fäden. Alles, was im gefüllten Gefäß schräg zur von oben kommenden Papierkante zeigt, neigt doch vermutlich dazu, mit dieser zu verhaken (reine Theorie, ich habe da keine praktische Erfahrung). Wäre es nicht zu überlegen, die Fäden ausschließlich senkrecht anzubringen?

    Hut fliegt Dir da sowieso weg

    :lol:


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    Habe ich mal bei youtube gesehen und auch schon gemacht. "Galli Shutter"

    Wenn man sich in der Nähe einer Bahnlinie befindet, kann man auch den vorbeifahrenden Zug als Verschluss benutzen. Kamera auf Stativ dicht an den Schienen positionieren, beim ersten Waggon den Lichtschutzschieber raus => Belichtung erfolgt durch den hellen Zwischenraum zwischen erstem und zweiten Waggon, dann Schieber wieder rein, bei gewünschter Mehrfachbelichtung (z.B. Wasserfall, sich öffnende Blüte o.ä.) entsprechend mehrere Waggons lang geöffnet lassen.

    Dazu ein (hoffentlich völlig überflüssiger) Rat: Beim ersten Befüllen würde ich das Gerät in die Badewanne stellen. Ich erinnere mich dunkel, dass Fotofreunde in grauer Vergangenheit mal den NOVA-Tank nachgebaut haben (erfolgreich), wobei aber der entstehende Druck der Flüssigkeiten unerwartet hoch war.

    "δος μοι που στω και κινω την γην" soll Archimedes gesagt haben, mit dem "γην" hat er aber nicht dich gemeint, Geo, oder?

    Also sind Kugeiköpfe/Neiger für Fotografen usw....

    Ist mir jetzt zu zeitaufwendig, hier den inhaltlichen Gehalt bzw. Bezug zu meinem Beitrag zu ergründen, gebe aber die Empfehlung, sich das bei Interesse abzuspeichern, weil es vermutlich demnächst eh wieder vom Autor gelöscht wird...

    keiner baut seine Kamera auf einen Stativkopf, der die Kamera nicht hält

    Eben! Und ich behaupte mal, dass keiner von denen, die hier an dem diskutierten Kugelkopf herumzweifeln, diesen in der Praxis ausprobiert hat. Ich habe einen solchen (knapp 0,8 kg schwer, etwa 14 cm hoch) vor Jahren auf einer Antik-Fotomesse erworben (für irgendwas mit 25,-- (Euro oder DM?)) und kann bestätigen, dass es ein wirklich solides, zuverlässiges, nicht schwingendes/vibrierendes, hohe Gewichte haltendes Teil ist! Durch eine ausgesprochen zähe Schmierpampe in der Kugelhalterung fällt die Kamera beim Lockern der Feststellung nicht unkontrolliert ins Leere. Die Argumente dagegen hinsichtlich präziser separater Ausrichtung waagerecht/senkrecht sind m.E. wie bei allen normalen Kugelköpfen (also solchen, bei denen es keine zusätzliche Fixierung der Kugel in einer bestimmten Achsenrichtung gibt) allerdings zutreffend.

    Hier die Erläuterung zu der paradoxen Überschrift:

    Es hatte sich herausgestellt, dass mein kürzlich erworbener Drahtauslöser zwar gut funktioniert, der herausgedrückte Stift aber für einen bestimmten Verschluss zu kurz war und nicht auslöste. Statt erforderlicher 2 cm waren es nur 1,5 cm. Da ich also sowieso mit diesem nicht dauerhaft zufrieden sein konnte, habe ich mich an einen chirurgischen Eingriff gewagt, mit dem Risiko des Totalverlusts.

    Zunächst entfernte ich circumcisiv exakt die benötigten 5mm von der schützenden Kunststoffummantelung an der Spitze. Dann ließ sich relativ leicht der drehbare Einschraubkopf komplett von dem flexiblen Spiralschlauch, der den eigentlichen Schiebedraht im Inneren führt und schützt, abschrauben. Der Spiralschlauch wurde dann ein kurzes Stück von seiner Textilumhüllung befreit, sodass ich mit meinem dremelartigen Werkzeug ein Stück (eben ǵenau die 5 mm!) abtrennen konnte. Das war erfreulich einfach, da ich ja lediglich den Draht, aus dem dieser Spiralschlauch besteht, an einer kleinen Stelle durchtrennen musste (also nicht ringsherum), dann fiel mir das 5mm-Ende von ganz alleine entgegen. Wieder Aufschrauben des Kopfes wollte zunächst nicht gelingen, weil ich ja die Dicke des Spiralschlauches durch Entfernen der Textilumhüllung gemindert hatte; mit 2 bis 3 Lagen Teflonband konnte das Problem aber gelöst werden, sodass der Kopf wieder fest sitzt. Schlussendlich habe ich noch den Kunststoffmantel wieder über den unteren Rand des Einschraubkopfes geschoben, FERTIG!

    Der Stift des Auslösers guckt nun sogar einen knappen Millimeter aus seiner Höhle heraus und erreicht bei voller Betätigung eine Länge von über 20 Millimetern, da könnte so manch einer geradezu neidisch werden...

    (Habe ich hier beschrieben, um erstens meine Freude über die erfolgreiche Durchführung zu äußern und zweitens evtl. dem ein oder anderen einen Tip zu geben, der ähnliche Probleme hat.)

    wenn man sich das Jobo Video ansieht

    sieht man, wie der Protagonist bei mehreren Filmen mit dem außen liegenden Einschub beginnt. Das funktioniert bei mir nicht gut, daher der Tip, bei mehreren Filmen mit dem inneren Einschub zu beginnen. Dann kann man erheblich besser korrigieren, wenn sich mal was verhakt.

    damit ich ... persönlich falsch messen und schneiden kann

    habe ich mir vor vielen Jahren einen Dexter Mat Cutter zugelegt, von dem ich mittlerweile rundum begeistert bin. Es ist ein handschmeichelnd geformter Halter für Klingen, die man je nach gewünschter Kantenschräge und Schneidtiefe verstellen kann, Alles andere (Unterlage, Pappenhalterung, Schnittführung etc.) muss man sich zusätzlich beschaffen/basteln.

    Nunja, in 3 Kartons passen über 300 Blatt Foma Variant III im Format 50x60, welche ja bereits um die 2000,-- Euro gekostet hätten. Dann entspräche der zusätzliche geldmäßige Aufwand für die archivsichere Aufbewahrung pro Blatt etwa den Kosten für einen einzigen Probestreifen im Format 6cmx10cm, bzw. 12 Cent für ein Blatt mit Materialwert von 6,-- Euro.

    Oder andersrum: ein Karton kostet kaum mehr als 2 von den über 100 Blättern, die drin sind.

    (Alles Pi mal Daumen)